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Herr der Ringe Die Drachen Prinzessin Staffel 2 Teil 9

    1
    Freudig erwiderte ich diesen. Kurze Zeit danach löste er sich wieder von mir. „Du solltest dich jetzt fertig machen. Es ist ein bisschen was passiert als du geschlafen hast.“ Sagte er ruhig. Ich nickte und stand aus dem Bett auf. Ich machte mich frisch und zog mir meine Kleidung an. Danach erzählte er mir was geschah mit Pippin und das dieser mit Gandalf bereits los gezogen ist nach Gondor. „Und was machen wir jetzt?“ fragte ich nachdenklich. „Wir warten. Warten das Gondor Hilfe braucht und dann liegt es an dem König ob wir zur Hilfe kommen.“ Sagte er. „Das ist doch verrückt. Würden wir jetzt schon losziehen könnten wir ihnen auch schon früher zur Hilfe kommen.“ Sagte aufgebracht. „Ich weiß aber wir müssen uns gedulden.“ Versuchte er mich zu beruhigen. „Ich bin ein Drache. Ich kann nicht einfach rumsitzen und nichts tun. Das liegt nicht in meiner Natur.“ Schimpfte ich. „Schlafen Drachen nicht normalerweise in Bergen auf einem riesigen Schatz?“ fragte er. Ich sah ihn an. „Nicht alle. Nur die, die sich nicht unter Kontrolle haben. Es ist diese Gier die Schätze in einem auslöst. Aber nicht jeder Drache hat es auf Gold abgesehen.“ Erklärte ich ihm. „Was begehren sie dann?“ fragte er. „Außer Gold und Juwelen? Es gibt welche die es lieben einfach zu Kämpfen. Leider zerstören diese dabei sehr viel und es ist schwer sie zu disziplinieren, weil sie einen nur zum Kampf rausfordern. Manche sehnen sich einfach nach Ruhe und Freiheit. Und ein paar auch nach Liebe.“ Zählte ich auf. „Und wonach sehnst du dich?“ fragte er weiter. Ich überlegte kurz. „Ich sehne mich nach einer Welt ohne diesen Sinnlosen Kriegen. Ich sehne mich nach Ruhe und auf ewig mit meinen Liebsten Leben zu können.“ Sagte ich. „Das ist ein schöner Wunsch. Ich denke genauso.“ Sagte er und lächelte.
    (kurzer Zeitsprung)
    Wir waren im Thronsaal mit dem König als plötzlich Aragorn durch die Tür stürmte. „Die Leuchtfeuer von Minas Tirith! Die Leuchtfeuer brennen! Gondor ruft um Hilfe!“ rief er und lief durch den Saal. Wir starrten Theoden erwartungsvoll an. Man sah ihm an das dieser Sprachlos war. Er fing an zu überlegen. Ob er im Kopf gerade alle Pros und Contras durchgeht? „Und Rohan wird antworten! Die Heerschau soll beginnen!“ sprach er nach kurzer Zeit. Das Menschliche in ihm hat also doch gesiegt. Eomer verbeugte sich kurz und ging los. Die Glocke wurde geläutet und alle Krieger machten sich bereit und schwangen sich auf ihre Pferde. Ich schnappte mich ebenfalls meine Sachen und ging dann zurück zu den anderen. Ich sah von weiten das Aragorn und Eowyn am sprechen waren. Ich stand am Rande des Geschehens. Wegen all den Pferden war es mir nicht ganz geheuer da einfach lang zu spazieren. Legolas kam zu mir. „Hast du alles?“ fragte er. Ich nickte. „Dann komm. Wir reiten gleich los. Ich weiß das du nicht alleine reiten kannst.“ Sagte er und reichte mir seine Hand. Etwas verblüfft sah ich diese an. Lächelnd und leicht errötend ergriff ich diese und er führte mich zu seinem Pferd. Er half mir auf das Pferd zukommen, welches sich zuerst etwas gegen mich wehrte. Legolas beruhigte das Pferd zum Glück bevor es jemanden verletzen konnte. Er schwang sich elegant Hinter mich und hielt die Zügel Fest. Seinen Kopf teilweise manchmal auf meine Schulter gelehnt ritten wir los. Ich konnte sehen wie Aragorn uns dann immer diese grinsenden Blicke zuwarf. Es war mir teilweise peinlich aber doch fand ich es sehr angenehm und entspannend. Wir ritten sehr lange bis wir endlich anhielten und am Lager angekommen waren. Der König fragte wie viele Krieger bereits da seien. Aufgezählt wurden 500 aus Westfold und 300 aus Fenmark. Am Ende kamen wir auf eine Anzahl von 6.000 Kriegern. Der König wollte auf mehr warten aber Aragorn bestand darauf das wir im Morgengrauen weiterreiten sonst sei Gondor verloren. Ich war nur froh endlich von diesem Pferd runterzukommen. Ich werde mich nie ans reiten gewöhnen. Das fliegen ist und bleibt die beste reise Variante. „Geht es dir gut?