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Shirin Sullivan- Loving Draco Malfoy

Es geht um dich. Dein Name ist Shirin Sullivan, du bist 15 Jahre alt und gehst ins Haus Slytherin. Und du verliebst dich. In den Bad Boy schlechthin. Draco Malfoy. Die Frage ist, wie geht eure Geschichte aus?

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Du bist Shirin Sullivan. Oder sollte ich lieber sagen, Shirin Snape? Severus Snape hat dich zusammen mit deiner Mutter gezeugt, er ist also dein biolo
Du bist Shirin Sullivan. Oder sollte ich lieber sagen, Shirin Snape? Severus Snape hat dich zusammen mit deiner Mutter gezeugt, er ist also dein biologischer Vater. Aber mehr auch nicht. Die ersten elf Jahre deines Lebens wusste er nicht einmal, dass es dich gibt und als er es erfuhr…

Ok, spulen wir zurück und fangen am Anfang an. Du wirst am 13. November in einem armen Stadtteil von Liverpool geboren. Dort wächst du dann auch auf. Deine Mutter arbeitet als Kellnerin in einem Restaurant und verdient dementsprechend nicht besonders gut. Ihr wohnt in einer 2-Zimmer-Wohnung und du lernst schon früh, wie man mit Geld umgeht. Deine Noten sind immer ziemlich gut, denn obwohl du nicht viel Zeit zum Lernen hast, bist du überdurchschnittlich intelligent. Als an deinem 11. Geburtstag dann eine Eule mit deinem Hogwartsbrief hereinflattert, kannst du es nicht glauben. Erst, nachdem deine Mutter dir die Winkelgasse und ihren Zauberstab gezeigt hat, beginnst du, ihr zu glauben. Du beginnst auch, dich zu freuen. Schon immer hast du dich einsam gefühlt und jetzt gibt es einen Grund dafür.


Dein 5. Schuljahr- (Jetzt geht es los)

Es ist ein ziemlich windiger Herbsttag. Seit einem Monat hat die Schule wieder angefangen. All die Feindschaften und Freundschaften wurden aufgefrischt. Du weißt Bescheid. Nicht, dass du das wie Pansy Parkinson überall herumposaunen müsstest. Du amüsierst dich lieber im Stillen über deine Mitschüler und ihre armseligen Intrigen. Eine Windböe zerzaust dir die Haare und du legst einen Zahn zu. In 10 Minuten fängt Kräuterkunde an und da dieser Unterricht mit den Gryffindors stattfindet, ist es nicht verkehrt, zu früh da zu sein und sich einen guten Platz zu sichern.

Bei den Gewächshäusern angekommen, erhaschst du einen Blick auf dein Spiegelbild in einer der Glaswände. Deine Haut ist blass, wie immer. Deine dunklen Augenbrauen umrahmen die Saphirblauen Augen und eine gerade Nase führt zu deinen roséefarbenen, schmalen Lippen. Diese Gesichtszüge hast du von deiner Mutter. Sie hat blonde Locken und sieht mit dieser Kombi aus wie eine Fee. Du dagegen, mit ebenholzschwarzen, glatten Haaren wirkst wie ein Todesengel. Attraktiv bist du zwar trotzdem, aber angemacht wirst du fast nie. Du bist eine Einzelgängerin und hast auch kein Interesse daran, das zu ändern. Astoria Greengrass ist deine einzige Freundin und das auch nur, wenn sie nicht mit ihrer Schlampenschwester und deren Freunden unterwegs ist. Aber wie gesagt, das willst du so. Du bist gerne alleine.

Eilig betrittst du das tropisch warme Gewächshaus und lässt dich auf einen Platz weit hinten fallen. Deine Nase läuft von der plötzlichen Wärme. Du taust langsam wieder auf und genießt die Stille, die nur zwischendurch von ein paar anderen Frühaufstehern gestört wird. Nachdem, lärmend und schnatternd, die anderen hereingekommen sind, beginnt die Stunde. Professor Sprout ist keine schlechte Lehrerin. Manchmal etwas zu geduldig und weichherzig, aber intelligent. Du pflegst deine Wachholdersträucher, sammelst ein paar Hauspunkte für Slytherin und dann ist die Stunde auch schon vorbei.

