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Leben in Harry Potter 3. Kapitel

    1
    Ich mache mich also um 10.15 Uhr auf dem Weg zum Bahnhof Kings Cross. Da ich sowieso in London bin, habe ich es ja nicht weit.
    Als ich durch die Absperrung gehe fällt mir ein Stein vom Herzen. Da auf der anderen Seite stehen sie. Alle. Die ganze Familie Weasley und Harry und Hermine. Ich renne sofort auf sie zu und den ersten, den ich in die Arme schließe ist George.
    "Es tut mir so unendlich leid, ich hätte all das niemals sagen dürfen. Bitte verzeih mir. Ich bin so froh euch zu sehen", sage ich als ich ihn in den Arm nehme.
    "Schon vergessen, Kleine", antwortet George und lächelt mich an.
    Kleine, so hat er mich schon lang nicht mehr genannt. So klein bin ich auch eigentlich gar nicht, aber eben kleiner als er.
    "Ich habe heute morgen im Tagespropheten von der Weltmeisterschsft gelesen und konnte es gar nicht fassen. Gott sei Dank, geht es euch allen gut", sage ich, als ich alle einmal in den Arm nehme.
    Ich bin so froh, dass George mir verzeihen kann und auch Fred scheint sehr erleichtert.
    Wir setzen uns zu viert, also noch mit Ginny, in ein Abteil. Wir Mädchen setzen uns ans Fenster, George neben mich und Fred neben seine Schwester.
    "Also? Was war das bei der Weltmeisterschaft?", frage ich sie gespannt.
    Sie erzählen mir alles, was ich wissen möchte. Allein vom Erzählen breche ich wieder in Tränen aus.
    "Hey, es ist doch alles gut, es geht uns bestens", meint George liebevoll und nimmt mich in die Arme. Ich bin froh zu spüren, dass alles ist wie vorher und er mir nicht mehr böse ist. Trotzdem weiß ich, dass wir früher oder später darüber reden müssen.
    Ich weine mich also an Georges Schulter aus.
    Als ich mich wieder beruhigt habe, löse ich mich von ihm und sage leise danke. Er lächelt mich an und wischt mir eine letzte Träne aus dem Gesicht.
    Dann steht er ganz plötzlich auf, klatscht in die Hände und sagt:
    "Wenn ihr uns jetzt bitte entschuldigen würdet, Fred und ich haben einige Geschäfte zu erledigen."
    Ein wenig traurig, dass er nicht mehr neben mir sitzt, tausche ich fragende Blicke mit Ginny aus, aber die beiden sind schon verschwunden.


    "Also, was war los zwischen George und dir?", fragt Ginny, als sie sicher ist, dass die beiden nicht wieder kommen.
    "Naja...wir haben uns gestritten", antworte ich.
    "Nein sag bloß, darauf wäre ich nicht gekommen", scherzt sie. "Was ist denn passiert?"
    "Alsoooo an dem Tag, an dem ich in eurem Haus angekommen bin, hat er mich in mein Zimmer begleitet. Sonst waren gerade alle weg und Fred hatte irgendeinen Zauber auf die Tür gelegt und so kamen wir nicht mehr raus. Wir haben uns sehr viel unterhalten und dann wollte George mich küssen. Aber daraus wurde nichts, denn genau in dem Moment kam Fred ins Zimmer."
    "Oh man und das erfahre ich erst jetzt", sagt Ginny.
    "Ja und dann, letzte Woche, war ich gerade mit Fred im Garten und wir haben uns gerade umarmt, was natürlich nichts zu bedeuten hatte, da kam George raus und hat es gesehen. Dann hat er mir vorgeworfen, dass ich hinter seinem Rücken was mit Fred hätte und dass ich doch gehen soll, wenn ich nicht ehrlich sein will und so weiter."
    "Und dann bist du gegangen...", redet Ginny weiter.
    "Ja das bin ich. Und dann habe ich von der Weltmeisterschaft gelesen und habe mir so unendlich Sorgen um euch alle gemacht. Und es tat mir so leid, was ich zu George gesagt habe und ich bin einfach nur froh, dass er mir verziehen hat."
    Es tut gut, endlich mit jemandem darüber zu reden.
    "Das kann ich mir vorstellen. Also eins ist klar, ihr zwei mögt euch und zwar sehr. Aber ihr seid zu verkrampft."
    Ginny hat leicht Reden. Ich kenne niemanden, der so aufgeschlossen ist, wie sie und dem es so leicht fällt, Freunde zu finden.
    In dem Moment kommen die Zwillinge wieder zurück und setzen sich wieder zu uns. Wir tun, als hätten wir uns nicht gerade über George unterhalten und spielen noch ein bisschen ein Muggelkartenspiel, das ich ihnen vor ein paar Jahren beigebracht habe.
    Als wir gefühlt 20 Runden gespielt haben, beschließen wir mal unsere Umhänge anziehen. Als Ginny meinen Ravenclaw-Umhang sieht meint sie plötzlich:
    "Ach übrigens Anna, Glückwunsch zum Kapitänsposten. Fred hat es mir erzählt."
    "Danke! Ich habe mich riesig gefreut", antworte ich.

