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Your Life is my Dream (Harry Potter) Teil 1

Diese Fanfiktion geht um ein Mädchen Namens Luna (Nicht Luna Loovegood), das mit ihren Freunden plötzlich in das Reich der Magie plumpst. Sie lernt neue Sachen kennen und wer weiß? Vielleicht ist sie ein Teil dieser Welt.

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Your Life is my Dream

Kapitel 1

"Oh. Mein. Gott. Habt ihr schon von dem neuen Bubble Tea gehört? Er soll soooo lecker sein!" Frida und ihr Bubble Tea. Sie liebt das. Ich habe, um ehrlich zu sein, noch nie einen getrunken. Ich werde sie wahrscheinlich auch nie trinken.
"Oh, Frida. Du hast keine anderen Themen mehr." sagte Ronja gelangweilt. Sie konzentriert sich, mal wieder, nur auf ihre Musik. "Wie wärs, wenn ihr mal helft unseren Zug zu finden. Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich möchte nachhause." Das stimmt. Wir sind zurzeit in London und haben unsere Familien besucht. Wir sind alle in London aufgewachsen, jedoch wurde uns das langweilig. Ständig die gleiche Stadt, das gleiche Haus, die gleichen Straßen. Wir sind nach Dublin gezogen, obwohl wir erst 14 Jahre alt sind. Naja, ich will ja nicht angeben, aber ich bin bereits 15. Ronja und Frida sind Jünger als ich und obwohl wir aus verschiedenen Familien kommen sehen wir schon ziemlich gleich aus. Davon abgesehen, dass Frida blonde Haare hat und Ronja und ich braune/dunkel blonde.
Wir liefen Arm in Arm durch den Bahnhof und suchten unser Gleis.
Plötzlich rempelte uns jemand an, der es wohl ziemlich eilig haben muss. Kann ich verstehen, schließlich sind wir im Bahnhof und die meisten Züge kommen um 11, aber man muss einen nicht gleich anrempeln und einfach weiter gehen. Er hätte sich wenigstens entschuldigen können.
"Hey! Wenn man jemanden anrempelt, dann entschuldigt man sich!" rief ich ihm hinterher und er drehte sich tatsächlich um und blieb stehen. Ich sah ihm in seine braunen Augen und es war um mich geschehen. Sie waren so wunderschön. Ich musterte ihn gründlich, von oben bis unten. Er hat soooo viele Muskeln, das kann nur ein Traum sein. Ich schaute wieder in sein Gesicht und bemerkte jetzt erst seine Augenringe. Er sah ziemlich erschöpft und traurig aus. Ich sah ihm wieder in seine wunderschönen, Teddy -braunen Augen.
Ich zog scharf Luft ein. "Tschuldigung." murmelte ich. Warum habe ich ihn angemotzt? Er sah echt schlimm aus. Er muss viel durch gemacht haben. Er schüttelte kurz den Kopf. "Ich muss mich entschuldigen. Wie konnte ich es wagen, so junge, hübsche Mädchen angerempelt zu haben." Er lächelte leicht. Ich guckte ihn mitleidig an. "Uhh, danke. Auf wie alt schätzt du uns denn?" Ich stoß Ronja meinen Ellenbogen in die Rippen. Sie guckte mich böse an und ich zuckte mit den Schultern. Der Fremde lachte. Gott, was ein schönes Lachen.
"Ich schätze euch auf 16." sagte der Schönling. Seine roten Haare glitzerten in der Sonne. Ich konnte nicht anders als hinstarren. Er bemerkte das nicht, weil er mich auch musterte. WARTE! 16! Ich begann zu lachen. "16? Ich bin 15! Die beiden sind 14." Ich lachte weiter. Frida musste auch ein bisschen kichern. Ronja guckte stolz. "Jetzt wurde uns bestätigt, dass wir ziemlich alt aussehen." sagte sie dann. Er begann zu grinsen. Wir unterhielten uns noch ein bisschen, bis eine Durchsage gemacht wurde. "Der Zug am Gleis 9 nach Dublin wird sich um 20 minuten verspäten. Ich bitte um ihre Geduld und Einverständnis. Ich wiederhole. Der Zug am Gleis 9 nach Dublin wird sich um 20 minuten verspäten." Der Fremde schaute auf die Uhr und seine Augen weiteten sich. "Ich muss los!" sagte er und schon war er Weg. Ich schaute ihm noch ziemlich lange nach und bemerkte gar nicht, wie sich Ronja und Frida aufregen, weil sich unser Zug verspätet.
