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Your Lovstory in Hogwards

Deine Lovestory in Hogwards für Slitherins

    1
    Dein Name: Katherine Johnson. Dein Alter: 15 Jahre. Dein Jahrgang: das von Harry. Dein Haus: Slytherin. Dein Aussehen: sehr schön; lange hellblonde gelockte Haare; hellblaue Augen; Püppchengesicht; ca. 1,69 m groß; schlanke Figur. Dein Charakter: kühl, abweisend, emotionslos, verletzbar. Deine Familie: Mutter und Vater arbeiten im Ministerium, haben einen sehr ansehenden Ruf und man munkelt, dass sie für den Dunklen Lord arbeiten, was selbstverständlich nicht stimmt. Einen großen Bruder (21), ebenfalls Slytherin gewesen und ebenfalls als Verteidigungsminister tätig. Deine Stärken: Deine Reflexe; Verteidigung gegen die dunklen Künste. Dein Lieblingslehrer: Snape, Lupin. Deine beste Freundin: Cho Chang. Deine beste Freundin: Cho Chang
    Sonstiges: Du bist seit gut einem Jahr die feste Freundin von Draco Malfoy.

    Deine Geschichte:
    Es war der erste Tag nach den Ferien und in Hogwarts herrschte wie jeden Tag buntes Treiben. Der Hauprflur war bis auf den letzten Quadratmeter überfüllt, da jeder Schüler als erster in der großen Halle sein wollte, um sich den besten Platz für das Abendessen und die Rede zu sichern. Und jedes Jahr aufs neue verpasste mir das einfach nur schlechte Laune und wollte am liebsten jeden anpöbeln, der es wagte sich an mir mit voller Körperwucht vorbeizudrängeln. Ich wurde ziemlich schnell aggressiv, weshalb schon viele Erst- oder Zweitklässler meine schlechte Laune abbekamen, bevor sie einen Fuß in das Schloss gesetzt hatten. Meistens sahen sie mich nur erschrocken an und liefen ganz schnell weg, manche versuchten sogar ihr Glück und pöbelten zurück, doch gegen mich hatte man keine Chance.
    Irgendwann wurde mir das im Flur einfach zu viel und ich hobste auf eine der Bänke, die am Rande immer standen und wartete geduldig, bis der Strom langsam an mir vorbeizog. "Da bist du ja!" hörte ich eine sanfte Stimme neben mir sagen und wurde daraufhin gleich in die Arme gezogen. "Ich habe dich schon überall gesucht. Na? Nervt dich das ganze Theater hier auch?" Ich lächelte ein wenig. "Hallo Cho. Aber ja das kannst du mir glauben" zischte ich genervt und blickte abschätzig auf die Schülermasse herunter. Cho kicherte und grinste mich an. "Ich hatte dich ja bei Draco erwartet und gesucht, aber als du selbst dort nicht warst hatte ich mir Sorgen gemacht." Wieder huscht ein kleines Lächeln über meine Lippen, aber nur kurz, ich lächelte nicht oft. Den meisten störte das und trauten nicht mich anzusprechen, doch Cho war das total egal. Sie war die einzige wo ich ich selbst sein konnte, ohne mich groß verstellen zu müssen. "Ich war mit Daphne und zwei Jugns aus Ravenclaw alleine in einem Abteil." sagte ich nur und zuckte mit den Schultern. Cho biss sich auf die Unterlippe. "Und was sagt Draco dazu?" "Ich habe es ihm nicht erzählt." Sie nickte. "Ist wahrscheinlich auch besser so. So wie ich ihn kenne hätte er gleich wieder einen riesigen Aufstand darum gemacht." "Korrekt" antwortete ich kühl und zog Cho mit mir auf den Boden des nun fast leeren Flures. "Und auf so etwas habe ich keine Lust. Meine Freiheit ist mir nun mal sehr wichtig, damit soll er sich abfinden." Cho nickte wieder und folgte mir in Richtung große Halle.
    Als wir sie betraten, waren wir eine der letzten und es gab nur noch wenig freie Plätze. "Also, ich gehe dann mal zu meinem Tisch. Bis Später, Kath!" verabschiedete sich Cho mit einem Küsschen und ging hinüber zum Ravenclaw Tisch, wo sie freudigst empfangen wurde. Mit einem innerlichen Seufzer setzte ich mich in Gang und ging schließlich auf meinen Tisch zu, wo mir ein Platz in meiner Clique freigehalten wurden war. Blaise war der erste, der mich entdeckte. "Na hallihallo, da kommt ja die Eisprinzessin" begrüßter er mich und zwinkerte mir zu. "Hallo" sagte ich nur und setzte mich auf den freien Platz neben Draco, der sich bei meinem Erscheinen sofort zu mir umdrehte und mir einen sehnsüchtigen Kuss gab. "Wo bist du gewesen" kam die Frage von ihm ehe er sich von mir gelöst hatte. Ich sah meinen Freund mit einem leichten Grinsen an und genoß erst einmal für einen kurzen Moment seinen Anblick. Wow, er ist sogar noch schöner geworden... Wir hatten uns die ganzen Ferien über nur einmal gesehen und ich hatte sehnsüchtig erwartet, dass er mir mal schreiben würde, was ich aber nie im Leben zugeben würde. Draco sah mich immer noch fragend an, doch als Antwort nahm ich nur sein Gesicht in meine Hände und gab ihm noch einmals einen sachten Kuss. "Jetzt bin ich doch hier" flüsterte ich nur vor seinen Lippen und legte meine noch einmal kurz auf seine. Das schien ihn sofort beruhigt zu haben und er grinste ein wenig, als wir uns voneinander lösten. Ich nahm mir eine Traube von dem großen Silberteller und steckte sie mir genüßlich in den Mund. "Warum machst du denn so ein großes Geheimnis daraus?" hörte ich Pansy nur arrogant sagen und Draco sah sie an. "Ein Geheimnis woraus" fragte ich kühl und nahm mir die nächste Traube. "Daraus dass du die ganze Fahrt über mit Daphne und den Kerlen alleine in einem Abteil verbracht hast. Ich hab dich gesehen" erzählte sie und sah dabei grinsend zwischen mir und Draco hin und her. Ich merkte wie Draco die Gabel von seinem Mund wegbewegte und den Kopf verärgert zu mir wandte. Ich warf einen drohenden Blick zu Pansy, doch sie lächelte mich nur belustigt an. Auch Blaise schien sich über Dracos Gesichtsausdruck bestens zu amüsieren. "Bitte was?" fragte Draco verärgert. "Warum hast du mir nicht bescheid gesagt?" fragte er jetzt etwas härter und versuchte meinem Blick zu begegnen. Ich stöhnte genervt auf und sah ihn an. "Weil ich es satt habe dir immer alles über mich zu erzählen. Weißt du eigentlich wie anstrengend das ist?" "Mich interessiert es aber mit wem meine Freundin ihre Zeit lieber verbringt als mit mir." Ich sah ihn wütend an und er sah mich ebenso empört an. "Jetzt pass mal auf. Nur weil wir zusammen sind heißt das noch lange nicht, dass wir rund um die Uhr aufeinander hocken müssen. Ich beschwer mich doch auch nicht wenn du mit Blaise unterwegs bist." "Das ist doch was ganz anderes! Er ist mein bester Freund!" "Und ich habe diese Ausreden langsam satt! Wenn dir an mir wirklich etwas liegen würde, würdest du dich damit abfinden" drohte ich gefährlich und sah ihm gerade wegs in seine grauen Augen. Eigentlich wollte ich nicht so hart zu ihm sein, immerhin ist diese Eifersucht ja auch irgendwie doch ein Liebesbeweis. Aber sein Zorn und seine Sturheit schienen auf mich überzugehen und ich konnte einfach nicht anders als ihn anzufauchen. Und daran hat nur diese bescheuerte Pansy Schuld. Sie akzeptierte einfach immer noch nicht, dass Draco nur mich liebte und sie wahrscheinlich nie lieben wird. "Phh" machte Draco nur und wandte sich wieder seinem Essen zu, was mich nur noch mehr verärgerte. So ein Idiot! Wütend stand ich mit Schwung vom Tisch auf und ging schnurstracks aus der großen Halle. So etwas musste ich mir echt nicht bieten lassen. Ich würde garantiert nicht nachgeben, denn ich hatte ja schließlich nichts falsch gemacht.
