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Kriegerin des Lichts

Die Geschichte handelt von einer jungen Halbelbin mit einem großen Talent für die Kampfkunst und leider auch für das hoffnungslose Verlieben zum schlimmsten Zeitpunkt, den es geben kann: mitten im Ringkrieg.
Doch auf ihrem Weg begleitet sie treue Freunde, unerwartete Verbündete, Seelenverwandte und die Liebe ihres Lebens. Kann sie in diesen grausamen Zeiten überleben, ohne von der Last ihrer Aufgabe und ihrer Vergangenheit erdrückt zu werden?

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1.Kapitel: Dunkle Vergangenheit
Das Feuer flackerte in der dunklen Nacht, der Rauch stieg in die kalte Luft und zum Himmel hinauf. Dicht aneinander gekuschelt saßen Mutter und Tochter nah vor dem Feuer, um sich warm zu halten. Es war kalt in dieser Nacht.

„Mami, erzählst du mir noch einmal, wie du Papa kennengelernt hast?", fragte die Kleine. Sie war gerade erst fünf Jahre alt und hatte schon schlimmes durchgemacht. Die Mutter lächelte: „Na schön Ariya, aber danach musst du schlafen, es ist schon spät.

Also, ich war auf einer Reise im Auftrag meines Herrn, Elrond von Bruchtal. Ich sollte nach Gondor, um einem politischen Rat beizuwohnen. Dort traf ich deinen Vater. Nicht beim Rat, nein, er hatte nichts mit Politik zu tun, sondern auf dem Markt hinter einem Obststand. Mir fielen sofort seine Augen auf, groß und eisblau wie deine. Wegen ihm blieb ich länger in Gondor, wir verliebten uns und fast hätten wir geheiratet. Aber dann gab es einen Orküberfall, dein Vater kam dabei ums Leben. Ich war am Boden zerstört. Ich ging zurück nach Bruchtal. Dort merkte ich, dass ich schwanger war. Mit dir, mein Schatz! Da wurde ich das erste Mal wieder glücklich. Aber meine Eltern nicht. Sie sind altmodisch und wollen nichts mit Menschen zu tun haben. Sie warfen mich raus. Und weder Herr Elrond noch die anderen Elben hatten etwas dagegen. Danach habe ich keinen von ihnen mehr wieder gesehen..." Nachdenklich sah die Mutter wieder zu ihrer Kleinen. Sie war schon eingeschlafen, das Licht des Feuers flackert auf ihrem Gesicht, dicht an ihre Mutter gedrängt lag sie da. Die Mutter lächelte. Dann wandte sie sich wieder dem Feuer zu und sah noch lange hinein, versunken in ihren Erinnerungen...

Etwa 700 Jahre später:

Viel war von der kleinen Orkpatroille nicht übrig geblieben. Ein rauchender, stinkender Haufen aus fünf Körpern. Der Geruch von Blut und Verbranntem lag in der Luft. Davor stand eine junge Frau neben einem grauen Pferd. Ruhig blickten beide auf die Leichen. Dann stieg die Frau blitzschnell auf den Rücken ihres Pferdes, wendete es und galoppierte schnell wie der Wind davon. Kühle Luft wehte ihr entgegen, ihre Haare flogen in ihr hübsches Gesicht. Rachedurst und Besorgnis lagen in ihren blauen Augen. Die junge Frau spürte schon länger, dass das Böse in Mittelerde zunahm. Sie hatte es im Gefühl, und auch hörte sie es von den Tieren: Das Dunkle kam zurück. Und doch hatte sie nur einen einzigen Gedanken im Kopf: Dass diese Orks nicht die letzten sein würden, die durch ihre Hand gestorben waren. Sie würde ihre Eltern rächen! Denn sie war die Kriegerin des Lichts.

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