Ich lehnte mich an eine Stein Säule, um über diesen Mysteriösen Mann nach zu denken, Ronja lehnte sich an mich. Plötzlich fielen wir durch die Säule. Ich kam mit einem dumpfen Knall auf den harten Steinboden auf, Ronja natürlich auf mich. "Geh runter von mir!" rief ich wütend. Das Getümmel um uns herum verstummte und man hörte ein leises Flüstern. Ronja stand auf und rieb sich den Ellenbogen. "Aua." murmelte sie. "Aua? AUA? WIR SIND DURCH EINE VERDAMMTE WAND GEFALLEN UND DU KÜMMERST DICH UM DEINEN ACH SO VERLETZTEN ELLENBOGEN! DU BIST AUF MICH GEFALLEN!" rief ich zornig von unten und die um uns herum starrten uns alle an. "Wie seid ihr eigentlich hier her gekommen?" fragte Ronja die anderen, immer noch von mir eingeschüchtert. "Und wo ist Frida?" fügte sie hinzu.
Nun stand ich auch auf. "Wenn wir durch diese Mauer hinein gefallen sind, können wir auch wieder raus fallen." überlegte ich laut. Ronja nickte einstimmig. "Aber schreib Frida das sie dort Kissen hinlegen soll." sagte sie dann. "WO SOLL SIE KISSEN HER KRIEGEN!" fragte ich sie wütend.
"Ehem." hörte ich ein räuspern hinter uns. Wir drehten uns gleichzeitig um und hinter uns stand tatsächlich der mysteriöse, junge Mann. "Seid ihr denn fertig?" fragte er uns mit hoch gezogener Augenbraue. "Ich weiß nicht. Ronja, sagst du noch einmal was dummes, damit ich brüllen muss?" fragte ich ironisch. Sie verdrehte die Augen. "Jaja, verdreh nur die Augen, vielleicht findest du ein paar Gehirnzellen." meinte ich genervt. Der Rotschopf begann zu grinsen. Ich sah ihn noch einmal an und er war etwas verändert. Ich musterte ihn von unten bis oben mit zugekniffenen Augen.
"Ich weiß ja das ich gut Aussehe, aber wenn du mich schon betrachtest, dann mach es wenigstens unauffällig."
"Ich? Nein! So etwas mache ich nicht.....vielleicht doch, aber nur bei gut aussehenden Typen, sorry." sagte ich zuckersüß. Ronja begann zu lachen und das Grinsen auf seinen Lippen verschwand. "Ich habe dich nur betrachtet, weil du vorhin noch anders ausgesehen hast. Zum Beispiel hattest du Augenringe. Wo sind die hin?" fragte ich. Er begann zu lachen. "Das war nicht ich, sondern George!" Ich nickte verstehend. "Ahhhh, okay. Ehm.....und wer ist George?" fragte ich verwirrt. Er lächelte. Er wollte gerade antworten, als er von jemandem Unterbrochen wurde. "HEY! WIR MÜSSEN LOS! DER ZUG FÄHRT GLEICH AB!" rief jemand aus einem Zugfenster. Ich hob meinen Finger und guckte mit weit aufgerissenen Augen zu der Person. "Da-Da-DA-DAAA.......RONJA! RONJA KOMM SOFORT HER! DIE HABEN UNSEREN PLATZ GEKLAUT!" Ronja kam zu mir gerannt und entschuldigte sich bei der Meute, die uns wieder anglotzte, als hätten sie nichts besseres zu tun. "Was ist denn und was meinst du mit Platz geklaut?" zischte sie mich an. Ich zeigte mit meinen Zeigefinger auf die Zwillinge, den Ronja mit ihrem Blick verfolgte. Jetzt verstand sie. "Nicht wahr!" kam es ihrer Seits. George, der das Gespräch mit verfolgt hat, hebte eine Augenbraue. "Wir wollen auch Zwillinge sein....." schmollte ich und zog einen Schmollmund. Die Zwillinge lachten nur und der, von dem wir den Namen noch nicht erfahren hatten, winkte uns zu und stieg in der Zug.