    Eine halbe Stunde später sitzen wir schon in der Kutsche hoch zum Schloss. Cho Chang hat sich noch zu uns gesellt. Ich weiß, dass Ginny sie nicht besonders mag, wegen Harry, aber ich verstehe mich gut mit ihr, hauptsächlich wegen Quidditch. In der großen Halle angekommen, trennen wir uns von Ginny und den Zwillingen, die zum Gryffindortisch gehen und wir gehen zum Ravenclawtisch.

    Nach der Einteilung in die Häuser und dem Festmahl beginnt Dumbledore seine Rede.
    Hogwarts wurde ausgewählt, Schauplatz des Trimagischen Turniers zu werden.
    "Sie machen Witze!", höre ich jemanden rufen.
    Mir ist sofort klar, wer es ist.
    "Nein Mr. Weasley, in der Tat nicht", antwortet Dumbledore lachend. Ich muss auch grinsen. Fred zwinkert mir zu.
    "Also...wo war ich? Ah ja. Vielen von Ihnen wird nicht bekannt sein, was es mit diesem Turnier auf sich hat. Das Trimagische Turnier wurde vor etwa 700 Jahren als freundschaftlicher Wettstreit zwischen den drei europäischen Zauberschulen Beauxbaton, Durmstrang und Hogwarts, eingeführt. Ein Schüler von jeder Schule wurde als Champions ausgewählt und die drei Auserwählten haben sich in drei magischen Aufgaben miteinander gemessen. Die Schüler der anderen Schulen werden im Oktober anreisen und die Auswahl der Champions wird an Halloween stattfinden.
    Gemeinsam mit den Ministerien für Zauberei sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass Schüler, die am Turnier teilnehmen wollen, mindestens 17 Jahre alt sein müssen–."
    Ein enttäuschtes "Oh" durchstreift die gesamte Halle.
    "Jaja, aber es ist nur zu eurer eigenen Sicherheit. Zu den weiteren Details kommen wir, wenn die anderen Schulen angekommen sind. Eine wichtige Sache gibt es jedoch noch: Die Hogwarts-Quidditchmeisterschaft wird dieses Jahr zwar stattfinden, aber verkürzt. Und jetzt husch husch ab ins Bett", beendet er seine Rede.
    Für einen Moment dachte ich, Quidditch wäre abgesagt worden, aber da haben wir wohl gerade noch einmal Glück gehabt.

    Ich verabschiede mich noch von den Jungs und Ginny und gehe dann mit Cho in den Gemeinschaftsraum.
    Wir unterhalten uns nicht mehr lange, da wir schon sehr müde sind.
    Als ich am nächsten Morgen aus dem Schlafsaal gehe, hängt ein Zettel am schwarzen Brett:

    Die Quidditchkapitäne der vier Häuser sind dazu aufgerufen, sich um 12 Uhr im Büro des Schulleiters einzufinden.

    Minerva McGonagall
    Stellv. Schulleiterin Hogwarts


    Nach 2 Stunden Kräuterkunde und Wahrsagen mache ich mich also auf den Weg zu Dumbledores Büro. Ich weiß sehr gut wo es sich befindet, da ich ja schon einige Male mit den Zwillingen kommen musste. Bei dem Gedanken muss ich grinsen.

    Unten an dem großen Wasserspeier steht schon Angelina Johnson, Olivers Nachfolgerin und ebenfalls eine gute Freundin von Fred und George.
    "Hi Angelina, schöne Ferien gehabt?", frage ich sie, als ich vor ihr zum Stehen komme.
    "Hey Anna, ja hatte ich danke, du auch?", antwortet sie.
    "Ja größtenteils!"
    In diesem Augenblick beginnt der Wasserspeier sich zu bewegen und wir stellen uns auf die Treppe, die uns nach oben bringt.