“ fragte mich Aragorn als ich mich zu ihm an den Rand der Klippe stellte. „Ja nur tut mir alles weh vom Reiten. Ich kann echt nicht verstehen wie Ihr alle das aushaltet.“ Sagte ich. „Nun ja wir wurden nicht mit Flügel geboren.“ Sagte er und stieß mich lachend an. „Warum fliegst du nicht einfach wenn es doch angenehmer für dich wäre?“ fragte er. „Um zu fliegen muss ich in meine normale Form und als Drache würde ich nur alle anderen erschrecken. Die bekommen doch mehr angst vor mir als vor den Orks. Außerdem seid ihr so langsam, so langsam kann ich gar nicht fliegen. Da wär ich schon 10 mal in Gondor angekommen.“ Sagte ich lachend. „Nachdem was bei Helms Klamm passiert ist werde ich dich gar nicht erst bitten alleine dort hinzufliegen. Sonst stirbst du wirklich noch und Legolas könnte mir dies nie verzeihen.“ Sagte er. „Wie ist es jetzt eigentlich in Stande gekommen das ihr endlich zusammen seid?“ fragte er frech grinsend. Ich wurde etwas rot. „Es ist mir irgendwie rausgerutscht und er hat meine Gefühle erwidert. Außerdem geht dich das auch gar nichts an.“ Sagte ich trotzig. „Aber erzählen sich beste Freunde nicht immer alles?“ fragte er lachend. Ich sah ihn verblüfft an. „Beste Freunde?“ flüsterte ich. „Ja. Ich sehe dich als meine beste Freundin an. Ich habe das Gefühl über alles mit dir reden zu können. Außerdem stammen wir beide jeweils von adligen Blutes ab. Nur das du bereits eine Königin bist.“ Sagte er. „Also anders gesagt sollen sich unsere beiden Völker verstehen und dies hier ist für dich eine Absicherung das nicht plötzlich Drachen in deinem Königreich einfallen. Aber beste Freunde. Klingt gut.“ Sagte ich und lachte. Man hörte schon deslängeren die Pferde aufgebracht wiehern. Ich sah mich nun um. Mir fiel erst jetzt der schmale weg in dem Berg auf. Ich und Aragorn näherten uns den Weg leicht. Er sah geschockt aus. Ich spürte etwas böses von dort kommen. Dieser Weg lässt mir einen kalten Schauer über den Rücken laufen. „Aragorn.“ Sagte Gimli und packte Aragorn am Arm. Dieser erschrak sich. „Suchen wir was zu essen.“ Sagte Gimli und ging vor. „Alles gut Aragorn?“ fragte ich ihn. Er atmete schwer. Sah mich kurz an aber schaute dann wieder weg. „Ja. Alles gut.“ Murmelte er. Wir gingen Gimli hinterher. Am Abend saß ich draußen und schaute in den Himmel als ich einen mir nur allzu bekannten Geruch vernahm. Ich lief zur Klippe wo mir eine schwarz verhüllte Gestallt auf einem weißen Pferd entgegen kam. „Wir haben uns lange nicht gesehen mein Freund.“ Sagte ich lächelnd. Die Gestalt stieg von seinem Pferd und ich erkannte das Gesicht von Elrond unter der Kapuze. „Zora.“ Sagte er und schloss mich in seine Arme. Ich war etwas verwirrt aber klopfte ihm leicht auf den Rücken. Er ließ mich wieder los. „Was macht Ihr hier?“ fragte ich ihn nun etwas besorgt. „Ich muss dringend mit Aragorn sprechen.“ sagte er ernst. „Dann kommt. Ich bringe euch erstmal zu König Theoden. Er kann schnell wütend werden wenn er nicht über alles informiert ist.“ Sagte ich und führte ihn zum Königszelt. Dort warteten wir auf Aragorn. Als dieser kam verließen ich und der König das Zelt. Nach einer kurzen weile kamen sie wieder raus. Sie sahen einerseits ehrleichtert aber andererseits auch bedrückt aus. Ich beobachtete Aragorn und in seinem Blick konnte ich erkenne das er etwas vor hatte. Ich ging schnellen Schrittes zu Legolas. „Ich glaube er will abhauen!