    Auf dem Hauptflur wieder angekommen verlangsamte ich meinen Gang und schlenderte ein wenig umher, bis ich den Eingang der Bibliothek erreichte. Mir huschte ein kurzes Lächeln über die Lippen. Bücher, genau das richtige für mich. Ich ging hinein und stellte überrascht fest, dass sie sür diese Uhrzeit relativ voll besucht war. Ich hätte eigentlich vermutet, dass sie wie die anderen beim Abendbrot waren. Ich wusste auch schon ganz genau welches Buch ich lesen würde. Gezielt ging ich durch die vielen Reihen und blieb in der zehnten Reihe stehen, ging dann weiter durch und blieb fast am Ende stehen und sah hinauf. So... wo war es denn nun... hm... was? Wo war es denn nur? Hatte die Schule es etwa über die Ferien entsorgt? Nein, das konnte ich mir nicht vorstellen. Seltsam. "Entschuldigung, suchst du vielleicht das hier?" hörte ich eine Stimme neben mir sagen und ich sah überrascht nach rechts. Ich sah einen braunhaarigen Jungen an, der mich anlächlte und mir ein dickes Buch entgegenhielt. Er hatte dunkelbraune Augen und zwei süße kleine Grübchen schmückten sein Lächeln, er war etwas älter als ich, vielleicht ein oder zwei Jahre. "Wie bitte?" fragte ich noch etwas perplex. " "Werwölfe und andere Mondkreaturen"; das ist das einzige Buch das hier fehlt und es scheint, dass dein Buch hier nicht dabei sei." schmunzelte er mich weiter an und ich nahm ihm das Buch ab. "Ja" sagte ich etwas kühl und überrascht. "Genau das habe ich gesucht. Ich dachte schon die Schule hätte es entsorgt." murmelte ich und klemmte das Buch unter meinen linken Arm. "Nein nein" sagte der Junge und grinste immer noch. "Ich war nur total in das Buch vertieft und hatte nicht daran gedacht dass andere auch Interesse dabei haben könnten. Tut mir leid" Ähm, macht doch nichts" antwortete ich überrascht von der Entschuldigung. "Konntest du ja nicht wissen" Er lächelte mich an und quetschte sich an mir vorbei. "Alles klar. Viel Spaß dann beim Lesen, bis demnächst" verabschiedete er sich höflich und zwinkerte mir zu. Wie hypnotisiert blieb ich stehen und starrte ihm nach, bis er um die Ecke verschwunden war. Wow, der war ja höflich, so etwas war in meinem Haus viel zu selten zu finden. Und wenn jemand mal höflich war, dann um irgendetwas dafür zu bekommen. Ein kleines Lächeln huschte über mein Gesicht und mir fiel ein dass ich ihn gar nicht nach seinem Namen gefragt hatte. Naja, war vermutlich auch egal.
    Als ich in den Gemeinschaftsraum zurück kam, war es bereits schon 11 Uhr durch und ich erwartete eigentlich, dass der Raum schon leer sein würde, das war er aber nicht. Eine Person saß noch auf dem teuren Ledersofa, nach vorne lehnende und die Hände gefaltet. Als die Tür hinter mir zufiel schreckte er aus seinen Gedanken hoch und sah mich verletztend an. "Katherine" flüsterte Draco und schnellte auf mich zu. "Du bist ja noch wach" sagte ich nur und sah ihn ausdruckslos an. Er schloss mich stürmisch in die Arme und drückte mich fest an sich. "Ich hasse es, wenn wir uns streiten" flüsterte er und gab mir einen Kuss auf die Wange. Ich schloss die Augen und sog seinen unvergesslichen Duft ein. Ich sagte nichts, schwieg einfach und lauschte seinen Worten. "Bitte sei nicht mehr sauer auf mich" fuhr er fort und sah mir in die Augen. "Manchmal vergesse ich einfach was für ein Glück ich habe so eine wunderschöne und einfach tolle Freundin zu haben. Also lass uns wieder vertragen, okay?" Ich strahlte ihn an und nickte langsam. "Ich hasse es doch auch" murmelte ich leise und ließ mich noch einmal in seine Arme fallen.
    Wir saßen noch ein wenig zusammengekuschelt auf dem Sofa, ehe ich irgendwann müde wurde und ich mich widerwillig von Draco für diesen Abend verabschieden musste.

    Beineüberschlagend saß ich mit meiner besten Freundin Cho auf den Bänken und musterten den großen Kelch. "Meine Güte" murmelte Cho und stützte ihr Kinn auf ihre Hände. " Ich bin ja echt gespannt wer dieses Jahr gewählt wird. Das muss sicher total cool sein!" schwärmte sie und richtete sich auf, als Dumbledore vorne erschien. Unschlüssig zog ich eine Augenbraue hoch. "Cool?" wiedeholte ich in einem stark sarkastischem Ton. "Was soll denn bitte schön daran "cool" sein, sein Leben für diese hirnlosen Spiele zu riskieren. Also wenn du mich fragst ist diese ganze Aktion total stumpfsinnig. Und dass Dumbledore so etwas noch akzeptiert ist ja wohl das Härteste an der ganzen Sache." "Ach komm schon" seufzte Cho und sah sich um. "Ich finde das ist eine tolle Idee. Schau doch nur wie viele neue Schüler sich hier versammelt haben! Wie viele neue Freunde wir kennenlernen werden" schwärmte sie ununterbrochen weiter. "Wo ist eigentlich Draco?" fragte sie dann plötzlich und sah sich neben mir um. "Sag bloß der ist nicht hier." Ich schüttelte den Kopf und zeigte ich locker auf den Tisch am anderen Ende der Halle. "Doch, da hinten sitzt er. Er hat mir ausnahmsweise mal erlaubt mich zu meiner besten Freundin zu setzen." sagte ich in einem stark ironischen Ton. "Und trotzdem hat er mich die ganze Zeit im Visier. Man, Cho. Ich liebe ihn wirklich, aber diese ständige Eifersucht geht mir allmählich echt auf die Nerven..." Sie nickte verständnisvoll und sah ebenfalls zu ihm rüber. "Das kann ich verstehen. Ich meine du bist ja nicht gerade der Typ zum fremdgehen, deshalb finde ich kann er schon ein wenig mehr Vertrauen zu dir haben." Ich seufzte dankbar und verstummte ebenfalls, als unser Schulleiter mit der Auslosung begann. Zuerst wurde ein Mädchen namens Fleur und ein junger Mann namens Viktor ausgelost. Als Viktor aufgerufen wurde, konnte ich die ganzen Mädchen hinter mir in sehnsüchtiges Seufzen verfallend hören, wobei ich genervt die Augen verdrehte. Ich konnte echt nicht verstehen, was die an dem so toll fanden. Er hatte viele Muskeln, das ja, aber er war so dumm wie ein Stück Brot und ein hübsches Gesicht hatte er auch nicht mal. Cho schien das ebenfalls zu sehen, was mich ehrlich wunderte, da sie meistens in den Schulschwarm verknallt war. Als der Champion für unsere Schule aufgerufen wurde, verstand ich auch warum. "Cedric Diggory" hallte die Stimme Dumbledores durch die Menge und Cho quiekte begeistert auf. "Er hat es tatsächlich geschafft!" rief sie entzückt aus und umarmte mich. "Naaa" schmunzelte ich ein wenig. "Ist da jemand verknallt?" Chos Wangen färbten sich rot und sie sah immer noch begeistert nach vorne. Ich folgte ihrem Blick und hielt für einen kurzen Moment inne. Moment mal,... diesen Jungen kannte ich doch. Na klar! Das war der aus der Bibliothek. Natürlich, hundertprozentig.