"Und wer sagt uns jetzt wie wir zurück kommen?" fragte Ronja. Ich stampfte mit dem Fuß auf. "Verdammt!" rief ich aus und nahm Ronja am Arm, um sie zurück zur 'magischen' Wand zu ziehen. 'Eigentlich müssen wir ja nur durch gehen' dachte ich und steuerte auf die Wand zu. "Was hast du vor?" fragte Ronja empört mit einem Hauch von Angst. "Durch gehen!" sagte ich und- schwups wir waren zurück. "WAS!" rief Ronja. "OH. MEIN. GOTT." schrie Frida. "WIE HABT IHR DAS GEMACHT!" Das frage ich mich auch.... "ICH HABE KEINE AHNUNG!" schrie Ronja. "Hört auf zu schreien! Meine Ohren tun weh!"
Auf einmal nahm Ronja unsere Hände und stellte sich direkt vor die Säule, von der mein Po immer noch weh tut. Sie zog uns hindurch und wir standen wieder auf der anderen Seite des Bahnhofes, wenn man das so nennen kann. "Wie steigen einfach in den Zug." meinte Frida. Ronja nickte. Wir nahmen unsere Koffer, die wir natürlich nicht vergessen hatten und stiegen ein. "Wir könnten ja zu den Zwillingen gehen....Ehm....George und der, von dem wir den Namen immer noch nicht wissen." sagte ich. Beide nickten. "Okay? Aber erklärt mir wer George ist!" forderte Frida uns auf. "George war der heiße Rotschopf, der uns angerempelt hat, mit den Augenringen, den Muskeln, die man durch's Shirt durch sehen kann und den funkelnden braunen Augen." schwärmte ich und Frida und Ronja kicherten. "Hört sich so an, als ob du bereits jemanden gefunden hast, der dir ziemlich gut gefällt, Luna." kicherte Ronja. "Haha, wie lustig. Ich hätte fast vergessen zu lachen." Meine Ironie war nicht zu übertreffen.
Wir gingen noch ein paar Abteile weiter und die, die sie besetzten glotzten uns immer an. Endlich fanden wir die Zwillinge und sie schienen uns nicht zu bemerken, also schob ich die Abteiltür einfach auf und sagte mit einem breiten lächeln "Hallo!" Sie drehten sich zu uns und machten große Augen. "Fremder Mann, ich denke du kennst Frida noch nicht." sagte Ronja und dann beginn der Zug sich zu bewegen. Wir fahren los! Jetzt gibt es kein Zurück mehr. "Genau, wie heißt du eigentlich. George kennen wir ja bereits." sagte ich und zwinkerte George zu. Er lächelte mir süß zu. Ich liebte es jetzt schon, obwohl ich keine Ahnung hatte wohin es ging, deswegen fragte ich einfach mal. "Wohin geht die Reise schöne Männer?" sagte ich uns setzte mich gegenüber, Ronja und Frida hinterher. "Ihr seid- ich meine- aber wie- Hä?" sagte der Namenlose. George antwortete: "Anscheinend nicht, aber wie seid ihr hier her gekommen?" fragte er uns. "Wir sind gefallen und hart aufgekommen." sagte Ronja. "Hart? Du bist auf mich gefallen und ich auf die Steine, das tat weh!" ich verschränkte meine Arme. George und der Namenlose grinsten und es sah so aus, als wäre ein Spiegel zwischen.
"Also, wer von euch beiden ist- Ich zitiere- der heiße Rotschopf, der uns angerempelt hat, mit den Augenringen, den Muskeln, die man durchs Shirt sehen kann und den funkelnden braunen Augen?" Ich stieß Frida mit meinem Ellenbogen in die Rippen. Ich hasste sie dafür. George begann zu lachen. "Tut mir leid kleine, aber er ist bereits vergeben." meinte Mr. Namenlos. "Ohhh, Luna dein erster Korb" Ich sah Ronja entsetzt an. "Mein erster? Also, das stimmt nicht. Ich habe schon ganz viele ausgeteilt! Zum Beispiel Mr. Namenlos vorhin." sagte ich empört. Ronja begann zu lachen. "Ja, das war cool!" lachte sie. "Was? Erzähl mir alles!" forderte Frida. Ich schüttelte den Kopf. "Nicht jetzt." George sah seinen Bruder fragend an. "Wer ist denn Mr. Namenlos?" fragte er ihn. "Ich." grummelte dieser. George begann laut zu lachen. "Macht dich nur lustig!" Ich grinste nun auch. "Wie hieß das Sprichwort noch einmal?" fragte Frida mich. "Wer zuletzt lacht, lacht am besten." meinte ich stolz.
"Übrigens, ich bin Fred." Ronja zog die Augenbraue hoch. "Als so eine Art Spitzname? Ich mein, steht "Fred" für irgendetwas?" fragte sie dann. Er nickte und ich dachte nach. "Vielleicht für Fredrik?" fragte ich. Er nickte noch einmal.