“ sagte ich aufgebracht als ich bei ihm ankam. „Was meinst du?“ fragte er verwirrt. „Aragorn will abhauen. Jedenfalls hat er irgendwas vor und ich glaube nicht das er uns mitnehmen will!“ sagte ich. Legolas kam ein paar Schritte auf mich zu. „Dann werden wir mit ihm gehen. Ob er will oder nicht.“ Sagte er und ging sein Pferd holen. Ich ging Aragorn verfolgen und sah ihm an seinem Pferd. Als ich mich aus den Schatten wagen wollte kam Eowyn und ich versteckte mich weiter. Ich hörte ihrem Gespräch zu. Sie tut mir ja schon leid. Sie entfernte sich von ihm und er ging los. Ich folgte ihm bis er auf Gimli traf welche ihn aufhielt. Nun traf auch Legolas mit seinem Pferd ein. Auch ich trat nun aus dem Schatten. „Uns wirst du nicht so schnell los mein Freund.“ Sagte ich grinsend. Er lachte leicht und wir gingen los. Ich saß hinter Legolas auf dem Pferd und Gimli hinter Aragorn. Ein Raunen ging durch die Menge als sie uns davon traben sahen. Wir betraten den dunklen Pfad. Nach kurzer Zeit wurde es auch schon hell. „Was für ein Heer soll sich an solch einem Ort aufhalten.“ Fragte Gimli. „Eines das verfluchtes ist.“ Sagte Legolas. „Vor langer Zeit schworen die Menschen des Gebirges dem letzten König von Gondor einen Eid, ihm beizustehen im falle des Krieges. Doch als die Zeit kam und Gondor in höchster Not war flohen sie und verbargen sich an dunklen Orten im Gebirge. So verfluchte Isildur sie, niemals Ruhe zu finden, bis ihr Eid erfüllt sei.“ Erzählte uns Legolas die Geschichte. Der Weg wurde immer steiniger und tote Bäume standen an den Seiten. Wir konnten nicht mehr durchreiten also stiegen wir von den Pferden und gingen weiter bis wir an einem großen Loch, welches wie ein Eingang aussah, ankamen. „Sogar die Wärme meines Blutes scheint sic h davon gestohlen zu haben.“ Flüsterte Gimli. „Auch wenn ich nichts gegen kalte und düstere Orte habe ist es hier schon etwas unheimlich.“ Sagte ich. Wir standen vor dem Eingang und mein Blut gefror mir in den Adern. Etwas in mir sagte mir ich solle umdrehen und weggehen. Ein leichter Geruch von Tod stieg mir in die Nase. „Der Weg ist versperrt. Er wurde angelegt von jenen die Tod sind und die toten halten ihn. Der Weg ist versperrt.“ Sagte Legolas. Ich sah mir die Zeichnungen über den Eingang an. Hat echt etwas gruseliges an sich. Auf einmal kam sowas wie ein stöhnen zusammen mit Nebel aus der Höhle und die Pferde drehten durch. Sie rannten davon. Ich würde es ihnen gerne gleichtun aber ich kann nicht einfach so abhauen. Wir drehten uns zum Eingang. „Ich fürchte den Tod nicht.“ Sagte Aragorn mutig und ging hinein. Langsam folgten wir ihm. „Das ist doch echt unerhört. Ein Elb geht unter die Erde und ein Zwerg wagt es nicht? Das würde mir ja ewig nachhängen.“ Hörte ich Gimli hinter mir sagen. „Macht euch nichts draus Gimli. Auch ich als stolzer Drache fürchte mich in eine Höhle zu gehen. Zu wissen das ich womöglich nicht töten kann was dort drinnen lauert, aber zu wissen das es mich töten könnte, macht mir Angst.“ Sagte ich. Wir liefen durch die Höhle. Aragorn mit einer Fackel in der Hand an der Spitze. Wir kamen in einem großen Höhlenraum an. Weiter vorne war eine Treppe und am anderen Ende ein riesiges Tor. „Wer betritt mein Reich?“ hallte es durch die Höhle. Ich spürte wie alle meine Haare sich aufstellten. Wir drehten uns zur Treppe und davor erschien ein Geist. „Einer der eure Lehnstreue fordert.“ Sprach Aragorn. „Die Toten dulden es nicht das die Lebenden hier gehen.“ Sagte der Geist. „Doch werdet ihr mich dulden.