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Die Schwester von Voldemort

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    Claire Merope Riddle:

    Aussehen: Du hast braune glatte Haare, die bis zu deinen Hüften reichen. Deine grauen Augen blicken berechnend in die Welt und werden von schönen schwarzen Wimpern verziert. Du bist durchschnittlich groß und schlank.

    Vergangenheit: Du wurdest zusammen mit deinem Zwillingsbruder in einem Waisenhaus geboren. Deine Mutter starb nach eurer Geburt, konnte euch aber noch die Namen geben. Euren Vater habt ihr auch nie kennengelernt. Ihr habt bis zu eurem elften Geburtstag im Waisenhaus gelebt. Dort passierten eigenartige Dinge…

    Geschichte:
    „ Kinder! Wir gehen heute in den Zoo! Beeilt euch!“, schallte die Stimme von Mrs. Cole durch das Haus. Ich sah meinen Bruder an der noch auf dem Bett lag. „Komm Tom, wir müssen gehen!“, drängte ich. Seufzend stand er auf. „Also gut. Gehen wir.“

    „Gut Kinder teilt euch in Zweiergruppen auf. In diesen Gruppen werdet ihr den ganzen Tag zusammen im Zoo verbringen. Um sechs werdet ihr alle am Eingang wieder versammelt sein. So ihr könnt loslaufen.“, teilte uns die Waisenhausleiterin mit. „Gehen wir ins Reptilienhaus?“, fragte Tom mich. Ich nickte. Aufgeregt gingen wir los. Vor dem Schlangengehe hielt ich abrupt an. Mir kam es so vor als beobachte mich die Schlange im inneren. „Claire? Was ist los?“, fragte mich mein Bruder. „Eh naja… ich hatte das Gefühl diese Schlange beobachtet mich.“, sagte ich und warf einen skeptischen Blick auf die Boa. „Das ist doch Schwachsinn.“, meinte er und wollte sich gerade umdrehen als eine schwache Stimme sagte: „Wieso soll es Schwachsinn sein? Ich habe sie beobachtet, weil ich das Gefühl hatte ihr seid anders als die anderen Besucher.“ Erstaunt blickte ich die Schlange an. „Du…du kannst sprechen?“, fragte ich. „Konnte ich schon immer. Aber niemand hatte mich bisher verstanden außer du jetzt.“ Verwirrt blickte ich Tom an. „Hat die Schlange gerade gesprochen?“, fragte er mich noch einmal zur Sicherheit. Ich nickte. „Also kann mich der Junge auch verstehen. Interessant.“, meinte die Schlange. Näher ans Glas tretend fragte ich: „Wie heißt du denn?“ „Mein Name ist Alenie und wie heißt ihr zwei?“ Es war absurd doch ich antwortetet trotzdem: „Ich heiße Claire Merope Riddle und mein Bruder Tom Marvolo Riddle.“ „Claire das ist total abgedreht. Wir reden mit einer Schlange!“, grinste Tom. Ich lächelte und wandte mich dann wieder an Alenie. „War nett dich kennenzulernen. Wir müssen jetzt aber wieder los. Ciao.“ Der restliche Tag ging ereignislos vorbei. Am Abend dann, sassen ich und Tom noch wach auf unseren Betten und unterhielten uns über die Schlange. „ Es passt total in unser Profil diese Schlange“, fing ich an. Tom nickte. „Ja. Wir können schlimme Dinge passieren lassen, wir haben Macht über andere Kinder und auch über Tiere ohne sie zu dressieren, wir können Dinge bewegen ohne sie zu berühren. Echt cool.“, lächelte er. „Tom, Claire, ihr habt Besuch.“, riss uns Mrs. Cole aus unserem Gespräch. Ein älterer Herr trat ins Zimmer ein. „Guten Abend Tom und Claire.“, begrüßte er uns. „Wer sind sie?“, fragte Tom prompt. „Ich bin ein Professor aus Hogwarts.“ „Wir wollen nicht in die Irrenanstalt.“, erwiderte ich. Der Professor guckte uns verdutzt an. „Hogwarts ist nicht eine Irrenanstalt. Hogwarts ist eine Schule. Eine Schule für Hexerei und Zauberei.“ Wir machten große Augen. „Ist euch schon Mal etwas eigenartiges passiert.“, fragte er uns. Tom blickte mich vielsagend an. „Ich wusste, dass wir besonders sind, Claire.“, strahlte Tom. Ich blickte nur skeptisch zum Professor. „Beweisen Sies“, verlangte ich. Der Mann runzelte die Stirn. Plötzlich ging unser Schrank in Flammen auf. Wir beide standen ruckartig auf. „Da will was aus dem Schrank raus.“ Tom lief langsam auf den Schrank zu und öffnete ihn. Vorsichtig nahm er den Schuhkarton mit unseren gestohlenen Trophäen heraus und legte den Inhalt auf sein Bett. „Stehlen ist in Hogwarts nicht erlaubt.“, ermahnte uns der Professor. „Sagens Sie wie heißen Sie eigentlich?“ „Albus Dumbledore… Nun ihr zwei braucht noch so manche Dinge. Ich werde euch in die Winkelgasse begleiten und ihr“ „Wir können das alleine. Gebt uns nur die Wegweisung.“, verlangte mein Bruder. „Na gut…Ihr beide müsst zu einem Puff Namens ‚der Tropfende Kessel‘ gehen. Da fragt ihr nach dem Wirt. Er heißt genau wie du Tom.“ Der Angesprochene zuckte zusammen. „Er mag seinen Namen nicht.“, informierte ich. „Es gibt ihn zu häufig.“, grummelte er. Ich nickte, denn ich verstand ihn. „Wissen Sie zufällig wer von unseren Eltern magisch war?“, fragte ich. „Mutter kann es ja nicht gewesen sein. Sie ist gestorben.“, setzte Tom nach. Ich lächelte. Wir dachten immer das Gleiche. „Wenn dem so ist. Wir sehen uns am ersten September.“, sagte Professor Dumbledore und wandte sich zum Gehen. „Wir können auch mit Schlangen reden.“, platzte Tom heraus. „Ist das normal für jemanden wie uns?“, fragte ich nach. Dumbledore blieb stehen und drehte sich wieder zu uns um. Sein Blick war erschrocken. Er schüttelte den Kopf und ging ohne ein weiteres Wort.