    Er stieg die kleinen Stufen zu Dumbledore hoch und bekam von ihm ein herzliches Rückenklopfen von der Seite. Dann wurde er aufgefordert in den abgeschiedenen Raum hinter ihm zu gehen. Auf dem Weg schweifte sein Blick durch die Menge und blieb bei mir stehen. Seine braunen Augen sahen direkt in meine und er lächelte mich einmal noch kurz an, ehe er hinter der Wand verschwand. Cho ergriff meinen Arm und legte ihren Kopf auf meine Schulter. "Oh mein Gott, Kath. Er hat hier rüber gesehen." seufzte sie und schmiegte sich noch näher an mich heran. Oh ja, das hatte er. Cedric Diggory also,... ich hatte ja keine Ahnung, dass mir dieser Name in den nächsten Wochen nicht mehr aus dem Kopf gehen würde.

    "Mein Vater sagt es werden nicht mal fünf" lachte Draco neben mir und der Rest der Truppe verfiel in schallendes Gelächter. "Potter ist doch echt zu blöde" kicherte Pansy. "Als ob der eine Chance hätte. Aber Pech, dieses Mal hat ihn sein Ego wohl ins Verderben geritten" Wieder lachten die anderen und lästerten noch weiter über Potter und die erste Prüfung, die morgen stattfinden sollten. ".... Oh ja, das kann Katherine sogar bestätigen, nicht wahr? ... Hallo? Katherine? Ey!" Ich zuckte erschrocken zusammen und sah Draco an. "Ähm, wie bitte?" fragte ich noch etwas durch den Wind. "Was ist denn bloß los mit dir in letzter Zeit? Ständig bist du in Gedanken. Ich habe gesagt dass wir beide gesehen haben, wie sie die Drachen aus Ungarn hier her transportiert haben." Ich nickte. "Ja das stimmt, und?" fragte ich immer noch verständnislos und Pansy fing an zu lachen. "Ich habe gerade gesagt, dass es sein kann, dass die erste Aufgabe etwas mit Drachen zu tun hat. Meinte zumindest mein Vater." erklärte er mir. "Die kannst du vergessen, Draco. Die ist mit den Gedanken ganz woanders. Oder, bei JEMAND anderem?" fragte Pansy neckisch und wartete Dracos Reaktion ab, der mich anfangs prüfend musterte. Genervt rollte ich mit den Augen und küsste Draco auf die Wange. "Halt die Klappe Parkinson. Wieso sollte ich an einen anderen denken wenn ich hier Draco neben mir sitzen habe? Aber ich vergaß ja, du kannst so etwas nicht nachvollziehen. Und jetzt geh spielen und lass uns mit deinen Kindereien in Ruhe" antwortete ich trocken und gleichzeitig bedrohlich. Blaise begann schallend zu lachen und Draco gab mir einen kräftigen Kuss mitten auf die Lippen. Pansy dagegen schien das gar nicht so witzig zu finden und bekam einen knallroten Kopf. "Aber weißt du was?" begann ich und stand langsam von der Bank auf. "Du hast Glück und ich habe noch etwas vor. Also bitte, da sitzt Draco. Probier dein Glück" sagte ich und wollte mich gerade verabschieden, als Draco nach meiner Hand griff. "Was? Wieso denn? Was hast du denn noch vor?" "Ich muss noch einmal zu Cho" sagte ich nur und stolzierte eilig aus dem Innenhof in das Schloss. Eigentlich stimmte das nicht wirklich, ich wollte mich nicht mit Cho treffen. Die Situation war mir gerade einfach nur total unangenehm und ich wollte einfach so schnell wie möglich von ihnen weg. Denn Pansy hatte recht. Ich war mit meinen Gedanken bei einem anderen. Immer wieder erwischte ich mich dabei, wie ich an diesen Cedric denken musste. Seit der Auswahl hatte ich ihn nicht mehr gesehen, und dennoch schwirrte er mir ständig in meinem Kopf herum – ich konnte dagegen nichts tun. Irgendetwas an seiner Art gefiel mir unwahrscheinlich und machte ihn interessant, ich wusste nnur nicht genau, was das war. Es war zum verrückt werden. Aber wem sollte ich das erzählen können? Cho? Nein, die stand ja bekanntlich auf ihn und bei ihr würde ich sicherlich nicht besonders viel Verständnis bekommen. Draco? JA klar, als ob.
    Somit schlenderte ich einfach die Flure etwas entlang, in der Hoffnung dass mir bald was einfallen würde, das ich unternehmen könnte.
    Ich bog nach einer Weile nach links ab und ging durch das offene Tor wieder nach drau0en, als ich gut fünfzig Meter weiter von mir eine Gruppe Siebtklässler sitzen sah. Unter ihnen auch Cedric. Er strahlte über das ganze Gesicht und fing immer wieder an zu lachen, als sein Kumpel vor ihm anscheinend mit witzigen Grimassen irgendetwas erzählte. Dann sah ich, wie sich Cedric langsam erhob und sich von den anderen entfernte. Ich überlegte für einen Moment, ob ich ihm folgen sollte und setzte mich auch schon gleich in Gang. Nach ein paar Sekunden hatte ich ihn auch schon erreicht und hielt ihn am Arm fest. Überrascht wendete er sich zu mir um und begann zu lächeln, als er mich erkannte. "Ach hallo, du bist es" begrüßte er mich sehr freundlich und ich wurde etwas rosig um die Wangen. "Katherine" sagte ich nur und versuchte dabei nicht ganz so kühl wie sonst zu klingen. Er lächelte. "Okay, Katherine. Was gibt es?" fragte er wieder höflich und sah mich erwartungsvoll an. Angstrengt versuchte ich ihm in die Augen zu sehen, was mir irgendwie patou nicht gelingen wollte. "Drachen" sagte ich schließlich als ich meine Kraft in der Stimme zurück erlangt hatte. "Was?" "Das ist die erste Aufgabe. Es gibt für jeden von euch einen." Überrascht sah Cedric zuerst mich an und kam mir noch einen Schritt näher. Durch seine leichte Bewegung wehte sein Duft zu mir hinüber und brachte mich für kurze Zeit aus dem Konzept. "Tatsächlich? Und da bist du dir ganz sicher?" flüsterte er zu mir und sah mich etwas prüfend an. "Ja, bin ich." antwortete ich nur. "Woher weißt du das? Wissen die anderen auch?" "Das spielt doch jetzt keine Rolle. Im Moment bist du der einzige, der es weiß. Ich werde Harry davon auch noch berichten, ob ihr es dann noch Fleur und Viktor verratet ist eure Entscheidung" erklärte ich mich in einem kühlen Ton achselzuckend und wandte mich wieder zum Gehen. "Hey, warte" rief er mir nach und ich blieb abrupt stehen. "Was ist?" "Hab vielen Dank, Katherine." bedankte er sich mit einem Strahlen und lächelte mich an. Wieder zuckte ich mit den Achseln. "Ich will nur nicht dass Leute bei diesem dummen Turnier sterben müssen, das ist alles" sagte ich nur und drehte mich dann wieder um. "Jetzt warte doch mal!" hörte ich ihn wieder rufen. Stumm wendete ich mich um. "Hast du vielleicht Lust mir zu helfen?" fragte er und sah mich erwartungsvoll an. Verwundert fragte ich: "Helfen? Wobei?" "Mir eine gute Taktik zu überlegen. Immerhin wäre das mein erster Kampf gegen Drachen und da ist ein wenig Hilfe von anderen bestimmt ganz sinnvoll" "... Und da fragst du eine Viertlässlerin?" fragte ich leicht sarkastisch und musste etwas schmunzeln. Als er mein Lächeln sah musste auch er schmunzeln. "Hey, du kannst ja lachen" kicherte er. Mein Lächeln entwich mir und ich seufzte genervt auf. "Ja, stell dir vor" sagte ich kalt und sah ihn an. "Ich helfe dir natürlich gerne. Heute Abend in der Bibliothek?" "Alles klar, dann heute Abend. Ich freue mich, bis dann, Katherine" verabschiedete er sich höflich und strich noch sanft über meine Schulter, ehe er sich zum Gehen umwandte. Bei seiner Berührung färbten sich meine Wangen wieder einmal leicht rosa und ich spürte ein angenehmes Kribbeln meine Gliedmaßen durchzucken. Bitte lieber Gott, sag mir bitte nicht, dass ich mich volle Kanne in Cedirc Diggory verknallt habe.

