x
Springe zu den Kommentaren

Was wäre, wenn? (Zum Mitmachen)Harry Potter

Es gibt keinen besseren Titel für die "Story", denn hier werden in Oneshots Folgen von bestimmten "Was wäre, wenn- Situationen" beschrieben. Die Ideen dazu kommen von den fleißigen Lesern. Hinterlasst einfach ein Review und ich suche mir dann immer ein Szenario aus und schreibe einen One-Shot darüber. (Das Rating kann noch hochgesetzt werden) ACHTUNG: es können HP7-Spoiler auftreten!

    1
    So: hier die erste "Was wäre, wenn"- Geschichte: Was wäre, wenn: Snape Lily nicht Schlammblut genannt hätte und kein Todesser geworden w
    So: hier die erste "Was wäre, wenn"- Geschichte:

    Was wäre, wenn: Snape Lily nicht Schlammblut genannt hätte und kein Todesser geworden wäre?
    Aus der Sicht von: Harry
    Zeit: 02.09.1992
    Ort: Hogwarts
    Rating: P6
    Warning: AU, Severus OOC

    ------------------------------------------------------------------------------------

    „Hey Harry, wach endlich auf!“, Draco versuchte schon, seit geschlagenen 5 Minuten, seinen besten Freund aus den Federn zu werfen, „Wir kommen noch zu spät zu unserer ersten Stunde Verteidigung gegen die dunklen Künste!“
    „Binjaschowach...“, murmelte Harry und richtete sich endlich auf. Müde gähnend stolperte er langsam zum Badezimmer der Slytherins. Am Waschbecken angekommen, spritze er sich erst einmal eine Ladung Wasser ins Gesicht, um richtig wach zu werden und blickte in den Spiegel.
    Harry Severus Snape war 12 Jahre alt und es war mittlerweile sein zweiter Tag im zweiten Jahr auf Hogwarts, der Schule für Hexerei und Zauberei. Harry hatte schulterlanges, seidiges Haar, wie sein Vater und in etwa die gleichen Gesichtszüge. Nur hatte er eine wesentlich kleinere Nase, als sein Vater, Severus Snape, welcher sowohl sein Hauslehrer als auch sein Lehrer für Zaubertränke war. Sein, mit Abstand liebstes Fach, hatte er doch das Talent seiner beiden Eltern geerbt. Von seiner Mutter, Lily Snape, geborene Evans, hatte Harry noch seine smaragdgrünen Augen.

    Nach einigen Minuten trat Harry frisch gewaschen aus dem Badezimmer und beeilte sich mit dem Anziehen.
    „Na endlich!“, grinste Draco, „Ich dachte schon, du wärst wieder eingeschlafen!“
    Harry grinste zurück. Nostalgisch dachte er zurück an seinen ersten Tag in Hogwarts. Draco und er hatten sich zu Beginn gar nicht verstanden. Draco hatte damals die selben Ansichten über die sogenannte „Reinblütigkeit“, wie sein Vater, der ein begeisterter Anhänger von Du-Weißt-Schon-Wem war.
    Du-Weißt-Schon-Wer, dessen Name Lord Voldemort in der gesamten Zaubererwelt gefürchtet ist – selbst bei seinen Anhängern, auch Harry hatte zu viel Angst, als dass er den Namen benutzen würde – war ein grausamer Schwarzmagier, der in der Zaubererwelt sein Unwesen trieb und sämtliche Zauberer, die aus Muggelfamiline stammten, töten wollte. Doch da Harrys Eltern beide mindestens zur Hälfte muggelgeboren waren, teilte er die Ideale des sogenannten Dunklen Lords nicht.
    Trotzdem schickte der Sprechende Hut ihn nach einigem Hin und Her zwischen den befeindeten Häusern Slytherin und Gryffindor nach Slytherin, dem Haus seines Vaters, welches eigentlich berühmt dafür war, schwarze Magier rauszubringen. Selbst Du-Weißt-schon-Wer soll in Slytherin gewesen sein.
    Harry und Draco hatten sich anfangs immer in der Wolle, weil sich ihre Ideale gegenseitig widersprachen, doch nach einigen Monaten des endlosen Streitens wurde Draco endlich davon überzeugt, dass dessen Ansichten falsch waren, indem Hermine Granger, eine muggelgeborene aus Gryffindor, Draco das Leben rettete. Draco hatte nämlich bei einer Flugstunde die Kontrolle über seinen Besen verloren und stürzte ab. Doch Hermine konnte in letzter Sekunde mit dem Zauberspruch Wingardium Leviosa seinen Fall abbremsen. Draco hatte sich wortreich entschuldigt und bedankt und seit der Zeit waren Harry, Hermine und Draco Freunde. Auch andere Gryffindors, wie Neville Longbottom hatten das Kriegsbeil begraben und hingen ab und an mit ihnen herum.
    Doch andere, wie zum Beispiel Ron Weasley – von vielen nur das „Wiesel“ genannt – war da nicht so tolerant und sah bis zum heutigen Tag sämtliche Slytherins als seine Erzfeinde an. So bekriegten sie sich jedes Mal, wenn sie sich von Lehren ungesehen begegneten.

