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Das erste Jahr in Hogwarts - eine Harry Potter Next Generation Story | Teil 1.

Rowan steht vor einem Rätsel:
sie gerät nicht nur immer häufiger in seltsame Situationen, nein, sie entdeckt eines Tages auch eine Briefeule am Küchenfenster, der ein Brief, von einem mysteriösen Absender namens Filius Flitwick, im Auftrag von Hogwarts, ans Bein gebunden wurde, in dem steht, sie sei eine Hexe! Für Rowan und ihre Mom steht fest: das ist schlichtweg ein mieser Scherz! - naja, bis der Halbriese Hagrid auf der Matte steht und ihnen einen Beweis liefert, dass es tatsächlich Magie gibt! So erfährt Rowan von der Geschichte ihres Dads, eine Menge über Quidditch und dass sie kein bisschen besser in der Schule geworden ist, seit sie nach Hogwarts geht - obwohl, das war zu erwarten...

„Hast du einen Stalker oder so?“ „Nicht das ich wüsste, nein.“ „Aber wer weiß sonnst wo du schläfst! Das ist doch gruselig!“ „Keine Ahnung, der Nachbarsjunge?“ „Bitte was! Juliano ist gerade mal sechs und kann vermutlich nicht einmal schreiben!“ „Ich hab dir schon immer gesagt der ist schräg drauf.“

Begleitet Rowan auf eine Reise voller Abenteuer, Seltsamkeiten, Hausaufgaben und jeder Menge Magie
~MrsLovely ♥︎

    1
    ((navy))Kapitel 1:((enavy)) Verdächtig, verdächtig Mrs.Harrison schwafelte wiedermal irgendwas über frühe Kulturen, während ich Kreise in mein Ge
    Kapitel 1:

    Verdächtig, verdächtig

    Mrs.Harrison schwafelte wiedermal irgendwas über frühe Kulturen, während ich Kreise in mein Geschichtsheft zeichnete. Ich folgte eigentlich nie dem Unterricht, sondern verbrachte die Zeit mit viel sinnvolleren Dingen. Wie zum Beispiel Blätter aus meinem Collegeblock zu reißen, sie zu Kügelchen zusammen zu knüllen und meiner Erzfeindin Florence McBride an den Kopf zuwerfen.
    Doch ausgerechnet heute, am letzten Tag vor den Sommerferien, schien sich der Sekundenzeiger meiner Armbanduhr in Zeitlupe zubewegen. „Rowan, hörst du mir eigentlich zu?“
    Ich hob den Kopf und blickte einer verärgert wirkenden Mrs.Harrison ins Gesicht. „Nur weil dies der letze Tag vor den Sommerferien ist, heißt das nicht, das du dich nicht mehr am Unterricht beteiligen must. Was habe ich eben gesagt?“ Meine Geschichtslehrerin sah mich herausfordernd an. Ich wollte gerade zu einer Antwort ansetzen, als das Faltengesicht sich schon zu Florence wandte und sie mit so zuckersüßer Stimme fragte: „Florence, würdest du uns die richtige Antwort nennen?“ das mir fast schlecht wurde. Florence war wie schon gesagt meine Erzfeindin. Und das schon seit unserem ersten Schuljahr. Sie war nämlich nicht nur eine Streberin, sondern auch noch eine miese Ratte, Heuchlerin und Zicke. Außerdem legte sie total viel Wert auf Äußerlichkeiten, was für mich schonmal ein Zeichen der Antipathie war. Und trotzdem fühle ich mich, mit meinen stets zerzausten, wilden, braunen Locken und den verwaschenen Jeans, neben ihr wie ein Witz. Die Angesprochene drehte sich kurz zu mir um, schenkte mir ein fieses Grinsen und ratterte dann irgendwelche Daten und Fakten herunter.
    Mrs.Harrison nickte und machte hinter Florences Namen ein Häkchen.

    Die Schulglocke klingelte und riss mich aus meinen Gedanken. Das war das Zeichen auf das ich gewartet hatte! Nun war ich von all dem Elend hier befreit. Nie wieder Primary School, nie wieder Mrs.Harrison und nie wieder Florence. Yeah! Die meisten Schüler waren schon weg und auch das Faltengesicht hatte sich bereits aus dem Staub gemacht. Schnell stopfte ich mein Heft und das Mäppchen in meinen Rucksack und steuerte auf die Tür zu, als Florence (wer sonnst) sich vor mir aufbaute. „Was willst du?“, fuhr ich sie an. „Da wir uns wahrscheinlich nie wieder sehen werden, möchte ich mich anständig bei dir verabschieden.“, log sie. „Wer’s glaubt würd selig. Und was willst du wirklich?“ „Mich dafür revanchieren das ich ganze sechs Jahre mit dir in einem Raum verbringen musste!“, zischte sie und setzte an mir volle Kanne mit ihren spitzen Absätzen auf den Fuß zutreten. Das kam so überraschend das ich nur noch die Augen schließen konnte um die Schmerzen ein wenig zu lindern. Bis ich merkte das ich gar keine hatte. Vorsichtig öffnete ich ein Auge und bekam gerade noch so mit wie sich Florence keuchend den rechten Fuß hielt und auf einem Bein rum hüpfte, als hätte sie große Schmerzen. Verwirrt starrte ich sie an. Was war denn jetzt los? Wolle die mich verarschen? „Das wird noch ein Nachspiel haben, Everdeen!“, japste Florence und stolperte aus dem Klassenzimmer. Verblüfft sah ich ihr hinterher. Was war das denn?

    Ich riss die Haustür auf, warf meine Schultasche achtlos auf den Boden und stapfte die Treppen hinauf, in Richtung meines Zimmers. Eine verschlafene Mom streckte den Kopf durch die Tür. „Hallo, Schatz. Alles gut?“, erkundigte sie sich. Mom arbeitete in einem Club und schlief normalerweise noch, da sie so spät noch zur Arbeit musste und gut bis vier Uhr morgens dort blieb. Ich hatte sie anscheinend mit meinem lauten Getrampel geweckt. „Nein, alles paletti. Leg dich ruhig wieder schlafen, Mom.“ Mom sah mich kurz zweifelnd an, zuckte dann aber die Schultern und sagte: „Okay, sag einfach wenn du was brauchst, ja.“ Ich nickte, verschwand in meinem Zimmer und ließ mich auf mein Bett fallen. Während dem Weg nach Hause hatte ich viel über das Geschehnis eben im Klassenzimmer nachgedacht. So eine ähnliche Situation war mir schon einmal passiert. Damals hatte ich Stress mit einem Jungen ein Jahrgang über mir angefangen. Dieser hatte ausgeholt um mir eine zuklatschen und ich war mir zu hundert Prozent sicher er würde treffen. Doch dann änderte seine Hand im letzten Moment ihren Kurs und er schlug ins leere. Mir war das damals schon seltsam vorgekommen. Aber nach dem heutigen Tag... Vielleicht besaß ich ja so eine Art Kraftfeld. Ich schüttelte den Kopf. Nun drehte ich total durch. Florence und dieser andere Typ hatten wahrscheinlich wirklich einfach daneben getroffen. Und Florence war so hart mit dem Fuß aufgekommen das es weh getan hatte. Ja, das passte alles zusammen. Ich entspannte mich wieder ein bisschen. Es waren endlich Sommerferien! Es war nicht mein Problem das diese dumme Pute daneben getreten hatte und jetzt Fußschmerzen hatte. Selbst Schuld.