    "Hallo Ms. Wood, Hallo Ms. Johnson, schön, dass sie es so früh geschafft haben", sagt Dumbledore, als wir sein Büro betreten.
    Einen Moment später kommen auch Zacharias Smith und Graham Montague ins Büro.
    "Auch Ihnen einen schönen Tag Mr. Smith und Mr. Montague! Also, der Grund weshalb ich sie hergebeten habe ist folgender: Wie gestern Abend schon erwähnt kann die Quidditchmeisterschaft dieses Jahr nur verkürzt stattfinden. Eigentlich hätte sie gar nicht stattfinden sollen, aber Professor McGonagall und ich waren uns einig, dass diese Meisterschaft Tradition hat und aufgrund dieses Turniers nicht ausfallen sollte. Aus diesem Grund bitte ich sie, Ihre Auswahlspiele so schnell wie möglich stattfinden zu lassen. Bis Ende nächster Woche hätte ich gerne von jedem Haus die Mannschaftseinteilung schriftlich vorliegen. Ich habe mir außerdem erlaubt, gleich einen Plan zu entwerfen, welches Haus wann auf das Feld kann: Gryffindor wird als erstes an der Reihe sein und zwar am Samstag von 10 bis 14 Uhr und Hufflepuff am selben Tag von 14 bis 18 Uhr. Am Sonntag dann Ravenclaw von 10 bis 14 Uhr und Slytherin von 14 bis 18 Uhr. Ich erwarte von Ihnen Kompetenz und Fairness bei der Einteilung und der Auswahl ihrer Spieler. Es wird nicht wie sonst jedes Team zweimal gegen jedes andere spielen, sondern nur einmal. So verringert sich die Anzahl der Spiele diese Saison von sechs auf drei, aber das ist besser als gar nichts. Der Gewinner des Quidditchpokals ergibt sich daraus jedoch wie immer. Noch Fragen?", sagt er, als wir alle gespannt zuhören.
    Wir alle schütteln den Kopf.
    "Dann wünsche ich Ihnen noch einen schönen Tag. Auf Wiedersehen!"
    "Danke Professor!", sagt jeder von uns einmal.

    Der September vergeht sehr schnell. Das Haus Ravenclaw hat erfolgreich die Auswahlspiele gemeistert und ich bin sehr zufrieden mit meiner Mannschaft. Drei Spiele sind zwar nicht viel, aber es ändert nichts daran, dass ich unbedingt den Pokal gewinnen möchte.
    Heute ist der Tag, an dem endlich die anderen Schulen anreisen werden. Als wir am Abend in der großen Halle sitzen, hält Dumbledore die gleiche Rede wie zu Beginn des Schuljahres, allerdings mit ein paar Ergänzungen:
    "Des Weiteren bin ich stolz Ihnen allen mitteilen zu dürfen, dass dieses Jahr auch ein Weihnachtsball in Hogwarts stattfinden wird, der traditionell Teil des Trimagischen Turniers ist. Er wird am Abend des 24. Dezembers hier in der großen Halle stattfinden. Dazu werden die Schüler Tanzunterricht erhalten, damit sie am Abend des Balls mit ihrer Verabredung tanzen können."
    Ein aufgeregtes Murmeln geht nun durch die Halle. Auch ich bin jetzt schon sehr gespannt, was dann auf uns zukommen wird.
    Jetzt werde ich mich allerdings erstmal auf unser morgiges Quidditchspiel gegen Gryffindor vorbereiten. Das wird nicht einfach. Das Team ist schon immer unser stärkster Gegner und daran wird sich vermutlich auch nie was ändern.
    "Bereit morgen zu verlieren, Wood?", sagt George aus Spaß, als er und Fred sich beim Verlassen der großen Halle von hinten anschleichen.
    "Das werden wir aber mal sehen", gebe ich frech zurück und strecke ihm die Zunge raus.
    Innerlich habe ich aber wirklich Angst, denn es wird sehr schwer.
    Trotz meiner Aufregung kann ich abends sehr schnell einschlafen. Am nächsten Morgen fühle ich mich so gut wie schon lang nicht mehr. Ich binde meine Haare zu einem hohen Pferdeschwanz, ziehe meinen Quidditchpullover und die Hose dazu an. Nur meinen Quidditchumhang und den Besen lasse ich vorerst noch im Schlafsaal. Dann gehe ich runter zum Frühstück und sehe, dass fast die ganze Gryffindormannschaft schon an ihrem Tisch sitzt. Da von meinem Team noch keiner da ist, beschließe ich, mich zu ihnen zu setzen. Fred, George, Ginny und Angelina sind gerade in einem Gespräch vertieft und Harry sitzt etwas abseits mit Ron und Hermine.
    "Guten Morgen, darf ich mich zu euch setzen?", frage ich die vier.
    "Aber klar!", antwortet Angelina sofort und George zeigt auf den Platz neben sich.
    "Bereit für das Spiel?", fragt Ginny mich.
    "Aber sowas von", antworte ich.
    Ginny ist seit diesem Jahr neben Alicia Spinnet und Angelina die dritte Jägerin. Sie hat es echt verdient, denn sie ist eine begnadete Quidditchspielerin.
    "Aber ihr werdet keine Chance haben, ich werd nämlich keinen eurer Quaffel durchlassen", sage ich spaßeshalber.
    "Na das werden wie ja sehen", ruft Ron von der anderen Seite des Tisches und lacht. Ich muss auch lachen. Ron ist seit diesem Jahr ebenfalls im Team der Gryffindors. Er ist der würdige Nachfolger von Oliver.
    "Na dann hoffe ich mal für euch, dass du meinen Bruder ehrenvoll ersetzt!", rufe ich ihm zu.
    "Deinen Bruder kann man nicht ersetzen, er war eine Legende. Das ist ja auch das, was mich bei euch immer in Angst und Schrecken versetzt. Du bist nämlich wie er", sagt Angelina und ich muss grinsen.
    "Sagt mal, wollt ihr eigentlich die Gryffindormannschaft nicht zu "die Weasleys" oder sowas umbenennen?", frage ich belustigt und die anderen müssen lachen.
    Wir reden noch eine Weile und als mein Team auch kommt, begebe ich mich zu ihnen. Mit einem "wir sehen uns später" verabschiede ich mich von den Gryffindors und gehe zum Ravenclawtisch. Eine halbe Stunde später hole ich noch meine Sachen von oben und gehe dann mit meinem Team zum Quidditchfeld. In der Umkleidekabine halte ich schließlich meine erste Ansage als Kapitänin:
    "Leute, ich weiß wir können das schaffen, unser Team ist so stark wie schon lange nicht mehr. Nachdem der Pokal so lange nach Gryffindor gegangen ist, müssen wir echt dafür sorgen, dass er dieses Jahr mal wieder nach Ravenclaw geht. Ich weiß, wir haben das Zeug dazu. Lasst uns Hogwarts zeigen, dass wir nicht nur die hellsten Köpfe der Schule sind, sondern auch das beste Quidditchteam. Ich glaub an euch!"
    Mein Team fängt an zu klatschen. Damit hätte ich nun wirklich nicht gerechnet. Ich spüre wie ich ein wenig rot werde.
    Gemeinsam verlassen wir die Umkleide und stehen am Eingang zum Quidditchfeld.
    "Also eins haben du und dein Bruder definitiv gemeinsam. Die Ansagen."
    Ich drehe mich um und sehe George. Ich boxen ihn leicht in die Seite.
    "Viel Glück fürs Spiel Kleine."
    "Danke George, dir auch."