“ Sagte Aragorn fordernd. Er klingt etwas wütend. Der Geist lachte hämisch. Noch mehr Gelächter war zu hören und wir drehten uns zum Abgrund. Dort erschienen geisterhafte Treppen und Mauern. Hunderte wenn nicht sogar tausende Geister erschienen vor uns. „Der Weg ist versperrt. Er wurde angelegt von jenen die tot sind und die toten halten ihn.“ Sprach der Geisterkönig und wir wurden von all den Geistern umzingelt. „Der Weg ist versperrt. Nun müsst ihr sterben.“ Wiederholte sich der Geisterkönig. Legolas schoss einen Pfeil durch den König durch. „Wenn der kein Geist wäre würde das 10 Punkte geben. Eine richtige Kopflandung.“ Versuchte ich meine Furcht zu überspielen. „Ich fordere euch auf euren Eid zu erfüllen!“ forderte Aragorn. „Nur der König von Gondor vermag mir Befehle zu erteilen!“ sagte der Geisterkönig wütend und wollte Aragorn mit seinem Schwert töten. Aragorn parierte allerdings mit seinem Schwert den Angriff. „Diese Klinge ward zerbrochen.“ Sagte der Geisterkönig. Aragorn packte dem Geisterkönig bei der Kehle und dieser stöhnte auf. „Nun wurde sie erneuert.“ Sagte Aragorn und schubste den Geisterkönig von sich. „Kämpft für uns und erlangt eure Ehre zurück. Was sagt ihr?“ fragte Aragorn. Er Schritt durch die Geistermenge. Diese sahen ihn an. Jedenfalls waren ihre Köpfe zu ihm gedreht. Ohne Augen ist es ein bisschen schwer einzuschätzen wo diese gerade hingucken und da ihre Gesichter alle recht knochig sind kann man auch keine Gesichtszüge erkennen. Ob sie wohl noch überlegen? „Was sagt ihr?“ fragte Aragorn wieder mit etwas mehr Nachdruck. Seine Tonlage verrät mir das wenn sie nein sagen würden wir am Arsch sind. Vielleicht könnte Aragorn sie teils besiegen aber wir anderen sind machtlos gegen dieses Heer. „Ah du vergeudest deine Zeit Aragorn! Sie besaßen keine Ehre im Leben und besitzen auch jetzt keine im Tod!“ brüllte Gimli. Sein Mund würde ich jetzt gerne stopfen. „Ich bin Isildurs Erbe. Kämpft für mich und ich werde euren Eid als erfüllt ansehen. Was sagt ihr?“ sprach Aragorn. Wenn die noch länger fürs überlegen brauchen ist Gondor verloren. Sie willigten zum Glück ein und wir machten uns alle auf den Weg um die schwarzen Schiffe zu finden. Wir fanden die Schiffe schnell. Wir rotteten die komplette Besatzung aus und fuhren auf den Schiffen weiter nach Gondor. Es dauerte etwas bis wir endlich dort ankamen. Wer versteckten uns als wir anlegten. Ein Ork schrie zu uns das wir „Piratenpack“ von unseren Schiffen runterkommen sollten. Das war das Zeichen das wir hervorkommen konnten. Wir sprangen über die Reling und sahen die erschrockenen Gesichter der Orks. „Es sind genug für uns drei da. Möge der beste Zwerg gewinnen!“ rief Gimli. Wir liefen auf die Orks zu und schon erschienen hinter uns auch das Heer von Geistern. Die Orks versuchten zu fliehen aber wir waren schneller. Viele Geister kamen auf Geisterpferden über das Wasser gelaufen und griffen weitere Orks an. Ich blickte rüber zu Aragorn. Und er nickte mir zu. Ich nickte zurück. Ich ging ein paar schritte zurück und ging in meine richtige Form über. Als Drache stieg ich hoch in die Lüfte und fing an die Ork Herden die weiter hinten waren zu verbrennen. Ich darf ja nicht riskieren unsere Männer zu erwischen. Gleichzeitig versuchte ich die übrigen Nazgul auf ihren Höllengeiern abzuschießen. Von hier oben sah ich wie die Geister alles ausrotteten. Ich sah das kaum noch was von den Feinden übrig war als setzte ich zum Landen an und ging in meine Menschenform zurück. Überall waren Leichen. Manche mehr verkohlt als andere. Ich traf auf die anderen und der Geisterkönig erschien mit seinem Gefolge. „Lasst uns frei.“ Sagte der Geisterkönig. „Lieber nicht. Wenn es drauf ankommt sind sie nicht übel die Kerle. Auch wenn sie eigentlich Tod sind.“ Sagte Gimli. „Ihr habt uns euer Wort gegeben!