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Afraid of nothing-Voldemorts Tochter 2

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2 Kapitel - 1.345 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 3.205 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 6 Personen gefällt es

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Kapitel 3

Ich lies mich in mein Kissen sinken. Es roch nach Bohnerwachs, so wie alles hier. Alles hier war grau, einsam und langweilig. Die Menschen waren langweilig, das Gebäude war langweilig, mein Zimmer war langweilig. Ich fragte mich, ob ich wohl auch so langweilig werden würde, wenn ich hier noch länger bleiben müsste. Es war ein Gefängnis aus dem ich nie ausbrechen konnte-und ich war ein Gefangener.
Ich lies meinen Blick durch mein „Zimmer“ streifen. Zimmer ist gut. Es war ein kleiner Raum, in dem nur mein Bett, ein Schrank und ein Schreibtisch standen. An der der kahlen Wand konnte ich Kritzeleien erkennen, die man vermutlich versucht hatte zu übermalen. Viele der Zeichen konnte ich nicht deuten, nur ein A mit einem Kreis darum erkannte ich. Anarchie, passt ja gut, dachte ich mir. Ich erhob mich und ging auf das Zeichen zu. Mein Hand glitt über die weiße Raufasertapete. Ich fragte mich, wer es wohl an die Wand gemalt hatte. Wie lange war er hier drin gewesen? Warum war er hier gewesen? Wie lange war er hier gewesen? Schnell überkam mich ein Gefühl der Hilflosigkeit. Wie lange war ich eigentlich schon hier?
Doch ich konnte nicht weiter darüber nachdenken, da in diesem Moment meine Zimmertür geräuschvoll geöffnet wurde. Im Türrahmen standen Miss Marshall, ein der hier arbeitenden Frauen, und ein großer, bärtiger Mann, den ich zuvor noch nicht gesehen hatte. „Das ist Ariana“, meinte Miss Marshall neutral. Die beiden blickten zu mir. Ms Marshall eher mit einem abwertenden Blick, der bärtige Mann eher mit Neugier. „Das ist Hagrid. Er ist hier um dir…naja…um dich…um dir etwas mitzuteilen“, sagte sie und rang um die richtigen Worte. Mit einer rauen Stimme, die mich an einen Bär erinnerte, sagte er: „Hey Ariana. Ich bin Hagrid.“ Ja, das hat Ms Marshall gerade schon gesagt, dachte ich mir. „Sie sind von der Polizei, richtig?“ Meine Worte weckten bei Hagrid Verblüffung, bei Miss Marshall eher Wut. Gerade als sie mich zusammen stauchen wollte, kam ihr zuvor: „Nein, ich bin nicht von der…äh“, er schaute erst mich, dann Miss Marshall an, „Polizei.“ Komischer Kauz, dachte ich mir. „Ich bin von einer Schule, einer Schule für Leute wie dich.“ Jetzt wurde ich wütend. Leute wie mich, wenn ich das schon höre. Wie oft sollte ich es ihnen noch sagen, ich hatte nichts getan, ich war nicht verrückt. „Sie wollen mich also in die Klapse stecken! Ich geh da nicht mit, vergessen sie’s!“ Miss Marshall musste innerlich schon kochen, aber wieder kam ihr Hagrid zuvor: „Nein, keine Klappe, was viel besseres. Mis Marshall, könnten Sie bitte kurz hinaus gehen?“ Klappe? Was war das für ein Mann? Widerwillig ging Miss Marshall hinaus.

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