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Achtung! Dies ist nur ein Teil einer Fortsetzungsgeschichte. Andere Teile dieser Geschichte

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Lyra Jones

Lyra Jones geht nach Hogwarts und ist in Ginnys Jahrgang. Ihre beste Freundin heißt Abigail Crash. Die beiden sind aber auch mir Luna und Ginny befreundet.

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„Slytherin!“, rief der Hut und Lyra Jones schreckte aus dem Schlaf hoch. Hilfesuchend schaute sie zur Tür. Dieser Alptraum plagte sie, seit der Brief aus Hogwarts gekommen war. Seit Lyra wusste, dass sie nach Hogwarts durfte. Sie hatte sich riesig darauf gefreut, ihre Eltern hatten ihr schon so viel erzählt. Doch die Häuserwahl machte ihr irgendwie Angst. Lyra legte sich wieder auf das Himmelblaue, weiche Bett und schaute zu den Sternen hinauf, die auf ihre Zimmerdecke gemalt waren. Dann, nach ein paar Minuten, fand sie einen unruhigen Schlaf.

„Lyra, Emily, Essen ist fertig!“, rief auf einmal ihre Mum, Mrs Jones. Mrs Jones war eine kleine Frau, 45 Jahre alt, und liebte Klatsch. Ihre Freundinnen kamen jeden Sonntag zum Kaffe trinken, doch heute hatte Mrs Jones abgesagt. Schließlich kam man nicht jedes Mal das erste mal in die Winkelgasse zum einkaufen. Es wurde inzwischen Zeit, da Lyra morgen schon auf Gleis 9 Dreiviertel abreisen würde. Wie schnell ihre Tochter nur groß wurde.