    2
    Kapitel 2:

    Ein Brief

    Es war der dritte Tag der Sommerferien, als es passierte. Ich wurde von den ersten Sonnenstrahlen geweckt und mit einem Blick auf den Wecker neben mir erkannte ich das es gerade mal 6:55 Uhr war. Normalerweise schlief ich in den Ferien gut bis 10:00 Uhr aber da ich ja eh schon wach war konnte ich auch genauso gut schon einmal Frühstück vorbereiten. Also schlich ich leise, um Mom nicht aufzuwecken, die Treppen hinunter. Ich tapste zum Kühlschrank und öffnete ihn. Hier irgendwo musste doch noch etwas essbares sein. Da! Toast und Butter. Das würde genügen. Plötzlich hörte ich ein Geräusch, als würde jemand von draußen gegen die Fensterscheibe trommeln. Ich wandte mich um und ging hinüber zum großen Küchenfenster. Draußen, auf der Fensterbank hockte eine kleine, zerknautschte Eule mit braun-weißen Gefieder. Sie klopfte mit ihrem Schnabel gegen die Fensterscheibe. Ich blinzelte und rieb mir die Augen. Die Eule war immer noch da. Ich blinzelte noch zweimal. Die Eule war wirklich keine Halluzination. Eulen am Tag? Sonderbar... Aber eine Rowan die in den Ferien um 6:55 Uhr schon wach ist ist auch kaum zu glauben. Ich öffnete das Fenster und lies den Vogel hinein, welcher sofort begann seinen Schnabel in die Butterschale zustecken. Angewidert wich er zurück und machte sich stattdessen an den Toasts zu schaffen. Ich trat einen Schritt näher und die Eule hob den Kopf. Ein Stück rausgerissener Toast hin ihr im Schnabel. Vielleicht war es ein Waldkauz. Doch ich hatte in Bio nie so richtig aufgepasst also konnte ich das nicht wirklich sagen. Erst jetzt entdeckte ich das Papier an dem Fuß der Eule. Es sah aus wie ein Brief. Briefeulen? Das wurde ja immer besser! Als hätte sie meine Gedanken gelesen streckte die Eule ihr Bein aus, so das ich den Brief abmachen konnte. Ich betrachtete ihn. Er war kein gewöhnlicher Brief, das sah man auf den ersten Blick. Das Papier war dick und gelblich. Zugeklebt war der Brief mit einem Siegel aus Wachs und eine Art Wappen, mit einem großen H und einem Löwen, einer Schlange, einem Adler und einem Dachs war darauf abgebildet. Ich drehte den Brief um und entdeckte meine Adresse.

    Rowan Everdeen
    Das rechte Schlafzimmer im zweiten Stock.
    Theodore Road 28

    (diese Straße ist erfunden!)

    „Was zur Hölle ist das!“
    Eine wohlbekannte Stimme riss mich aus den Gedanken. Mom zeigte aufgebracht mit dem Zeigefinger auf den beliebigen Vogel. „Eine Eule.“, erklärte ich ihr. „Was macht sie hier und wieso isst sie unsere Toasts!“ Ich wedelte mit dem Brief vor ihrer Nase herum. „Diese Eule hat mir den Brief hier gebracht.“
    „Was!“ Meine Mom schnappte mir den Brief aus der Hand, mit der Absicht der Eule nicht Zunahme zukommen. Während meine Mutter den Brief unter die Lupe nahm betrachtete ich die Eule näher. Welcher Name wohl zu ihr passen würde? Vielleicht so etwas wie Looney oder Creampuff. Creampuff! Der Name passte.
    Mom reichte mir den Brief wieder und fuhr sich gedankenverloren durch das kurze, blond gefärbte Haar. „Hast du einen Stalker oder so?“, fragte sie mich. Instinktiv sah ich mich nach einem Augenpaar um, welches mich vielleicht heimlich beobachtete. „Nicht das ich wüsste.“
    „Wer weiß sonnst wo du schläfst? Das ist doch gruselig!“ Mom erschauderte.
    „Keine Ahnung, der Nachbarsjunge zum Beispiel. Ich hab dir schon immer gesagt er ist schräg drauf!“, schlug ich vor. „Quatsch!“, Mom winkte ab. „Juliano ist gerade mal Sechs und wahrscheinlich nicht in der Lage so zu schreiben.“ Sie deutete auf die ordentliche, eng umschlungene Schrift des mysteriösen Absenders. Oder der Absenderin. „Ich schlage vor du öffnest ihn einfach mal. Dann sehen wir ja was passiert.“ Ich nickte. „Okay.“ „Ach und lies laut.“
    Ich fummelte am Papier herum und riss den Brief auf. Heraus fielen zwei zusammengefaltete Stücke Pergament. Ich begann laut vorzulesen.

    Sehr geehrte Miss Everdeen,

    wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass Sie an der Hogwarts Schule für Hexerei und Zauberei angenommen sind. Beigelegt finden Sie eine Liste mit allen benötigten Büchern und Ausrüstungsgegenstände. Das Schuljahr beginnt am
    01. September. Wir erwarten ihre Eule spätestens am 31. Juli. Da Sie eine muggelstämmige Hexe sind, würd im Laufe des Tages eine Lerkraft vorbeikommen und ihnen alles nötige erklären.

    Mit freundlichen Grüßen
    Filius Flitwick Stellvertretender Schulleiter


    Ich ließ den Brief wieder sinken und suchte moms Blick. Diese fing überraschenderweise an zulangen. „Hexerei und Zauberei!“, keuchte sie. „Das ich nicht lache! Und was bedeutet überhaupt „muggelstämmig“? Dieser Flitwick hat ja auch nicht mehr alle Tassen im Schrank!“ Ich schüttelte den Kopf und legte den Brief beiseite. Manche Leute hatten echt Langeweile!