    Am gestrigen Tag wurde der neue Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste vorgestellt, James Potter.
    Professor Potter war ein Mann um die 30, als in etwa so alt, wie Harrys Eltern, mit zerstrubbeltem, dunklem Haar, braunen Augen und einer Brille. Er hatte eigentlich ein sehr freundliches Gesicht, doch als er bei der Auswahlzeremonie für die neuen Erstklässler zu Harry oder Professor Snape hinübergeschaut hatte, wurde sein Blick eiskalt.
    Harry machte sich nun also mit gemischten Gefühlen nach dem Frühstück mit seinen Freunden Draco, Blaise, Theodor, Vincent und Gregory auf den Weg zum Unterricht. Einerseits war es sein zweitliebstes Fach, da er bei seiner Mutter im letzten Jahr viel gelernt und viel Spaß hatte. Sie konnte „leider“ nicht weiter unterrichten, da sie gegen Ende des letzten Schuljahres schwanger wurde und sich nun für ihr zweites Kind schonen wollte.

    Pünktlich zur ersten Stunde ließ Professor Potter ins Klassenzimmer und begann, die Namen der einzelnen Schüler vorzulesen. Als er bei „S“, wie Snape, Harry Severus, ankam, schluckte er kurz und bedachte Harry mit einem kurzen Blick, der diesem das Blut in den Knochen gefrieren ließ. Was hatte der Professor nur gegen ihn?
    Die ganze Stunde über wurde er von Potter mies behandelt. Sei es, dass ihm Fragen gestellt wurden, die selbst für Drittklässler eine Herausforderung gewesen wären oder sei es, dass er ungerechterweise Hauspunkte abgezogen bekam, wie, als er eine Frage richtig beantwortet hatte und Potter meinte, dass Harry irgendwo gespickt hätte. Am Ende der Stunde war Harry fertig und einfach nur froh, gehen zu dürfen.

    In der nächsten Stunde hatten sie Zaubertränke. Harry beschloss, seinen Vater hinterher zu fragen, was es mit seinem Lehrer auf sich hatte. Während der Stunde stritten Draco und das Wiesel sich allerdings wieder einmal, was zur Folge hatte, dass ein Anti-Schuppen-Trank explodierte und die Hälfte der Schüler sich plötzlich den Kopf kratzten. Professor Snape gab beiden Strafarbeiten auf und zog 20 Punkte für Gryffindor und Slytherin ab.

