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Kaltes Eis - Wahrheit oder Lüge?

Nun, ich habe nie die Bücher gelesen, obwohl ich mich immer mit Büchern zu Schütte, aber es gibt immer Ausnahmen, nicht? So ist es auch hier. Ich habe nur die Filme von Harry Potter gesehen und habe mich irgendwie dort wiedergesehen. Ich hatte sofort eine Idee, für eine Story. Wenn ich mal etwas falsch beschreibe, dann seid mir bitte nicht böse.
Darf ich vorstellen?
Die Geschichte von Samantha,
einem Mädchen, dessen Leben der Einsamkeit geweiht ist oder macht sie sich nur etwas vor? Lüge, Wahrheit, Lüge und doch Wahrheit? Kommt hinein und lernt ein Mädchen kennen, dass mit inneren Konflikten konfrontiert wird. Begleitet dieses Mädchen 7 Jahre ihrer Schulzeit...

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    ((unli))((bold))((cur))Die erste Begegnung.((ecur))((ebold))((eunli)) Samantha trottete als letztes, ganz hinter der Truppe Neuankömmlinge her. Als s
    Die erste Begegnung.

    Samantha trottete als letztes, ganz hinter der Truppe Neuankömmlinge her.
    Als sie mit dem Böttchen über den See zum Anwesen von Hogwarts fuhr, war die elfjährige sichtlich begeistert. Der Mond schien hell am Himmel und tauchte einige Wolken in seidiges Silber. Ab und zu bedeckte eine Wolke auch den Mond, doch man sah trotzdem das Spiegelbild des Sichels sich in den tief schwarzen Wasser wieder spiegeln, das einen Glanz hinterließ. Samantha hatte hinten im Boot geseßen und einfach das aufragende Schloss bestaunt, denn im Anblick dieses Gebäudes, im Augenblick des Fühlens der umgebenen Magie, vergaß sie ihre Einsamkeit und lächelten selig und blinzelte zuversichtlich. Die Wellen umspielten die hervorragenden Felsen, die eingehüllt im dichten Nebel waren. Das Mädchen glaubte fest daran, dass es sich bessern würde, dass sie bestimmt gemocht werden könnte -
    - Ruckartig wurde die junge Hexe aus ihren Gedanken gerissen, als sie gegen einen Jungen lief. Sie kam sich wirklich blöd vor, kaum war sie aus dem Boot und im Schloss, rannte sie auch schon Schüler um.
    Anscheinend waren gerade
    alle stehen geblieben und hatten auf eine ältere Dame geachtet, die mit einem samtigen Gewand gekleidet war. Es war moosgrün und hatte mysteriöse Symbole eingestickt. Nahe der Kehl-Gegend, trug sie eine Brosche, die ihr bekannt vorkam. Auf dem Kopf der Älteren fand ein einfacher, schwarzer Spitzenhut Platz, der dazu verziert mit drei, eleganten Fasanenfedern war. Das Gesicht war etwas eingefallen und weißte allerlei Falten auf und auch wenn die Mimik streng war, so hatten die Augen der alten Professorin etwas warmes und gütiges. Mag zwar sein, dass die Dame in Grün alt war, aber wie sie auf dem Treppensatz, vor allen anderen Schülern, aufrecht und dominant stand, so strahlte sie doch unsterbliche Jugend aus.
    So befand es zumindest, die vor Ehrfurcht erstarrte, Samantha. Statt sich bei dem Jungen zu entschuldigen, starrte sie einfach die Lehrerin, mit weit aufgerissenen Augen und halb geöffneten Mund
    an. „Pass doch auf Du wiedrige Made", schimpfte der Junge und riss zum zweiten Mal an diesem Tag, oder eher gesagt Nacht? Samantha aus dem Gedanken. Bei den Worten zuckte sie zurück und fuhr zu dem Jungen herum. Seine Haare waren regelrecht schlohweiß und feinsäuberlich zurück gekämmt. Die Augen funkelten spöttisch und der Mundwinkel zuckte hämisch. Die junge Hexe musste sich zusammenreißen, um nicht mit der Faust dieses Gesicht zu zieren. Sie war ja eigentlich ein ruhiges Kind, dass immer erst versuchte zu Reden, aber im Angesichts der Tatsache, dass sie es hasste ruckartig aus Träumereien gerissen zu werden und der Junge sie einfach direkt beleidigte, war sie wütend. Gerade als das Mädchen den Mund öffnete, um etwas zu kontern, unterbrach die Ältere sie. „Schluss damit, alle beide! Mr. Malfoy und Ms. Lovegrey, ich bitte um Disziplin", rügte die Lehrerin die beiden zurecht. Widerwillig drehte sich der Junge nach vorne wieder um, der anscheinend mit Nachnamen «Malfloy» hieß, jedoch nicht ohne den abfälligen Kommentar "Ah, auch so verrückt wie der Bruder?" Wiedermal zuckte Samantha unmerklich zusammen, sagte jedoch nichts. Mäusedreck und Schlangengift, dachte sie bei sich. Jetzt wusste jeder, dass sie die Lovegrey war, die, dessen Bruder Joseph Lovegrey war. Er war vor ihr in Hogwarts gewesen und war verrückt geworden, als er ein Buch gefunden hatte. Niemand weiß, um welches Buch es sich handelte und was es genau mit ihm getan hatte, aber so viel stand fest: Es hatte ihn um den Verstand gebracht.