    Es war Nachmitag, ich hockte gerade vorm Fernsehen und zappte mich durch die Kanäle, als es an der Haustür Klingelte. Mom die gerade die Treppen herunter kam steuerte direkt auf die Tür zu. Ich folgte ihr neugierig mit meinen Blicken. Als sie aus meinem Blickfeld verschwunden war erhob ich mich aus dem großen Fernsehsessel und tapste barfuß zu ihr hinüber. Genau in dem Augenblick fing Mom an zu kreischen. „Ahhhh!“ Ich erschrak. Dann wanderte mein Blick langsam an dem Gewaltigen Oberkörper eines riesigen Mannes entlang, während Mom sich am Kleiderständer festklammerte. „Ähm...Hallo.“, sagte ich tonlos. Wie sollte man sonnst einen gut drei Meter großen Riesen begrüßen? „Hallo!“, erwiederte dieser munter und streckte mir einen seiner Übergrößen Hände entgegen. Ich ergriff sie. Na ja, versuchte es zumindest. Aber die Hand war zu weit oben. Nun hatte sich wohl auch meine Mutter von ihrem Schock erholt. „Wer zum Teufel sind Sie!“
    „Hagrid!“, stellte sich der Riese vor, duckte sich und machte ein paar ungebetene Schritte ins Haus. „Eine Lehrkraft von Hogwarts. Sie ham’ doch sicher den Brief von Flitwik erhalten, oder?“ Meine Augen weiteten sich. „Das...war kein Scherz?“, fragte ich vorsichtig. Magie und so gab es nur in Büchern und Filmen. „Was denkst du denn?“, lachte Hagrid und stieß mit seinem gewaltigen Hintern eine Vase vom Regal. „Ups! Ich mach’ das schon.“ Er richtete einen...rosa Regenschirm auf die Scherben, vor denen ich in letzter Sekunde zurück gehechtet war, und murmelte irgendetwas. Wie aus Zauberhand setzten sich diese wieder zu einer richtigen Vase zusammen. Ich und Mom, die gerade in den Raum getreten war, beugten dies mit weit aufgerissenen Augen. Ich blinzelte mehrmals. „Also ist das alles war...“, stellte Mom dann fest und unterbrach somit das Schweigen. „Oh ja!“ Hagrid wedelte mit der Hand in der Luft herum und streifte nur haarscharf an der Obstschale auf der Kommode neben dem Fernseher vorbei.
    Scharf sog Mom die Luft ein. Hagrid kramte einen Beutel hervor. „Schaut mal, das ist Flohpulver. Damit kommt ihr in den tropfenden Kessel, nahe bei der Winkelgasse. Dort könnt ihr alles kaufen was ihr für das Schuljahr braucht. Du hast ja eine Liste mit solchen Dingen bekommen.“ Stimmt. Laut des Briefes gehörte auch noch eine Liste mit Dingen, die ich für Hogwarts benötigte. Hagrid fuhr fort. „Ihr müsst das Flohpulver einfach in den Kamin werfen, der natürlich an sein muss. Die Flammen werden grün, ihr steigt in den Kamin und sagt laut und deutlich: „Winkelgasse“. Ach und zieht die Ellbogen lieber ein. Ihr landet im tropfenden Kessel und Hannah, die Wirtin wird euch dann den Weg zur Winkelgasse zeigen. Soweit alles klar?“ Er schaute uns fragend am. Seine Augen passten gerade noch so in die Spalte zwischen seinem Bart und der wilden Wuschelmähne. „Ich muss mich jetzt erstmal hinsetzen.“, keuchte Mom und rieb sich, in den Sessel sinkend, dir Schläfen. „Ja!“, sagte ich also an ihrer Stelle. „Gut!“ Hagrid warf einen flüchtigen Blick auf seine „Armbanduhr“. Sie hatte vier Zeiger und kleine Symbole drehten sich ums Zifferblatt. „Oh, Mist! Ich muss los, sonnst bringt mich McGonagall um.“, japste er, warf uns noch einen entschuldigenden Blick zu und rief über die Schulter: „Wenn ihr noch fragen habt schickt mir einfach ne’ Eule!“ Ratlos blickte ich Hagrid hinterher. Eine Eule? „War das jetzt nur ein seltsamer Traum?“, fragte mich Mom irgendwann. „Keine Ahnung. Gut möglich. Warten wir bis morgen ab. Das Lauspulver oder wie das heißt ist unser Beweis.“, schlug ich for. „Klingt gut.“

    3
    Kapitel 3:

    Die Winkelgasse

    Am nächsten Morgen wachte ich auf und stellte fest, das das alles kein Traum war. Denn das Pulver von Hagrid lag neben mir auf dem Nachttisch. Ich tapste vor meinen Spiegel und betrachtete mich in dessen. Ich sah ganz normal aus. Obwohl die Hexen in meinen Büchern immer Warzen auf den Nasen hatten. Immer noch im Pyjama bekleidet hüpfte ich die Treppen hinunter. Mom schlief noch. Ich hatte beschlossen heute noch zur Winkelgasse zugehen. In dem Moment knarzte die Treppe hinter mir. Mom war also doch wach? Ziemlich früh für ihre Verhältnisse. „Rowan?“ Ich wandte mich zu meiner leichenblassen Mutter um. „Es war kein Traum, oder?“ Langsam nickte ich. „Nein, war es nicht. Ich hab das Pulver von diesem Riesen Hagrid auf meinem Nachtisch gefunden. Und weißt du was. Ich glaube ich gehe heute schon zur Winkelgasse. Nachher ist schon alles außverka...“ „Rowan!“, unterbrach mich Mom. „Was?“, ich blickte meine Mutter verständnislos an. „Rowan, ich weiß ja nicht. Mir ist das alles nicht geheuer! Ich meine: ein Riese, seltsames Transportpulver und diese Hogwartsleute haben uns ganz offensichtlich gestalkt!“ Mom ließ sich erschöpft in den großen Lesesessel sinken. „Komm schon Mom! Das kannst du nicht ernst meinen. Wenn es stimmt und ich wirklich eine Hexe bin, dann ist das doch der Oberhammer! Ich müsste zum Beispiel nur mit den Fingern schnipsen und die Küche wär blitzblank geputzt!“ Ich wusste damit würde ich Mom rumkriegen. Sie war nie die Beste im Haushalt gewesen und fand die Arbeit einfach nur zum Haare raufen. „Trotzdem!“, Mom sah mich zweifelnd an. Ich blickte mit meinen großen Rehaugen zurück. „Bitteee! Wir können ja einfach mal zur Winkelgasse reisen und uns einen Eindruck machen.“, schlug ich vor. Mom seufzte. „Nur einen Eindruck, okay. Dann beschließen wir erst, ob das tatsächlich so eine gute Idee ist wie du sagst.“ Ich grinste bis über beide Ohren. Ich hatte gewonnen.

    Am Nachmittag sammelte ich dann also Mom und das Flohpulver ein und versuchte mich angestrengt daran zu erinnern wie ich zur Winkelgasse gelangen konnte. Hagrid meinte man müsste erst den Kamin anzünden und anschließend ein Hand voll von seinem Pulver in die Flammen werfen. Also zündete ich den Kamin an und warf das Pulver hinein. Die Flammen färbten sich augenblicklich grün. Wow! „Und jetzt?“, wollte Mom wissen. „Wir...müssen in den Kamin steigen...und die Ellenbogen einziehen!“, erinnerte ich mich. „Bitte was! Ich bin doch nicht so lebensmüde und steige in den Kamin!“, protestierte Mom. „Und du auch nicht!“
    Doch da war ich schon in die Flammen gehüpft. Aus irgendeinem Grund war ich mir ziemlich sicher es würde nicht wehtun. Und ich hatte recht. Als Mom das bemerkte schlüpfte sie zögerlich hinterher. „Zieh die Ellenbogen ein.“, erinnerte ich Mom. „Winkelgasse!“, sagte ich dann laut und verschluckte eine Hand voll Ruß.

