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HARRY POTTER Fanfiktion mal anders!

Hier ist die HPFF, die ich euch versprochen hab! Sie ist wirklich mal sehr anders geworden und ich hoffe das ist mal was Neues! Falls ihr euch fragt, meine Geschichte ist ziemlich buchtreu, einige Szenen habe ich komplett (samt Dialoge) aus den Büchern übernommen und auch Figuren, die vorkommen oder (am Ende) eine Schlüsselrolle spielen, habe ich vorher analysiert, es ist also alles Geschriebene theoretisch möglich.

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Was du wissen solltest Mein Name ist Aubrey Ferguson und ich wohne in London. Außerdem habe ich Höhenangst. Ich bin zehn Jahre alt. Noch. Mein Dad i
Was du wissen solltest
Mein Name ist Aubrey Ferguson und ich wohne in London. Außerdem habe ich Höhenangst. Ich bin zehn Jahre alt. Noch. Mein Dad ist gestorben als meine Mum schwanger war. Ich lebe also mit Mum allein in einer kleinen Wohnung. Sie schleppt jedes Wochenende einen neuen Typ an und baggert ihn an. Ich sitze dann in meinem Zimmer und frage mich, wieso ich keine normale Mutter haben kann. Und eine kleine Info: Die Story spielt in Harry Potters fünftem Jahr!
Das auf dem Bild soll ungefähr Aubrey sein.