    Damit begann, im übrigen, alles, ihr Bruder hatte begonnen alle möglichen Regeln zu brechen, seine Mitmenschen anzugreifen und hatte immer versucht, die Schüler und Schülerinnen der Schule von Hexerei und Zauberei, davon zu überzeugen, dass gewisse Zauberer und Hexen, böse seien und man sie verbrennen möge. Nach einem angeblichen Mord, den er begannen haben soll, wurde er von der Schule verwiesen und sein Zauberstab zerstört. Dies hatte Samantha‘s Bruder nie verkraftet und ist nach diesem Vorfall von der Bildfläche verschwunden. Sie spürte einen Stich in der Magengrube. Ja sie, seine Schwester, vermisste ihn immer noch. Mit ihm hat sie alles mögliche gemacht und viel Zeit verbracht und dann hat ein ein einzelnes Buch ihren Geliebten Bruder genommen. Sie persönlich vermutete mehr dahinter, doch das Ministerium wollte nicht hören und hatte auch noch die Frechheit, ihren Bruder als Verbrecher anzuklagen. Aber jetzt, Jahre später, weiß niemand was er im Moment tut, Ja ob er noch lebt. Auroren haben nach einiger Zeit, aufgehört nach ihm zu suchen und so geriet der Schüler Joseph Lovegrey in Vergessenheit...
    Erst jetzt bemerkte Samantha Lovegrey, die brennenden Blicke auf sich. Musste wirklich jeder Einzelne, kleinste Neuigkeiten von Tragöden erfahren? Anscheinend Ja. Und nur so am Rande, war Samantha nicht ihr Bruder und doch mochte sie keiner, ging ihr durch den Kopf.
    Das starren der Versammelten wurde durch ein Räuspern Erwachsenerseits unterbrochen. „Wenn sie jetzt ein bisschen Geduld aufweisen könnten, ich müsste für Momente etwas holen." Mit Diesen Worten wandte sich die Lehrerkraft ab und ging von Dannen. Natürlich nutze der blondschopf dies als Gelegenheit, um allen zu zeigen, wer hier das sagen hat. Er eilte hoch und stellte sich eine Treppenstufe tiefer als die, auf der die Ältere vor kurzem Gestanden hatte. Neben ihm hatten sich zwei weitere, eher dickliche Zauberer versammelt und folgten seinem Blick, der herablassend Blitzte. Offensichtlich hatten sie einen bestimmten Jungen im Visier. Malfoy begannt als erster zu sprechen: „So, so der berüchtigte Sankt. Harry Potter ist hier auf Hogwarts." Sofort wendeten sich unzählige Augenpaare auf den Jungen, den die Jungs fixiert hatten und ein murmeln erhob sich, offenbar diskutierten nun alle über den Harry Potter, den Jungen, der überlebte, der dem Todesfluch von Du-weißt-schon-wer entkamt. Samantha reckte leicht interessiert den Kopf und stellte sich auf die Zehenspitzen, damit sie wenigstens einen Blick erhaschen konnte. Leider bekam sie nicht viel mit von der Unterhaltung, die bestimmt alles andere als freundlich war, da ein Mädchen Samantha beiseite rammte, um besser zu sehen, was los war, sodass die junge Hexe zu Boden fiel, sich aber mit dem Ellenbogen abfangen konnte. Ihr Blick war stechend. Hätte dieses sich auf dringende Mädchen, nicht einfach fragen können, statt sie zu Boden zu schubsen? Etwas ärgerlich rappelte sich Samantha wieder auf, genau in dem Moment, als die Ältere Dame wieder zurück kam, nun aber im Besitz einer Rolle Pergaments in der Hand. Samantha beobachtete, wie die Alte einmal, aber bestimmt, mit der Rolle auf Malfoys Schulter klopfte, sodass der Schüler zur Seite, nach hinten zu seinem Platz ging. Es kehrte Ruhe ein und alle sahen erwartungsvoll zu der Lehrerin hoch.
    „Wenn sie mir jetzt eure Aufmerksamkeit schenken würden. Mein Name ist Prof. Minerva McGonegall und ich bin eure Lehrerin in Verwandlung, sowie stellvertretende Schulleiterin“, erklärte die Dame, die sich als Prof. McGonegall herausstellt, „Ich heiße sie allesamt herzlich willkommen in Hogwarts, dass von Salazar Slytherin, Rowena Ravenclaw, Helga Hufflepuff und Godric Gryffindor gegründet wurde. So entstanden auch die vier Häuser, die Erklärung wie folgt; Gryffindor, bekannt für seine impulsiven, tapferen und mutigen Schüler und Schülerinnen, sowie Ravenclaw, die für ihre Klugheit und Weisheit bekannt sind und nicht zu vergessen, Slytherin, die mit ihrer List und dem Ehrgeiz herausstechen, sogleich gibt es auch das Haus Hufflepuff, die Treuherzigkeit und unerschütterliche Loyalität aufweisen." Es entstand ein Tuscheln, ein wirres Wirr-Warr aus Stimmen, die darüber diskutierten, welches Haus wohl das beste war und in welches sie gerne hin wöllten. Dies wurde aber von einem strengen Blick von Prof. McGonegall unterbrochen, sodass sie fortfahren konnte. „Jedes Haus ist wunderbar und auf seine Art etwas ganz außergewöhnliches und nun, bitte folgt mir." Somit machte die eben noch sprechende Professorin auf dem Absatz kehrt und marschierte auf ein gewaltiges Tor zu. Es war beeindruckend, aber was wirklich den Atem raubte, war die Große Halle, die sich durch das öffnen des Tor‘s, sich den Erstklässlern offenbarte...