    Schon ein paar Sekunden später fand ich mich in einem spärlich beleuchteten Raum wieder. „Willkommen im Tropfenden Kessel! Wie kann ich Ihnen behilflich sein?“, begrüßte uns eine blonde Frau mit einem ehrlichen, offenen Lächeln. „Ahm...wir wollen zur Winkelgasse. Können Sie uns weiterhelfen?“, fragte Mom die Wirtin freundlich. „Ah. Erstes Schuljahr, was?“ Die Frau zwinkerte mir zu. „Na dann, kommt mit.“ Sie führte uns zu einem Hintereingang. Draußen an der Wand stapelten sich Müllsäcke. Die Wirtin zog einen langen Stab hervor und klopfte damit gegen Einen Backstein der Mauer vor uns. Verwirrt sahen Mom und ich zu wie sich ein großes Loch in der Wand bildete. „Nun. Immer durch mit Ihnen.“, lachte sie und trat zur Seite. Ich ging zuerst hindurch und Mom folgte mir. Ich wollte mich noch umdrehen und „Dankeschön!“ rufen, doch das Loch war schon wieder verschwunden.
    Vor uns erstreckte sich eine lange Straße mit unzähligen Geschäften und Häusern. Es wuselten bereits eine Menge Leute mit seltsamen Hüten und Umhängen herum. „Woah!“, staunte ich. Mom war nicht weniger fasziniert. „Du hast doch sicher den Brief mit der Liste von Schulsachen dabei, oder?“, wollte meine Mutter wissen. Sie hatte das mit dem: „Nur einen Eindruck verschaffen“ wohl schon wieder vergessen.„Klar!“ Ich kramte ein Stück Pergament aus der Jackentasche.
    „Also...da steht:

    Uniform: Im ersten Jahr benötigen die Schüler:
    1. drei Garnituren einfache Arbeitskleidung (schwarz) 2. einen einfachen Spitzhut (schwarz) für Tagsüber 3. ein Paar Schutzhandschuhe (Drachenhaut oder Ähnliches) 4. einen Winterumhang (schwarz, mit silbernen Schnallen)
    Bitte beachten Sie, dass alle Kleidungstücke mit Namens Etiketten versehen sein müssen!

    Lehrbücher: Alle Schüler sollten jeweils ein Exemplar der folgenden Werke besitzen:
    •Miranda Habicht: Lehrbuch der Zaubersprüche Band 1.
    •Bathilda Bagshot: Geschichte der Zauberei
    •Adalbert Schwahfel: Theorie der Magie
    •Emeric Wendel: Verwandlungen für Anfänger
    •Phyllida Spore: Tausend Zauberkräuter und -pilze
    •Arsenius Bunsen: Kesselgebräu und Zaubertränke
    •Newt Scamander: Fantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind
    •Quirin Sumo: Dunkle Kräfte: ein Kurs zur Selbstverteidigung


    (Ich habe genau die Bücher und Schriftsteller aus Harrys Erstem Jahr genommen. „Sagentiere und wo sie zu finden sind“ wurde später durch „Fantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ ersetzt. Also hab ich das hier auch so gemacht.)

    Ferner werden benötigt:
    •ein Zauberstab
    •ein Kessel (Enormgröße 2.)
    •ein Sortiment Glas und eine Waage aus Messing

    Es ist den Schülern zu mit freigestellt eine Eule oder eine Katze oder eine Kröte mitzubringen.
    Bitte beachten die Eltern das Erstklässler keine eigenen Besen besitzen dürfen!
    “ Ich lies die Liste sinken. „Gut..dann kaufe ich die ganzen Bücher und du die Uniform und die benötigten Gegenstände, okay?“ Mom sah mich fragend an. „Ja, geht klar, Mom!“, stimmte ich ihr zu. „Wir treffen uns dann genau hier wieder.“

    Zuerst beschloss ich meinen Kessel zu kaufen, da direkt um die Ecke ein Laden stand, in dessen Schaufenstern Kessel aller Art und Größe präsentiert wurden. Ich drückte die Klinke hinunter und befand mich in einem mit grünlichem Licht beleuchteten Kessel-Paradies. Da stand Enormgröße 2. Also suchte ich mir einen passenden Kessel aus, welcher den Bedingungen entsprach. Das war nicht schwer. Denn die Regale waren mit den Größen beschriftet. „Das macht dann 1 Galione und 2 Sickel.“, meinte der freundliche Mann an der Kasse. Ich hatte keine Ahnung was Sickel und Galionen waren. „I-Ich habe nur Euros. Euros, Cents und so.“, sagte ich verwirrt. „Oh, ich nehme an Muggelgeld. Damit sind sie in der Zaubererwelt falsch. Wir haben nur Galionen, Knuts und Sickel. Sie müssen zu Gringotts und ihr Geld umtauschen.“, erklärte mir der Mann. „Wenn sie möchten kann ich den Kessel für Sie reservieren, bis Sie wieder da sind.“ „Ja, danke!“, rief ich und spurtete los.

    Es war nicht schwer Gringotts zu entdecken. Es war ein riesiges, weißes Gebäude mit einer großen Aufschrift, die lautete: „Gringotts“. Es ragte zwischen den dunklen, kleinen, anderen Geschäften hervor. Als ich es betrat, bot sich mir ein wirklich..seltsamer..Anblick. Runzelige, kleine Wesen, in Anzügen und mit Federn in den winzigen, verschrumpelten Händen, saßen an langen Tischen. Sie zählten Münzen oder schrieben auf Pergament. Manche hatten sogar Bärte oder Monokel.
    „Äm..ich möchte bitte mein Geld umtauschen.“, sagte ich in die Runde, da keiner der Wesen Anstalten machte, sich um ihre Kundin zu kümmern. „Hier her.“, sagte eine knarzige Stimme. Uhrheber dessen war eines der Bärtigen unter ihnen. Es winkte mich zu sich. „Was gucken sie so? Noch nie einen Kobold gesehen?“, fragte es mich. „Nein.“ Ich schüttelte den Kopf und fügte in Gedanken hinzu: „zum Glück!“Dann gab ich ihn das Geld was Mom mir gegeben hatte. Er zählte es und reichte mir anschließend eine Hand voll anderer Münzen. „Das silberne nennt sich Sickel. Die goldenen heißen Galionen und die bronzenen sind Knuts. Noch Fragen?“ „Ah nein, Mr. Kobold! Vielen Dank!“, bedankte ich mich brav.

    Um so schwerer war es also den Kesselladen wiederzufinden. Aber zum Glück stieß ich durch Zufall wieder auf ihn. Es waren schon mehr Kunden da, weswegen ich mich hinten anstellen musste. Vor mir standen zwei Mädchen, welche sich angeregt unterhielten. Die eine hatte ihre schwarzen Korkenzieherlöckchen zu einem Bob frisiert und fast genauso schwarze, kalte Augen. Die Andere verfilztes, langes, blondes Haar, eine kleine Zahnlücke und nicht weniger kalte Augen. Allerdings hatten ihre die Farbe von Schokolade. „Und? Weißt du schon in welches haus du kommst?”, kicherte sie aufgeregt. Das Mädchen mit dem Bob winkte lässig ab. „Ach bitte, Carol! Natürlich Slytherin! Was glaubst denn du? Mom würde mir den Kopf abreißen wenn nicht!“ Carol, nun leicht beschämt, erwiderte: „Naja..man weiß ja nie...“ „Was soll das denn jetzt bitte heißen! Zweifelst du etwa an mir!“, empörte sich das Bob-Mädchen. „Natürlich nicht, Serina! Du hast das bloß falsch verstanden!“, Versicherte Carol ihr schnell. So schnell, dass sie sich mindestens zweimal verhaspelte. „Will ich für dich auch hoffen, Carol!“, meinte Serina, welche sich jetzt wohl wieder entspannt hatte. Sie sagte noch etwas aber ich hörte nicht mehr hin. Häuser? Slytherin? Ich hatte keine Ahnung wovon die da redeten. Aber wie sie das sagten hörte es sich an wie eine Zauberer-Tradition oder so. Ob ich davon wissen sollte? Wahrscheinlich stände es in meinem Brief, wenn es was mit Hogwarts zutun hätte. Jemand hüstelte vor uns. Es war der Verkäufer. „Sie sind dran, meine Damen.“ Er nickte hinüber zu den Carol und Serina vor mir.

