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Dear Severus

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1 Kapitel - 1.237 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 637 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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    Es war ein schöner Dienstag und die Sonne war bereits am Untergehen und tauchte das Zimmer in einen schönen leicht rosafarbenen Farbton. Lily Potter saß in ihrem Schlafzimmer an ihrem Schreibtisch, neben sich hatte sie ihren kleinen Sohn Harry, welcher in einem Laufstall saß und mit seinem Plüschtier, welches die Form eines Nifflers hatte spielte. Sie sah ihren Sohn an und lächelte. Dann wandte sie sich wieder ihrem Brief zu. Sie nahm ihre Adlerfeder tauchte sie in schwarze Tinte setzte auf ein Blatt Pergament an und schrieb die ersten Wörter, doch dann wurde sie unterbrochen,, Lily, kommst du bitte, Essen ist fertig, nimm Harry mit!", rief die Stimme von ihrem Mann James.,, Klar James, komme schon., antwortete Lily und sie hob Harry aus seinem Laufstall und ging mit ihm im Arm die Treppe hinunter. Unten im Esszimmer angekommen, zwängte sie Harry in seinen Hochstuhl. Der Tisch war reich gedeckt und es gab Gulasch für James und Lily und Haferbrei für Harry. Doch Harry war wenig begeistert vom Brei und schlug seiner Mutter den Löffel mehrmals aus der Hand, doch Lily gab nicht auf und rief:,, Komm Harry, hier kommt der Besen!",, Ich meine Harry mag zwar Besen und es würde mich nicht wundern wenn er genau wie ich ins Quidditch-Team von Gryffindor aufgenommen wird, aber das hilft definitiv nicht!", feixte James, der sehr belustig vom Anblick seines kleinen Sohnes und seiner leicht verzweifelten Frau war. und er sollte Recht behalten, denn schon im nächsten Moment flog der Löffel mit einem Lauten:,, Klonk" gegen die Wand und hinterließ eine Spur aus Brei auf der Tapete.,, Lass, schon ich mach's seufzte Lily, murmelte Ratzeputz und die Brei-spur war verschwunden. Fünfzehn Minuten später hatten beide aufgegessen und James hatte dafür gesorgt, dass Harry seinen Brei aufaß.,, Geh du mit Harry hoch, ich kümmere mich noch um den Abwasch und lass die Katze raus!", meinte er zu seiner Frau,, In Ordnung.", antwortete Lily und nahm Harry wieder auf den Arm lief mit ihm hoch legte ihn in sein Bettchen und deckte ihn mit einer Decke zu, es war eine schöne Decke mit lauter Schnatzen darauf. Währenddessen Harry schlief schrieb sie an ihrem Brief weiter. Irgendwann war der Brief fertig und sie las ihn laut vor Lieber Severus, stand in schwarzer Tinte auf dem Pergament geschrieben, Was findest du eigentlich so toll an Leuten wie den Todessern, ich meine, dass sind Leute die einfach nur aus Spaß töten, Leute die lachen wenn jemand höllische Schmerzen erleidet, ich finde du gehörst nicht zu diesen Leuten die das wirklich toll finden, ja, ich weiß das du immer ein Todesser bleiben wirst, daran werde weder ich noch dieser Brief etwas ändern können na, ja auch egal ich meine jetzt habe ich ihn schon fertig geschrieben aber vielleicht denkst du ja ein wenig nach Liebe Grüße Lily. Sie guckte noch einmal nach Harry, der Seelenruhig in seinem Bettchen lag und keinen Mucks machte, doch das schreien ihres Mannes unterbrach sie in ihren Gedanken,, LILY, ER IST ES NIMM HARRY UND VERSCHWINDE VON HIER, BEEIL DIC-!" mit einem mal verstummte die Stimme und Lily fragte sich was passiert war, doch es war zu riskant nachzuschauen, sie blieb in dem Zimmer und rührte sich