    Endlich war der erste September. In unserem Lehreifer hatten wir alle Bücher auswendig gelernt. Nun kannten wir den Eingang zum Gleis. „Komm Claire.“, sagte Tom und nahm meine Hand. Zusammen rannten wir durch den Pfeiler. Wir erblickten eine gigantische rote Lock. Schnell suchten wir uns ein Abteil und setzten uns aufgeregt hin. Die Fahrt verging ereignislos. Nach mehreren Stunden endlich trafen wir in Bahnhof Hogsmead ein. Ein stämmiger Mann mit Glatze erwartete uns. „So Erstklässler, ich bin Mr. Ogg, der Wildhüter und Hüter der Schlüssel von Hogwarts. Kommt alle mit zu den Booten.“, teilte er uns mit. Kurz schaute ich meinen Bruder an. Dieser runzelte nur die Stirn und folgte dann diesem Mr. Ogg. Nach einer ziemlich unspektakulären Fahrt über den See, kamen wir vor dem prunkvollen Schloss zum Stehen. Mr. Ogg führte uns durch eine riesige Eingangshalle und zweit Treppen nach oben, bis wir vor einem braunhaarigen Mann zum Stehen kamen. Professor Dumbledore. „Liebe Schüler, willkommen in Hogwarts“, begrüßte er uns, „Wie einige von euch sicherlich wissen, werdet ihr heute einem Haus zugeteilt. In diesem werdet ihr sieben Jahre lang bleiben, bis ihr euren Abschluss habt. Ihr könnt Punkte für euer Haus sammeln. Am Ende jedes Jahres wird das Haus mit den meisten Punkten den Hauspokal gewinnen.“, verkündete er. „Nun folgt mir bitte in die Große Halle, damit wir euch euren Häuser zuteilen könnt.“ Der Professor machte vor einem schmutzigen, alten Hut, der auf einem dreibeinigen Hocker lag, halt. Die Erstklässler stellten sich in eine Reihe davor. „Das ist der sprechende Hut. Ihr werdet ihn aufsetzen müssen, sodass er euer Haus bestimmen kann.“ Dumbledore verkündete einige Namen bis endlich „Riddle, Claire“ an der Reihe war. Selbstbewusst schritt ich zu dem Hocker. Kaum hatte der Hut meinen Kopf berührt ertönte ein piepsige kleine Stimme: „Ui…das ist schwierig. Du bist schlau wohl war mutig auch aber dein Blut sagt vieles aus, deshalb kommst du nach SLYTHERIN!“ Das letzte Wort schrie er in die Halle. Der Tisch ganz rechts fing wie wild an zu klatschen. Als ich mich hinsetzten wollte schallte die Stimme von Dumbledore erneut durch die Halle: „Riddle, Tom“ Der Hut überlegte eine Minute bis er „SLYTHERIN!“ schrie. Ich applaudierte lautstark mit den Anderen mit. Tom setzte sich strahlend neben mich. „Seid ihr Zwillinge?“, fragte uns ein schwarzhaariger Junge. Wir nickten. „Wer bist du?“, fragte Tom. „Ich bin Cortius Lestrange und das sind Lainor Avery, Antonin Dolohow, Beran Mulciber, Zeras Rosier, Lenock Nott und Augustus Rookwood.“, sagte er und deutete nacheinander auf die sechs Jungen. Die Vorgestellten nickten uns lächelnd zu. Mir fiel auf es gab nur wenige Mädchen in Slytherin. Komisch. „Kommt es nur mir so vor oder haben wir ein wenig Mädchenmangel?“, fragte ich. Mulciber antwortete mir: „ Die meisten reinblütigen Mädchen werden zu Hause unterrichtet und übernehmen dann den Haushalt. Sie gehen also eigentlich nicht nach Hogwarts.“ Ich tauschte einen skeptischen Blick mit meinem Bruder. Dieser schnaubte und sagte: „Ich würde mal gerne sehen wie Claire an einem Herd steht. Keiner würde sie jemals dazu bringen Hausarbeit zu erledigen.“ Zufrieden nickend fing ich an das Festmahl zu essen.

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    Dies war die erste Begegnung zwischen uns und unseren neuen Freunden. Ich blieb das einzige Mädchen, dass wirklich was zu sagen hatte in dieser Gruppe. Nicht zuletzt da ich Tom als Bruder hatte. Aber auch meine Fähigkeiten schienen die Jungs zu beeindrucken. Auch wurde ich schnell mit meinem Bruder zusammen in den Slugh- Klub aufgenommen. Unser Hauslehrer war sichtlich angetan von uns. Nur Dumbledore war der Einzige, der uns misstraute. Dies stellte sich als Hindernis im fünften Schuljahr heraus…

    „Schau mal was ich gefunden habe, Claire“, riss mich Tom aus meiner Lektüre. Ich hatte gerade ein etwas dickeres Buch über Horkruxe gelesen, als ich aufschaute. „Was ist denn?“, fragte ich. Mein Bruder und ich sassen an einem der Bibliothekstische und gingen unserer Lieblingsbeschäftigung nach. Familienforschung. „ Ich habe einen Vorlost Gaunt gefunden!“ „Ja und?“, erwiderte ich abwesend. „Claire! Vorlost ist mein zweiter Name! Der Name unseres Großvaters!“ Ruckartig hob ich den Kopf. „Zeig mal her.“, befahl ich und riss ihm das Buch aus der Hand.

    Vorlost Gaunt und seine zwei Kinder Merope und Morfin Gaunt sind die letzten bekannten Nachfahren des Hausgründers Salazar Slytherin. Zuletzt wurden sie nahe dem Dorf Little Hangelton gesichtet, wo sie anscheinend eine Hütte hätten. Genaueres ist nicht bekannt. Ob die Familie noch lebt weiß keiner.

    „Merope“, flüsterte ich. „das ist mein zweiter Name.“ Tom nickte. „Ja, den hast du von Mutter. Dann war sie also eine Hexe. Nicht unser Vater.“ Ein paar Minuten schwiegen wir. „Ich trage den Namen eines Muggels!“, zischte er empört. Geschockt nickte ich. Dann wurde mir etwas klar. „Tom, wir sind die direkten Nachfahren von Salazar Slytherin.“, strahlte ich. Seine Miene änderte sich von zornig zu erfreut. „Das heißt wir können die Kammer öffnen und das Monster im inneren befreien um alle Schlammblüter zu vernichten.“ Toms Augen glitzerten bei diesen Worten. „Die Frage ist nur. Wo ist sie?“ Er sah mich nachdenklich an. „Wir werden die Todesser auf die Suche danach schicken.“ Zustimmend nickend fügte ich noch zu: „Du solltest dir vielleicht ein Pseudonym anschaffen. Wie wäre es mit Lord Mord?“ „Vielleicht. Ein Pseudonym ist gar keine so schlechte Idee. Ich feile deinen Vorschlag noch ein bisschen aus.“, versprach er.

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    Einige Tage sind schon vergangen und wir hatten die Kammer immer noch nicht entdeckt. Langsam glaubten wir wirklich es sei nur eine Legende bis ich eines Tages auf dem Mädchenklo die Hände waschen wollte…