Emily Jones, Lyras kleine Schwester war eine Frühaufsteherin und kletterte morgens gerne heimlich in Lyras Bett. Sie streckte ihren kleinen Finger Aus und fuhr einmal damit an ihrer Fußunterseite entlang. Lyra wurde sofort wach und rief empört: „Du! Na, warte! Dich krieg ich noch!“ Unten in der Küche fragte Emily ganz brav: „Kann ich helfen, Mum?“ Gleich darauf kam Lyra und sah grinsend ihre Schwester den Tisch decken. Da hatte die Kleine wohl noch Glück gehabt.
Als Lyra, Mrs Jones und Emily endlich gemütlich am Tisch saßen, flammte der Kamin grün auf und ein großer Mann mit Brille und langem Umhang tauchte auf. „Daddy!“, rief Emily. „Guten Morgen, Kinder, Hallo, Sarah. Es gab wieder Trubel im Ministerium. Arthur kümmert sich darum, ich soll mir freinehmen und euch in die Winkelgasse bringen. Vielleicht freundest du dich ja mit seiner Tochter an, Lyra, sie kommt auch nach Hogwarts. Habt ihr fertig gegessen? Ich würde gerne los, wir haben ein bisschen was vor uns. Lyra, hast du den Brief?“ Lyra nickte. „Gut“, meinte Mr Jones, „Dann, Emily, Lyra, zieht euch eure Wintermäntel an. Es ist wirklich kalt draußen.“ Die beiden liefen in den Flur, holten ihre Umhänge und Lyra verstaute den Brief sorgfältig in einer Tasche. Im Wohnzimmer hatte Mrs Jones bereits eine kleine Dose mit grünem Pulver in der Hand. Sie öffnete gerade den Mund, doch bevorsteht etwas sagen konnte, ergriff Lyra das Wort. „Nein, Mum, wir wissen, wie man mit Flohpulver reist. Sogar sehr gut!“ Emily neben ihren nickte zustimmend. Mr Jones seufzte, nahm eine Handvoll und stieg in den Kamin. „Winkelgasse!“, rief er klar und deutlich. Als nächste nahm Emily sich ein bisschen was von dem Pulver und stotterte: „Win… Winkelgasse.“ Lyra ging ebenfalls nach vorne und schnappte sich das Flohpulver. „Winkelgasse?“ Ihr Blickfeld verschwamm und sie wurde in einen grünen Sog gezogen. Kurz darauf hatte sie schon wieder festen Boden unter den Füßen. Mr Jones und Emily standen neben ihr. Nach ein paar Minuten erschien auch Mrs Jones. Die Familie war vor dem Buchladen „Flourish & Blotts“ gelandet. Lyra ging voraus. Eine versteckte Glocke klingelte und die Familie fand sich in einem riesigen Menschenchaos wieder. Vorne, auf einer Bühne, stand ein Zauberer - Gilderoy Lockhart! Lyra hatte ein paar Bücher von ihm in ihrem Zimmer stehen. Nicht, dass sie großer Fan wäre, aber sie fand es einfach Klasse, einen echten Autoren zu treffen! Neben ihm stand, wie Lyra jetzt erst bemerkte, ein Junge mir schwarzen Haaren, einer runden Brille und… einer Blitznarbe! Harry Potter! Das war Harry Potter! Ihrem Vater schien es auch aufgefallen sein. „Schau mal“, flüsterte er, „siehst du das rothaarige Mädchen da?“ Lyra nickte. „Das ist Ginny. Arthurs Tochter. Sag doch mal Hallo.“ Wiederwillig bahnte Lyra sich einen Weg durch die Menge. Wenn doch bloß Abigail da wäre! Abigail war ihre beste Freundin, und mit der machte fast alles Spaß. „Hi“, meinte Lyra zu dem Mädchen. Dieses drehte sich um und antwortete verwirrt: „Oh, Hallo. Kennen Wir uns?“ „Nein. Mein Vater kennt aber deinen und ich komme dieses Jahr auch noch Hogwarts. Er hat gesagt, ich soll mich dir vorstellen.“ „Verstehe ich. Mein Dad ist genau so. Ich bin Ginny, und du?“ „Lyra.“ „Weißt du schon in welches Haus du kommst? Oder in welches du möchtest? Ich bin mir schon fast sicher, dass ich nach Gryffindor komme, aber alles ist mir egal, Hauptsache nicht Slytherin!“, erzählte Ginny. „Ich denke, ich komme nach Ravenclaw. Meine Mum war auch dort, aber ich kann‘s nicht sagen. Vielleicht komme ich ja auch nach Gryffindor. Keine Ahnung.“ Auf einmal gesellte sich ein Mädchen mit hüftlangen Haaren zu Lyra und Ginny. „Oh, hi Luna. Lyra, das ist Luna Lovegood. Luna, das ist Lyra Jones.“ „Hallo.“, sagte das Mädchen, „Du hast aber ziemlich viele Schlick Schlupfe in deinen Ohren.“ „Äh, ja. Hi“, meinte Lyra verwirrt. „Lyra, kommst du wieder?“, fragte Emily, die sich unbemerkt angeschlichen haben muss. „Klar! Bis morgen Luna, bis morgen Ginny!“ Mrs Jones war beim Hinausgehen des Ladens voll bepackt und zwar mit signierten Büchern von Gilderoy Lockhart und Lyras Schulbüchern. „Und, hast du dich gut mit Ginny unterhalten?“, fragte Mr Jones. Lyra nickte. „Schön!“ „Wo gehen wir als nächstes hin?“, fragte Lyra. Mrs Jones lächelte. „Zu Mr Ollivander.“ Lyra war sofort Feuer und Flamme. Emily guckte traurig zu ihren Eltern. „Ich will aber auch einen Zauberstab!“ „Nächstes Jahr, mein Kleine, nächstes Jahr kommst du auch nach Hogwarts.“ Der Laden Ollivanders sah ein wenig heruntergekommen aus, aber das täuschte nur. Innen war es durch und durch magisch. Man spürte regelrecht, wie die Luft knisterte. Gespannt betrat Lyra den Laden. Staunend sah sie sich um. „Schön, nicht wahr, Miss Jones?“, piepste eine Stimme aus dem nichts. Lyra zuckte erschrocken zusammen. „Es ist wunderschön!“ Der Zauberer, dem die Szimme gehörte, kam von einer äußerst hohen Leiter geklettert. „Nun, ich denke, Sie sind nicht zum schauen hergekommen. Was ist denn ihre Zauberstabhand?“ „Rechts“, antwortete Lyra automatisch. Aus einer kleinen Schublade hinter dem Tresen kam auf einmal ein lila Maßband geflattert und maß die Länge ihres Armes, ihres Kopfes und zum Schluss sogar den Abstand zwischen ihren beiden Nasenlöchern! „Ah, ich verstehe. Nun, wir finden bestimmt den richtigen für Sie“, murmelte der Zauberer. Lyra warf einen Blick nach draußen, wo ihre Eltern und Emily interessiert zuschauten. Mr Ollivander kam zwischen den Regalen hervor zeigte ihr eine der verstaubten Kästchen. „Probieren sie diesen.“ Der Zauberstab, der sich in der Schatulle verbarg war aus hellem Holz und sehr filigran. Lyra nahm ihn in die Hand, nur damit er ihr gleich wieder entrissen wurde. „Nein, nein, nein…“ Der nächste war ebenfalls von hellem Holz, aber mit weniger Schnick Schnack. Lyra schwang ihn einmal - und eine Vase auf dem Tisch zersprang. Und Mum sieht das, dachte Lyra. Als sie dachte, den halben Laden durch zu haben, holte Mr Ollivand einen weiteren Zauberstab. Dieser war pechschwarz mit einem glatten und schlichten Griff. Sie zog einen Kreis in der Luft und Mr Ollivander nickte zufrieden. „12 Zoll, Erle und Drachenherzfaser. Das macht 15 Galleonen.“ Lyra nickte, bezahlte und trat stolz aus dem Laden.

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