    In diesem Moment öffnet sich die Tür zum Quidditchfeld. Alle 14 Personen gehen nach draußen. Die Tribünen sind wie immer vollgestopft mit den Hogwartsschülern. Und oh mein Gott, das habe ich total vergessen, sogar die Schüler von Durmstrang und Beauxbatons schauen zu. Das heißt auch, dass Viktor Krum zuschaut. Ich schaue mich um und sehe ihn tatsächlich zusammen mit Dumbledore und Karkaroff auf der Lehrertribüne sitzen. Das setzt mich nun doch ein wenig unter Druck. Immerhin ist er DER Quidditchstar momentan. Ich darf mich davon jetzt bloß nicht ablenken lassen.
    "Kapitäninnen, gebt euch die Hand", ruft Madam Hooch.
    Angelina und ich geben uns freundschaftlich die Hand.
    "Steigt auf die Besen. Ich will ein schönes, faires Quidditch." Dann ertönt der Startpfiff. Ich sehe noch wie der Schnatz wegflitzt und fliege dann gleich zu unseren Toren.

    Das Spiel zieht sich heute ziemlich in die Länge. Zwei Stunden später gibt es immer noch keine Spur vom Schnatz. Cho kommt hin und wieder bei mir vorbeigeflogen, wenn das Spiel es gerade erlaubt, um mir Bescheid zu sagen. Auch Harry scheint ihn noch nicht gesehen zu haben.
    Ich muss sagen, ich bin heute wirklich in Höchstform, Ron hingegen wirkt verunsichert und ich befürchte, das hat auch mit Viktor zu tun. Die Zwillinge haben mir erzählt, dass Ron ein riesen Fan von ihm ist. Es steht mittlerweile 30:140 für uns. Die Gryffindors sind zur Zeit also quasi auf den Schnatz angewiesen um zu gewinnen. Wir hingegen auch, denn wir haben nicht genug Vorsprung, dass wir trotzdem gewinnen, wenn der Schatz von Harry gefangen wird.
    Eine halbe Stunde später sehe ich dann aber, wie Cho in den Sturzflug geht. Harry schwebt noch seelenruhig über dem Feld und sieht Cho erst einige Augenblicke nach mir, doch zu spät. Sie streckt schon den Schnatz in die Luft.
    "Ravenclaw gewinnt mit 310 zu 150 Punkten!", ruft Lee Jordan, der Kommentator.

    Ich stürze mich auf Cho und umarme sie. Auch das Rest des Teams kommt zu uns und wir umarmen uns alle zusammen.
    Auch das Gryffindorteam kommt und gratuliert uns zum Sieg.
    "Keine Ahnung, was heute mit uns los war", meint Angelina traurig.
    "Nächstes Mal klappts!", sage ich aufmunternd.
    Die Zwillinge umarmen mich auch beide kurz und George zieht mich danach ein wenig zur Seite.
    "Ich wollte dich noch etwas fragen Anna."
    "Schieß los", meine ich.
    "Also ich habe mich gefragt...also ich wollte wissen, ob du vielleicht...naja mit mir...ob wir zusammen zum Ball...ähm gehen?", stottert er so vor sich hin. Ich finde das aber ziemlich süß, wie er da steht und mich fragt.
    "Na klar möchte ich George!", antworte ich und gebe ihm einen Kuss auf die Wange. Er wird rot.
    "Ich hol dich dann um 20 Uhr bei deinem Gemeinschaftsraum ab", sagt er.
    "Ich freue mich!", sage ich noch.
    Ich hatte so sehr gehofft, dass er mich fragt, hatte es aber auch schon wieder völlig vergessen.