    Völlig in Gedanken drehte ich den Wasserhahn auf. Erst als ich meine Hände darunter hielt und kein Wasser spürte, sah ich ihn mir noch einmal genauer an. An der Seite des Hahnes prangte eine goldene Schlange. „Was zum…“, setzte ich an als ich unterbrochen wurde. „Der funktioniert nie.“ Ich drehte mich um und sah ein pummeliges Mädchen mit braunen langen Zöpfen und fiesen Pickeln im Gesicht neben mir stehen. Auf ihrer Nase thronte eine dicke, runde Brille. Bei genauerem Hinsehen sah ich, dass sie eine Ravenclaw war. Es war die Muggelstämmige und unbeliebteste Schülerin Myrte. Angewidert trat ich einen Schritt zurück. „Oh du bist Claire Riddle. Einer der beliebtesten Mädchen in der Schule. Und eine Muggelhasserin.“, stellte sie fest. Ich nickte. „Eh ja ich rede eigentlich nicht mit Schlammblütern, vor allem nicht mit so hässlichen. Ciao.“ Mit diesen Worten eilte ich raus. Vor der Tür begegnete mir Olive Hornby. „Ich würde da nicht reingehen wenn du an einer Vergiftung hohen Grades sterben willst.“, riet ich ihr. Sie schaute mich fragend an und machte die Tür auf, drehte sich um und grinste mich an. „Verstehe danke für die Warnung Claire.“, grinste sie. Zum Abschied winkend lief ich eilig zum Slytherin-Gemeinschaftsraum. „Tom. Ich hab den Eingang vielleicht gefunden.“, wisperte ich ihm ins Ohr. Er saß gerade mit den Anderen vor dem Feuer und spielte Zauberschnipschnap, doch jetzt drehte er sich um und sah mich begierig an. „Spielt ohne mich weiter.“, rief er den Jungs zu und folgte mir dann. Nach einigen Minuten standen wir wieder vor dem Waschbecken. Wir vergewisserten uns, dass niemand kam oder drinnen war und traten näher. „Tatsächlich. Das könnte sie sein. Ich bin stolz auf dich Clary“, lobte er. Ich verdrehte die Augen. Ich hasste es wenn er mich so nannte. „Wie kriegen wir sie auf?“, fragte er. Mir schwebte eine Idee vor. „Tritt einen Schritt zurück ich probiere was aus … Öffne dich.“ Den letzten Teil sagte ich auf Parsel. Die Waschbecken fingen an zu rütteln. Der mit der Schlange an dem Hahn ging als erstes in den Boden und die Anderen folgten ihm. Jetzt erschien ein mittelgroßes Loch im Boden. Tom musterte es wachsam, dann nahm er meine Hand. „Zusammen“, flüsterte er und sprang. Ich beherrschte mich nicht zu schreien. Nach einer Rutschpartie landeten wir vor einer eisernen Tür. Tom sagte das Gleiche wie ich vorhin und die Tür ging auf. Im inneren der Kammer befand sich ein langer Korridor an dessen Ende ein Kopf eines Mannes emporragte. „Das ist Salazar Slytherin.“, belehrte mich Tom. „Wir haben sie gefunden. Wir haben die Kammer des Schreckens gefunden.“, triumphierte ich. „Komm wir lassen das Monster frei.“ Schnell rannten wir das letzte Stück bis zum Kopf. „Als die wahren Erben Slytherins bitten wir dich, komm heraus Monster.“, sagten wir im Chor und steckten unsere rechten Arme gegen Slytherin aus. Der Mund fing an zu beben und öffnete sich. Ein Basilisk schlängelte sich in die Freiheit. „Weshalb habt ihr mich aus meinem Schlaf gerissen? Was ist euer Befehl meine Meister?“, fragte uns die Riesenschlange. Ich antwortete sofort: „Schleiche durchs Schloss und vernichte alle Schlammblüter hier, wenn du das schaffst kriegst du die Freiheit.“, versprach ich. Tom nickte. „Euer Wunsch sei mir Befehl.“, zischelte der Basilisk und kroch davon. Mein Bruder und ich grinsten uns an.

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    Die nächsten Tage war die ganze Schule in Aufruhr. Zu allem Überfluss schrieben Tom und ich mit Hühnerblut an die Wand neben den versteinerten Opfern. Dies führte zu noch mehr Angst und Schrecken. Die Todesser lachten sich schlapp, doch ich und Tom waren nicht sehr in Feierlaune. Der Basilisk versteinerte nur, tötete aber nicht. Doch eines Tages…

    „Wer ist da!“, kreischte eine Mädchenstimme aus der Toilettenkabine. Mein Bruder und ich zuckten zusammen. Wir hatten nicht erwartet, dass jemand hier sein würde. „Töten wir sie?“, fragte ich auf Parsel. „Schauen wir wer es ist.“, sagte Tom in der gleichen Sprache. „Jungen sind hier nicht erlaubt!“, zeterte die Stimme. Ruckartig öffnete sich die Kabine und Myrte starrte uns wütend an. Ich fing an zu lachen. „Die können wir töten.“, sagte ich, immer noch auf Parsel. „Komm her, Basilisk und töte dieses Mädchen!“ Wie vom Blitz getroffen schoss der Basilisk hervor und tötete Myrte auf der Stelle. „Hauen wir ab!“, drängte ich und Tom nickte. Schnell rannten wir aus dem Klo und liefen den Rest ohne uns etwas anmerken zu lassen. Auf der Treppe, die runter zur Eingangshalle führte, begegneten wir einem Trupp der eine versteinerte Gestalt trug. Tom und ich lächelten uns kurz zu. Oben an der Treppe trafen wir auf Dumbledore. „Warten Sie Mister und Miss. Riddle.“, hielt er uns auf. Wir drehten uns auf dem Absatz um. „Ja Professor?“, fragten wir im Chor. „Haben Sie mir irgendetwas zu sagen? Irgendwas, dass euch auf dem Herzen liegt?“ Wir verneinten. Ich wollte gerade gehen als Tom noch fragte: „ Ist es wahr Professor, wenn der Übeltäter oder die Übeltäterin nicht gefasst wird, wird die Schule geschlossen?“ Der Professor nickte, musterte uns mit seinem Röntgenblick und ging ohne ein weiteres Wort davon. Verzweifelt sah Tom mich an. „Wir müssen einen Sündenbock finden. Komm mit“, sagte er leise und packte mich am Arm. Zusammen liefen wir etliche Korridore entlang. Ich hatte keine Ahnung wo er mich hinbrachte. Dann nach gefühlten zehn Minuten hielten wir endlich vor einer Tür an. Tom bedeutete mir leise zu sein und schloss langsam die Tür auf. Im inneren befand sich ein flüsternder Hagrid. „Rubeus. Du wirst festgenommen. Dir wird zur Last gelegt, dass du die Kammer des Schreckens geöffnet hast.“, sagte Tom ruhig und bestimmt. Der Halbriese führ herum. „Nein. Das kannst du nicht machen. Er is kein Monster. Ich bin nicht dafür verantwortlich.“, verteidigte er sich. „Wem wird die Lehrerschaft wohl eher glauben? Dir dem Halbriesen oder uns den Musterschüler und Vertrauensschülern von Slytherin?“, fragte mein Bruder feixend. Hagrid ergab sich.