    „Nächster bitte!“, rief der Mann heiter, nachdem sie den Laden verlassen hatten. Irgendwie erinnerte Serina, die mit dem Bob, mich an Florence. So gebieterisch und unsympathisch. Und wie sie mit ihrer Freundin umgegangen war! Aber es war nicht mein Problem, also wandte ich mich wieder an den Verkäufer. „Sie hatten ja meinen Kessel für mich reserviert.“, erinnerte ich ihn. „Ach ja! Bitte, Miss. Hier ist Ihr Kessel. Wie gesagt: 1 Galione und 2 Sickel.“ Ich dachte an die Worte des Koboldes. Also kramte ich eine goldene Münze, sowie zwei silberne hervor und gab sie dem Verkäufer. „Vielen Dank für ihren Einkauf!“, rief er mir noch nach, während ich den Türknauf runterdrückte. Und dann blinzelte ich ins Sonnenlicht.

    Mittlerweile mit großen Taschen bepackt, gefüllt mit einer Messingwaage und meiner Hogwartsuniform, sowie ein Paar Schutzhandschuhe aus Drachenhaut und dem gewünschten Sortiment Glas, holte ich die Liste heraus. Ich brauchte nur noch einen Zauberstab. Doch wo zum Teufel sollte ich ihn her bekommen? „Entschuldigen Sie, Sir.“, sprach ich ihn an. Der dunkelhäutige Mann, den ich hastig am blauen Umgang gepackt hatte, drehte sich mit finsterer Mine um. „Ich hab es eilig! Also lassen Sie gefälligst meinen Umhang los!“ „Ich wollte Sie bloß fragen, ob Sie nicht wissen wo ich einen Zauberstab bekommen kann?“ Die grimmige Mine wurde noch grimmiger. „Muggelstämmig, was? Olivander. Drei Blocks weiter. Und jetzt lassen Sie bitte endlich meinen Umhang los!“, knurrte er. Schnell ließ ich von ihm ab. Als dieser von dannen stolziert war, drehte ich mich um. „Muggelstämmig, was?“, äffte ich
    ihn nach. Beschloss dann aber, schnell weiter zu kommen. Wahrscheinlich wartete Mom schon längst auf mich. Wenigstens hatte er recht gehabt. Drei Blocks weiter befand sich Olivanders Laden.

    Olivander war ein enger, schäbiger Laden, in dessen Fenstern man einen einzigen, staubigen Zauberstab erkennen konnte. Mittlerweile war ich so aufgeregt auf meinen ersten Zauberstab, dass ich vor der altmodischen Ladentür aus Versehen einer meiner Taschen fallen lies. Zum Glück die mit der Uniform und nicht die mit dem Glas. Schwein gehabt. „Hallo? Jemand da?“, fragte ich in die staubige Dunkelheit, die den Laden verschlang. Dabei waren doch Fenster vorhanden. „Willkommen bei Olivander! Ich bin Olivanders Neffe. Ich helfe heute aus. Wie kann ich dir weiter helfen, junge Dame?“, wurde ich begrüßt. Und wie aus Zauberhand ging die Deckenlampe an. Jetzt konnte ich alles gut erkennen. Ein junger Mann mit runder Brille lächelte mir aufmunternd zu. „Ich..äh..brauche noch einen Zauberstab.“ Der Neffe Olivanders holte ein langes Maßband hervor. „Welche Hand ist deine Zauberhand?“, fragte er. „Rechts.“ „Gut! Dann wollen wir mal! Streck bitte deinen rechten Arm aus.“ Er maß mich erst mit seinen Händen. Dann maß mich das Maßband plötzlich von selbst während der junge Mann in einer Ecke mit Lauter Regalen, gefüllt mit gestapelten, länglichen Schachteln verschwand. Ich nutzte die Gelegenheit und begutachtete meine Umgebung. Neben der Tür stand ein einzelner, Stuhl. Vorne gab es eine Ladentheke, hinter der sich eine Tür für ausschließlich Personal befand. Sonnst gab es bloß Regale mit sorgfältig gestapelten Schachteln und eine Leiter, die an den Regalen entlang schwebte. Immer hin und her. Der junge Mann, ungefähr 19, kam mit einem Haufen dieser Schachtel zurück, stellte sie vor sich ab und reichte mir eine davon. „Hier, schwing ihn mal. Birke, Kern aus Einhornhaar. 11 1/2 Zoll.“ Ich nahm den Stab entgegen und tat wie gehießen. Nichts passierte. „Ahh..da sind wir wohl ganz falsch. Probier mal den hier. 12 Zoll, Weidenholz, Drachenherzfaser.“ Abermals nahm ich ihm den mir entgegen gehaltenen Zauberstab ab und schwang ihn. Wieder nichts. „Okay, alle guten Dinge sind drei. Hier, der da könnte es sein. Buche, Drachenherzfaser, 10 1/4 Zoll.“ Er gab mir erneut einen und ich schwang ihn erneut. Es kribbelte und weiße Funken sprühten aus meinem Zauberstab. Sie umkreisten mich und lösten sich nach und nach auf. „Woah!“, staunte ich. „Wow!“, staunte Olivanders Neffe. „Tatsächlich habe ich „alle guten Dinge sind drei“ immer für einen einfachen Mythos gehalten, aber was sagt man dazu. Dein Zauberstab hat dich gefunden! Herzlichen Glückwunsch!“, meinte er. „Und du kriegst ihn sogar günstiger. Das war nämlich die schönste Reaktion eines Zauberstabes die ich je mit angesehen hab. Die meisten verwüsten den Laden oder so. Allerdings gebe ich zu dass ich hier erst seit einem Jahr arbeite. Und das nur ab und zu.“ „Echt?“, fragte ich neugierig. „Ja. Normalerweise kostet ein Zauberstab 10 Galionen, aber wie gesagt, wir machen ne Ausnahme. 8 Galionen und 4 Sickel. Was hältst du davon?“ „Äh..das Angebot klingt großartig, klar, aber...ich meinte eigentlich was anderes. Ich hatte das mit dem Laden verwüsten gemeint.“, erwiderte ich. „Ach so!“ Er schlug sie spaßeshalber mit der Handfläche gegen die Stirn. „Ja. Manchmal gibt es echt krasse Reaktionen. Meistens glüht der Zauberstab aber bloß. Oder er spuckt einzelne blaue bis rote Funken. Diese lösen sich aber recht schnell wieder auf. Schneller als bei dir. Deine sind sogar im Raum umher getanzt. Wirklich hübsch.“, schwärmte er. „Aber jetzt möchte ich dir endlich deinen Zauberstab verkaufen. Ich glaub da kommt neue Kundschaft.“ Und tatsächlich ging kurz darauf die Tür auf und ein blondes Mädchen mit Zahnspange kam herein. Sie wirkte recht schüchtern und setzte sich auf den Stuhl mit den Storchbeinen. Ich legte das Geld auf die Theke und verabschiedete mich freundlich. Und da ich nun alles beisammen hatte konnte ich zurück zum Treffpunkt.