nicht, ein Mann schrie:,, Ich weiß wo du bist, es hat keinen Sinn, sich zu verstecken, CONFRINGO!" Mit einem Mal stand ein Mann in einer schwarzen Kutte, und einer Schlange im Zimmer, welches durch den Explosionszauber zerstört worden war. und einer Schlange neben sich vor ihr,, Gib mir dein Kind und dir wird nichts passieren!", zischte der Mann,, Niemals, nimm mich aber lass Harry am Leben.", flehte Lily und stellte sich schützend vor Harrys Bett,, Geh sofort beiseite, du dummes Mädchen, hörst du geh sofort beiseite! rief der Mann . Doch Lily bewegte sich keinen Millimeter von der Stelle,, Na gut du hast es nicht anders gewollt, AVADA KEDAVRA, schrie der Mann und grünes Licht aus seiner Zauberstab spitze erfüllte den Raum und Harrys Mutter lag am Boden, sie war Tod.,, Deine Mutter, war ziemlich dumm, wenn sie geglaubt hat mich auf diese Weise aufhalten könnte, Avada Kedavra bellte der Mann, wie zuvor erfüllte er den Raum mit grünem Licht, doch Harry war nicht Tod, er lebte noch und der Mann war verschwunden. Das einzige was sich an Harry verändert hatte war das er eine feine Narbe in Form eines Blitzes auf der Stirn hat.Mehrere Stunden Später tauchte ein junger Mann vor dem zerstörten Anwesen der Potters auf. Er hatte eine fahle Haut, fettige, schwarze Haare und ebenfalls schwarze Kleidung. Er stürmte ins Haus rein und rief:,, Lily, Lily, wo bist du? Lily Evans hörst du mich?" er rannte die knarrende Holztreppe hoch, oben angekommen sah er die Leiche von James Potter, welcher zu Schulzeiten sein Erzfeind war, doch Snape beachtete die Leiche nicht weiter.Noch einmal rief er:,, Lily, wo bist du?".Doch es blieb still, das einzige was Snape hörte, war das schlagen seines eigenen Herzens. Wie von Sinnen rannte er plötzlich los um sie suchen.Erst vor einer offenen Tür machte er halt und lugte herein, es bot sich ihm ein schreckliches Schauspiel, das Zimmer war fast komplett zerstört.Glassplitter lagen verstreut auf dem Boden, die Tapete löste sich langsam von der Wand und das Bett war in zwei Teile Zerbrochen.In der linken Ecke des Zimmers war Harry in seinem Bettchen, In seiner kleinen Faust hielt er seine Schnatzdecke, ihm kullerten dicke Tränen über sein rundliches Gesicht, vor seinem Bett lag die Leiche seiner Mutter Lily Evans.,, Lily, Lily, oh nein, das darf nicht war sein, nein das ist nicht war, Ich sagte ihm doch das er sie am Leben lassen soll!", stammelte Snape, er setzte sich in die Ecke wo das Bett stand und begann bitterlich zu weinen, ihm schossen viele Gedanken durch den Kopf:,, Er hatte einen schweren Fehler begangen, er hatte mit den Menschen zusammengearbeitet, die für ihren Tod verantwortlich waren, er hatte ihnen Vertraut, sie hatte schon Recht, mit dem was sie von ihm dachte, warum sie den Kontakt zu ihm abgebrochen hatte. Noch einmal sah er zur Leiche hinüber und entdeckte einen kleinen Zettel Pergament, Lieber Severus, stand dort in kleiner, feiner, säuberlichen Schreibschrift,, Das war eindeutig ihre Handschrift, dachte Snape, sah zur toten Lily hin und dann starrte er zurück auf den Zettel, er dachte zurück wie sie beide auf einer Wiese lagen wie er ihr alles über die Dementoren erzählte,über Askaban, das Zaubereigefängnis,über Hogwarts, es machte ihn nur noch trauriger und er begann lauter zu schluchzen und eine Träne kullerte über seine Wange, landete mit einem sehr leisen Geräusch auf dem Pergament und verwischte die Nachtschwarze Tinte.


    Ende

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