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    Am Ende des Schuljahres fanden Tom und ich heraus, dass unser Onkel, Morfin Gaunt, immer noch lebte und wollten ihn besuchen…

    Mitten in der Nacht stahlen wir uns aus dem Waisenhaus und apparierten nach Little Hangelton. Dort liefen wir einen schmalen Kiesweg entlang, bis zu einer kleinen verrotteten Hütte. Ich rümpfte die Nase. „Hier ist es?“ (kleine Info Tom und Claire sprechen miteinander nur Parsel, wenn niemand anderes dabei ist.) „Anscheinend.“, erwiderte Tom mit einem Blick auf die Schlangenleiche, die oben an der Tür lose hin und herschwenkte, im Takt des Windes. Langsam gingen wir den Weg entlang zum Haus und öffneten die Tür. Kaum war sie offen stürmte ein hagerer Mann messerschwingend auf uns zu und schrie dabei auf Parsel: „Du! Duuuu!“ „Stopp.“ Der Mann hielt abrupt inne. Mit großen Augen musterte er uns. „Du sprichst es?“, fragte er zögerlich. „Ja wir sprechen es.“, gab ich ungeduldig zur Antwort. Der Blick des Mannes blieb an mir hängen. „Ich dachte du wärst dieser Muggel.“, stellte der Mann klar. „Welcher Muggel?“, zischte Tom. „Na dieser Muggel. In den meine Missgeburt von Schwester verliebt war. Du siehst mächtig aus wie dieser Muggel. Und du, Mädchen, du auch.“ Ich verengte die Augen. „Wie heißt dieser Muggel? Und bist du Vorlost Gaunt?“, fragte ich schnell. „Ich glaube der heißt Tom Riddle, wohnt noch bei seinen Eltern in dem riesigen Anwesen im Dorf unten. Nein ich bin nicht Vorlost Gaunt. Ich bin sein Sohn Morfin…nicht?“, informierte er uns. Tom zischte. Ich legte ihm beschwichtigend eine Hand auf die Schulter. Er sah mich nur kurz an. „Wer seid ihr eigentlich, dass ihr das wissen wollt“, fragte Morfin unerwartet. Wir erwiderten nichts darauf. Ein Strahl erhellte das Zimmer und als ich besser sehen konnte lag mein Onkel bewusstlos am Boden. Über ihm gebeugt war Tom und hantierte an Morfins Hand herum. Dann steckte er was Glitzerndes ein. Ich grinste seine erste Beute also für einen Horkrux. Schnell eilte er zur Tür und wies mich an ihm zu folgen. Zu zweit rannten wir den Hügel runter zum Anwesen der Riddles. „Lass mich bitte auch einen töten, Tom. Bitte.“, bat ich. Der Angesprochene nickte zustimmend. Wir traten offenbar in den Essensbereich ein, denn vor uns waren drei Personen an einem Tisch versammelt. Ruckartig fuhren deren Kopfe zu uns herum. Als sie Tom Senior meinen Bruder erblickte wurde er leichenblass. „Was zur Hölle? Wer seid ihr?“ Ich lächelte fies. „Hallo Daddy, schön dich mal kennenzulernen.“ „Tom! Du hattest Kinder mit dieser schrecklichen Pennertochter?“, fragte Mrs. Riddle ganz aufgebracht. „Scheint so.“, hauchte mein Bruder gefährlich. „Los jetzt. Du kannst unsere Großmutter umbringen. Ich übernehme den Großvater.“, befahl Tom. Ich nickte. „Avada Kedavra!“, zischten wir im Chor. Zwei grüne Strahlen schossen auf unsere Großeltern zu und sie fielen reglos vom Stuhl. Unser Vater schrie auf. „Ihr seid dieselben Missgeburten wie eure Mutter. Unnormale Freaks.“, beschimpfte er uns. Ich hob eine Augenbraue. „Wie hast du meine Schwester genannt?“, fragte Tom drohend. „Tom, nicht. Er ist es nicht wert. Töten wir ihn und hauen ab.“, bat ich, doch Tom ignorierte mich und trat mehrere Schritte auf unseren Vater zu. Der wich zurück. „Du heißt Tom? Genau wie ich? Wie heißt du, Mädchen?“ „Wage es ja nicht sie anzusprechen. Du wertloser Muggel!“, brauste Tom auf. „Ich heiße Claire Merope Riddle“, gab ich trotz Toms Einwände zur Antwort. „Claire? So heißt…hieß meine Mutter.“ Ich zuckte angewidert zusammen. Auch ich trug einen Muggelnamen? Was hatte sich unsere Mutter nur dabei gedacht! „So beenden wir das.“, murmelte mein Bruder und ein dritter grüner Strahl wurde diese Nacht abgefeuert. Schnell löschten wir die Spuren auf unseren Stäben und hängten den Mord unserem Onkel an. Dann gingen wir als ob nichts wäre in das nächste Schuljahr. Dieses ging einigermaßen ereignislos vorbei und auch das nächste Jahr war langweilig. Kaum das wir uns versahen waren wir aus der Schule. Tom und ich blieben unzertrennlich und machten alles miteinander. Er verwandelte mich auch in seinen Horkrux und ich machte mir auch einen um wirklich unsterblich zu sein. So vergingen die Jahre und mein Bruder wurde mächtiger und mächtiger. Mittlerweile hatte er ganze Heerscharen um sich gesammelt die ihm gehorchten. Eines Tages kam es dann wie es kommen musste. Dumbledore, Tom und ich verstrickten uns in einen Kampf. Wir kämpften bis Dumbledore mich entwaffnet hatte und mich packte. Danach apparierte er ins Schloss und warf mich auf seinen Bürostuhl. „So Mrs. Riddle, Sie werden jetzt mit einem Fluch belegt, der bewirkt, dass sie wieder sechszehn sind. Damit aber nicht genug. Er wird bewirken, dass Sie erstarrt bleiben, bis ich sie wieder erlöse. Wenn das der Fall sein sollte, könnte es wohlmöglich sein, dass Sie sich an Einzelheiten nicht mehr erinnern können.“, sagte Dumbledore und hob den Zauberstab. Das letzte was ich sah, war ein helles Licht, bis ich in unendlichen Schlaf fiel…