    Wie vermutet wartete Mom bereits ungeduldig auf mich. Mir viel auf das ihre Augen leuchteten. „Rowan, das hier ist der Hammer!“ „Sag ich doch!“, grinste ich zurück. „Ich musste zwar mein Geld umtauschen aber dafür konnte ich mir noch was bei der Apotheke hier besorgen. Es gab Hörner von seltsamen Fantasie-Tieren, wie Drachen und Einhörnern. Aber auch ekliges Zeug wie Stinksaft, soll gegen Ausschlag wirken, und Käferaugen. Ich hab mich schließlich dann für eine Wundersalbe entschieden. Die heilt Wunden innerhalb von 24 Stunden komplett! Deine Bücher hab ich auch alle besorgt. Aber da jetzt mein gesamtes Geld umgetauscht ist, müssen wir heute wohl Reste essen. Das wars dann mit der Pizza die ich uns bestellen wollte. Dafür hab ich uns noch Eis gekauft. Du glaubst nicht was es für seltsame Sorten gibt! Ich hab lieber mal was normales bestellt. Hoffe es schmeckt dir! Schnell sonnst schmilzt es!“, schwafelte Mom und reicherte mir einen Becher Bananeneis mit Schokoladensoße und Haselnussstückchen. „Und bei dir?“ Mich freute es dass sie so begeistert war. Allerdings konnte sie sich manchmal richtig in Rage reden und dann war sie nicht mehr zu stoppen. „Alles da. Ich hab jetzt auch einen Zauberstab!“, sagte ich aufgeregt. „Laut des Verkäufers ist er aus Buchenholz. Der Kern ist aus Drachenherzfaser und er ist 10 1/4 Zoll lang.“ „Drachenherzfaser? Mich kann jetzt wohl nichts mehr schocken.“ Mom schüttelte verblüfft den Kopf. „Sag mal Mom..bekomme ich dann das umgetauschte Geld. In der normalen Welt kannst du das dich gar nicht brauchen. Und dann kann ich mir was kaufen.“, bettelte ich, während wir zurück durch die Wand und durch den Tropfenden Kessel gingen. „Okay. Vermutlich hast du recht. Ich kann’s gar nicht gebrauchen. Ich gebe es dir Zuhause.“ „Danke!“, freute ich mich schon. „Apropos Zuhause, wie kommen wir überhaupt wieder zurück! Ich hab gar kein Flohpulver mit!“, erinnerte ich mich bestürzt. Mom guckte ebenso bestürzt zurück. Doch zum Glück gab es ja die Wirtin! Sie wedelte munter mit einem Beutel voll Flohpulver und bot uns an es zu benutzen. „Nein wirklich! Vielen Dank!“, bedankte sich Mom zu tausendsten Mal. Die Wirtin lächelte noch breiter. Sofern das überhaupt möglich war. „Kein Problem! Und jetzt gehen Sie schon! Ich glaube ihre Tochter möchte los.“ Ich raschelte tatsächlich die ganze Zeit ungeduldig mit dem Beutel Pulver. Endlich nahm mal jemand das zur Kenntnis! „Gut! Tschüss! Und noch einmals Danke für ihre Großzügigkeit!“ „Tja, das ist mein Job.“ Die Wirtin zuckte, immer noch lächelnd, mit den Achseln. Sie wirkte so, als könnte sie gar nicht aufhören damit. Wie Mom mit dem bedanken. Sie hatte wohl wirklich Angst nie wieder nach Hause zu kommen. Ich warf wie beim letzten mal das Pulver ins Feuer. Der Kamin war nämlich schon an gewesen, als wir kamen. Wir stiegen in das nun grüne Feuer und ich sagte laut und deutlich: „Theodore Road 28!“ nachdem wir beide die Ellenbogen eingezogen hatten. Ganz so, wie es uns Hagrid geraten hatte. Ruß verschluckte ich aber trotzdem.:(

    4
    Kapitel 4:

    Der Hogwartsexpress

    Am 01. September um 10:57h hielt der Buss vor dem Bahnhof Kings Cross. Mom musste schon wieder Arbeiten, weswegen sie ja Mittags schlafen musste. Also musste ich sie erstmal überreden sich nicht frei zunehmen und mich alleine, mit Hilfe des öffentlichen Stadtverkehrs, nach London fahren zulassen. Jetzt stand ich aber ziemlich verloren da. Denn auf meiner Fahrkarte, welche ich während der Busfahrt ordentlich studiert hatte, stand Gleis 9 1/3. Hier gab es allerdings nur Gleis 9 und 10. Ich entdeckte zum Glück einen Wachmann. „Endschuldigen Sie, Sir. Ich suche das Gleis 9 1/3. Ich muss zum Hogwartsexpress. Wissen Sie wo sich der befindet?“ Der etwas dickliche Wachmann glotze mich böse an. „Gleis 9 1/3! Ich hab schon bessere Witze gehört, Mädchen! So eine Zeitverschwendung kann ich nicht gebrauchen. Ich muss arbeiten!“, schnauzte er zurück. Und murmelnd fügte er noch hinzu: „Immer diese Kinder!“ Aber ich hatte es genau gehört! Vielleicht hatte dieser Filius Flitwick etwas vergessen? Oder sich mit dem Gleis vertan? Seufzend sah ich mich noch einmal um, stellte mein 3 Tonnen schweres Gepäck ab, um einmal zu verschnaufen, und darüber nachzudenken was ich jetzt machen sollte, und lehnte mich unter einem genervten Stöhnen an die steinerne Absperrung zwischen Bahnsteig 9 und 10.
    Doch trotz der Wand viel ich rücklings zu Boden.
    Als ich mich aufrappelte und mir den Dreck von der Kleidung klopfte, befand ich mich mit meinen Koffern plötzlich ganz woanders. Auf einem fremden Gleis. Ich war umgeben von „Tschüss!“-Rufen und eine scharlachrote Dampflock mit der Aufschrift: „Hogwartsexpress“ blies Rauch über die Köpfe der Eltern, gekleidet in seltsame Umhänge und Hüte, die ihren Kindern, mit ihren Gepäckwagen und Käfigen, in denen Eulen kreischten zum Abschied winkten und sie ermahnten, sie sollen nicht allzu viel Quatsch machen. Ich hatte es geschafft! Yeah! Schnell eilte ich hinüber zur Lock und trat ein. Dabei schleifte ich mein Gepäck hinter mir her, weil ich es kaum hochheben konnte. Mühsam schob ich es die Wagons entlang, welche meistens schon recht voll waren. Die Schüler lachten oder riefen ihren Verwandten noch etwas zum Abschied zu. Andere suchten genau wie ich noch ein freies Abteil, wobei sie von alles und jedem angerempelt wurden. Endlich entdeckte ich ein freies Abteil! Ich hievte mein Gepäck die Stufen hoch und wuchtete es durch die Abteiltür. Als ich es aber in die Gepäckablage befördern wollte, scheiterte ich kläglich. Ich versuchte es noch mehrmals bis ich endlich einsah das es keinen sinn hatte. Also befand sich mein Gepäck nun neben mir auf dem Sitz. Als ich einen Blick durch das Fenster warf, konnte ich erkennen, dass draußen nur noch winkende Eltern standen. Und dann fuhr der Hogwartsexpress auch schon los...