“ sagte der Geisterkönig. „Sie haben ihre Schuld beglichen.“ Sagte ich zu Gimli gerichtet. „Ich sehe euren Eid als erfüllt an. Geht. Findet Ruhe.“ Sprach Aragorn. Der Wind fing an zu heulen und die Geister lösten sich langsam auf. Ich nickte zufrieden und Gimli grummelte leicht. „Würdest du gerne nach deinem Tod geknechtet werden auf ewig?“ fragte ich ihn. „Nein.“ Grummelte er. Ich nickte. Ich drehte mich um und sah das Gandalf hier war. „Tut gut euch lebendig zu sehen Gandalf.“ Sagte ich lächelnd und er nickte mir zu. Wir gingen alle gemeinsam in das Schloss. „Ich vermag Frodo in der ferne nicht mehr zu erblicken. Die Dunkelheit nimmt immer mehr zu.“ Sprach Gandalf. „Wenn Sauron den Ring hätte dann wüssten wir es.“ Sagte Aragorn ruhig. „Das ist nur eine Frage der Zeit. Er hat eine Niederlage erlitten, ja, aber hinter den Mauern Mordors erstarkt unser Feind von neuem.“ Sagte Gandalf. „Dann soll er da bleiben. Soll er verfaulen. Warum sollte uns das Kümmern?“ fragte Gimli rauchend. „Weil 10.000 Orks jetzt zwischen Frodo und dem Schicksalsberg stehen. Ich habe ihn in den Tod geschickt.“ Sagte Gandalf selbstzweifelnd. „Nein. Es gibt noch Hoffnung für Frodo. Er braucht Zeit und eine sicheren Weg über die Ebene von Gorgoroth. Dazu können wir ihm verhelfen.“ Sagte Aragorn aufmunternd. „Wie?“ fragte Gimli grimmig. „Wir müssen Saurons Streitmacht herauslocken damit er sein Land entblößt. Wir bringen unsere ganze Kraft auf und marschieren zum schwarzen Tor.“ Sagte Aragorn. Gimli verschluckte sich an seiner Pfeife und begann zu husten. „Wir können keinen Sieg erringen durch Waffenstärke.“ Brachte Eomer sich ein. „Nicht für uns. Aber so lenken wir die Aufmerksamkeit von Frodo ab, wenn sich Saurons tödlicher Blick auch nur auf uns richtet. Wenn er Blind bleibt für alles was sich sonst bewegt.“ Sagte Aragorn. „Eine Ablenkung.“ Sagten ich und Legolas gleichzeitig. Gandalf ging näher an Aragorn ran. „Sauron wird deine Falle wittern. Er wird sich nicht ködern lassen.“ Sagte dieser. „Den Tod als Gewissheit. Geringe Aussicht auf Erfolg. Worauf warten wir noch?“ zählte Gimli munter auf. Dieser Zwerg wird mir auf ewig ein Rätsel bleiben. „Und wenn es hart auf hart kommt verschwindet ihr einfach und ich halte sie mit meinem Feuer auf. Wenn sie alle aus einem Tor kommen sollte es ein leichtes für mich sein so viele es geht einzuäschern.“ Sagte ich enthusiastisch. „Ich werde dann mit dir kämpfen und alle anderen von dir fernhalten.“ Sagte Legolas und nahm meine Hand. Ich hörte Gimli hinter mir genervt stöhnen. Ich sah ihn mit einen giftigen Blick an und schon verstummte er. Wir machten uns alle wieder bereit und schwangen uns auf die Pferde. Mit wehenden Fahnen ritten wir zum Tor. Vor dem Tor angekommen hielten wir an. Wir „Hauptgruppe“ wie ich uns nenne ritten näher an das Tor ran. „Lasst den Herrn des schwarzen Landes herauskommen! Er soll seine gerechte Strafe erhalten!“ rief Aragorn. Ob die ihn gehört haben? Das Tor fing an zu knarren und es öffnete sich. Eine Herde von Orks schritt heraus und ich konnte erkennen das Sauron auf uns herab blickte. „Zieht euch zurück. Zieht euch zurück!“ rief Aragorn. Wir ritten schnell zurück zur Frontlinie unserer Krieger. „Haltet eure Stellung!“ befahl Aragorn. „Söhne Gondors und Rohans, meine Brüder! In euren Augen sehe ich dieselbe Furcht die auch mich verzagen ließe. Der Tag mag kommen, da der Mut der Menschen erlischt, da wir unsere Gefährten im Stich lassen und aller Freundschaft Bande bricht. Doch dieser Tag ist noch fern. Die Stunde der Wölfe und zerschmetterter Schilde, da das Zeitalter der Menschen tosend untergeht! Doch dieser Tag ist noch fern. Denn heute kämpfen wir! Bei allem was euch teuer ist auf dieser Erde, sagte ich euch: Haltet stand, Menschen des Westens!