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    Sprechende Hüte und knallende Ansprachen.

    Es war prächtig. Hunderte von Kerzen flogen über den Köpfen der Schüler hinweg, beleuchteten die gewaltige Halle, die über und über mit Schülern überfüllt war. Samantha befand die leuchtenden Kerzen wie Sterne, passend zu der verzauberten Decke, die den Himmel offenbarte. Ihr Blick wanderte zu den Wänden. Diese waren genauso wie das Gewölbe kunstvoll gemeißelt. Die Wappentiere traten als Steinfiguren von den Wänden etwas ab und hatten immer jeweils eine Schale im Maul, auf der Feuer brannte. Es wand sich, streckte sich nach oben, knisterte leise vor sich hin und strahlte Wärme aus. Der Blick des Mädchens wanderte nach vorne und dank ihrer Größe, konnte sie relativ gut den Lehrerpult ausmachen. Es war ein riesiger Tisch, an dem entlang mehrere Lehrer saßen und natürlich saß Prof. Albus Dombledore auf einem goldenen, besonders auffälligem Stuhl. Natürlich hatte Samantha´s Mutter Samantha etwas von Hogwarts und Dombledore erzählt. Alles andere sollte sie selbst herausfinden, hatte ihre Mutter gesagt. Doch bevor die aufgeregte Elfjährige, weiter die Lehrer betrachten konnte, stupste sie jemand an der Schulter an. Samantha wirbelte natürlich zu der Person hin, die das getan hat und konnte nur noch die wehenden Haare sehen, die an ihr vorbeirauschten und in der Erstklässler Menge verschwanden. Sie schnaubte leicht verletzt. Es war ja nicht so, das sie unsichtbar war und noch dazu hatte Samantha eine beachtliche Körpergröße - für eine Elfjährige. So schritt sie etwas schneller voran und hielt an, als die Meute Schüler vor ihr zum stehen kamen. Wieder einmal stand Prof. McGonegall auf einem höheren Podest, hinter einem Rednerpult und faltete nun die Pergament Rollle auf, als Ruhe eingetreten ist. Die Liste schien bis zum Boden zu gehen. Kurz ging sich die Professorin mit der Zunge über die Lippen, dann begann sie den ersten Namen in die Runde zu rufen.,, HANNAH ABOUTT." Das Mädchen, dass weiter vorne stand, zuckte zusammen und blickte von rechts nach links, von links nach rechts und erst dann ging die aufgerufene mit wackeligen Beinen zu Prof. McGonegall, die freundlich mit einer Handgeste auf einen alten, verstaubten Hocker wies, von dem sie noch schnell mit einer Hand einen Hut nahm. Das Mädchen, dessen Name offensichtlich Hannah Aboutt war, sah kurz unsicher zu den anderen Erstklässlern, die ihr aber aufmunternd zu nickten. Jeder kannte das Schwere Los, des ersten und wie sagte so schön ein Sprichwort? Das Pech des Ersten.
    Doch Hannah nahm all ihren Mut zusammen und setzte sich schließlich auf den Hocker. Nervös schielte sie hoch, zum Hut, der ihr nun aufgesetzt wurde und biss sich auf die Unterlippe. Die Falten im Hut bewegten sich, als der Hut zum Leben erwachte und begann zu sprechen.