Als nächstes hast du Zaubertränke. Zaubertränke bei Professor Snape. Bei der Erinnerung an deine erste Schulstunde musst du grinsen. Er hatte dich mindestens 2 Minuten ausdrucklos angestarrt und nach der Stunde zu sich gerufen. In seinem Büro, zwischen Kesseln und eingelegten Froschaugen, hattest du dann erfahren, dass er dein Vater ist. Ihr einigtet euch schnell darauf, dass Gefühle und Vater-Tochter-Pflichten fehl am Platz waren. Du hattest kein Interesse an einem zusätzlichen Familienmitglied und er wohl auch nicht. Allerdings bezahlte er seitdem deine Schulsachen und Umhänge. Deine Mutter kam schon so nur knapp über die Runden und die Materialien waren in einer gewissen Qualität einfach zu teuer. Snape stimmte ohne zu zögern zu. Dass du seine Tochter bist, weiß bis heute niemand. Die Schlauen unter deinen Mitschülern vermuten es und Dumbledore weiß ja sowieso alles, aber ansonsten ist es dein Geheimnis.

Die Kerker sind düster und wenig einladend. So, wie immer. Professor Snape erklärt ohne Umschweife das heutige Thema, den Alterungstrank. Es ist nicht besonders schwierig und du willst schon beginnen, da stoppt dich seine schleppende Stimme. „In Partnerarbeit, immer zu 2.“ Du verziehst kaum merklich das Gesicht. Es gibt nichts, was du mehr hasst, als Partnerarbeit. Zu allem Überfluss wird Astoria schon von Daphne in Beschlag genommen und Theodore Nott, der wenigstens ein bisschen was im Hirn hat, beugt sich mit Blaise Zabini über sein Buch. Mist. Du scannst den Klassenraum und stellst fest, dass es nur noch eine andere Person ohne Partner gibt. Draco Malfoy hat dich ebenfalls bemerkt und wirft dir ein schmales Lächeln zu. Du lässt dich nicht dazu herab, es zu erwidern, sondern nimmst nur dein Buch und setzt dich wortlos neben ihn.
„Hi Sullivan“
„Ich heiße Shirin“, du hasst es mit deinem Nachnamen angesprochen zu werden. Dass die Lehrer es tun, ist schon schlimm genug. Draco wirkt ein kleines Bisschen irritiert, zuckt dann aber bloß die Schultern und sagt: „Gut. Ich bin Draco.“
Du deutest ein Nicken an. Zusammen beugt ihr euch über die Aufgabenliste. „Wir brauchen Wassermolchmilz und Fledermausklauen, die stehen da hinten“, du deutest auf ein Regal in der rechten Ecke.
„Ich weiß.“ Draco holt die Zutaten, während du schonmal mit dem brauen beginnst. Er hackt die Fledermausklauen, ohne sich zu beschweren und wie er kurz darauf umrührt, weißt du, dass er Ahnung hat. Seine Bewegungen sind präzise und seinem prüfenden Blick scheint nichts zu entgehen. Du gibst die letzten Zutaten dazu und kurz darauf hat der Trank die gewünschte grüne Farbe angenommen. Draco schenkt dir ein minimales Grinsen. „Nicht schlecht Shirin!“
„Gleichfalls“, du packst deine Sachen zusammen. Professor Snape kommt an euren Tisch und beurteilt den Alterungstrank.
„Ausgezeichnet. 10 Punkte für jeden von ihnen.“ Seine Stimme ist ausdruckslos wie immer. In einem gewissen Maß nervt dich das. Ja, du willst keine Beziehung, aber ob er stolz auf dich ist, würde dich trotzdem interessieren. „Stimmt es eigentlich?“, reißt Draco dich aus deinen Gedanken. Du schaust ihn mit hochgezogenen Augenbrauen an. „Was?“
„Na“, er senkt die Stimme und beugt sich vor, „Dass er dein Vater ist.“ Du richtest dich auf und nimmst dein Buch vom Tisch. „Ich habe keine Ahnung, was du meinst. Ich muss jetzt los.“
Er fixiert dich mit seinen grauen Augen, aber du ignorierst ihn und stolzierst zu deinem Platz zurück. Bloß nichts anmerken lassen. Wenn Draco Malfoy etwas weiß, kann man damit rechnen, dass es am nächsten Tag ganz Slytherin weiß. Er hat exzellente Kontakte und dumm war er noch nie. Seine arrogante Machofassade lenkt davon ab, wie gefährlich er eigentlich ist.

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