“ sagte Aragorn und Zog sein Schwert. Auch die anderen zogen ihre Schwerter. Ich muss ja zugeben er kann echt gute Reden halten. Wir standen alle in einem Kreis und die Orks umzingelten uns. So wird eine Flucht nicht möglich sein. Außer wenn ich schnell zu einem Drachen werde und dann alle nieder brenne doch dann währen alle in einem Meer aus Flammen umringt. „Ich hätte nie gedacht das ich mal Seite an Seite mit einem Elb sterbe.“ Grummelte Gimli. „Wie wäre es Seite an Seite mit einem Freund.“ Fragte Legolas lächelnd. „Ja. Da hätte ich nichts dagegen.“ Sagte Gimli und nickte. Zusammen sind die beiden echt putzig. „Ich frage mich eher wer mein Königreich übernimmt wenn ich sterbe.“ Fiel es mir plötzlich in den Kopf. „Legolas sah mich schockiert an. „Jetzt habe ich erst recht ein Grund hier heil wieder rauszukommen.“ Sagte ich leicht lachend. Legolas lächelte leicht. „Wir schaffen das.“ Sagte er. Ich nickte. Saurons Auge starrte uns durchdringend an. Leise verstand ich ein Aragorn. Aragorn ging ein paar Schritte voraus drehte sich dann aber um und sah uns an. „Für Frodo.“ Flüsterte er. Er umklammerte sein Schwert und rannte los. Kampfgeschrei ertönte und nun rannten wir alle auf die Menge zu. Ich umgab meinen Körper mit meinen Schuppen und machte meine Klauen zu meinen Händen. Ich brach mit diesen durch die Rüstung der Orks und tötete sie. Einen nach den andern tötete ich. Manchmal auch zwei auf einmal. Doch auch ich habe ein Limit an kraft und merkte das meine Schuppen an manchen stellen verschwanden. Ich war müde doch musste ich durchhalten. Für meine Freunde, Für Frode und auch für mein Reich. Die Höllengeier erschienen aber auch nur kurz danach trafen die Adler ein die uns zur Hilfe kamen. Ich nahm noch einmal all meine Energie zusammen und wurde zum Drachen. Ich griff die Höllengeier an und tötete sie. Ich spie Feuer um mehrere Orks an einer Stelle zu töten. Orks schossen Pfeile nach mir aber dank meines Panzers prallten sie ab. Doch es waren einfach zu viele von ihnen. Ich wurde müder. Auf einmal ertönte ein Schrei. Saurons Turm stürzte nieder und das Auge verschwand. Die Erde brach unter all den Orks zusammen und sie stürzten in die Tiefe. Der Vulkan brach aus und spie Feuer. Durch meiner Müdigkeit sah ich den Brocken nicht und wurde durch diesen getroffen und ein Schrei brach aus mir raus. Ich fiel hart gegen ein Stück vom Berg und dann runter zu Boden.

    (Legolas Sicht)
    Die Orks verschwanden und der Vulkan brach aus. Frodo kann dies nicht überleben. Auf einmal hörte ich eine lauten bestialischen Schrei. Ich drehte mich schnell um und sah wie Zora aus dem Himmel hinabstürzte. Sie prallte gegen den Berg und dann rollte sie runter zu Boden. Ich lief schnell zu ihr. Sie war weiterhin in ihrer Drachenform. Ich lief zu ihrem Kopf. Sie atmete schwer. „Zora.“ Sagte ich. Ich legte meine Hand auf ihre Schuppen. Sie öffnete leicht ihr Auge. Mit müden Augen sah sie mich an. „Es ist alles okay. Ruh dich jetzt aus.“ Sagte ich und strich vorsichtig über ihre Schuppen. Sie schloss ihr Auge wieder. Ihre Atmung wurde ruhiger. Langsam verblichen ihre Schuppen und sie verwandelte sich zurück. Ich hob sie hoch und ging langsam zurück zu den anderen. „Legolas! Was ist mit ihr?“ fragte Aragorn besorgt. „Sie scheint verletzt zu sein. Aber jetzt schläft sie erstmal.“ Berichtete ich ihm. Er nickte sah sie aber weiterhin besorgt an. Wir machten uns langsam wieder zurück auf den Weg nach Helms Klamm. Gandalf machte sich in der Zeit mit den Adlern auf den Weg Frodo und Sam zu suchen. Wir waren alle erleichtert als diese beiden auch wieder lebendig zu uns kamen.

