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Achtung! Dies ist nur ein Teil einer Fortsetzungsgeschichte. Andere Teile dieser Geschichte

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Plötzlich in eine andere Welt

Was wäre wenn... Eine Halbelbin, dazu noch Kronprinzessin von Gondor, nach Hogwarts kommen würde? Und dort alles auf den Kopf stellt? Und besonders das Leben einer ganz bestimmten Person...
(Crossover Herr der Ringe/ Harry Potter)

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Seit fast 100 Jahren war der Ringkrieg nun schon vorbei und es kehrte Frieden in die Mittelerde zurück. Zwar habe ich den Krieg nicht miterlebt, aber
Seit fast 100 Jahren war der Ringkrieg nun schon vorbei und es kehrte Frieden in die Mittelerde zurück. Zwar habe ich den Krieg nicht miterlebt, aber ich wäre zu nur zu gern dabei gewesen. Meine Eltern haben mir all die Geschichten über diese Zeit erzählt, trotzdem hatte ich das Kämpfen erlernt. Von meinem Vater Aragorn, Arathorns Sohn, Hochkönig der wiedervereinten Reiche Gondor und Anor. Meine Mutter Arwen, Undomiel, Tochter Elronds von Bruchtal, war zwar am meisten für solche Sachen wie Erziehung zuständig, doch auch unser Vater hatte beim Benehmen von meinem kleinen Bruder Eldarion und mir seine Spuren hinterlassen. Denn wir waren nicht typisch Prinz und Prinzessin, nein, ganz im Gegenteil. Er hatte dafür gesorgt, dass wir Zwei fast immer in Kampfkleidung und mit unseren Waffen rumliefen. Auch war er dafür verantwortlich, dass ich so gern, wie ich Kleider anzog, auch Hose und Tuniken trug. Unsere Mutter hatte dafür zum Glück Verständnis. Sie war in Bezug zu diesem Thema immer dieser Meinung:“Wenn irgendwann wieder Krieg herrschen sollte, was ich nicht hoffe, sind meine Kinder bestens gerüstet. Es liegt nicht in der Natur eines Elben oder eines Dunedan still zu sitzen und andere für sich kämpfen zu lassen. Egal ob männlich oder weiblich...“ Eigentlich lief mein Leben so, wie man es sich wünschen konnte, ich hatte meine Eltern und meinen jüngeren Bruder und ich liebte sie alle. Doch dann kam der Tag, an dem sich mein Leben für immer verändern sollte...
Es war der 19. Dezember, 97 Jahre nach Anfang des vierten Zeitalters und ganz Minas Thirith war verschneit, was Eldarion und ich natürlich ausnutzten, um was draußen zu unternehmen. Der Schnee war hoch, sehr hoch, aber dank unserer Elbengene sagten wir nicht ab, sondern liefen einfach leichtfüßig über die weiße Decke, die unsere geliebte Heimat einhüllte.
Wir rannten auf den Marktplatz und lieferten uns dort mit den ein paar Kindern aus der Stadt eine Schneeballschlacht.
Nun ja, Kinder konnte man zu Eldarion und mir nun nicht mehr sagen. Zwar konnte man meinen Bruder, mit seinen 85 Jahren und mich, mit meinen 95 Jahren, bei den Dunedain so als Erwachsene bezeichnen, welche grade im besten Alter waren, bei den Elben hingegen wären wir noch kleine Kinder, die gerade mal einen winzigen Bruchteil eines ewigen Lebens erreicht hatten. Alles in allem konnte man uns als Jugendliche bezeichnen.
Nach ungefähr einer Stunde ließ sich mein Bruder neben mich in den Schnee fallen. „Sag mal was, hälst du eigentlich von einem Ausritt im Schnee? Das ist so toll! Das habe ich letztes Jahr mit Ada gemacht“, fragte er mich. „Das ist eine super Idee, Eldarion. Komm!“, sagte ich, sprang auf, ergriff seine Hand und rannte dann mit ihm in Richtung Pferdestall.
Doch unsere Freunde hielt nicht lange an, denn als wir ankamen stellten wir fest, dass vor dem Tor ein riesiger Schneeberg lag. „Och, nein! Das darf doch jetzt nicht wahr sein! Warum muss dieses Tor ausgerechnet jetzt völlig zu geschneit sein!“ knurrte ich sauer und wollte mich schon abwenden, als ich plötzlich den Schrei meines kleinen Bruders wahrnahm. Blitzschnell drehte ich mich um und wollte erstmal nicht recht glauben, was ich dort sah. Der Schnee vor dem Tor begann zu schmelzen. Erst langsam und dann immer schneller, bis das Tor vollkommen freigelegt war.