Dann ging eine mir bekannte Person am Abteil vorbei. "Das gibt's nicht!" sagte ich erstaunt. "Katie! Warte!" Die erwähnte blieb stehen und drehte sich um. "Luna?" fragte sie. Ich schob die Tür auf und fiel ihr in die Arme. "Was machst du denn hier?" fragte sie mich überrascht. "Ich bin durch eine Wand gefallen." sagte ich und zuckte die Schultern. Sie zögerte und guckte Fred und George an. Ich merkte wie beide den Kopf schüttele und Katie war es deutlich unangenehm, also wechselte ich einfach das Thema. "Wie geht's dir?" Ronja schüttelte lächelnd den Kopf. "Typisch, wenn dir etwas unangenehm ist, machst du ein bisschen Smal-talk." Katie lächelte mir süß zu. "Du hast dich nicht verändert. Aber du wurdest eindeutig heißer. Die Jungs müssen dir zu Füßen liegen." meinte sie grinsend. "Uhhh, ganz schwieriges Thema." wandte Frida ein und guckte Fred ziemlich auffällig an. Katie verfolgte ihren Blick und wusste bescheid. "Ahhh, immerhin nicht George." Ich zog eine Augenbraue hoch. "Seid ihr zusammen?" fragte ich. Katie nickte begeistert. "Jetzt weiß ich warum er die Augenringe hat." sagte ich neckend. George lachte nervös und Katie stoß mir gespielt beleidigt den Ellenbogen in die Seite.
"Verschwinde, Blutsverräter!" fauchte ein Junge mit weiß-blonden Haaren meine Freundin an. "Was?" fragte ich empört und verwirrt. Katie machte einen Schritt beiseite, um diesen Jungen durch zu lassen. Er war ungefähr in meinem Alter. Er ging arrogant vorbei und zwei Gorillas folgten ihm auf Schritt und Tritt. "Was hat er mit Blutsverräter gemeint?" Katie nahm mich an den Schultern und drückte mich zurück auf meinen Sitz. "Hör mir zu! Magie gibt es wirklich. Eine wundervolle Welt mit Gut und Böse und dieser Typ gehört eindeutig zu den Bösen! Halte dich von allem fern, was eine grüne Krawatte trägt, verstanden?" Ich nickte. "Okay, aber du musst uns alles über diese magische Welt erzählen!" Sie seufzte und willigte ein.
Sie erzählte von einer fabelhaften Schule namens Hogwarts, dieser Zug in dem wir sitzen sei gerade auf dem Weg dahin. Die Mauer, durch die wir gefallen sind, können eigentlich nur Zauberer durchqueren, also das wir ein Teil von dieser Welt sind ist gar nicht so abwegig. Sie erzählte von einem Bösen Zauberer, der versucht alle die kein reines Blut haben, zu töten, oder aus ihnen Sklaven zu machen.
Wir waren begeistert von den ganzen Sachen. Das ist wie in einem Film.
"Und was genau ist jetzt ein Blutsverräter?" fragte Ronja. "Ein Blutsverräter ist eine Person, die sich mit Mugglegeborenen abgibt, obwohl diese Person reines Blut hat. Davon mal abgesehen, dass das totaler Quatsch ist, sagen sowas auch nur Leute aus Slytherin." Ronja, Frida und ich zogen gleichzeitig eine Augenbraue hoch. "Mugglegeborener?" fragte ich. "Slytherin?" fügte Ronja hinzu. "Reines Blut?" endete Frida. Die Zwillinge begannen zu grinsen. "Ein Mugglegeborener ist eine Person die von Mugglen geboren wurde und ein Muggle ist ein nicht magischer Mensch. Hogwarts besitzt vier Häuser, in denen die Schüler eingeteilt werden. Gryffindor, in dem sind wir, das steht für Mut und Tapferkeit; Ravenclaw, Intelligenz, Gelehrsamkeit und Weisheit; Hufflepuff, Gerechtigkeit, Fleiß und Treue; Slytherin, Ehrgeiz und Zielstrebigkeit. Slytherin ist das Haus das jeder hasst, abgesehen von denen die dort eingeteilt wurden. Reines Blut haben die Leute, die keine Muggle als Familienmitglieder haben." erklärte sie uns. Ich nickte, genauso wie Ronja. Von Frida kam ein "Aha."

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