    Samantha hörte nicht zu und hörte nur am Rande, wie er "Hufflepuff" rief. Allgemein hörte sie den anderen nicht zu, wie sie eingeteilt wurden, denn ihre Aufmerksamkeit galt einem alten, grimmigen Mann, der am Torbogen stand, wo sie eben noch durch geschritten sind. Neben ihm stand eine Katze, dessen Augen genauso blitzen, wie die des Alten. Bedrohlich. Das ist wahrscheinlich Filch und Mrs. Norris, überlegte Samantha. Auf die Beschreibung ihrer Mutter hin, passte er und die Katze überein.,, Ms. Lovegrey, wenn sie ihre Aufmerksamkeit
    jetzt wieder dem Wesentlichen zu wenden würden, wäre ich ihnen sehr verbunden", erklang eine durchdringende Stimme.
    ,, Natürlich," Samantha wandte sich McGonegall zu,,, Tut mir leid.",, Nun gut", wandte die Professorin ein und winkte Samantha zu sich,,, Kommen sie." Das Mädchen erstarrte. Jetzt war sie dran. Äußerst nervös schritt sie langsam zu dem Hocker. Auf ihrem Weg dahin, beäugten sie alle Schüler misstrauisch, während sie unter einander tuschelten. Ganz ruhig, es ist einfach nur die Einteilung, versuchte Samantha sich zu beruhigen. Kurz bevor sie ankam, stolperte sie. Sofort kicherten ein paar leise, verstummten jedoch, als Prof. McGonegall sie mahnend ansah. Dem Mädchen schoss die Hitze in den Kopf vor Scham. Mit zusammengekniffenen Augen setzte sie sich auf den Hocker und der sprechende Hut wurde ihr aufgesetzt.
    Es war mucksmäuschenstill.
    Nachdenklich verzog der Hut eine Falte:,, Wo soll ich dich bloß einteilen?" Ja, das ist eigentlich eine Frage an dich, sagte Samantha im Gedanken und als ob der Hut Gedanken lesen kann, zog er schmunzelnd eine obere Falte hoch und sagte:,, Schon klar. Hm...Du bist engagiert und zielstrebig. Du hast einen starken Sinn für Gerechtigkeit. Allerdings kannst du wirklich verlogen und gerissen...Doch Slytherin? Nein...denn du bist voller Mut und tiefer Weisheit, genauso bist du auch schlagfertig und frech. Dein Haus ist..." Samantha schloss ihre Augen und wartete auf die Entscheidung, des sprechenden Hutes.,,...Gryffindor", brüllte der Hut mit einer tosenden Stimme in die enorme Halle.
    Zuerst vernahm Samantha keinen Laut und öffnete zaghaft einen Spaltbreit, ihre Augen. Doch auf einmal, fingen diverse Schüler an, zu klatschen. Bekräftigt von dieser Geste, öffnete das Mädchen freudig ihre Augen, sprang vom Hocker und lief rüber zu ihrem Tisch, der dem Haus Gryffindor angehörte.
    Es dauerte eine Weile, bis sie Platz fand, aber schließlich saß Samantha zwischen einem Mädchen, mit wuscheligen Haaren und einem nervös aussehenden Jungen. Zufrieden richtete sie den Blick nach vorne. Man hat wirklich, für sie applaudiert! Aufregung und Freude machten sich in ihr breit.


    So schnell der Applaus auch kam, so schnell legte sich der Applaus auch wieder und Ruhe kehrte wieder ein. Prof. McGonegall räusperte sich und rief den nächsten Namen auf, doch da war Samantha mit ihren Gedanken ganz woanders und hörte daraufhin folgendes nicht mehr.



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