    ******************************************* ***HARRY’S SECHSTES JAHR*******************************************

    Ich blinzelte. Wo war ich? Nach einigem Überlegen fiel mir ALLES wieder ein. Wirklich alles. Ich konnte mich an alles erinnern. Vorsichtig öffnete ich meine Augen. „Sie haben recht, Professor. Sie sieht genauso aus wie Voldemort.“, sagte eine Stimme weit entfernt. Jemand schüttelte mich. Jetzt konnte ich klar sehen. Vor mir stand Dumbledore, aber er sah komisch aus. So alt. Und daneben stand ein junge mit schwarzem Haar und grünen Augen. Wo zum Henker war ich. Bessergesagt in welcher Zeit. „Kannst du mich hören Claire?“, fragte der Professor. „Um Himmels Willen, ja. Schreien Sie doch nicht so Dumbledore.“, brauste ich auf. Der Junge zog eine Augenbraue hoch. Wer bei Merlins glänzender Porzellantasse war er? Kaum hatte ich das gedacht, streckte mir der Junge auch gleich die Hand entgegen. „Hi, ich bin Harry Potter.“ Ich war immer noch nicht schlauer, beließ es aber dabei. „Nun gut, Professor. Zu welcher Zeit haben Sie mich von meinem Bann erlöst? Welches Jahr haben wir?“ „1996“, antwortete er knapp. Ich prustete das Trinken, welches er mir gegeben hatte, sogleich wieder in den Becher zurück. „96? Verarschen Sie mich nicht Professor. Wo ist mein Bruder?“ Dumbledore erklärte mir was alles nach meinen auferlegten Bann passiert war. Zornig sah ich den Jungen neben mir an. „Und dir habe ich meine Hand gegeben?“, angewidert putze ich sie an meiner Hose ab. „Wir haben gerade die Erinnerungen an deinen Bruder angeschaut und fragten uns ob du uns wohl helfen würdest?“, fragte der jetzige Schulleiter. Ich schüttelte den Kopf. „Sicher nicht.“, antwortete ich. Dumbledore nickte mit dem Kopf. „Ja, das dachte ich mir schon. Nun gut. Ich hatte gehofft deine Erinnerungen wären vergangen, doch da habe ich mich wohl geirrt. Und da ich dich nicht mehr wieder mit diesem Bann belegen kann wirst du ab sofort wieder nach Hogwarts gehen. Ins sechste Schuljahr.“ „Na gut, wenn sie mir meinen Freiraum lassen und mich nicht wieder so hinterherspionieren wie beim letzten Mal.“ Dumbledore nickte amüsiert mit dem Kopf. „Der sprechende Hut wird dich wieder einem Haus zuteilen.“ „ Als ob das nicht schon klar wäre“, murmelte Harry. Ich ignorierte ihn und setzte mir wieder den Hut auf den Kopf. „Aha Miss Riddle. Nun ja gleiche Entscheidung wie letztes Mal. SLYTHERIN“, rief er und die Worte hallten noch einige Minuten im Raum umher. Lächelnd ging ich raus. „Ich kenne den Weg.“ Mit diesen Worten verabschiedete ich mich von den Beiden und stolzierte in den Slytherin- Gemeinschaftsraum. Also wollte. Ich Dummerchen hatte vergessen, dass es zum Eintreten ein Passwort brauchte. Zum Glück kam gerade ein Vertrauenschüler vorbei mit blonden Haaren und grauen Augen. „Wer bist du denn?“, begrüßte er mich. „Ich bin Claire Riddle und gehe dieses Jahr nach Hogwarts in die Schule. Also bin ich neu.“, sagte ich lächelnd. Er erwiderte das Lächeln und ließ mich ein. „Hei Leute. Wir haben eine Neue in unserem Jahrgang. Begrüßt bitte Claire Riddle.“, verkündete der Blonde. Eine Gruppe von Schülern winkte mir zu. „Komm setz dich zu uns Claire.“, sagte ein weiterer blonder Junge mit braunen Augen. Er sah aus wie Nott. Komisch. „Wie heißt du?“, fragte ich neugierig. „Ou…Sorry voll vergessen ich bin Theodor Nott.“ Also doch ein Nott. „Ha, wusste ich’s doch.“ Nacheinander stellten sich die Schüler als Astoria und Daphne Greengrass, Blaise Zabini, Pansy Parkinson, Millicent Bulstrode, Vincent Crabbe und Gregory Goyle vor. Und der Junge der mich hereingeführt hatte war Draco Malfoy. „Wie stehst du eigentlich zum dunklen Lord?“, fragte mich Draco unerwartet. Ich fing an zu grinsen. „Näher als ihr denkt“, sagte ich geheimnisvoll. Die Clique sah mich neugierig an, doch ich winkte ab. „Nicht so wichtig.“ „Also Claire. Morgen sind ja Winterferien. Würdest du mich vielleicht nach Hause begleiten?“, fragte der Blondschopf weiter. Lächelnd stimmte ich zu. „Ich kenne hier noch niemanden. Das wäre wirklich cool von dir. Danke Draco.“, grinste ich. Am nächsten Morgen stieg ich voller freudiger Erwartungen mit Draco aus dem Zug raus. Wir begrüßten seine Eltern und zusammen apparierten wir ins Malfoy Manor. Dort erwartete mich eine Überraschung. In der Eingangshalle stand Tom, den Rücken zu mir. Er sah anders aus, aber es war eindeutig mein Zwilling. Bei näherem Betrachten merkte ich, dass er eine Glatze hatte. Uii nicht appetitlich. Doch trotzdem breitete sich ein fettes Grinsen auf meinem Gesicht aus und ich stürmte mit vollem Karacho auf ihn zu und zog ihn in eine innige Umarmung. Zuerst wollte er mich wegstoßen, dann aber erkannte er mich und hauchte: „Claire?“ „Ja Dumpfbacken ich bins.“, sagte ich unter Tränen und schmiegte mich enger an ihn. Er ließ einen erstickten Laut ertönen, den ich als Lachen entzifferte. Die Familie Malfoy stand wie vom Donner gerührt auf der Eingangsschwelle und beobachtete die, für sie absurde, Szene entsetz. Nach einigen Minuten schob er mich von sich und musterte mich genauer. „Du siehst aus wie sechzehn. Also stimmt das mit dem Fluch. Ich verspreche dir. Ich werde Dumbledore umbringen, für das was er dir angetan hat.“, schwor er. Ich konnte ihn jetzt von Vorne sehen und erstarrte. „Du meine Güte Tom, was ist mit dir denn passiert.“, hauchte ich. Anstatt eines normalen Gesichts hatte er einen schlangenähnlichen Kopf mit roten Augen. „Horkruxe.“, murmelte er auf Parsel. „Wie viele hast du denn?“, fragte ich ihn in der gleichen Sprache. „Sieben.“, sagte er kleinlaut, wieder auf Parsel. „ WAS! DU NICHTSNUTZIGER IDIOT! SIEBEN! SIEBEN HAST DU, SAG MAL SPINNST DU ODER WAS!“, brauste ich auf, jetzt wieder auf Englisch. Mein Bruder wich zurück. „Lass mich es erklären“ „NICHTS DA, ICH LASSE MIR VON DIR NICHTS MEHR ERKLÄREN TOM VORLOST RIDDLE. DU BIST EINFACH EIN TOTALER IDIOT.“, schrie ich weiter. Bei seinem Muggelnamen kniff er die Augen zusammen. „Ich heiße nicht mehr so mein Name ist“ „OH…WEISST DU WIE MIR DAS AM ARSCH VORBEIGEHT WIE DU JETZT HEISST? WAS INTERESSIERT MICH DEIN NAME DU NICHTSNUTZIGER KLEINER.“ Ich setze mich auf eine Bank und grummelte die restlichen Wörter vor mich hin. Eine schwarzhaarige Frau trat aus einer der Türen. „Herr, ist alles in Ordnung bei Euch? Ich habe ein Geschrei gehört und dacht ich sollte vielleicht mal nachschauen.“ „Nein Bell“ „ Er ist doch wohl kein kleines Kind mehr oder?“, zischte ich genervt. Die Frau starrte mich erstaunt an. „Mädchen weißt du was du gerade getan hast? Du hast Lord Voldemort, den mächtigsten Zauberer der Zaubererwelt, unterbrochen. Viel Spaß am Galgen, Kleines.“, lächelte sie. Ich prustete los. Nach Luft schnappend fragte ich: „Er der mächtigste Zauberer aller Zeiten und …ich am Galgen?“, japste ich. Jetzt verzog die Schwarzhaarige ihr Gesicht zu einer wütenden Fratze. „Beruhige dich Bella. Das ist meine Zwillingsschwester Claire.“, erklärte ihr Tom. Der Blick von dieser Bella wanderte zwischen mir und Tom hin und her, bis sie es schließlich aufgab und mit einem „Entschuldigt mein Herr“ wieder verschwand. „Mein Herr? Übertreibst du es nicht ein wenig Tom?“, fragte ich skeptisch. Dieser schüttelte nur müde den Kopf. Ich zuckte mit den Schultern und wandte mich an die erstarrten Malfoys. „Wollt ihr mir vielleicht euer Haus zeigen?“, fragte ich. Draco regte sich wieder und lief zu mir rüber. Aber nicht ohne von meinem Bruder beobachtet zu werden. „Männer haben einen Meter Abstand von meiner Schwester zu wahren.“, verkündete er drohend. Draco zuckte zusammen und sprang einen Meter zurück. Ich verdrehte die Augen. „Lass es einfach sein Tom ja? Ich kann auf mich selber aufpassen.“ „Nein. Ich bin einige Jahre älter als du. Daher habe ich mehr Erfahrung als du, Claire.“, konterte er. Ich seufzte und packte Draco am Arm. „Komm Draco, zeig mir doch bitte dein Schlafzimmer. Ignorier meinen blöden Bruder“, bat ich mit einem fiesen Grinsen zu Tom. Der schien seine Wut beherrschen zu wollen. Klappte aber nicht so ganz. Er atmete tief ein und wieder aus und mir war als ob ich den Satz: „Jupp meine Schwester ist wieder da“ gehört hätte. Ich kicherte leise…