    "MS. WOOD!", ruft mich plötzlich eine mir unbekannte Stimme.
    Ich drehe mich rum und es ist kein anderer als Viktor Krum, der mich da gerade gerufen hat.
    "Ja?", antworte ich fragend.
    "Ich habe dich bei Quidditch beobachtet", beginnt er in sehr gebrochenem Deutsch,"und du bist sehr talentiert. Ich frage mich, ob du nicht erfolgreich mit Quidditch werden kannst."
    "Wow, ich weiß nicht so recht, ob ich das kann", antworte ich vorsichtig.
    "Oh ich bin sehr sicher, dass du kannst. Hab Vertrauen! Wir sehen uns", sagt er noch und geht dann wieder.
    Sehr verwirrt von diesem Gespräch gehe ich mit den anderen hoch zum Schloss.
    Nachgedacht über eine Karriere als Profiquidditchspielerin habe ich tatsächlich noch nicht, aber ich habe ja auch noch ein bisschen Zeit.

    Angelina erzählt mir am nächsten Tag, dass Fred sie gefragt hat, also beschließen wir, beim nächsten Hogsmeade-Wochenende nach Kleidern zu schauen.

    Am Abend des 31. Oktober findet dann endlich die Auslosung der Champions statt.
    Irgendwie war mir ja klar, dass es Viktor Krum wird. Von Fleur bin ich sehr überrascht, sie sieht nicht so aus, als könnte sie es packen, aber sie war immer sehr nett, deshalb wünsche ich ihr Glück. In Cedric habe ich großes Vertrauen, denn er ist ein fantastischer Zauberer.
    Als der Feuerkelch dann noch Harrys Namen ausspuckt, sind wir alle sehr schockiert. Aber ich werde ihn unterstützen, wo ich kann. Der arme Junge musste schon so viel durchmachen und jetzt auch das noch.

    Die erste Aufgabe kommt sehr schnell und wir sind alle sehr begeistert von den Darbietungen. Ich bin sehr froh, dass alle heil da raus kamen. Außerdem habe ich sehr Angst vor den nächsten Aufgaben und das nur vom Zuschauen. Ich meine ja nur. Leichter wird es wohl kaum werden.

    Ich freue mich jetzt aber sehr aufs Wochenende, denn dann dürfen wir endlich nach Hogsmeade. Angelina und ich sind schon so aufgeregt. Ginny hat sich uns angeschlossen, sie geht mit Neville. Wir machen uns also am Samstagmorgen gleich nach dem Frühstück auf den Weg nach Hogsmeade. Wir sind logischerweise nicht die einzigen, die diese Idee haben. Trotzdem finden wir alle wunderschöne Kleider. Ich habe am längsten gebraucht, aber ich bin letztendlich sehr zufrieden mit meiner Wahl. Mein Kleid ist bodenlang. Es ist bis zur Hüfte eng anliegend und verläuft von dort abwärts ein bisschen lockerer. Es hat einen wunderschönen Blauton mit silbernen Details. Außerdem hat es einen V-Ausschnitt, der aber nicht allzu tief ist. Auf der Brust ist es noch mit ein paar wenigen Perlen bestickt. Dazu habe ich noch passende, silberne Schuhe gefunden.

    Wir können es gar nicht mehr abwarten, dass endlich Heiligabend ist, aber ein paar Wochen müssen wir uns noch gedulden.