    (Zoras Sicht)
    Ich war wieder in einem ganz schwarzen Raum. „Du hast es also geschafft.“ Hörte ich eine Stimme aus dem nichts. „Nun kommt heraus. Ich fühle keine Schuld.“ Rief ich zurück. Meine verstorbenen Freunde traten aus den Schatten hervor. „Ihr seid hier wegen mir nicht wahr? Durch meine permanenten Schuldgefühle habe ich euch hergeholt.“ Sagte ich. Sie nickten. „Doch nun ist alles vorbei.“ Sagte Kili. „Du kannst nun endlich glücklich weiterleben.“ Sagte Thorin. Ich lächelte sie an. „Machts gut. Irgendwann werden wir uns wiedersehen. Dann habe ich euch bestimmt ein paar Geschichten zu erzählen.“ Sagte ich glücklich. Alles um mich herum wurde hell erleuchtet. Ich blinzelte und sah verschwommen einen Raum. Die Sonne schien hell am Himmel. Ich versuchte mich langsam aufzusetzen doch meine Kraft schwindete aus meinen Armen. „Du bist also endlich wieder wach.“ Hörte ich eine ruhige Stimme neben mir sagen. Ich drehte meinen Kopf und Legolas saß neben meinem Bett. „Hast du auf mich gewartete?“ fragte ich ihn. „Natürlich.“ Sagte er und half mir vorsichtet auf. Er gab mir einen Kuss auf die Stirn. Ich sah ihn mir genauer an. „Du siehst gut aus in den neuen Kleidern.“ Lächelte ich. Er lachte verlegen. „Wie geht es dir?“ fragte er. „Besser. Ich mein dieser Brocken hat mich zwar zurück auf den Boden der Tatsachen gebracht aber das Schlafen hat mir gut getan.“ Sagte ich. „Du scheinst auch den Sturz gut überstanden zu haben. Du hattest nur leichte Wunden von dem Kampf.“ Lächelte er. „Was ist mit Frodo und den anderen passiert?“ fragte ich besorgt. „Sie sind alle wohl auf. Du brauchst dir keine Sorgen mehr zu machen.“ Sagte er und nahm meine Hand in seine Hände. „Du scheinst dir aber sehr große Sorgen um mich gemacht zur haben.“ Sagte ich leicht lachend. Er küsste meinen Hand rücken. „Du willst gar nicht wissen wie groß. Ich werde dich auch erstmal nicht mehr gehen lassen.“ Sagte er. Ich lächelte. „Ich brauche auch erstmal keine großen Abenteuer. Aber nach Hause würde ich gerne wieder gehen.“ Sagte ich. „Ich werde dich begleiten.“ Sagte Legolas schnell. Ich lachte. „Das Land der Drachen ist anders als der Grünwald. Alles voller Drachen wenn du verstehst.“ Lachte ich. „Das ist mir egal. Zacharis ich will an weiter an deiner Seite sein. Ich will dich besser kennenlernen und auch wissen wie deine Heimat ist. Meine kennst du ja bereits. Ich will mich nicht wieder von dir trennen müssen.“ Sagte er ernst. Ich war gerührt von seinen Worten. „Na gut. Aber beschwer dich am Ende nicht, ich habe dich schließlich gewarnt.“ Sagte ich. Er fing an zu strahlen. „Aber wir fliegen zurück. Der weg ist zu weit mit einem Pferd und fliegen geht schneller.“ Sagte ich. „Einverstanden. Lass mich nur bloß nicht während des Fluges fallen.“ Lachte er. Wir lachten gemeinsam. Ein paar Stunden später konnte ich wieder stehen und gehen. Ich zog mir normale Kleider an und dann kam auch schon die Nachricht das Frodo erwacht sei. Wir gingen ihn besuchen und er freute sich uns alle zu sehen. Ein paar Tage später wurde Aragorn endlich zum König von Gondor gekrönt. Dies war auch schon längst überfällig. Er hielt wie immer eine gute kurze Rede und sang dann ein Lied. Nach seinem Lied ging er zu Legolas und sagte etwas auf Elbisch zu ihm. Danach drehte er sich zu mir. „Ich danke dir für alles. Mögen wir auf ewig Freunde bleiben.“ Sagte er. „Auf das unsere Königreiche auf ewig in Harmonie zueinander stehen.“ Lächelte ich. Er lächelte doch dann sah er an mir vorbei und sein Blick wurde fragend. Ich drehte mich um. Herr Elrond kam mit anderen Elben und hinter einer Fahne erschien Arwen. Sie sahen sich an und waren den Tränen nahe. Sie schritten aufeinander zu. Er nahm ihr die Fahne ab und Küsste sie leidenschaftlich. Die Menge applaudierte. Ich sah Legolas an und dieser Lächelte mich an. Er legte seinen Arm um mich und zog mich zu sich. Aragorn ging zusammen mit seiner Königin zu den Hobbits und verneigte sich vor ihnen. Wir alle verneigten uns. Als alles vorbei war packten wir unsere Sachen. „Und ihr seid sicher das ihr uns schon verlassen wollt?