    Nach der Stunde, als die anderen Schüler den Raum verlassen hatten, ging Harry zu seinem Vater und sprach ihn an.
    „Dad? Sag mal, weißt du, was es sich mit Professor Potter auf sich hat?“
    „Wieso?“, Severus schien plötzlich alarmiert und nervös, „Hat er dir etwas getan, mein Junge?“
    „Naja“, setzte Harry an. Es war ihm etwas peinlich, ausgerechnet mit seinem Vater darüber zu reden, „Ich glaube, er kann mich nicht leiden. Er hat mir ungerechterweise Punkte abgezogen und seine ganze Haltung mir gegenüber war so abweisend.“
    Severus` Miene erhärtete sich leicht.
    „Ich werde mal mit Direktor Dumbledore darüber reden“, sagte er, „Potter war in unserer Schulzeit nämlich in deine Mutter verliebt, doch sie hat ihn abblitzen lassen und ist mit mir zusammengekommen“ Auf seinem Gesicht zeigte sich ein kleines Lächeln. „Das hat er wohl bis heute nicht verkraftet.“
    „Aha, na toll“, murrte Harry, „Und an mir lässt er es aus. Großartig...“
    „Keine Sorge, mein Junge“, sagte Severus beruhigend, „Ich werde sehen, was ich tun kann“
    Harry nickte nur und beeilte sich dann, rechtzeitig zum nächsten Unterricht, Verwandlung, zu kommen. Glückleicherweise gingen die anderen gerade in der Klassenraum, als Harry dort ankam und Professor McGonagall nichts bemerkte. Professor McGonagall war die Hauslehrerein des Hauses Gryffindor, eine alte und streng wirkende Hexe – jedoch gerechter als so mancher Verteidigungslehrer. Nach der Stunde hatten sie endlich Mittagessen. Geschlaucht saßen sie nun in der Großen Halle, als auf einmal eine weiße Schneeeule auf Harry zugeflogen kam.
    „Hi, Hedwig“, grinste er, „Danke für den Brief“
    Er streichelte seine Eule, die genüsslich an am Kragen seiner Uniform knabberte, während er mit der anderen Hand das Stück Papier von Hedwigs Bein befreite und es las.
    „Von wem ist er?“, fragte Draco mampfend.
    „Von Hagrid“, antwortete Harry, „Er fragt, ob wir bei ihm vorbeikommen wollen.“
    „Na klar“, sagte Draco, der den großen Mann anfangs auch nicht ausstehen konnte, ihn aber gegen Ende des letzten Schuljahres ebenso, wie Harry ins Herz geschlossen hat.

    Bei Hagrids Hütte angekommen, erwartete sie schon eine strahlende Hermine.
    „Hallo Jungs“, rief sie, während Fang, der Saurüde auf Draco zusprang und ihm das Gesicht abschleckte.
    „Hi, Mine“, begrüßte sie Harry und umarmte sie, „Wie geht’s?“
    „Gut soweit und selbst?“
    „Falls meine Haare noch in Ordnung sind, auch einigermaßen“, rief Draco, als er sich von Fang befreien konnte und rannte auf Harry und Hermine zu, wo er das Mädchen ebenfalls umarmte.
    „Da sin es ja“, rief der Wildhüter Hogwarts` mit grollender Stimme und zog die drei überraschend in eine knochenbrecherische Umarmung. Hagrid war gerade hinter seiner Hütte aufgetaucht.
    „Kommt erst mal rein. Hab euch Kekse gebacken!“, sagte er, als er sie wieder befreit hatte und Harry, Draco und Hermine folgten ihm in die Hütte.
    Dort verbrachten sie eine gemütliche Stunde, während sie sich über dies und das unterhielten. Die Kekse fassten sie nicht an – sie kannten Hagrids Backkünste dafür einfach zu gut.

    Der Nachmittagsunterricht – Kräuterkunde mit der Ravenclaws – verlief relativ ereignislos.
    Beim Abendessen hatte Professor Potter eine noch miserablere Laune als während des Unterrichtes.
    Harry schloss daraus, dass sein Vater wohl mit Dumbledore und dieser mit Potter geredet haben müsste.
    Grinsend machte er sich dann auf, in die Kerker, um zum Gemeinschaftsraum der Slytherins zu kommen und spielte dort ein paar Runden Zauberschnippschnapp mit Blaise, Draco und Theodor. Nach ein paar Stunden war er aber dann so müde, dass er als erster ins Bett ging.

    Was wohl der nächste Tag mit sich bringen würde?