    In der zweiten Dezemberwoche findet noch unser zweites Quidditchspiel gegen Slytherin statt. Wir schlagen uns wirklich sehr gut. Wir haben sehr viel Vorsprung. Und dann, als circa 50 Minuten gespielt waren trifft mich plötzlich ein Klatscher. Ich höre noch, wie ein "Ahhhh" durch die Zuschauermenge geht und dann kriege ich nichts mehr mit.
    Das nächste, was ich weiß, ist wie ich im Krankenflügel wieder aufwache. Niemand ist da, außer...George.
    "George", sage ich, aber mehr als ein Flüstern bekomme ich nicht heraus. Also stupse ich ihn an die Schulter und sage noch einmal seinen Namen. Nach ein paar Augenblicken wacht er auf.
    "Anna, Gott sei Dank, du bist wach", sagt er erleichtert und umarmt mich.
    "Wie lange hab ich denn geschlafen?", frage ich ihn erschrocken.
    "Vier Tage. Der Klatscher hat dich ganz schön erwischt. Ich hab mir riesen Sorgen gemacht."
    "Und das Spiel?", frage ich noch.
    "Okay gut, du bist ganz die Alte. Das Spiel ist das wichtigste", sagt er und wir müssen lachen. "Ihr habt gewonnen. Cho hat 10 Minuten später den Schnatz gefangen, nachdem die Slytherins noch ganz schön aufgeholt haben."
    "Gott sei Dank."
    "Ja das heißt nämlich, dass ihr uns auf der Rangliste überholt habt", sagt George bedrückt. Ich muss grinsen.
    "Übrigens, hier ist ein Brief von Oliver für dich", sagt er noch und drückt ihn mir in die Hand."Jetzt ruh dich ein bisschen aus, wir sehen uns." Er gibt mir einen Kuss auf die Stirn und verschwindet dann aus dem Krankenflügel.
    Ich nehme den Brief und lese ihn mir durch.

    Hallo Anna,
    Professor Flitwick hat mir eine Eule geschickt, dass du von einem Klatscher erwischt wurdest und jetzt im Krankenflügel bist. Wenn du kannst, dann schreib mir bitte, wie es dir geht. Ich mache mir große Sorgen um dich.
    Oliver

    Ich schreibe ihm gleich eine Antwort und werde sie nachher zur Eulerei bringen.

    Hallo Oliver,
    Ich bin gerade aufgewacht. Mir geht es gut. Ich spüre fast gar nichts mehr von dem Treffer und hey...wir haben noch gewonnen und stehen nun über Gryffindor in der Rangliste. Nein wirklich, mir geht es gut danke. Ich vermisse dich.
    Anna

    Ein paar Stunden später kommt Madam Pomfrey und meint ich dürfe den Krankenflügel morgen vor dem Frühstück verlassen, soll aber heute Nacht noch einmal zur Beobachtung da bleiben.

    Ich wache am nächsten Morgen um 6.30 Uhr auf. Meiner Berechnung zufolge müsste heute Donnerstag sein. Ich mache mich also erstmal auf den Weg in die große Halle. Natürlich ist noch nicht besonders viel los, deshalb setze ich mich ans Ende des Ravenclawtisch und esse gemütlich. Dann mache ich mich auf den Weg zum Gemeinschaftsraum, um meine Sachen zu holen. Auf dem Weg dorthin läuft mir Professor Flitwick über den Weg.
    "Ah guten Morgen Miss Wood. Es ist sehr schön, sie zu sehen. Ich hoffe, es geht Ihnen wieder gut."
    "Ja danke, Professor. Es geht mir bestens. Bis später im Unterricht", antworte ich.
    "Oh hat Ihnen niemand Bescheid gesagt? Auf Grund der vielen Vorbereitungen für den Ball, beginnen die Ferien schon heute. Sie haben also keinen Unterricht mehr."
    "Oh, das ist gut zu wissen, vielen Dank!", sage ich noch. Er nickt, lächelt mich an und geht dann davon.

    Die nächsten Tage sind sehr entspannt. Ich will erstmal die versäumten Sachen aufholen, dass ich das nicht mitten in den Ferien machen muss. Dann mache ich noch einiges mit Angelina und den Zwillingen. Angelina und ich verstehen uns immer besser und sie ist neben Ginny mittlerweile meine beste Freundin.