“ fragte Aragorn mich und Legolas. Wir sahen uns an. „Ja.“ Sagten wir gleichzeitig. „Er will unbedingt wissen wie es ist unter Drachen zu leben.“ Seufzte ich. „Dann pass gut auf das unser Freund hier nicht gefressen wird.“ Sagte Aragorn lachend. „Das würde sie nie zulassen. Nicht wahr?“ sagte Legolas. Auch wenn sein „Nicht wahr“ sehr unsicher klang. „Keine Sorge. Die wissen das man sich nicht mit der Königin anlegt.“ Sagte ich stolz. Die anderen fingen an zu lachen. Wir nahmen unsere Sachen und gingen hinaus. Ich verwandelte mich und nahm die Sachen in meinen Händen. „Und du bist dir sicher, dass ich nicht fallen werde?“ fragte Legolas mich unsicher. Ich nickte. Er kletterte auf meinen Rücken und hielt sich an einer meiner Halsschuppen fest. Ich flog langsam in die Luft und dann mit voller Kraft Richtung Heimat. „Das ist ja ein unglaubliches Gefühl.“ Schrie Legolas. Er lachte voller Freude. Es dauerte ein zwei Tage bis wir im Drachenland ankamen. Wir wurden dort von meinem Volk begrüßt. Sie waren zuerst erschüttert als sie Legolas auf meinem Hals sahen, aber als ich ihnen alles erklärte wurden sie ruhiger. Legolas ging von mir runter und ich verwandelte mich zurück. Ich zeigte ihm ein bisschen die Landschaft und danach mein Schloss. Die bediensteten kamen mir direkt entgegen gestürmt. „Aber das sind ja Menschen.“ Sagte Legolas erstaunt. „Oh wir sind keine Menschen mein Herr. Wir sind Halbdrachen. Manche können sich auch in Drachen verwandeln aber die meisten hier haben eher das sterbliche aussehen.“ Erklärte mein Butler. „Legolas darf ich dir vorstellen. Das ist Mordur. Er ist der oberste Butler hier in meinem Schloss. Er hatte schon meinen Eltern gedient und mich teilweise großgezogen.“ Stellte ich ihn vor. „Es freut mich Sie kennenzulernen.“ Sagte Legolas und verbeugte sich leicht. „Aber nicht doch mein Herr. Die Freude liegt ganz meinerseits. Haben sie vielen dank das Sie auf unsere Zacharis achtgegeben haben. Sie bringt sich schnell in Schwierigkeiten. Außerdem freut es uns zusehen das Zacharis endlich einen König mit nach Hause bringt.“ Sagte Mordur fröhlich. „Mordur“ rief ich entsetzt. Legolas lachte leicht. Ich zeigte ihm das ganze Schloss und beantwortete ihm alle seine offenen Fragen. 4 Jahre später verabschiedeten wir uns von unseren Freunden Elrond, Gandalf, Frodo und Bilbo. Ein paar tränen liefen mir über die Wangen aber mein Ehemann Legolas hatte ein Tuch für mich dabei womit ich diese wegwischen konnte. Wenn man schwanger ist dann wird man halt sehr gefühlvoll. Bilbo erinnerte sich zum Glück noch an uns und freute sich über unser erscheinen und unseren freudigen Nachrichten. Wir winkten ihrem Schiff hinterher und reisten danach weiter in den Grünwald. Ein gewisser Thranduil bestand darauf das ich mein Kind dort zur Welt bringe. Da Legolas auch nichts dagegen hatte lies ich mich überreden. Dort brachte ich einen gesunden kleinen Jungen mit Blonden Haaren und 2 schwarzen Strähnen zur Welt. Er hat das aussehen eines Elbs doch nur ein paar Tage später war er ein weiß, schwarzer Drache. Noch nicht kontrollierend wechselte er seine Formen immer wieder. Legolas war sehr überfordert zu beginn aber nachdem ich ihm alles wichtige erklärt habe und später auch Mordur uns bei der Erziehung geholfen hat entspannte er sich. Und so endet auch schon meine Geschichte. Ich bin froh das sich alles zu einem guten gewendet hat.

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