Kapitel 1
Ich wache auf. Meine Augen fühlen sich schwer an, wie immer. Gestern Abend habe ich noch die gesamte Küche aufgeräumt, da meine Mum in irgendeinen Pub gegangen ist. Langsam stehe ich auf. Ich trotte in die Küche und sehe dort einen Zettel kleben. Bin bei Eric! Bitte geh einkaufen!, steht darauf. Während ich mich frage, wer zum Teufel Eric ist, schaue ich in den Kühlschrank. In der Tat, irgendjemand müsste mal wieder einkaufen gehen. So wie es aussieht, bin ich der Jemand. Ich suche mit den Augen einen Einkaufszettel, doch finde keinen. Okay, das schaffe ich auch ohne. Aber ob ich es ohne Geld schaffe... eigentlich bewahrt Mum ihr Geld immer unterm Bett auf, doch als ich dort nachsehe, finde ich dort nichts. Dann gehe ich in mein Zimmer und sehe dort unterm Bett nach. Sie hat alles genommen. Ich überlege, was ich jetzt tun soll, da fällt mein Blick auf den Kalender. Der heutige Tag ist rot umkreist. Wie eine Bombe trifft es mein Gehirn, schlägt hart ein und schneidet mir die Haut ein. Heute ist mein Geburtstag. Ich werde elf. Oh Mein Gott. Ich fühle mich eigentlich schon immer viel älter, bin auch schon viel weiter entwickelt als sie meisten in meinem Alter, doch ich werde tatsächlich elf, auch wenn ich wie dreizehn oder vierzehn aussehe.
Ich bin doch noch einkaufen gewesen, habe nur ein Laib Brot und eine Flasche Wasser bekommen. Und das für fünf Euro. Na ja. Zum Mittagessen habe ich zwei Scheiben Brot gegessen und ein halbes Glas Wasser getrunken. Ich setze mich in mein Zimmer und bin versucht mir selbst Happy Birthday vorzusingen. Da fällt mir ein, dass man am Geburtstag immer Post kriegt. Normale Menschen. Ich bin nicht normal. Aber die Vorfreude hat sich festgesetzt und ich schaue in den Briefkasten. Dort liegen zehn Briefe. Ich lese die Empfänger. Grace Ferguson. Wieder. Wieder. Stromrechnungen. Mahnbriefe. Doch der letzte Brief ist nicht für Mum. Dort steht mein Name. An Aubrey Ferguson. Daxter Street 4. London. England. Ich lese es wieder und wieder. Der Empfänger ist in grüner Tinte geschrieben. Ich drehe den Brief um, da ich ihn öffnen will und sehe ein Wappen. Vier Tiere in einem Wappen. Ein goldener Löwe auf rotem Hintergrund, eine silberne Schlange auf grünem Hintergrund, ein schwarzer Dachs auf gelbem Hintergrund und ein bronzener Adler auf blauem Hintergrund. Und in der Mitte ist ein verschnörkeltes H. Ich bin sehr neugierig geworden. Mit zwittrigen Fingern reiße ich den Brief auf, mache das Kuvert kaputt, egal. Ich entfalte den Brief. Dann lese ich ihn.
Ich kann es immer noch nicht glauben! Ich soll eine Hexe sein? Eine echte Hexe? Ich? Doch der Name ist eindeutig, genau wie die Adresse. Und irgendetwas in mir will nach Hogwarts. In die Schule für Hexerei und Zauberei.
Ich höre wie die Haustüre ins Schloss fällt. Dann höre ich meine Mum Kichern und eine tiefe Stimme die sagt: „Ich liebe dich, Gracie!“
Gracie. Ich schüttle den Kopf. Doch ich lehne mein Ohr wieder an die Tür. Ich höre Geschmatze und dann Gestöhne. Na toll. Jetzt sind die beiden beim Sex angekommen. Ich nehme mein Ohr weg von der Tür und höre leider immer noch weitere Geräusche. Also schnappe ich mir meinen MP3 Player (habe ich in einer Mülltonne gefunden und er funktioniert immer noch super!) und stecke mir Kopfhörer ins Ohr. Während Right Round von Flo Rida (mein absolutes Lieblingslied, da kann man Emotionen loswerden) in meinen Ohren dröhnt, lese ich mir immer wieder den Brief von Hogwarts durch. Ich bin eine Hexe? Ich bin eine Hexe. Ich bin eine Hexe! Glückshormone schießen durch meinen Bauch. Ich sehe das beiliegende Ticket für King’s Cross, Gleis Neundreiviertel. Und dann sehe ich die Liste. Morgen werde ich gleich in die Winkelgasse gehen.
Auf einmal hört die Musik auf. Akku leer. Shit. Ich nehme die Kopfhörer ab und höre nichts mehr. Also gehe ich ins Wohnzimmer und halte mir eine Hand vor die Augen.
„Mum!“
Ich sehe aus dem Augenwinkel dass sich Mums Kopf zu mir dreht. „Aubrey, Süße! Könntest du mich und Eric allein lassen? Das ist nichts für eine Zehnjährige!“ Sie lächelt.
Okay, wenn sogar ich meinen Geburtstag vergesse, wieso dann nicht auch sie? „Mum, ich bin elf! Heute ist mein Geburtstag!“
Sie schlägt sich die Hand vor den Mund. „Scheiße“, murmelt sie.
Mir fällt nichts mehr ein, was ich sagen kann, also halte ich ihr den Brief unter die Nase. Eric steht langsam auf und zieht sich an, ich halte mir schnell die Augen zu.
„Scheiße“, meint Mum noch einmal. „Du bist keine von denen... sie haben den Brief an jemand falschen gesendet.“
„Ach so“, stelle ich mich dumm. „Klar, kann ja mal passieren... es gibt ja so viele Aubrey Fergusons die in der Daxter Street 4 in London wohnen!“
Mum schluckt. „Ich...“
„Ich geh dann lieber mal“, meldet sich Eric zu Wort.
Mum sieht ihm nachdenklich nach. „Süße, du solltest dort nicht hingehen. Das sind alles Verrückte!“
„Woher weißt du eigentlich von Hogwarts?“
„Sag dieses Wort nicht!“
„Beantworte meine Frage!“
„Ich...“, beginnt sie. „Dein Dad...“
„Dad?“, rufe ich völlig aus dem Konzept gebracht.
„Ja... also, er ist nicht abgehauen... er wurde getötet...“
„Von wem?“
„Ich habe in der Zeitung darüber gelesen... dann habe ich Besuch von denen bekommen... da war ich schwanger“, sagt sie. „Es war ein gewisser Remus Lupin, der ein Zauberer ist, der mir erzählte wie dein Vater gestorben ist. Seinen Erzählungen nach war es ein Sirius Black, der auch noch zwölf andere tötete. Und das alles nur mit einem Zauberstab... dabei konnte Dad nichts dafür. Er war eben nur zur falschen Zeit am falschen Ort.“ Sie seufzt.
Ich lausche der Erzählung gespannt. „Ja, Mum. Aber ich werde niemand umbringen! Wirklich! Ich meine, ich bin eine Hexe! Bitte, lass mich nach Hogwarts!“
„Ich... okay“, meint sie und lächelt und da merke ich dass sie Tränen in den Augen hat.
„Gehst du morgen mit in die Winkelgasse?“
„Na-natürlich, mein Schatz“, sagt sie und wirkt auf einmal unglaublich weich. „Aber jetzt feiern wir erstmal! Wie wär’s mit Kino?“
„Wir... wir haben kein Geld mehr...“, sage ich betreten.
Sie nimmt ihre Jeans (sie ist immer noch splitternackt) und holt vier Zwanzig-Euro-Scheine heraus. „Die sind von Eric... ist ein ziemlich egoistisches Arschloch... aber gut im Sex!“
Ich seufze. „Zum Glück war es nur ein One-Night-Stand...“
„Wie immer!“
Ich lächle und dann gehen wir ins Kino. Und morgen werden wir in die Winkelgasse gehen.

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