    Am Morgen des Weihnachtsballs wache ich wiederum sehr früh auf. Ich beschließe also, mich locker anzuziehen und nach unten zum Frühstück zu gehen. Ich gehe alleine, da ich im Haus Ravenclaw mittlerweile leider kaum noch Anschluss habe, außer bei meinen Teamkameraden. Da diese allerdings entweder Jungs oder nicht in meinem Jahrgang sind, sind sie nicht in meinem Schlafsaal.
    Ich bin aber zufrieden so wie es ist und manchmal bin ich auch glücklicher, wenn ich einfach mal eine Weile alleine gelassen werde.
    Ich mache mich also auf den Weg in die große Halle. Auf dem Weg dorthin begegnet mir keine anderer als George.
    "Guten Morgen Kleine! Wie geht es dir?", fragt er mich. Und von seinem Gesichtsausdruck könnte ich schon wieder dahinschmelzen. Diese Art und Weise, in der er mich ansieht, macht mich einfach verrückt.
    "Hi George. Mir geht es super und dir?"
    "Jetzt ebenfalls, wo ich dich sehe."
    "Bist du auf dem Weg zum Frühstück?", frage ich ihn lächelnd.
    "Ja, du auch?", ich nicke, also gehen wir zusammen hin. In der Halle setzt er sich mit mir an den Ravenclawtisch.
    "Warum bist du eigentlich schon so früh wach?", fragt er mich irgendwann.
    "Ich konnte irgendwie nicht mehr schlafen. Und du?"
    "Ja war bei mir auch so."
    "Uhh bist du so aufgeregt wegen heute Abend?", frage ich ihn scherzend.
    "So ein Quatsch", sagt er und lacht. Ich lache einfach mal mit.
    Nach dem Frühstück entschließen wir uns, noch einen Spaziergang zu machen. Wir laufen ewig über das Schlossgelände ohne etwas zu sagen.
    "Puh mir wird so langsam ein wenig kalt, lass uns wieder reingehen", sage ich nach einer Weile. Doch er bleibt stehen, zieht seine Jacke aus und legt sie mir um.
    "Danke George", sage ich und lächle ihn an.
    "Keine Ursache", antwortet er und bleibt vor mir stehen. Seine Hönde hat er auf meinen Schultern liegengelassen, als er mir die Jacke umgelegt hat. Er kommt mir immer näher und ich spüre, dass ich ihn jetzt küssen möchte.
    "ANNA, DA BIST DU JA!", höre ich Ginny aus der Ferne rufen. George und ich gehen schnell auseinander, wie damals bei Fred.
    Ohhh muss das sein, denke ich mir. Das war nun schon das zweite Mal, dass wir kurz davor waren, uns zu küssen und auch das zweite Mal, dass wir unterbrochen wurden.
    "Ginny was ist denn los?", frage ich sie leicht genervt.
    "Wir wollten uns vor einer halben Stunde treffen. Das ist los", antwortet auch sie leicht genervt.
    "Oh Mist, entschuldige, ich habe total die Zeit vergessen. Ich komme." Ginny dreht sich um und geht Richtung Schloss. Ich drehe mich noch einmal zu George und sage: "Danke George. Wir sehen uns heute Abend!" Dann gebe ich ihm seine Jacke zurück und drücke ihm einen leichten Kuss auf die Wange, bevor ich Ginny hinterherrenne.
    Sie scheint nicht bemerkt zu haben, wobei sie uns gerade gestört hat.
    Wir gehen zusammen in das Mädchenbadezimmer im 5. Stock. Wir gehen extra früh, damit sonst noch keiner da ist. Angelina wartet dort schon auf uns. 15 Minuten später sind wir alle fertig mit Duschen. Wir ziehen uns Jogginghosen und ein T-Shirt an und machen uns so auf zum Gryffindor-Gemeinschaftsraum. Ich habe mir sogar extra für diesen Tag eine Genehmigung von Professor McGonagall geholt, dass ich den Gemeinschaftsraum und die Schlafsäle betreten darf. Sie meinte aber, unter diesen Umständen sei das gar kein Problem.
    Als ich mit den beiden durch das Portraitloch gehe, fühle ich mich wirklich sehr fehl am Platz. Erst als wir ihn durchquert haben fällt mir auf, wie viele Freunde ich hier habe und dass es eigentlich gar nicht so schlimm ist hier.
    Der Gemeinschaftsraum ist ganz anders als unserer, aber sehr gemütlich. Mir gefällt es hier. Zufällig sitzen gerade auch Fred und George am Kamin, aber sie haben uns nicht gesehen, also schleiche ich mich von hinten an, um sie zu erschrecken.
    "BUH!", rufe ich und haue den beiden auf die Schulter.
    Beide erschrecken sich fürchterlich.
    "Anna, was machst du denn hier?", fragt Fred erschrocken.
    "Und vor allem: wie kommst du hier rein?", fügt George hinzu.
    "Tja wer kann, der kann", sage ich aus Spaß, aber nicke dann zu Ginny und Angelina.
    "Wir wollen uns zu dritt für den Ball fertig machen, deshalb bin ich mitgekommen. Du musst also nachher auch nicht zu unserem Gemeinschaftsraum kommen, sondern kannst hier warten", sage ich.
    "Oh ja das ist natürlich super!", antwortet er.
    "Du würdest ihn sowieso nicht finden", sage ich frech. Fred und ich müssen lachen und auch George steigt mit ein.
    "Naja bis später dann!", rufe ich ihnen zu, als Ginny mich nach oben zerrt.