    Es war ungefähr kurz nach sieben, als Draco und ich gemeinsam alleine im Gemeinschaftsraum auf einem der Sofas es uns gemütlich gemacht hatten. Ich war gerade in das Buch vertief, was Cedric mir den Tag gegeben hatte und hatte somit nur Augen für die vielen Texte, die in ihm geschrieben waren. Das schien Draco jedoch wohl gar nicht zu gefallen. "Jetzt leg doch mal das blöde Buch beiseite" murmelte er und begann meinen Nacken zu kraulen. Ich verdrehte die Augen und legte seine Hand wieder zurück. Er grinste. "Ich möchte das aber gerne lesen" nuschelte ich und blätterte zur nächsten Seite um. Draco strich mir sanft meine Haare vom Nacken nach hinten. "Aber du kennst das doch schon in- und auswendig" flüsterte er und begann meinen Nacken mit seinen Lippen zu liebkosen. Mir lief ein Schauer über den Rücken und ich war mir bewusst, dass ich mich geschlagen geben musste. Mein Nacken war so ziemlich die empfindlichste Stelle an meinem Körper und konnte Draco nun nicht mehr länger widerstehen. Ich legte mein Buch beiseite und drehte mich in Dracos Richtung, zog ihm am Kragen zu mir heran und gab ihm einen stürmischen Kuss auf die Lippen. Er grinste selbstzufrieden in den Kuss hinein und zog mich ruckartig auf seinen Schoß. Wir drückten unsere Körper so fest wie es ging aneinander und verfielen in eine wilde Knutscherei. Doch ... irgendetwas war heute anders. Das Kribbeln, das ich sonst immer in Dracos Nähe spürte, war nicht mehr da. Es regte sich absolut nichts in mir. Überrascht von der Leere stoppte ich die Küsse und mein Freund sah mich fragend an. "Ist irgendetwas?" "Ich weiß nicht" murmelte ich und ging von seinem Schoß runter. "Ich fühle mich heute nicht so gut" log ich und stand vom Sofa auf. "Was hast du denn?" "Kopfschmerzen." "Achso. - Hey, wo gehst du denn jetzt hin?" Ich drehte mich um und sah ihn entschuldigend an. "Ich wollte noch einmal in die Bibliothek gehen." "Was, jetzt noch? Und wann kommst du wieder?" Genervt drehte ich mich um und sah Draco warnend an. "Ja, jetzt noch. Und keine Sorge, ich komme heute Abend noch wieder." Doch diese Antwort reichte ihm anscheinend nicht aus. "Das war nicht meine Frage. Mit wem triffst du dich denn? Mit Cho?" Mein Körper verkrampfte sich und ich verhärtete meinen Blick. "Wer sagt denn, dass ich mich mit jemandem treffen muss?" antwortete ich kalt. "Und außerdem ist das ja wohl meine Sache mit wem ich mich treffe, oder?" "Nicht wenn du einen Freund hast...!" sagte er scharf und setzte sich aufrecht hin. "Ja nur leider benimmt sich mein Freund nicht so, wie sich ein Freund normalerweise verhalten sollte!" zischte ich zurück und funkelte ihn böse an. "Ein Freund sollte dem Mädchen eigentlich das Leben verschönern, und nicht vermiesen!" Dracos Wangen nahmen einen leichten Rotton an und er stand ruckartig auf. "Du denkst also ich vermiese dein Leben ja!" "Im Moment tust du das, ja! Mensch Draco warum kannst du denn mir nicht vertrauen? Wieso versuchst du mich immer zu besitzen wie irgendein gewöhnlichen Gegenstand!" "Ich habe eben Angst, dass du mich wegen eines anderen verlässt." schrie er dieses mal etwas leiser. "Aber Draco, ich liebe dich – reicht das denn nicht aus? Ich kann diese Eifersucht langsam nicht mehr ertragen." flüsterte ich und versuchte meine Tränen zurück zu halten. Und dann herrschte Stille zwischen uns. Ich hasste solche stillen Momente, in denen eigentlich dringender Klärungsbedarf bestünde. Doch er stand einfach nur vor mir mit gesenktem Kopf. "Aber ich liebe dich doch so sehr" flüsterte dann Draco nach einer Zeit mit erstickter Stimme und kaum hörbar. Mein Herz zog sich zusammen. "Dann zeig es mir" flüsterte ich ebenso leise zurück und huschte eilig mit einem Tränenschleier aus dem Gemeinschaftsraum.
    *** Als ich in der Bibliothek ankam war es ca zehn nach halb acht und nicht mehr so befüllt wie am Tage. Ich schlenderte durch die Reihen und bemerkte, dass nur noch ältere Schüler sich in der Bibliothek aufhielten. Ich ging nach ganz hinten und fand dann auch schließlich Cedric vor, wie er vor einem Buch gebeugt auf einer Couch saß. Er trug eine schwarze Hose und einen grauen Pullover, der seinen Körper sehr schön betonte. Mit dem dicken Buch, das er in den Händen hielt, machte er einen sehr intelligenten Eindruck und ich fragte mich im Inneren unsicher, ob ich wirklich in der Lage sein konnte, ihm zu helfen. Ich ging wieder ein paar Reihen zurück und bog nach links ab, blieb vor einem breiten Regal stehen und ließ ein noch dickeres Buch hinunter schweben. Ich drückte es gegen meine pochende Brust und atmete einmal tief ein. Jetzt reiß dich zusammen! Sagte ich mir immer wieder. Beruhig dich doch mal! Wieso bist du denn so aufgeregt? Gemächlich schritt ich also wieder zur Couch zurück und setzte mich neben Cedric. "Hey" versuchte ich ihn freundlich zu begrüßen und er sah von seinem Buch auf. "Ach hallo Katherine!" begrüßte er mich strahlend und umarmte mich. Mein Puls erhöhte sich um ein vierfaches. "Schön, dass du gekommen bist. Ich hatte schon Angst du hast es dir anders überlegt." Schmunzelnd schüttelte ich den Kopf. "Nein, ich halte mich stets an Abmachungen." antwortete ich und bemerkte zu meiner eigenen Überraschung, wie die Kälte aus meiner Stimme wich. "Also" begann ich nach ein paar stillen Sekunden und legte das von mir ausgesuchte Buch auf meinen Schoß. "Das hier hatte ich mir vor ein paar Wochen schon einmal ausgeliehen. Da stehen die wichtigsten Merkmale von Drachen drin, und wo ihre Schwächen sind. Außerdem habe ich mich schonmal schlau gemacht, welche Drachen euch zur Verfügung stehen, das bedeutet du musst nicht sämtliche Drachen abarbeiten aber dafür unbedingt die vier genannten aufs Gründlichste studieren" fing ich an wie so ein Wasserfall loszuplappern und Cedric lächelte mich an. "Hey, das ist echt super!" sagte er erfreut und zeigte mir den Einband seines Buches. "Ich hatte mir schonmal ein paar Angriffstechniken gegen Drachen rausgesucht. Aber deins klingt tausendmal besser. Da habe ich mir ja die richtige Lernpartnerin ausgesucht" grinste er und legte sein Buch zur Seite. Ich grinste und wir beide fingen an uns über das Buch herzumachen.