    (Dracos Sicht)

    Er konnte kaum glauben, dass sie die Schwester die ZWILLINGSschwester vom dunklen Lord sein sollte. Aber so wie sie mit dem Lord sprach und er es sich gefallen ließ, konnte sie es nur sein. Ihre Hand fühlte sich zart und warm an, in seiner. Sie zog ihn ungeduldig mit nach oben, er ließ es zu. „Wo ist denn dein Zimmer?“, fragte sie unerwartet. „ Da vorne zweite Tür links.“, antwortete er überrascht. Schnell trat sie ein und ließ sich auf sein Bett fallen. „Schönes Zimmer.“ Er hob eine Augenbraue. Claire fing an zu lachen. Ihr Lachen hatte ihn voll in ihrem Bann. Das mit ‚Liebe auf den ersten Blick‘ war wirklich wahr. „Schau mich nicht so an, ich meine es ernst.“, sagte sie mit einem glitzern in ihren Augen. „Danke.“, nuschelte er. Er wusste nicht recht was er sagen sollte. „Was meintest du eigentlich mit sieben? Was hat er sieben Mal?“, fragte er dann. Claires Miene wurde wieder ernst. „Kann ich dir nicht erzählen. Es war ein Fehler. Soweit kann ich dir sagen.“, antwortete sie leise. „Du siehst müde aus“, wechselte er das Thema, „lege dich doch ein wenig hin. Du kannst auf meinem Bett schlafen.“ Sie lächelte mir zu. „Danke Draco.“ Er nickte und schloss die Tür hinter sich. Als er sich umdrehte keuchte er auf. Vor ihm stand ein zornig dreinblickender Lord. Er drückte Draco an die Wand und zischte ihm ins Ohr: „ Wenn du meiner Schwester irgendwelches Leid zufügst oder ihr irgendwie zu nahe kommst, ich schwör dir ich werde dich foltern bis du nur um den Tod bettelst. Verstanden!“ Draco sagte nichts. Der Lord drückte fester zu. „Verstanden!“, zischte er lauter. Jetzt nickte der Sechzehnjährige. Voldemort ließ von ihm ab. „Will ich hoffen. Für dich.“ Und ohne ein weiteres Wort lief er davon.

    (Normale Sicht)

    Ein Poltern weckte mich. Ich drehte mich grummelnd um. „Hey Claire, aufstehen!“, flüsterte jemand neben mir. Abrupt schlug ich die Augen auf und sah das Gesicht meines Bruders über mir schweben. Ich hob die Hand und stieß ihn weg. „Lass mich. Ich will schlafen.“ Doch bevor ich mich umdrehen konnte, packte er mich und hob mich hoch. Schreiend und zappelnd wehrte ich mich, doch es nützte nichts. Wiederwillig sah ich in sein feixendes Gesicht. „Na, na Schwesterchen. Sei mal nicht so.“, lachte er. Ich verdrehte die Augen. „Lass mich runter du Idiot.“, befahl ich. Doch es löste nicht die gewünschte Reaktion aus. Tom hob nur eine Augenbraue und hielt mich fester. „Ah ist das fies. Du konntest altern, ich nicht. Dementsprechend bist du auch stärker als ich“, gab ich beleidigt von mir. „Du bist die erste Frau die sich über das jünger sein beschwert!“, stellte er fest. Ich seufzte. „Ich bin eine Rasse für mich. Jetzt lass mich endlich runter Tom. Ich bin wach!“, bat ich. Mir einen skeptischen Blick zuwerfend, ließ er mich endlich runter. Zusammen gingen wir in den Essbereich. Dort stand ein Tisch, der mit Menschen besetz war, darunter auch die Malfoys und die Frau von gestern. Der einzige freie Stuhl war auf der Rechten von Tom. Ich setzte mich. Alle Blicke wanderten zu mir. „ Das ist meine Zwillingsschwester. Claire.“, sagte Tom zur Antwort auf die Blicke. Ein enormes Getuschel fing an. Ich hörte einige Wortfetzen heraus: „die aus den Geschichtsbüchern?“ oder auch „das Gerücht ist wahr Dumbledore“… „Ruhe!“, befahl mein Bruder. Augenblicklich waren alle still. „Um eure Fragen zu beantworten: Ja, das Gerücht ist war. Sie wurde von Dumbledore verflucht. Auch kommt sie in den Geschichtsbüchern vor.“ Jetzt wurden die Blicke der Versammelten neugieriger. Ich seufzte anscheinend wusste ich einiges nicht über mich. „Können wir das Thema wechseln, Tom?“, bat ich. Der Angesprochene nickte und die eigentliche Versammlung fing an. Die ganze Zeit langweilte ich mich, da ich nicht mitsprechen konnte. Hauptsächlich ging es um Dracos Auftrag Dumbledore zu töten. Voldemort, wie sich mein Bruder jetzt nannte, wollte wissen wie weit er war und wie lange es noch dauern würde. „Claire. Du könntest ihm ja behilflich sein. Mach es so wie in unserer Schulzeit und dann wird es in null Komma nichts erledigt sein!“ Ihn mit gerunzelter Stirn ansehend, schüttelte ich den Kopf. „Du ziehst mich nicht in deinen Mist rein, Bruderherz. Ich mache da sicher nicht mit.“ Voldemort legte seinen Kopf schief. „Und wieso nicht? Er hätte dich beinahe umgebracht und in unserer Schulzeit ging er uns nur auf die Nerven! Sag mir nicht du willst ihn nicht tot sehen?“, fragte er mich auf Parsel. Ich zuckte die Schultern. „Na gut, hast gewonnen!“, gab ich nach. Triumphierend lächelte er. „Gut wäre das geregelt Draco wenn sie dir einen Befehl gibt wirst du ihn ohne Wiederspruch ausführen. Hast du mich verstanden?“ Der blonde Teenager nickte eingeschüchtert. „Die Versammlung ist beendet. Geht!“