    Ungefähr zwanzig Minuten waren vergangenen als die Abteiltür aufging. Ein Rothaariges Mädchen stand im Türrahmen. „He, ist hier nicht was frei?“, fragte sie. „Ich hab echt keine Lust mehr bei James, seinen Freunden und Albus zu sitzen! Meine Cousins musst du wissen. James redet Albus die ganze Zeit ein er kommt nach Slytherin! Schwachsinn wenn du mich fragst! Also, ist hier noch frei?“ Etwas überrumpelt von dem plötzlichen Redeschwall nickte ich. Daraufhin lies sich das Mädchen gegenüber von mir nieder. „Ich bin Rose Weasley. Und du?“ Sie streckte mir ihre Hand entgegen. „Rowan. Rowan Everdeen.“, erwiderte ich und schlug ein. E paar Minuten saßen wir schweigend da, bis ich das Wort ergriff. „Sag mal Rose, alle reden von Slytherin. Was ist das eigentlich?“ Rose wirkte überrascht. „Slytherin ist ein Haus, Rowan.“ „Haus?“ „Es gibt vier Häuser.“, erklärte Rose, total in ihrem Element. „Gryffindor, Hufflepuff, Ravenclaw und wie gesagt Slytherin. Wenn du wie ich die Geschichte von Hogwarts gelesen hast, dann weißt du, dass Hogwarts von Godric Gryffindor, Helga Hufflepuff, Salasar Slytherin und Rowena Ravenclaw gegründet wurde. Nach denen sind ja auch die Häuser benannt. Laut McGonagall ist dein Haus gleichzeitig deine Familie. Jedes der vier Häuser steht für etwas. In Gryffindor kommen nur die Mutigen und in Ravenclaw die weisen und schlauen. Ich komme entweder in Gryffindor, wie meine Mom und mein Dad, oder in Ravenclaw. Dad meint ich hätte den Grips meiner Mutter geerbt. Aber so richtig wissen kann man das ja nie. Hufflepuff steht für Hilfsbereitschaft, Gutmütigkeit und Treue. Und in Slytherin sind die listigen, ehrgeizigen und meistens auch die bösen. In Hogwarts wirst du dann in eines dieser Häuser eingeteilt.“ „Und wer entscheidet das?“, fragte ich neugierig. „Der sprechende Hut, natürlich! Er guckt in deinen Kopf. So weiß er welches der Häuser am ehesten zu dir passt. Aber keine sorge! Er berücksichtigt deine eigene Meinung. Außerdem singt er jedes Jahr ein Lied für die neuen Erstklässler. Mein Dad glaubt er muss ein echt trauriges Leben haben, wenn er das ganze Jahr über in McGonagalls Büro sitz und ein neues Lied dichtet. Ich werde übrigens auch dieses Jahr eingeschult weißt du. Wann kommt eigentlich die Imbiss-Hexe?“ „Die Imbiss-Hexe?“ So viele neue Informationen! Doch Rose schien sich in ihrer Rolle wohl zu fühlen. „Ja! Sie verkauft lauter Süßigkeiten an die Schüler! Eigentlich sollte sie bald in unserem Abteil vorbeikommen.“ Rose runzelte due Stirn. „Was denn für Süßigkeiten?“, fragte ich besorgt. Ich erinnerte mich daran, dass Mom sagte, es gäbe sehr viele komische Sorten von Eis. Was wenn es bei den restlichen Süßigkeiten genauso wäre? „Schokofrösche, Bertie Botts Bohnen in allen Geschmacksrichtungen, da würd ich übrigens aufpassen, Kanarienkremschnitten, Kürbispastete und so.“ Und als hätte sie uns gehört, schneite die Imbiss-Hexe schon hereingeschneit. „Eine Kleinigkeit vom Wagen gefällig?“, lächelte sie. „Klar! Ich hab riesen Kohldampf!“ Als Rose zurück kam hatte sie einen Haufen voll bunter Leckereien dabei. „Willst du was? Kürbissaft oder einen Schokofrosch oder so?“, bot sie mir an. „Sind das echte Frösche?“ „Ne! Aus Schoko!“, lachte Rose, wobei mir auffiel wie viele Sommersprossen sie doch hatte, und gab mir die Schachtel. „Mit dabei ist auch immer eine Karte mit berühmten Zauberern und Hexen drauf. Zum Sammeln.“ „Cool!“ Ich nahm mir einen und sah mur die Karte an. Währenddessen hüpfte mein Schokofrosch davon.:( „Hermine Granger.“, las ich laut vor. „Oh.“, interessiert sah Rose auf. „Du hast meine Mom gezogen?“ „Das ist deine Mom?“ Rose nickte. „Ja. Hermine ist meine Mutter. Lies mal die Rückseite.“ Ich drehte die Karte um, auf der mir eine hübsche, freundlich wirkende Frau zulächelte. Da stand tatsächlich was. „Unsere Zaubereiministerin, Hermine Granger, kämpfte an Harry Potters Seite in der Schlacht von Hogwarts und suchte zusammen mit ihm und ihrem damals zukünftigen Ehemann und Auror nach Horkruxen. Nach Du-weißt-schon-wer‘s Fall, stieg sie in die Abteilung für Führung und Aufsicht Magischer Geschöpfe ein, wo sie sich für die Elfenrechte einsetzte. Bis sie, wie wir alle wissen, zu unserer geschätzten Zaubereiministerin befördert wurde.“ Rose grinste stolz. „Ja! Meine Mom hat an der Seite von Harry Potter, gegen Du-weißt-schon-wer gekämpft!
    Und sie ist Zaubereiministerin! Irgendwann trete ich mal in ihre Fußstapfen!“ „Wer ist „Du-weißt-schon-wer“?“ Rose lehnte sich in ihrem Sitz zurück. „Das ist ne echt lange Geschichte! Ich versuch mich kurz zufassen, okay?“ „Okay!“, willigte ich, vor Neugier überschäumend, ein. „Also...Du-weißt-schon-wer, oder um ihn bei seinem richtigen Namen zu nennen, Tom Riddle alias Lord Voldemort war der böseste Zauberer den es je gegeben hat! Sogar böser als Grindelwald-“ „Und wer ist Grindelwald?“ „Auch ein böser Zauberer, aber egal. Es geht um Voldemort. Jedenfalls, er hat Reihenweise Muggelstämmige und generell Muggel umgebracht! Und die Leute die sich ihm nicht angeschlossen haben, hat er auch ohne mit der Wimper zu zucken getötet. Seine Anhänger nennt man übrigens Totesser. Eines Tages wollte er dann auch Harry Potter töten, meinen Onkel. Er hat erst seine Eltern ermordet. Aber dann bei Onkel Harry hat er´s nicht geschafft! Der Fluch ist auf ihn zurückgeprallt! Und während Harry nur eine blitzförmige Narbe davontrug, verlor Voldemort alles! Inklusive seine Macht! Seit dem ist Onkel Harry auch bekannt unter: „der Junge der überlebte“ oder „der Auserwählte“. Er ist nämlich der einzige der´s geschafft hat den Todesfluch zu überleben! Doch als alle dachten Voldemort sei tot, hats gar nicht gestimmt! Er war längst nicht mehr menschlich genug um zu sterben! Er hat nämlich Horkruxe erschaffen! Denn wenn man jemanden tötet, kann man seine Seele spalten und einen Teil von ihr in einem Gegenstand oder einem Lebewesen festhalten. Also kann man nie sterben! Es ist natürlich schon unverzeihlich einen Horkrux zu erschaffen! Doch er hatte sieben! Sieben! Tja, und so gelang es ihm schließlich zurückzukehren. Aber mein Onkel und meine Mom, sowie mein Dad machten such auf die Suche nach Voldemorts Horkruxen, um sie zu zerstören. Und wenn man bedenkt dass Horkruxe alles Mögliche seien könnten...
    Und dann bei der Schlacht von Hogwarts, als alle Horkruxe zerstört waren und er somit wieder sterben konnte, gelang es Onkel Harry Voldemort endgültig zu töten! Und jetzt ist er der zurecht gefeierte Held! Es gibt hunderte Bücher von ihm, er ist ja auf den Froschkarten und besitzt einen Orden des Merlin!“ „Boah!“, machte ich. Weil mir nach dieser haarsträubenden Geschichte nichts besseres einfiel. „Tja, die Zauberergemeinschaft kann von Glück reden, dass Onkel Harry zur Stelle war!“, fand Rose und schnappte sich einen weiteren Schokofrosch. Als sie die Karte betrachtete, stöhnte sie. „Menno! Bloß Lamont!“ Dann warf Rose sie zurück auf den Süßigkeitenstapel und schob sich den Frosch in den Mund. Obwohl ich wusste das es nur Schokolade war, ekelte es mich an, dass sie ernsthaft den Frosch aß. „Lecker!“, mampfte sie. Eine kurze Redepause entstand. Man hörte bloß Rose’s regelmäßiges Kauen und das rumpeln des Hogwartsexpresses. Ich blickte aus dem Fenster. Landschaften zogen an uns vorbei, sowie das ein oder andere Haus oder Schaf. Und dann vielen mir langsam die Augen zu.