    Nach ungefähr zwei Stunden waren wir mit lernen fertig, blieben jedoch noch eine ganze Weile sitzen und unterhielten uns intensiv über Gott und die Welt. Cedric war echt witzig und total süß, er war sehr höflich und hörte interessiert meinen Erlebnissen und Erzählungen zu, was mich sehr freute. Dann, nach einer Zeit, saßen wir still nebeneinander und schwirrten anscheinend beide in Gedanken. "Danke" sagte ich nach einiger Zeit und er sah mich verwundert an. "Danke? Wofür?" "Dass du mir die ganze Zeit zugehört hast" Verständnislos lächelte er mich an. "Aber das ist doch selbstverständlich! Ich habe doch zu danken! Ohne dich wäre ich morgen da sicher total untergegangen." Ich kicherte und drehte an meinem Goldring, den ich um den rechten Ringfinger trug. "Der ist schön" sagte Cedric und nahm meine Hand in seine. Die Stelle an der er meine Haut berührte fing furchtbar an zu Kribbeln und verpasste mir eine ungeheure Wärme. "Der ist von Draco" murmelte ich und entzog sie ihm wieder. "Oh" sagte Cedric nur und sah etwas peinlich berührt weg. "Du musst echt Glück mit ihm haben" murmelte er und lächelte mich schief an. Als er meinen traurigen Blick sah kam er ein Stück näher und streichelte meinen linken Arm. "Hey. Alles in Ordnung?" Langsam schüttelte ich den Kopf. "Nein, nicht wirklich. Es läuft gerade nicht sonderlich gut und ich bin mir nicht sicher, wie lange ich es noch aushalte" flüsterte ich und verfluchte mich im nächsten Moment selber, dass ich es gewagt habe, so über meinen Freund zu sprechen. "Du meinst diese Eifersucht, oder?" fragte er vorsichtig und ich sah ihn verwundert an. "Ich habe das schon selber gemerkt, wenn ich euch beide gesehen habe" erklärte er sich und lächelte mich an. Ich antwortete nichts sondern genoss diese Zärtlichkeit und Fürsorglichkeit, die Cedric mir gab. "Aber du musst dir da eigentlich gar keine Gedanken machen" versuchte er mich zu trösten und ich sah in seine Augen. "Du machst absolut nichts falsch! Ganz im Gegenteil. Es ist echt bemerkenswert, wie sehr du noch versuchst eure Beziehung aufrecht zu erhalten" Ich nickte dankbar und sah mich um. Es waren nur noch vereinzelt Schüler in der Bibliothek, doch auch die schienen sich langsam in Bewegung zu setzen. "Ich würde jetzt gerne wieder zurück gehen" sagte ich leise. Cedric lächelte mich an und stand auf. "Alles klar, ich bring dich noch bis zum Flur" sagte er und nahm meine Hand. Wir gingen beide nebeneinander durch den verlassenen Hauptflur und schwiegen uns an.
    An der Abzweigung, wo es zu meinem und zu seinem Gemeinschaftsraum ging, blieben wir voreinander stehen und sahen uns an. "Also dann" begann Cedric leise und umarmte mich. "Nochmals vielen Dank für die Unterstützung. Jetzt dürfte die Möglichkeit, dass ich morgen umkomme, um einiges geringer sein" ich zuckte bei dem Gedanken der Gefahr morgen zusammen und drückte ihn noch etwas fester. Ich wollte nicht zurück in den Gemeinschaftsraum. Ich wollte hier bleiben, bei Cedric, der mich so liebevoll behandelte wie kein anderer auf dieser Welt. Ich schloss für einen kurzen Moment die Augen und sog seinen verführerischen Duft ein, der jedes Mädchen um den Verstand bringen konnte. Er ließ von mir ab und lächelte mich noch einmal an. Und, ich wusste nicht, wie das möglich sein konnte, doch auf einmal schaffte es das Kribbeln in meinem Körper meinen Verstand für einen kurzen Moment außer Gefecht zu setzen und ich stellte mich auf die Zehenspitzen und Cedric einen sanften Kuss auf die Lippen zu geben. Ich bemerkte, wie er sich vor Überraschung etwas versteifte und ließ vorsichtig von ihm ab, doch kaum entfernten sich meine Lippen von seinen, nahm er mich an den Hüften und zog mich wieder an sich heran. Dieses Mal legte er seinen Mund kräftig auf meinen und wir verfielen in einen sehr leidenschaftlichen Kuss. Eine Wärme durchdrang meinen Körper und ließen meine Wangen erhitzen. Sehnsüchtig packte ich ihn am Nacken und zog mich noch enger an ihn heran. Seine Lippen waren unglaublich weich und schmeckten ebenso verführerich wie sein gesamter Geruch. Er küsste unglaublich vorsichtig, sanft und doch ebenso leidenschaftlich und einfach unvergesslich. So eine Vorsicht und so eine .... Liebe war ich gar nicht gewöhnt und es gefiel mir wahnsinnig gut.
    Cedric hob mich an den Beinen hoch und drückte mich gegen die nächst beste Wand, die ihm in den Weg kam und drückte somit unsere Körper noch näher aneinander. Ich schmunzelte etwas in den Kuss hinein, da mir diese stürmische Seite an ihm ebenso gut gefiel wie seine dazu passenden stürmische Küsse. Gefühlvoll versuchte er meinen Mund zu öffnen und ich ließ das nur zu gern zu. So wurden unsere stürmischen Küsse rasch zu leidenschaftlichen Zungenküssen, die die Hitze in meinem Körper nur noch höher steigen ließen. Ich bemerkte, wie dieses sehnsüchtige Gefühl in mir empor stieg, ihn mehr zu wollen, mehr als ich ihn momentan schon hatte und ich schreckte vor diesen Gedanken erschrocken zusammen.
    Offenbar schien auch Cedric wie ich erst jetzt zu bemerken, was wir hier eigentlich taten und ließ mich ruckartig wieder auf den Boden. "Es tut mir so leid" flüsterte er, als wir beide schwer atmend und zitternd wieder auf wackligen Beinen standen. In meinem Kopf schien sich alles zu drehen und mir wurde von jetzt auf gleich richtig übel. "Ist nicht deine Schuld" brachte ich mühselig hervor und stützte mich mit meiner ebenso zittrigen Hand an der Wand ab. "Es tut mir leid, Cedric" sagte ich und versuchte wieder so kalt und abweisend wie sonst zu klingen, was mir aber nicht richtig zu gelingen schien. Cedric verstand sofort, was ich eigentlich mit meiner Aussage meinte und sah mich an. "Ich verstehe. Bis dann, Kath" verabschiedete er sich flüsternd von mir und setzte sich etwas taumelnd in Bewegung in Richtung seines Gemeinschaftsraumes. Kaum war er um die Ecke abgebogen und auß meiner Sichtweite, schien eine unbekannte Energie durch meinen Körper zu fließen, die so stark war, dass ich nicht zu meinem Gemeinschaftsraum ging, sondern rannte. Ich rannte durch die schwere Tür, durch den leeren Raum, die wenigen Stufen hoch und dann in meinen Schlafsaal. Ich warf mich auf mein Bett und brach in bitterliche Tränen aus.