    „Begrüßt bitte alle unsere neue Schülerin: Claire Riddle. Und um die anstehenden Fragen zu beantworten. Ja sie ist die aus den Geschichtsbüchern. Es ist auch wahr, dass ich sie mit einem Fluch belegt habe, außerdem ist sie die Schwester von Voldemort.“ Einige Schüler keuchten nach Dumbledores Ansprache auf und drehten sich zu mir um. Die Slytherins hoben stolz ihre Köpfe und sahen mich respektvoll an. Seufzend stand ich auf. „Danke Dumbledore für diese tolle wirklich tolle Ansprache, aber um eines klarzustellen, Voldemort ist nur mein Bruder sonst nichts! Nicht mein Lord oder Gebieter oder so ein Scheiß!“, brauste ich auf. Manche Lehrer sahen mich schockiert an, doch der Slytherin-Tisch fing an zu jubeln und wie wild an zu klatschen. Offensichtlich fanden sie meine Klarstellung richtig amüsant. Ich setzte mich grinsend wieder. „Wirklich mutig Dumbledore zu unterbrechen.“, flüsterte mir Blaise ins Ohr. Ich hob meine Augenbraue. „Hmm ich musste das klarstellen, sonst gibt es Missverständnisse.“, sagte ich beiläufig und fing an zu essen. Meine neuen Kameraden ahmten mir nach. Das Essen war nach gefühlten zwei Stunden fertig, gerade wollte ich meiner Clique folgen als mich eine dicke Hand davon abhielt. Ich drehte mich um und mir fiel die Kinnlade runter. Professor Slughorn! „Guten Abend Mrs. Riddle. Es tut gut sie wiederzusehen. Kommen Sie doch morgen Abend wieder in den Slugh-Klub wie in alten Zeiten! Es fängt wie gewohnt um acht an.“, lud er mich mit seinem typischen Lächeln ein. Sprachlos fing ich an zu nicken. Der Professor ging strahlend davon. Er hatte sich kaum verändert. „Claire? Kommst du?“, riss mich die Frage von Draco aus meinem Gedankengang. Ich nickte und folgte ihm, immer noch etwas schockiert.

    Pünktlich um acht stand ich vor Slughorns Büro. Blaise hatte mich begleitet. Er war also auch im Klub. Zu meinem Missfallen waren aber auch von anderen Häusern welche anwesend und auch Mädchen. Der Klub hatte sich verändert seit ich das letzte Mal hier war. Plötzlich ging die Tür auf und ein strahlender Professor bat uns ein. Ich ließ mich zwischen Blaise und Slughorn nieder. Zu spät bemerkte ich, dass mir Harry gegenübersaß. -.- . Abschätzig sah ich ihn an. „Professor. Ich dachte ich bringe Ihnen Mal wieder kandierte Ananasse vorbei. Ich hoffe Sie mögen sie immer noch wie zu meiner Zeit?“ Seelig lächelnd nickte der Professor. „Wie gut Sie mich doch kennen Claire. Danke sehr.“, sagte er. Ich tat seinen Dank mit einem höflichen Nicken ab und ließ mein Blick umherschweifen. Es hingen einige Bilder im Raum. Eines stach mir sofort ins Auge. Mein Bruder und ich standen nahe beieinander und sahen lächelnd in die Kamera. Genauer gesagt ich sah in die Kamera, Toms Blick lag nur auf mir. Ich riss mich von dem Bild los und wandte mich dem geradestattfindenden Gespräch zu. „meine Eltern sind Zahnärzte.“, beantwortete ein Mädchen mit braunen, buschigen Haaren Slughorns Frage. Fragend sahen wir sie an. Was zur Hölle sind Zahnärzte? Meine unausgesprochene Frage beantwortete sich gerade; „Naja sie flicken die Zähne anderer.“, setzte sie nervös nach. „Faszinierend. Sagen Sie ist das ein gefährlicher Beruf?“ Das Mädchen schüttelte den Kopf. Somit war das Gespräch auch beendet und ein peinliches Schweigen herrschte im Raum. Ich erwischte mich dabei wie ich das mit meiner Zeit verglich. Als es nur alles Jungs waren. Natürlich außer mir. Es war damals viel lockerer und lässiger. Vielleicht weil es daher kam, dass es damals alles Slytherins waren? Möglich. Slughorn sah zu mir und hob wie zur Entschuldigung seine Schultern. Ich seufzte. „Also Herrschaften, es war ein gemütlicher Abend, aber jetzt solltet ihr langsam gehen.“, befahl der Professor. Die Schüler erhoben sich und gingen nacheinander aus dem Büro. Ich wollte ihnen nach als mich der Professor aufhielt. „Claire.“, flüsterte er. Ich drehte mich um. Mir fiel auf, dass er Tränen in den Augen hatte. „Was ist los Professor?“ „Weißt du, dass du für mich wie eine Tochter warst? Und Tom wie mein Sohn?“, fragte er mich unerwartet. Verblüfft schüttelte ich den Kopf. „Es war aber so.“, hauchte er. „und als ich dachte du seiest tot…und als Tom auf die Falsche Spur gelangte es war es war..“ Slughorn rang nach Worten. Doch er musste es nicht aussprechen. Ich verstand es auch so. „Es tut mir leid Professor.“, versuchte ich ihn zu trösten. Er sah mich nur mit glitzernden Augen an. „Ich wollte nur, dass Sie es wissen Claire. Sagen Sie es bitte auch Ihrem Bruder. Ich weiß, dass sie gelogen haben, als Sie sagten er sei nicht ihr Lord.“ Zur Antwort nickte ich. Ein räuspern ließ uns beide zusammenfahren. Harry Potter. War er etwa die ganze Zeit hier gewesen? Verdammte Kacke! Sein Blick verriet alles. Na toll! „Mister Potter, was tun Sie den noch hier?“, fragte Slughorn verwirrt. „Verzeihung Professor. Ich war nur fasziniert von Ihrem Stundenglas.“, antwortete der Erzfeind meines Bruders. Mit zusammengekniffen Augen sah ich ihn an. „Nun geht jetzt. Beide.“, befahl der Professor, plötzlich müde klingend. Langsam befolgten wir seinen Befehl. Vor der Tür sahen wir uns noch einmal an. „Kannst du mir wirklich nicht weiterhelfen Claire?“, fragte er. Zuerst wusste ich nicht von was er sprach doch dann fiel es mir wieder ein. „Nein Harry. Er ist mein Bruder…ich werde ihn nicht verraten. Dafür liebe ich ihn zu sehr.“, flüsterte ich meine Antwort. „Du kannst lieben?“, fragte er ungläubig. „Ja Ihn schon.“ Ich musterte den Grünäugigen. Irgendwie hatte er was an sich, dass mich faszinierte. Der Junge drehte sich um. „Harry. Die Familie kann man sich nicht aussuchen.“, rief ich ihm hinterher. Als Antwort blickte er noch einmal zurück.