    „Rowan! Aufwachen! Wir sind da!“ Jemand rüttelte lästig an meiner Schulter. Ich blinzelte verschlafen. Ich befand mich... auf einer Wise? Nein, warte! Mein Kopf klebte an der Fensterscheibe des Hogwartsexpresses. Und an der Wise fuhren wir gerade bloß entlang. Sofort saß ich kerzengerade in meinem Sitz. „Was!“ Rose grinste aufgeregt. „In fünf Minuten sind wir in Hogwarts angekommen! Boah bin ich aufgeregt! Ich hab mich bereits umgezogen. Das musst du auch noch machen. Schnell!“ Rose trug in der Tat schon die Uniform, welche wir kaufen mussten. Es sah total hexisch aus! Also zog ich mich ebenfalls schnell um. Als ich fertig war, hielt die Lock gerade an. Schnell suchten wir unser Gepäck zusammen und zerrten es durch die Abteiltür ins freie. Mein Herz klopfte wie wild! Es war mittlerweile schon dunkel. Einzelne Sterne waren zusehen. Wow! In der Stadt hatte ich nie auch nur einen entdecken können. Alle quasselten durcheinander. Doch besonders laut dröhnte eine, mir vage bekannte, Stimme durch due schnatternde Mange an Schülern. Hagrid? „Erstklässler! Erstklässler zu mir!“, brüllte er, eine Laterne in der Hand. Rose kreischte überglücklich. „Hagriiiid!“, rief sie und viel dem verdutzten Riesen um den Hals. „Rose? Hätt’ ich mir denken könn’ dass du dieses Jahr eingeschult wirst! Wie geht es dein’ Eltern, Rin und Hermine?” „Gut! Ich soll dir schöne Grüße von ihnen ausrichten, Hagrid. Auch von Onkel Harry.“ „Ah! Freut mich, freut mich. Wie geht es ihm? Ne‘ Menge zutun, was?“ Rose nickte eifrig. „Ja! Er ist echt beschäftigt. Musste zweimal ein Abendessen bei uns Zuhause absagen. Aber ihm gehts, mal abgesehen vom Stress, gut, Hagrid.“ Mittlerweile standen schon überall Erstklässler. Größtenteils gelangweilte und ungeduldige. Aber es gab auch Welche, die neugierig dem Gespräch lauschten. Wie zum Beispiel ich.:)
    „Wart‘ mal! Dich kenn‘ ich doch?“, grunste Hagrid plötzlich und taxierte mich stirnrunzelnd von oben bis unten. „Du warst doch dieses Mädchen, Rowan! Ich durft‘ dir in McGonagalls Auftrag nen‘ Besuch abstatten, weist du noch?“ „Ja. So lang ist das ja noch nicht her.“, sagte ich. Hagrid nickte zufrieden und richtete sich wieder auf. „Freut much dich wiederzusehen, Rowan! Leider habt ihr beiden Pflege magischer Geschöpfe erst im dritten Jahr. Könnt mich aber gern‘ mal besuchen!“ Und zu den restlichen Erstklässlern gewandt sagte er: „So! Immer mir nach, wir sind spät dran‘!“ „An wem das wohl gelegen hat?“, schnauzte irgendwer. Dich Hagrid lies sich nicht beirren. Er stapfte los. Die anderen folgten ihm.

    Wir blieben vor einem großen See stehen. Boote waren am Ufer festgemacht. „Immer rein mit euch. Ich fahre ganz vorn‘ im großen Boot. Ihr steigt in die kleinen ein. Und zwar immer zu zweit.“, rief Hagrid und stieg, samt der Laterne, in das größte und breiteste Boot ein. Rose packte mich an der Hand und zog mich hinüber zu einem der Boote.

    Während das Boot von selbst Vorwärts schaukelte, beobachtete ich, wie die Kulisse von Hogwarts immer deutlicher wurde. Es schien ein großes Schloss zu sein. „Guck mal Rose, da vorne ist Hogwarts, oder?“ Ich wandte mich um und bemerkte dass Rose seltsam grün im Gesicht war. „Bist du etwa Seekrank?” Rose nickte schwach. “I-ich glaub..j..i-ich glau..”, keuchte sie und beugte sich schnell über den Rand des Bootes, um sich zu übergeben. Schnell drehte ich mich weg.

    Hey, danke falls ihr echt bis hier gelesen habt. An dieser Stelle möchte ich auch noch einmal eventuelle Rechtschreib- und Komma- oder auch Gramatikfehler entschuldigen. Ist halt meine erste Fanfiktion. Allerdings kann ich nicht versprechen dass es da in den nächsten Teilen besser wird (;
    Gibt mir gerne ein Feedback, sowas ist immer willkommen. Zweiter Teil ist in Arbeit, freut euch drauf, MrsLovely ♥︎

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