    Zwei Wochen später. Hand in Hand schlenderte ich mit Draco durch das Schloss. Es war schon fürchterlich kalt draußen geworden, weshalb wir unsere gemeinsamen Spaziergänge eben in Hogwarts ausführen mussten, was jedes Mal wieder eine Qual für mich darstellte. Immer musste ich Angst haben, Cedric über den Weg zu laufen. Seit unserem Kuss mieden wir beide den Kontakt, was bisher auch super funktionierte. Draco hatte ich selbstverständlich nichts davon erzählt, was sollte ich auch großartig sagen. Als wir an der großen Halle vorbei kamen, blieb ich stehen und hielt Draco am Arm fest. "Oh wie schön" murmelte ich fasziniert und betrachtete die Weihnachtsdeko, die die Schule für den Weihnachtsball heute Abend angebracht hatte. Ich konnte Draco aus den Augenwinkeln schmunzeln sehen und er gab mir einen Kuss auf die Wange. "Du lässt dich in letzter Zeit echt für vieles begeistern, weißt du das?" Ich sah ihn und lächelte schief. "Kann sein, aber du musst doch auch zugeben, dass das einfach umwerfend aussieht, oder?" "Wenn du mich schon so anstrahlst, traue ich mich gar nicht etwas anderes zu sagen" grinste er und küsste mich auf den Mund. Unauffällig stoppte ich ihn mit einem gefälschten Lächeln und küsste ihn kurz auf die Wange, ehe ich ihn weiter durch die Flure zog. Seit genau zwei Wochen waren Dracos Küsse und Umarmungen nicht mehr das, was sie einmal gewesen waren. Ich spürte nicht mehr diese Liebe, dieses Verlangen nach ihm, dieses Wissen, dass er meine große Liebe ist und ich für Ewigkeiten mit ihm zusammen sein will. All das hatte ich verloren. Ich versuchte jedoch das vor Draco so gut wie es ging geheim zu halten, was mir offensichtlich auch ziemlich gut gelang. Ein Teil von mir befahl, mich von dem ganzen Stress zu erlösen, und mit Draco endlich einen Schlussstrich zu ziehen, doch dann war da noch die andere Seite, die von Schuldgefühlen geplagt war und mein Vorhaben verhinderte. Und so spielte ich mein Spiel, tat vor ihm etwas zu sein, was ich längst nicht mehr war. "Lass uns zurück in den Gemeinschaftsraum gehen" bat ich. "Daphne und ich wollten uns jetzt schon einmal die Haare machen, bei ihr dauert das immer eine Weile und ich habe ihr versprochen zu helfen" Draco lachte und strich mir im Gehen eine Strähne, die aus meinem Dutt gefallen ist, hinter das Ohr. "Ist okay Schatz. Auch wenn ich nicht verstehe wie man sich drei Stunden mit Haaren beschäftigen kann. Aber Hauptsache du bist nachher pünktlich fertig, ja? Ich will nicht stundenlang warten müssen." Ich nickte gehorsam und wir steuerten in Richtung Gemeinschaftsraum zu. Wir bogen links ab und liefen fast in zwei Gestalten hinein, bei denen mir beinahe das Herz stehen zu bleiben schien. "Na wen haben wir denn da" ging Draco gleich auf Angriff. "Die beiden Champions Diggory und Schummelpotter. Tauscht ihr wieder Geheimnisse aus?" Draco lachte auf, doch mir war ganz und gar nicht nach Lachen zumute. Das war das erste Mal seit den zwei Wochen, dass ich Cedric begegnete und die Tatsache, dass dies mit meinem Freund geschah, machte es nicht gerade besser. Ratlos und total überfordert sah ich abwechselnd von Cedric und Harry zu Draco, der die beiden belustigt musterte. Im Gegensatz zu mir schien Cedric die Ruhe in Person zu sein, sah mich jedoch auch nicht an. "In der letzten Disziplin hattet ihr Glück, doch spätestens bei der letzten Aufgabe werdet ihr verschwunden sein" stichelte Draco neben mir weiter und grinste sein gemeines Grinsen. Sacht nahm ich meinen Freund am Arm und zog ihn ein wenig nach hinten. "Komm Draco, lass uns endlich zum Gemeinschaftsraum gehen." sagte ich kühl und ruhig und versuchte ihn mit mir zu ziehen, aber keine Chance. "Hey, was ist denn bitte sehr dein Problem!" meldete sich Harry jetzt wütend zu Wort und funkelte ihn an. Draco löste sich lachend aus meinem Griff und schritt noch etwas näher an Harry heran. "Was mein Problem ist fragst du, Potter? Du bist mein Problem! Du und deine widerlichen Blutsverräter- und Schlammblüterfreunde verpesten hier die Luft!" Ich zuckte bei seiner Wortwahl erschrocken zusammen und hielt perplex die Luft an. So etwas hatte er noch nie in meiner Gegenwart zu jemandem gesagt. "Jetzt halt mal den Rand" meldete sich Cedric jetzt ruhig und doch bedrohlich zu Wort. Beim Klang seiner Stimme durchflutete wieder diese Wärme meinen Körper und die Schmetterlinge wachten nach einem langen Schlaf wieder auf. "Wenn du ein Problem mit ihm hast dann geh ihm einfach aus den Weg und gut ist. Dein Verhalten ist einfach nur kindisch und peinlich." "Peinlich!" zischte Draco bedrohlich und ich fasste ihn ruckartig wieder am Arm. "Draco, lass sie in Ruhe, komm wir gehen..." versuchte ich es noch einmal doch er befreite sich dieses Mal wieder, dieses Mal jedoch sehr unsanft, aus meinem Griff und sah mich drohend an. "Hör auf mir zu sagen was ich zu tun habe!" "Hey, rede gefälligst nicht so mit ihr!" befahl Cedric ihm plötzlich und kam noch einen Schritt näher auf ihn zu. "Wie ich mit ihr rede geht dich absolut nichts an, Diggory!" giftete Draco zurück und die beiden sahen sich gefährlich drohend an. Ich musste mir irgendetwas einfallen lassen, und zwar schnell, wenn ich nicht wollte dass hier gleich die Sache eskalieren würde. Aber was nur? Mir fiel nur eine einzige Sache ein, doch ich war mir nicht sicher, wie sie bei den Jungs ankommen würde, aber einen anderen Plan hatte ich so schnell nicht. Mit einem krampfenden Magen nahm ich Draco behutsam bei der Hand und küsste ihn leicht auf den Hals. "Komm Liebling, das hat doch keinen Sinn mit denen zu streiten, die sind es nicht wert." flüsterte ich kalt ohne die beiden anderen dabei anzusehen. Es dauerte ein bis zwei Sekunden, als sein Körper sich wieder etwas an Anspannung verlor und meine Hand drückte. Dann schlang er seinen Arm bestimmend um meine Hüfte und zog mich von Harry und Cedric weg, die ihn immer noch wütend anstarrten. Ich wagte kurz einen Blick über die Schulter und sah, dass Cedric mir mit einem enttäuschten Blick hinterhersah. Mein Herz zog sich zusammen und ich drückte mich etwas enger an Draco heran.

    Ich kramte mit einem Seufzer in meinem Schminktäschchen herum und zog eine sehr teuren Mascara aus Frankreich heraus. "Probier es mal mit dem hier" sagte ich und gab ihn Daphne. Sie strahlte und wandte sich wieder dem Spiegel zu. "Danke dir, du bist echt meine Rettung. Wenn du möchtest kannst du dir meinen roten Lippenstift da vorne nehmen, der passt sehr gut zu deinen Haaren." Ich nickte und nahm ihn mir von ihrem Nachttischchen. "Sagt mal, könnt ihr mir vielleicht mit meinem Kleid helfen?" fragte Pansy hilflos und sah mich bittend an. Ich nickte etwas unfreiwillig und versuchte an ihrem grünen Fummel den Reißverschluss zu zumachen. "Mensch Pansy, das ist doch mindestens zwei Nummern zu klein! Wieso kaufst du dir so etwas?" Pansy wurde rot und wandte sich wütend ab. Daphne musste kichern und ich grinste ein wenig. "Sag mal" fragte mich Daphne nach einer Weile. "Was ziehst du eigentlich an?" Ich ging zu meinem Koffer und holte mein Ballkleid heraus. Als ich es angezogen hatte, fiel Daphne aus allen Wolken. "Wow, Katherine! Du siehst einfach fantastisch aus! Du hast so eine tolle Figur!" schwärmte sie und ich sah mich zufrieden im Spiegel an. Ich trug ein hautenges, weißes Spitzenkleid, das bis zum Boden reichte. Meine sehr langen blonden Haare hatte ich zu Locken hochgesteckt und mein Make Up passte perfekt zu meinem gesamten Erscheinungsbild. "Also dann" sagte ich mit einem zufriedenen Seufzer. "Ich geh dann schon mal. Draco wird sonst wieder ungeduldig" Wir beide kicherten und ich ging zu dem Treffpunkt, den wir beide uns ausgesucht hatten; kurz vor dem Haupteingang der großen Halle. Unterwegs konnte ich aus den Augenwinkeln immer wieder viele Schüler entdecken, die mit bewundernswerten Blick mir nachsahen, was mich sehr freute. Ich brachte heute Abend sogar ein weites Lächeln auf meine Lippen, was mich selbst sehr verwunderte. Mochte wohl an dieser ganzen Weihnachtsstimmung im Schloss liegen, denn so gut wie jeder lief strahlend wie so ein Honigkuchenpferd durch Hogwarts Flure.