    --------------------------------------------------------------------------------------------


    Was sonst geschah:

    Harry:
    - hat keine Brille und keine Narbe, ist folglich auch kein Horcrux
    - ist der Auserwählte, allerdings wohnt die Familie in Hogwarts und dort kommt Voldemoort nicht hin
    - heiratet, wie normal auch, Ginny Weasley und tötet Voldemort, aber das ist eine andere Geschichte ;)
    - `s Kinder heißen Albus Severus, Harry Draco und Ginny Lily Snape
    - wird ebenfalls Auror, später allerdings Direktor von Hogwarts

    Draco:
    - `s Vater wird im Kampf gegen Sirius Black getötet
    - heiratet später Hermine. 2 Kinder entstehen in dieser Ehe (Scorpius Hyperion und Rose Malfoy)
    - Wird Zaubereiminister

    Hermine:
    - heiratet Draco und bekommt 2 Kinder
    - revolutioniert das Zaubereiministerium und die Gesetze. Sie sind nun viel toleranter zu Muggel (-geborene) und Halbmenschen (auch Werwölfe)

    Ron:
    - und Harry werden nie gute Freunde, auch, wenn sie im Endkampf gemeinsam gegen Voldemort kämpfen und sich ihr Verhältnis bessert, da Ron Harry das Leben rettet
    - heiratet Lavender Brown (1 Kind – Hugo Weasley)

    Severus:
    - bekommt noch einen Sohn namens John Snape (Nach Remus John Lupin)
    - kämpft zusammen mit James im Endkampf und rettet ihm das Leben. Gute Freunde werden auch sie nie.

    Lily:
    - arbeitet nach Voldemorts Tod wieder als Verteidigungslehrerin in Hogwarts

    Sirius:
    - wird das Oberhaupt der Familie Black und kommt nie nach Askaban
    - tötet Wurmschwanz, als sich herausstellt, dass dieser ein Verräter ist
    - tötet ansonsten Bellatrix und Lucius
    - hat ein ähnliches Verhältnis zu Harry und Severus, wie James
    - ist Auror

    Remus:
    - und Lily sind Freunde. Die anderen Rumtreiber verstoßen ihn deswegen nicht.
    - Wird Harrys Pate
    - Wird Auror, an Sirius Seite als Hermine das Zaubereiministerium revolutioniert
    - Besiegt und tötet Greyback in einem blutigen Kampf bei Vollmond
    - Heiratet Tonks und bekommt mit ihr einen Sohn namens Ted Remus Lupin

    Dumbledore:
    - bleibt Direktor bis zu seinem Tod 2000
    - geht gemeinsam mit Harry, Draco, Hermine, Severus und Remus auf die Suche nach den Horcruxen

    Voldemort:
    - weitet seine Schreckensherrschaft bis zum Jahre 1999 aus
    - stirbt durch den Avada Kedavra von Harry Potter
    - `s Horcruxe werden folgendermaßen zerstört:
    - über das Tagebuch wird in Malfoys Villa Basiliskengift von Snape geschüttet (die Geschehnisse in der Kammer der Schreckens finden nie statt)
    - der Ring, das Amulett und das Diadem werden gemeinsam mit dem Grimmauldplatz durch das Dämonsfeuer zerstört, als Bellatrix und Sirius im Haus gegeneinander gekämpft haben
    - der Becher wird bei der Explosion von Gringotts während eines Kampfes von Voldemort gegen Dumbledore in der Winkelgasse vom dunklen Lord persönlich zerstört
    - Nagini stirbt durch einen Avada Kedavra von Draco, als sich die Schlange auf Hermine stürzen wollte

    Hagird:
    - `s Unschuld wird nie bewiesen, da die Ereignise in der Kammer des Schreckens nie stattfinden werden
    - bekommt trotzdem den Posten als Lehrer für Pflege magischer Geschöpfe, da Dumbledore keinen besseren hätte finden können

    James:
    - Der Tarnumhang bleibt im Besitz der Familie Potter. James vermacht ihn seinem Sohn, der 1994 geboren wird.
    - geht am Ende des Schuljahres freiwillig, da er es nicht ertragen könne, dauerhaft mit Severus und seinem Sohn zu tun zu haben. Er trifft später auf eine Frau, mit der er einen Sohn namens James Sirius Potter haben wird.
    - Bemerkt am Ende des Schuljahres, dass Fred und George im Besitz der Karte des Rumtreibers sind und vermacht sie ihnen
    - arbeitet nach Voldemorts Tod als Auror

    2
    Was wäre wenn Sirius und Remus Harry adoptiert hätten, als seine Eltern starben
    Aus der Sicht von: Harry
    Zeit: 01.09.1991
    Ort: Hogwarts-Express und Gleis Neundreiviertel







Kommentarfunktion ohne das RPG / FF / Quiz

Kommentare autorenew