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Riddle Band 1

Geschichte zum Wettbewerb von Hermine Granger. Es hat nicht übermäßig viel mit dem Thema zu tun, da die Geschichte eine lange Einleitung hat. Ich hoffe die Story gefällt euch und ihr könnt ja mal in die Kommentare schreiben ob ihr eine Fortsetzung wollt.

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    Eine Gänsehaut verbreitet sich rasend schnell über meinen Körper. Da, schon wieder dieses Geräusch. Ich habe seit meiner Jugend angst im Dunkeln, deshalb versteift sich mein Körper und ich liege mit geschlossenen Augen zitternd im Bett. >Das ist deine einzige Chance herauszufinden was das für ein Geräusch ist<, denke ich mir. Also stehe ich auf und versuche meine Angst zu unterdrücken, um ungestört nach dem Ursprung des Geräusches zu suchen. Meine Familie und ich leben hier schon seit ich denken kann. Sie wurde früher die heulende Hütte genannt, aber ich habe noch nie nur einen einzigen Geist gesehen. >Atmen, ganz ruhig Atmen<, denke ich mir, als ich realisiere, dass das knarzen aus dem Keller kommt. Mit langsamen Schritten gehe ich zur Tür, hinter der die Treppe zum Keller liegt. Ich lege meine Hand auf die kalte Türklinke und ein leichter Windhauch streift meine Wange. Ich ziehe die Tür vorsichtig auf und gehe langsam die Treppe runter. Als ich unten stehe fällt mir eine Vertiefung in der Wand auf, die vorher nicht da war. Eine Gänsehaut kriecht meinen Rücken hoch und ich beschließe den Keller morgen weiter zu untersuchen, weil ich meine Angst nicht länger unterdrücken kann. Ich nehme mir eine Kreide aus dem Regal neben der Treppe, um die Vertiefung zu markieren, schließlich will ich sie später noch wiederfinden. Ich verschiebe ein Kiste so, dass die Kreidemakierung verdeckt ist. Bevor ich nach oben gehe lasse ich meinen Blick noch einmal durch unseren Keller schweifen.>Mama und Papa werden sicher nichts bemerken>, denke ich mir während ich mit leisen Schritten in mein Zimmer zurück schleiche und sobald ich im Bett liege, in einen tiefen Schlaf falle.
    Am nächsten morgen ist der Himmel leicht bewölkt. Zum Glück ist Wochenende und ich habe genug Zeit um mich im Keller umzusehen. Beim Frühstück eröffne ich meiner Mutter, dass ich heute einen Ausflug machen werde. Sie ist sehr erfreut darüber, da sie meint, dass ich in letzter Zeit zu viel gelesen habe. Nach dem Frühstück räumt meine Mutter die Küche auf und ich schleiche mich schnell in den Keller um das kleine Fenster auf zu machen. Danach flitze ich ins Bad um mir die Zähne zu putzen. Als ich schließlich zum gehen bereit bin fängt meine Mutter mich an der Tür ab.>Wann bist du wieder zuhause?< fragt sie.>Ich bin zum Abendbrot wieder da< erwidere ich.>Das trifft sich gut<, sagt sie>ich will nämlich in die Stadt fahren um ein paar Besorgungen zu machen.< Wir unterhalten uns noch ein wenig bis sie schließlich los muss.>Verdammt ich habe etwas vergessen<, lüge ich sie an>wir sehen uns dann heute Abend.<>Ja,<, sagt sie>bis dann mein Liebling.<
    Ich gucke ihr hinterher bis sie zwischen den Bäumen verschwindet. Da mein Vater und meine Schwester beim Geburtstag meiner Tante sind habe ich unser Haus für mich alleine und kann in ruhe weiter suchen. Ich hole meinen Rucksack aus meinem Zimmer und gehe langsam in den Keller. Ich schleiche die Treppen runter und meine Beinhaare stellen sich auf. Das Fenster war durch eine leichte Böe aufgeweht worden und der Keller war ausgekühlt also schließe ich das Fenster und sehe mich um. Alles war noch genau so wie gestern. Ich mache die Tür zum Keller zu und verschiebe die Kisten.
    Ich atme erleichtert auf als ich sehe, dass meine Markierung noch da ist.>Ich habe es nicht geträumt<, der Gedanke traf mich wie ein Blitz und nun hatte ich doch etwas Angst, obwohl der Keller vom Tageslicht erhellt ist. In der Vertiefung liegt ein Messingring. Er liegt kühl in meiner Hand, während ich daran ziehe. Zuerst passiert nichts. Doch dann höre ich ein knarzen. Ich drehe mich um. Neben der Treppe, wo nie etwas steht haben sich ein paar Dielen erhoben. Ich gehe dort hin und als ich versuche eine anzuheben, merke ich, dass alle verbunden sind und eine Falltür ergeben. Ich schnappe mir meinen Rucksack und steige die steile Treppe herunter. Als ich unten bin schalte ich meine Taschenlampe an. Ich habe die Falltür zugezogen und höre, wie der Mechanismus sich rückwärts wiederholt und bin mir sicher, dass man von oben nicht sehen kann. Die Dunkelheit ängstigt mich etwas aber, da der Gang sehr klein ist, habe ich wenig Angst. Der Gang ist lang, sehr lang. Ich frage mich wo er hin führt. Meine Mama erzählte mal, dass eine halbe Meile von unserem Haus entfernt vor ungefähr 60 Jahren ein Krieg war. Wahrscheinlich bin ich nun genau unter dem Schlachtfeld. Diese Vermutung bestätigt sich, denn vor mir taucht ein Haufen voller Gerümpel auf. Ich stehe davor. >Was soll ich nun tun?<, frage ich mich. Die Steine sind zu schwer um sie zu bewegen. Ich drehe mich nach rechts und bemerke einen Eingang in eine Höhle oder etwas ähnliches. Meine Taschenlampe leuchtet den Raum aus und mir fällt auf, dass der Raum mal ein Labor gewesen sein muss. Ich hatte schon immer etwas für antike Sachen übrig und als ich eine Taschenuhr sehe, greife ich sofort danach. Mir wird Schwindelig. Ich merke, wie mein Kopf auf dem Boden aufschlägt. Eine seltsame Energie fließt durch meinen Körper. Alles wird schwarz...
    >Wo bin ich?, Was ist passiert?<, sind die ersten Gedanken, als ich wieder bei Bewusstsein bin. Ich öffne meine schweren Lider auf und blicke in entsetztes paar brauner Augen.>Wo bin ich?<, frage ich schwach.>Wieso sieht alles so neu aus?, und Warum ist das Licht an?, Wer ist dieser Junge?<, die Fragen schießen mir in sekundenschnelle durch den Kopf.>Du bist in meinem Labor. Was hast du hier zu suchen? Wie bist du hier reingekommen<, seine Stimme ist sehr kalt aber ich merke, dass dort auch etwas warmes ist.>I-Ich weiß es nicht,<antworte ich> wer bist du überhaupt. Er grummelt>Mein Name ist Tom Riddle<. Ich spüre kurz wieder diese Energie in mir und bin weggetreten...

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