    Als ich an der großen Halle ankam, war Draco noch nicht da und ich sah mich fragend um. "Kath!" hörte ich nur jemanden rufen und ich hatte mich noch nicht einmal ganz umgedreht, als ich plötzlich in zwei zierliche Arme genommen wurde. "Hallo Cho!" begrüßte ich sie strahlend und betrachtete sie von oben bis unten. "Du siehst echt hübsch aus!" schwärmte ich und strich über den sanften Stoff ihres Kleides. Cho lachte und zuppelte einen Ärmel meines Kleides zurecht. "Danke, aber hast du dich mal im Spiegel angesehen? Du siehst einfach umwerfend aus!" Ich lächelte dankbar und umarmte sie noch einmal ganz fest. "Wo ist denn Draco?" fragte sie und sah sich um. Ich zuckte mit den Schultern. "Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung. Eigentlich wollten wir uns hier treffen." "Ach, der kommt bestimmt bald" sagte sie und strahlte mich weiterhin an. Erst jetzt wurde mir klar, worauf sie hinaus wollte. Ich schmunzelte. "Und wer ist dein Partner, Cho? Wir haben uns ja seit Tagen nicht mehr gesehen." Cho öffnete den Mund zu einer Antwort, doch jemand rückte an ihre Seite und kam ihr zuvor. "Hier steckst du also, ich habe dich schon überall gesucht." Cedric sah zuerst Cho und dann mich an. Wieder schien sich mein Herz krampfhaft zusammen zu ziehen und ich versuchte ein Lächeln rüberzubringen. Cho strahlte noch mehr als er kam und hakte sich bei ihm unter. "Tja, wenn man gerade vom Teufel spricht würde ich mal sagen. Kath, das ist Cedric Diggory, aber ich denke mal du kennst ihn ja schon vom Trimagischen Turnier" kicherte sie und sah verschmilzt zu ihm hinauf. "Freut mich" begrüßte er mich und gab mir die Hand. Überfordert spielte ich einfach sein Spiel mit und reichte ihm meine rechte Hand kurz entgegen. Unsere Hände berührten sich kaum, doch dieser kurze Moment reichte schon aus mir ein heftiges Kribbeln auf der Haut zu hinterlassen. Wow er sah so verdammt gut in seinem Anzug aus. Cho lächelte mir zu und ich versuchte angestrengt das Lächeln zu erwidern. "Also wir gehen dann schonmal vor. Die Champions müssen mit ihren Partnern den Eröffnungstanz tanzen, oder?" kicherte sie wieder. "Ja genau" brachte Cedric mühsam mit einem leichten Lächeln hervor und sah dann wieder zu mir. Ich versuchte meinen Puls wieder runter zu kriegen. "Alles klar. Ich wünsche euch dann viel Spaß." sagte ich mit einem schiefen Grinsen und umarmte meine beste Freundin noch einmal, bevor sie sie mit Cedric eng umschlungen in die große Halle hineingehen wollte. Kurz bevor sie aus meinem Blickfeld verschwinden würden, blickte Cedric noch einmal über die Schulter und sah mich traurig an. Ich blickte ebenso mit einem trauernden Gesicht drein und wendete mich ab, ehe sich der Kloß in meinem Hals zu Tränen lösen konnte. Auf einmal spürte ich kräftige Hände meinen Körper umschlingen. "Hallo meine Schöne" raunte mir Draco ins Ohr und küsste meinen Nacken. Ich lächelte leicht und drehte mich um. "Danke dir, du siehst auch nicht schlecht aus" antwortete ich und gab ihm einen flüchtigen Kuss auf den Mund. Er legte den Arm um meine Schultern und führte mich hinein in die große Halle, wo kurz darauf der Eröffnungstanz stattfand.
    Nach ungefähr zwei Stunden ging mir langsam die Puste aus und ich bat Draco darum, uns kurz hinzusetzen. "So schlimm ist es doch nicht" sagte Draco nach einer Zeit und ich musste etwas schmunzeln. "Ach, ehrlich?" sagte ich kühl und sah mich in der Tanzmenge um. "Ich werde mal ein bisschen an die frische Luft gehen" sagte ich schließlich mit einem Seufzer, doch Draco hielt mich an der Hand fest. "Geht es dir nicht gut?" fragte er ehrlich besorgt und sah mich prüfend an. Ich schüttelte mit dem Kopf und küsste Draco noch einmal schnell, bevor ich meine Hand sacht aus seiner entzog. "Mir ist nur ein bisschen schwindelig, mach dir aber keine Sorgen. Ich werde nur zehn Minuten raus gehen und komme dann wieder." Und ehe er mir wiedersprechen konnte verschwand ich auch schon in der Menschenmenge. Ich quetschte mich an den einzelnen Tanzpaaren mühsam heraus und stolperte ein wenig, als ich aus diesem Klumpen an Pärchen heraustrat. Ich hob mein Kleid ein wenig an und stieg die einzelnen Stufen empor, die mich zum Hauptflur leiteten. Kaum kehrte ich auf den Flur sah ich auch schon eine verzweifelte Cho wie eine Irre hin und her laufen. Verwundert ging ich auf sie zu und fasste sie bei der Schulter. "Cho? Was ist denn los?" fragte ich besorgt und sah dass sie ein paar winzige Tränen in den Augen hatte. "Ach du bist es Kath. Cedirc ist verschwunden!" Irritiert blickte ich sie an. "Wie, er ist verschwunden?" "Na, verschwunden halt, einfach weg! Er sagte er wolle nur mal kurz sich draußen ausruhen, aber als ich ihn suchen gegangen bin, war er nicht hier!" verzweifelt sah sie sich um. "Mensch Kath, was mache ich denn jetzt nur? Wahrscheinlich flüchtet er vor mir weil er mich langweilig findet oder so!" Ich schüttelte augenrollend mit dem Kopf und ließ meine Hand von ihrer Schulter gleiten. "Ach komm, als ob. Wahrscheinlich ist er schon wieder rein gegangen und ihr habt euch verpasst. Geh am besten noch einmal gründlich gucken, okay? Ich werde ein bisschen nach draußen gehen und wenn ich ihn finde dann schicke ich ihn zu dir, einverstanden?" Cho lächelte schief und bedankte sich bei mir recht herzlich. Seufzend zog ich meine viel zu hohen High Heels aus und ging barfuß den Hauptflur in Richtung Schlosseingang. Draußen angekommen sog ich sehnsüchtig die frische Winterluft ein und fühlte mich schon um ein Vielfaches besser. Ich liebte den Winter einfach über alles, ich liebte es, wenn der Schnee gefallen war und die Landschaft in einer wunderschönen weißen Schneedecke zugedeckt war. Leider gab es zurzeit noch keinen Schee, doch ich hegte große Hoffnungen darin, dass dies noch kommen würde. Ich beschloss gerade, wieder zu gehen, als ich gut zwanzig Meter rechts von mir eine Bank ausmachen konnte, auf dem niemand anderes als Cedric Doíggory saß. Er saß da, die Hände in den Schoß gelegt und starrte vor sich hin. Ich wünschte ich könnte seine Gedanken lesen, aber wozu hat uns der liebe Gott einen Mund erschaffen? Ich ging folglich vorsichtig auf ihn zu und als er meine Schritte hörte wandte er seinen Kopf ruckartig in meine Richtung. "Hier steckst du also" begrüßte ich ihn kühl und blieb vor ihm stehen. Seine dunklen Augen funkelten im Mondlicht und ließen meine Knie schon wieder weich werden. Ich versuchte mich zusammen zu reißen und atmete innerlich noch einmal tief ein. "Wieso? Hast du mich etwa gesucht?" fragte er schnell und stand auf. "Ich nicht, aber Cho. Sie sucht dich drinnen wie eine Irre. Du kannst sie doch nicht einfach alleine lassen!" antwortete ich etwas mürrisch und sah ihn verärgert an. Egal was zwischen uns vorgefallen sein sollte, egal wie sehr ich ihn anscheinend tief in meinem Innern liebte, Cho war meine beste Freundin und er hatte nicht das geringste Recht so mit ihr umzugehen. Seufzend packte Cedric seine Hände in die Hosentaschen und sah auf den Boden. Als er mir nicht antwortete, zog ich meine Schuhe wieder an und richtete mein Kleid zurecht. "Wie auch immer" sagte ich schließlich und wandte mich von ihm weg. "Ich werde ihr sagen dass du hier draußen bist." "Ich war ziemlich enttäuscht von dir, weißt du das?" Ich spitzte meine Ohren und drehte mich langsam um. "Wie bitte?" "Ich fand es ziemlich enttäuschend von dir, dass du Draco heute so in