    Wir fangen an, uns gegenseitig zu schminken. Wir halten es aber alle sehr dezent, da wir so gut wie möglich wie immer aussehen wollen. Dann machen wir uns noch gegenseitig die Haare. Da meine dunkelblonden Haare sowieso nur bis knapp über der Brust gehen, beschließe ich, sie offen zu tragen und zu wellen. Ein paar einzelne Strähnen stecke ich letztendlich doch noch nach oben. Es dauert eine Ganze Weile bis wir alle unsere Haare und das Make-Up fertig haben. Erst 3 Stunden später stehen wir alle zufrieden in Unterwäsche im Schlafsaal.
    "Wieviel Uhr ist es?", frage ich Angelina.
    "Es ist schon halb acht", antwortet sie.
    "Oh ja dann wird es aber höchste Zeit!"
    Nacheinander steigen wir in unsere Kleider und helfen uns gegenseitig, sie zuzumachen. Die Schuhe schafft dann jeder selbst und um fünf vor acht schauen wir noch einmal alle in den Spiegel und sind wirklich sehr zufrieden mit uns. Wir beschließen, noch ein paar Minuten zu warten, damit die Jungs auch sicher vor uns da sein würden.
    Um kurz nach acht gehen wir dann nach unten und da stehen alle drei Jungs in einer Reihe: Neville, Fred uns George. Allen fällt die Kinnlade nach unten als sie uns sehen und ich meine, erkennen zu können, dass George sogar ein bisschen rot wird.
    "Wow Anna, du siehst einfach unglaublich aus!", sagt er, als ich bei ihm zum Halt komme. Er nimmt mich in den Arm und küsst mich auf die Wange.
    "Danke George, du aber auch!", antworte ich.
    Wir lächeln uns an und gehen dann zu sechst in die große Halle.
    Nachdem die Champions den Ball eröffnet haben, zieht George mich sofort auf die Tanzfläche. Ich muss zugeben, er ist wirklich ein sehr guter Tänzer, das hätte ich nie erwartet. Wir amüsieren uns wirklich sehr gut, reden viel und lachen noch mehr.
    Irgendwann reden wir über mein Haus.
    "Jetzt erzähl mal. Wo ist denn euer Gemeinschaftsraum? Du hast nämlich Recht, ich hätte ihn niemals gefunden. Schon gar nicht, seit wir die Karte des Rumtreibers letztes Jahr Harry gegeben haben."
    Ich muss lachen.
    "Unser Gemeinschaftsraum ist im fünften Stock. Von dort aus führt eine Treppe auf den höchsten Turm des Schlosses. Dann steht man vor der Eingangstür", erkläre ich ihm.
    "Aha. Und dieser Tür erzählst du dann das Passwort, oder wie?", fragt er.
    "Nein. Wir müssen eine philosophische Frage beantworten, die der Adler an der Tür uns stellt. Nur durch die richtige Antwort kommt man rein."
    "Wow. Ihr seid das einzige Haus, das kein Passwort hat", antwortet er begeistert.
    "Nicht ganz", ich zwinkere ihm zu. "Auch Hufflepuff hat keins, die müssen irgendwas im richtigen Rhythmus gegen ein Fass klopfen oder so." Wir zucken beide mit den Schultern und widmen uns dann wieder voll und ganz unserem Tanz.
    Wir bleiben auf dem Ball, bis die Türen der Halle geschlossen werden. Wir hatten sehr viel Spaß und George begleitet mich noch zum Gemeinschaftsraum. Das Schloss wirkt wie ausgestorben, immerhin ist es auch schon 1 Uhr morgens.
    "Du läufst voraus. Mal schauen, ob du den Weg findest", sage ich irgendwann zu ihm.
    "Also dann!", antwortet er.
    Er nimmt mich an der Hand und führt mich zum Gemeinschaftsraum. Oder besser gesagt: er versucht es. Und tatsächlich haben wir uns nach zehn Minuten komplett verlaufen.
    "George?", sage ich irgendwann vorsichtig.
    "Du weißt schon, dass wir hier komplett falsch sind, oder?" Ich muss lachen.
    "Was? Wirklich? Warum sagst du denn nichts?", antwortet er aber muss auch lachen.
    Dann nehme ich ihn bei der Hand und gehe mit ihm zu meinem Gemeinschaftsraum.
    "Hier wären wir", sage ich als wir 20 Minuten später endlich vor der Treppe stehen. Wir haben eine Weile gebraucht, da George uns ans andere Ende des Schlosses gebracht hat.
    "Danke George, es war wirklich ein sehr toller Abend mit dir. Ich hatte viel Spaß!", sage ich zu ihm und umarme ihn lange. Als ich ihn wieder loslasse, sagt er zu mir.
    "Anna es gibt etwas, das ich jetzt endlich mal erledigen muss!"
    Dann legt er seine Hände an meine Taille, zieht mich zu sich und küsst mich auf den Mund. Ich konnte gar nichts antworten, so schnell ging das. Aber es gibt nichts, das ich mir in den letzten Monaten mehr gewünscht habe, als dass das endlich geschieht.
    Ich lege meine Hände an seine Wangen und erwidere den Kuss.
    Als wir uns wieder voneinander lösen, lächeln wir uns an.
    "Gute Nacht George." Dann drehe ich mich um und gehe die Treppe nach oben und in den Gemeinschaftsraum.
    Ich schlafe sehr schnell, aber mit einem Lächeln auf den Lippen, ein.

    Am nächsten Morgen gehe ich mit Cho zusammen zum Frühstück. Sie erzählt mir von ihrem Abend mit Cedric und ich von meinem mit George. Sie freut sich riesig für mich. Aber eine Sache frage ich mich noch: Was hat das jetzt zu bedeuten?

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