    In den nächsten Tagen traf ich Harry immer öfter alleine an. Wenn unsere Blicke sich kreuzten lächelten wir uns leicht zu und nickten zur Begrüßung. Draco nahm das skeptisch blickend auf. Ich versicherte ihm immer und immer wieder, dass da nichts laufen würde. Aber er schien mir nicht zu glauben. In unserem Auftrag kamen wir irgendwie nicht weiter. Draco ging dabei allmählich zu Bruch. Eines Tages traf ich ihn sogar heulend im Männerklo an. Schnell rannte ich zu ihm. „Drae…“, flüsterte ich hilflos und versuchte ihn zu trösten. Er wandte den Kopf von mir ab und sagte: „Geh Claire…ich will nicht, dass du mich so siehst.“ Ich ignorierte seinen Befehl und trat näher an ihn. Langsam zog ich seine Hände vom Waschbeckenrand und nahm sie ihn meine. Ich zwang ihn mich anzusehen. „Drae…wir schaffen das. Mach dir keine Sorgen. Denk positiv.“, munterte ich ihn auf. Er hasste es wenn ich ihn ‚Drae‘ nannte, aber mir war es egal. Ich munterte ihn so auf. Wir sahen uns minutenlang in die Augen. Keiner sagte etwas. Zögernd kam sein Kopf den meinem immer näher. Kurz bevor seine Lippen die Meinen berühren konnten, durchschnitt ein Klagen die Luft. Abrupt drehten wir uns um. Mit einem Schrei fuhr ich zurück. Vor uns schwebte ein Geist. Es war Myrte. Heilige Schei***! Als sie mich erkannte endete ihr klagen sofort. „Claire Riddle?“, fragte sie mich. Wie erstarrt sah ich sie nur an. Myrte erholte sich von ihrem Schock und raste mit dem Wort: „MÖRDERIN!“ auf mich zu. Als sie durch mich hindurchfuhr legte sie all ihre negativen Gefühle hinein. Zitternd ging ich zu Boden. Ich sah noch Draco über mich gebeugt, bevor um mich herum alles Schwarz wurde.

    „Zum zehnten Mal, Mister Malfoy, ja sie wird wieder gesund. Wenn Sie mich noch einmal danach fragend werfe ich Sie raus!“, drohte Madame Pomfrey. „Nein.“, hauchte ich schwach. Blinzelnd öffnete ich meine Augen. Über mir beugten sich sechs Gesichter. Madame Pomfrey, Draco, Astoria & Daphne, Blaise und Theo. Verwirrt sah ich sie an. „Was ist passiert.“ „Du bist in Ohnmacht gefallen, als die Maulende Myrte durch dich durchgeflogen ist.“, antwortete mir Draco. Stöhnend rieb ich mit einer Hand über mein Gesicht. „Mein Kopf…er tut weh.“, jammerte ich. „Ich habe Ihnen eine Essenz gegeben die alle Nachwirkungen einer Ohnmacht im Nuh kuriert. Sie müssen einfach noch diese Nacht hier blieben Miss Riddle.“, informierte mich die Krankenschwester. Ich nickte müde. „So Herrschaften. Miss Riddle braucht ruhe. Gehen Sie jetzt.“, wies sie meine Freunde an. Murrend gingen sie raus.

    ***********************************************G EWALTIGER ZEITPRUNG***************************************** *

    Mein Bruder und ich standen mit den Todessern im Wald und warteten auf den Jungen der überlebt hatte. Wir waren mitten in der Schlacht von Hogwarts. Es hatte sich einiges verändert. Ich hatte einen Freund und der war irgendwo im Schloss und kämpfte…Schreckliche Angst nagte an mir. Plötzlich bewegten sich die Sträucher und Harry trat mit ausgestreckten Armen und unbewaffnet auf die Lichtung. „Harry Potter. The boy who lives…come to die! “(Sorry es klingt viel epischer wenn es auf Englisch ist ^-^) Ein grüner Strahl erhellte die Nacht und der Junge lag am Boden. Erst nach ein paar Minuten realisierten die Umstehenden was passiert war und brachen in Jubel aus. „Claire …kannst du nachsehen ob er noch lebt?“, flüsterte mir Tom ins Ohr. Ich nickte und lief auf die Leiche zu. Ich hielt meine Hand vor seinen Mund. Er atmete. Mist. „Ist Draco noch am Leben?“, fragte ich. Ein kaum merkliches Nicken und ich seufzte erleichtert aus. „Tot.“, gab ich bekannt. Mein Bruder lachte triumphierend. „Gut. Folgt mir!“ Die Todesser liefen ihrem Herrn bis zum Schloss nach. „Harry Potter ist tot!“, schrie Tom. Schreie durchbrachen die Nacht. „Wer sich uns anschließen möchte tretet vor.“, befahl er. Niemand regte sich, bis ein Junge vortrat. „Wie heißt du Junge?“, wollte mein Bruder wissen. „Neville-Neville Longbottom.“ Einzelne Lacher waren zu hören. „Na vielleicht findet sich ein Platz in unseren Reihen für dich.“ „Ich will euch nicht beitreten.“, antwortete er und begann seine berühmte Rede. Nachdem sich heraus stellte, dass Harry doch noch am Leben war begann der Kampf von neuem. „Claire!“, schrie jemand hinter mir. Ich drehte mich um und stand dem goldenen Trio gegenüber. „Du bist der letzte Horkrux. Wir müssen dich töten.“, erklärten sie mir. Die Augenbraue hebend schüttelte ich den Kopf. „Das könnt ihr nicht.“ „Sei dir da nicht so sicher…“ Ein stechender Schmerz durchbohrte mich. Als ich an mir runter sah, blickte ich auf eine Schwertspitze die aus meinem Herz ragte. „Nein!“, kreischte es irgendwo hinter mir. Ich sank zu Boden…

    Etwas blendete mich. Blinzelnd sah ich genauer hin. Vor mir standen drei Menschen. Alle sahen sie ungewaschen aus und hatten stumpfes Haar. Ich trat angewidert einige Schritte zurück. „Wer seid ihr?“ ungewollt sprach ich Parsel. „Erkennst du mich nicht Schatz?“, fragte die Frau. Schatz? Verwirrt betrachtete ich die Anwesenden genauer. Dann erkannte ich sie: „Mutter? Onkel? Großvater?“ Alle nickten. „Bin ich tot?“ Sie schüttelten den Kopf. „Du kannst entscheiden. Willst du deinem Bruder helfen oder willst du dich hier verstecken?“, höhnte Vorlost. Ich blickte ihn kalt an. „Ich gehe!“ Mit diesen Worten drehte ich mich um.

    Ruckartig öffnete ich die Augen. Über mir kauerte eine Gestalt. Ich merkte das sei weinte und noch etwas: Es war Draco. „Draco?“, fragte ich flüsternd. Geschockt ging er runter von mir. „Du lebst?“, hauchte er. Ich nickte. Stürmisch umarmte er mich und küsste mich auf den Mund. Leidenschaftlich erwiderte ich es. „Ich liebe dich.“, haucht er zu allem Überfluss. Ich lachte. Dann fiel mir etwas ein. „Wo ist mein Bruder?“ Schlagartig wurden seine Züge traurig. „Er ist tot.“ Wie erstarrt saß ich da und sah meinen Freund an. Stumm schüttelte ich den Kopf. „Nein…Nein…“, sagte ich immer und immer wieder. Draco nahm mich fest in den Arm und führte uns an den Toten und Trauernden vorbei aus Hogwarts. Niemand beachtete uns….

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