Schutz genommen hattest." Ich erwiderte nichts sondern sah ihn einfach nur perplex an. Das war doch jetzt nicht sein Ernst, oder! "Du brauchst mich gar nicht so anzusehen" fuhr er mit etwas härterer Stimme fort. "Seit unserem ... naja du weißt schon ... Gehst du mir aus dem Weg, was ich dir auch nicht Übel nehmen kann und darf, aber dass du mich so behandelst, als ob nie etwas zwischen uns gewesen wäre und dann auch noch Draco in Schutz nimmst, obwohl du weißt, dass ich Recht hatte, fand ich schon sehr krass von dir." Ich schnaubte einmal verächtlich aus, was ihn noch verärgerter zu machen schien. "Jetzt pass mal auf, ja!" fuhr ich ihn an und er zuckte kurz zusammen. "Ich habe Draco in Schutz genommen, weil er erstens, immer noch mein Freund ist und zweitens, ihr beide euch noch so in die Haare bekommen hättet, dass es für euch beide wahrscheinlich sehr unschön geendet hätte. Wenn ich das nicht getan hätte, wäre er vermutlich auf dich losgegangen oder sonste was, kapiert!" Cedric blieb ruhig und sah mich an. "Du hattest,.. Angst um mich?" Wir beide entspannten uns und verringerten unsere Lautstärke. "Naja, Angst kann man das nicht unbedingt nennen. Ich wusste ja dass du etwas mehr Erfahrung hast als er. Ich wollte nur jeder Auseinandersetzung aus dem Weg gehen." murmelte ich und Cedric lächelte kurz. "Weißt du eigentlich, wie schwer es ist alles was passiert ist vor ihm geheim zu halten?" flüsterte ich nach einiger Zeit der Stille und sah bedrückt zu Boden. "Dann hör auf damit" hörte ich Cedric ebenso leise flüstern und ich blickte überrascht auf, doch das nächste was ich sehen konnte waren zwei liebevoll geschlossene Augen und spürte warme, weiche Lippen auf meinen liegen. Erschrocken fuhr ich einen Schritt zurück und funkelte ihn böse an. "Hast du mir gerade richtig zu-?" Doch ich hatte meinen Satz nicht mal ganz zu Ende gesprochen da packte er mich wieder an den Armen und presste seinen Mund dieses Mal etwas stärker auf meinen. Eine Welle von unkontrollierbaren Gefühlen durchfuhr meinen gesamten Körper und mir wurde schwindelig. Engelchen und Teufelchen schienen in meinem Kopf einen heftigen Streit durchzuführen, wobei das Teufelchen anscheinend gewann und ich ließ meiner aufbahnenden Leidenschaft freien Lauf. Sehnsüchtig krallte ich meine Hand in seine Haare und er zog mich mit einem kräftigen Ruck an seinen Körper heran. Und somit vertieften wir uns in einen sehr leidenschaftlichen Kuss, der meiner Meinung nach viel zu früh enden musste. Als wir uns voneinander lösten, lief eine kleine Träne meine geröteten Wangen hinunter und Cedric strich sie mir sanft aus dem Gesicht, ehe sie drohte zu fallen. "Ich werde es tun" flüsterte ich dann sehr leise und Cedric küsste mich sacht. "Du musst ihm nichts von uns erzählen. Ich kann warten" flüsterte er ebenso leise zurück und ich lächelte glücklich.
    *** Und so geschah es dann schließlich auch. Keinen Tag später machtest du mit ihm schluss, erzähltest jedoch nicht vom Grund eurer Trennung. Er rastete jedoch aus .Das konntest du dir denken. Du hattest schon befürchtet, dass er nicht höchst erfreut sein würde, aber dass diese Situation so dermaßen erkalieren würde, hättest du dir nicht im Traum denken können. Wütend stand er von der Treppenstufe auf, auf die ihr euch zum Reden gesetzt hattet. Er fing an zu schreien.,, Was ist dein Problem!" und,, Du wertlose Schl***e!" warf er mir an den Kopf während er mir gefährlich nahe kam. Ich versuchte ihn zu beruhigen, was die Sache noch schlimmer machte. Er holte aus und schlug dir ins Gesicht, (Handfläche) bevor du überhaupt dir Lage checken konntest. Du drohtest auf dem Boden zu landen, wo dich jedoch zwei warme Arme auffingen. Mit ihnen zusammen rappeltest du dich wütend auf. Cedric, der dich aufgefangen hatte wollte schon auf ihn losgehen. Doch er durfte erst den Prinzen spielen, nachdem ich den Drachen erledigt hatte. Ich stand auf und schubste ihn gegen die Wand wo ich ihn in ins Gesicht zurück schlug. Daraufhin schubste er sich von mir weg, ich landete auf dem Boden und Cedric erledigte meinen Ex-freund.
    ,, Alles gut?" fragte er, nachdem er ihn zu Boden geworfen hatte, und auf ihn einschlug. Du nicktest nur kurz. Dann gingen Cedric und du Hand in Hand in die große Halle.
    ,, Ich hoffe, wir müssen das zwischen uns nicht mehr verheimichen." lachte er, bevor wir uns trennen mussten, um uns an unsere Tische zu setzten.,, Da wären noch meine Eltern " antwortest du. Deine Eltern sind nämlich stolze Vollblut Slytherins. Ein Halbblut oder gar Schlammblut würde die Familie zerstören.,, Bist du denn Vollblut?" fragtest du dann vorsichtig.,, Ja, bin ich, wäre es ein Problem wenn ich er nicht währe?" antwortete er während er sich die Stirn runzelte.,, Und wie" antwortest du, gibst ihm einen kurzen Kuss auf die Lippen und verschwindest dann an deinen Tisch. Dort begegnest du Blaise(deinem besten Freund), Pansy und Draco, den du nicht bemerkt hast.,, Du verlässt mich für dieses Schlammblut?" stammelt Draco fassungslos und noch immer wütend.
    ,, Du hast was?" schreit Blaise fast, der neben dir sitzt und überglücklich zu sein.,, Also erstens ist er kein Schlammblut, er ist ein Vollblut genau wie du und ich´. Und zwitens, das ich dich verlassen habe hat nichts mit ihm zu tun. Deine stänndige Eifersucht regt mich auf. Aber ich liebe dich auch nicht mehr." zischt du und Draco sitz mit offenem Mund dir gegenüber. Ihr redet kein Wort mehr die nächsten Tage, werdet aber wieder zu guten Freunden. Draco beginnt eine Beziehung mit Greengass.
    Du und Cedric werdet glücklich. In der 3. Aufgabe hast du den Pokal zusammen mit Moody versteckst und wartest am trimagischen Pokal auf die Person, die ihn als erstes findet. Um mit ihm oder ihr(Fleur) den Portschlüssel zu nehmen und wieder zurück zum Schloss zu gelangen. Als du Harry und Cedric siehst, winkst du ihnen zu, ihr drei nehmt den Portschlüssel und landet auf dem Friedhof beim Grab von Thomas Riddle.
    Als Peter Pattigrew (Wurmschwanz) mit Voldemord kommt und Cedric umbringen möchte, wirfst du dich dafwischen und schreist:,, Stupor!" und nimmst die beden Jungs an der Hand um dich mit ihnen zurück zu teleportieren. (Wurmschwanz hat Harrys Blut vom Boden genommen um ´du weisst schon wen ´ wiederzubeleben).
    Cedric und Potter gewinnen das Tournier und du und Diggory werdet glücklich. Ihr bekommet einen Sohn, den ihr Nathan nennt(nach einem Freund von Cedric und Blaise, der dein bester Freund geworden ist, wird sein Patenonkel. Später bekommt ihr dann auch eine Tochter, die Cedric unbedingt nach dir nennen wollte. Ihr einigt euch dann auf Katterina. Ihr werdet eine glückliche kleine Familie und deine Eltern sind überraschender Weise mit dem Huffelpuff einverstanden. Eure Kinder kommen aber beide nach Slytherin. Den Heiratsantrag macht er dir allerdings noch auf Hogwards. Ihr geht am See spazieren. Ihr kuschelt euch aneinander und nach einiger Zeit knieht Cedric vor dir auf einem Bein nieder und Macht dir einen Antrag. Du sagst ja und bekommst einen wunderschönen Diamantenring an den Finger gesetzt.
    Ihr werdet beide Todesser(nicht mit Absicht, ihr werdet entführt und dann zu Todessern. ) In der großen Schlacht kämpft ihr gegen Hogwards, seid aber froh, wenn der dunkle Lord besiegt wird. Vor Gericht werdet ihr frei gesprochen undgründet dann eure Familie.

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