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Achtung! Dies ist nur ein Teil einer Fortsetzungsgeschichte. Andere Teile dieser Geschichte

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Das freie Abteil im Hogwarts Express Teil 3

Es geht weiter mit Lucy, Milli, Clara und Ramona!

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Zauberkunst

Lucy ging mit einem mulmigen Gefühl im Magen ins Bett. Die Mutprobe im Verbotenen Wald war ihr nicht geheuer. Was dort wohl alles passieren konnte? Isy hatte das alles mal nachgelesen und ihr erzählt, aber Lucy hatte das alles damals nicht sehr interessiert.
Isy! Natürlich! Lucy zog den Brief an Isy unter dem Kopfkissen hervor. Dann schrieb sie einen einzelnen Satz dazu.


PS: Was weißt du über den Verbotenen Wald?


So, Isy würde sie aufklären können, ganz klar! Etwas erleichtert faltete Lucy den Brief zusammen. Es war kurz nach Mitternacht und Lucy wollte um die Uhrzeit nicht mehr zur Eulerei hochstapfen. Hoffnungsvoll tapste sie an das Fenster des Schlafsaals und rief mit gedämpfter Stimme: "Amica!" Nichts. Keine Eule zu sehen. Sie rief noch einmal lauter: "Amica!" Doch! Da! Die kleine getupfte Eule flog zu ihr runter! "Amica, du bist klasse! Bringst du diesen Brief zu Isy?" Die Eule neigte leicht den Kopf. "Ist das deine erste Post, die du überbringst?" fragte Lucy. Dann lächelte sie. Flink ging sie noch einmal zum Bett zurück und schrieb ihre letzte Zeile.

PPS: Gib Amica ein paar Eulenkekse und schickt mir eine Packung! Es ist ihre erste Post!


Lucy malte eine kleine Eule neben das PPS. Im Malen war sie nicht so gut wie Isy, aber die Eule konnte man erkennen. Dann huschte sie zurück zum Fenster, wo Amica brav wartete und gab ihr den Brief. "Viel Erfolg!" rief sie und Amica erhob sich majestätisch in die Nacht.
Lucy aber ging immer noch nervös, aber doch etwas beruhigter, zu Bett.


Am nächsten Morgen wachte sie - mal wieder - vor dem Weckerklingeln auf. Sie war jetzt wieder sehr nervös. Im Traum hatten sie merkwürdige Kreaturen verfolgt. Sie war sich sicher, dass der Traum mit der Mutprobe zusammenhing, aber daran wollte sie jetzt nicht denken. Wenn sie allerdings wieder nur fertig angezogen im Bett sitzen würde, das wusste sie, würde sie an nichts anderes denken. Deshalb entschloss sie sich, früh frühstücken zu gehen und schon mal etwas in ihrem Zauberkunst-Buch zu lesen. Dann würde sie auch nicht ihre Eulenantwort verpassen, die am Morgen vielleicht schon da war.




Die Antwort war noch nicht da. Lucy konnte es Amica nicht übel nehmen, denn schließlich war sie erst vor sieben Stunden losgeflogen, aber es stimmte Lucy doch etwas unsicher. Als die anderen Gryffindor-Mädchen eintrudelten, ging Lucy zurück in den Schlafsaal. Irgendwie hatte sie heute morgen keine Lust auf Gespräche. Sie packte ihre Sachen, hielt Ausschau nach Amica, ging im Saal auf und ab und wartete, dass sie sich auf den Weg machen konnte zum Zauberkunstraum.

Trotz dem langen Warten im Schlafsaal kam Lucy immer noch ein paar Minuten zu früh im Zauberkunstraum an. Trotzdem waren die Ravenclaws vollständig anwesend. Lucy setzte sich in die hinterste Ecke, damit sie möglichst keine neuen Patzer machen konnte. Schließlich hatte sie sich schon einmal vor den Ravenclaws blamiert. Außerdem wollte sie deutlich machen, dass sie nichts mit Milli zu tun hatte. Und Milli saß in der ersten Reihe.


Prof Flitwick war sehr nett. Er nahm keine Schüler dran, die sich nicht meldeten. Er zeigte tolle Experimente und erklärte, was Zauberkunst sei. Sie mussten noch nicht zaubern und das war Lucy heute morgen sehr recht. Sie wollte sich nicht schon wieder blamieren. Dadurch, dass sie heute schon beim Frühstück im Zauberkunstbuch geblättert hatte, konnte sie einige Fragen gut beantworten, bekam Hauspunkte und hatte ihren Spaß.

Die Mutprobe im Wald hatte sie in diesem Moment völlig verdrängt...

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