„Beim feurigen Berg von Mordor..“, doch bevor ich ausreden konnte beendete Eldarion meinen Satz, „... was war das?“ „Ich habe keine Ahnung.., aber wenigstens können wir jetzt in den Stall“, meinte ich etwas verwirrt, aber auch erfreut. Einmal sahen wir uns noch an und eilten dann durch das Stalltür.
Wir holten unsere Pferde, ich meinen Freund Súl, ein wunderschöner Friese und in Eldarions Fall eine braune Wallach Stute und sattelten sie. Danach stiegen wir auf und ritten in einem schnellen Galopp durch Minas Thirith zum Stadttor und raus auf die verschneiten Ebenen Gondors.
Am späten Nachmittag kamen wir zurück und übergaben einem Stallburschen unsere Pferde. Dann rannten wir zum Palast hoch und in den Thronsaal zu unseren Eltern.
„Nana*, Ada**!“; rief Eldarion, „Wir sind zurück!“ Ich schaute mich um und sah meine Eltern, beide auf ihrem Thron sitzend und wie es aussah hatten sie eben noch ein Gespräch geführt, bis wir herein kamen. „Gin suilon, Lauriel, Eldarion***“, sagte meine Mutter, stand auf und kam lächelnd auf uns zu, „Wo wart ihr zwei denn den ganzen Tag, hm?“ „Wir haben eine Schneeballschlacht mit ein paar anderen Jugendlichen und Kindern gemacht und waren noch ausreiten“, antwortete Eldarion. „Wohin genau seid ihr denn geritten?“, erkundigte sich nun unser Vater und kam ebenfalls auf uns zu. „Wir waren an den Grenzen von Anorien und haben kurz Faramir und Eowen besucht. Ihnen geht es gut und wir sollen euch von ihnen grüßen“, beantwortete mein Bruder erneut die Frage. „Danke, das ist sehr nett. Schön, dass es den beiden gut geht... Aber, Lauriel, ist alles in Ordnung? Du bist so still... ist etwas passiert?“, fragte die Königin Gondors mich besorgt.
`Ja`, dachte ich, `Es ist etwas! Den ganzen Tag passieren mir komische Dinge. Erst das mit dem Tor, dann wäre Eldarion fast von einem losen Ast getroffen, der aber in einen komplett falschen Winkel neben ihm runter fiel. Und um allem noch die Krone aufzusetzen, hingen plötzlich die Wachen, welche uns nicht aus der Stadt lassen wollten, kopfüber in der Luft. Und all das, wenn ich entweder richtig wütend gewesen bin oder wenn ich Angst hatte... Ich kann mir daraus keinen Reim machen!`
Also erzählte ich das alles meinen Eltern und als ich endete, schauten sie mich nachdenklich und auch irgendwie besorgt an. Bis schließlich mein Vater das Wort erhob: „Ich weiß nicht, was mit dir los ist, Lauriel... Noch nie habe ich von jemandem gehört, dem so etwas passiert ist. Aber ich habe heute Morgen eine Nachricht von Pallando erhalten, dass er heute noch eintreffen wird. Vielleicht kann er uns Rat erteilen.“
Ja, Pallando der Blaue. Einer der fünf Istari. Er ging zusammen mit Alatar dem Blaunen in den Osten und etwa um das Jahr 1000 des dritten Zeitalters wurden sie nicht mehr gesehen. Allerdings kehrte Pallandor nach Ende des Ringkrieges zurück und erschien kurz nach der Krönung meines Vaters, in Minas Thirith. Dort erfuhr man, dass er und Alatar den Osten zu schützen versuchten. Alatar segelte dann aber kurz nach dem Fall Mordors in die Unsterblichen Lande. Im Gegensatz zu dem blauen Zauberer, denn seine Aufgabe in Mittelerde war noch nicht ganz erfüllt. Er sollte den Platz von Gandalf so zu sagen einnehmen, als der weiße Istari ebenfalls nach Valinor ging lag es von da an in Pallandos Händen, den einzelnen Völkern in Mittelerde beizustehen. So lernten sich dann also auch mein Vater und der Istari kennen und wie schon mit Gandalf verband sie von dem Zeitpunkt her eine tiefe Freundschaft. Pallandor kam uns oft in Gondor besuchen und kennt Eldarion und mich schon seit wir ganz klein waren. Wenn ich den Erzählungen meiner Eltrern glauben darf sieht der Zauberer nicht viel anders aus als früher Gandalf. Nur dass Pallandor halt in blau und nicht in grau oder weiß gekleidet war. Auch ist, wie bei allen Istari, ein langer Stab aus dunklem Holz sein ständiger Begleiter.
Jedoch erwiderte ich auf die Aussage meines Vaters nur: „Ich bin auf meinem Zimmer bis Pallandor kommt“, und verließ dann so schnell wie möglich den Thronsaal.


*Mutter
**Vater
***Ich grüße euch, Lauriel und Eldarion

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