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Achtung! Dies ist nur ein Teil einer Fortsetzungsgeschichte. Andere Teile dieser Geschichte

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Schwarz-Weiß ~9

Diesmal mit nähren Einblicken in das Leben der "Schwarzen Armee", dem angeblichen Söldnerheer und zu Edhellas, der Tochter von Elbereth

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    Hallöchen,
    endlich kommt ein neues Kapitel:) Es tur mir wirklich leid, dass ich über ein halbes Jahr nichts mehr hochgeladen habe, aber ich habe momentan private Probleme und schreibe an zwei weiteren Geschichte, die mir sehr am Herzen liegen.
    Trotzdem hoffe ich, dass euch das doch etwas kürzere Kapitel gefällt und würde mich gerne über eine Bewertung freuen.
    Liebe Grüße
    Kussmond



    9. Kapitel
    „Was hälst du davon, wenn wir in die Bibliothek gehen? Kannst du lesen?“, erkundigte sich Legolas bei Edhellas. „Nichts und selbstverständlich!“, antwortete diese trocken. „Oh so selbstverständlich ist das gar nicht. Ein Großteil der Völker und vor allem Bürger und Bauern können weder lesen noch schreiben. Leider halten es einige auch nicht für nötig, da es nicht bei der Feldarbeit, Viehzucht, Haushalt…“
    „Ich weiß, ich weiß. Aber ich bin kein Bauer, wobei die bei uns das auch können, sondern eine Kriegerin und alle eine Schulausbildung erhalten, auch Frauen. Es ist sogar Pflicht Sindarin, Westron und Quendin zu beherrschen. Wer möchte oder einen höheren Rang hat, braucht natürlich noch mehr.“, erklärte diese kurz und bevor Legolas etwas erwidern konnte, fragte diese nach einem Ausritt.
    „Aber wo will…“, begann der Prinz, wurde aber erneut unterbrochen, „ Bitte, zum Lesen habe ich jetzt keine Ruhe und diese dicken, kahlen Wände ersticken mich, wenn mich die Rohirrim nicht mit ihren Blicken töten.“ Flehend sah ihn die blonde mit ihren großen mindgrünen Kulleraugen unschuldig an.
    Legolas konnte spüren, wie er förmlich dahin schmilzt. Der Blick war schlimmer als der eines Welpen!
    „Bitte, bitte. Nur ganz kurz!“, Aber wo sollten sie hin reiten, ohne, dass es an Krieg erinnerte? Das Schlachtfeld fiel definitiv weg, der Gebirgspfad, von dem Aragorn sprach, war zu gefährlich und sich weiter von der Horn Burg zu entfernen ebenso.
    „Oder wir besorgen dir erstmal was zum Anziehen!“, entschied die Elbin, nachdem sie den jungen Mann genauer gemustert hatte. Tatsächlich trug Legolas immer noch seine Kampfkleidung, welche an einigen Stellen zerfetzt und blutgetränkt war. Er wollte lieber nicht wissen, wie er stank.
    „Aber meine gesamten Sachen sind in meinem Zimmer und…“ „Ich weiß, aber du hast Mama geholfen und jetzt liegt sie in deinem Zimmer. Also helfe ich jetzt dir und wir gehen in unser Lager. Ich werde dir schon was auftreiben, du kannst schließlich nicht ewig so rum laufen.“, sprach sie und zog Lgolas hinter sich her.
    Den Protest des Prinzen, dass er nicht einfach Kleidung fremder Leute anziehen konnte, beendete das Mädchen mit einem „Du stinkst und siehst wie der letzte Landstreicher (um nicht zu sagen, wie der letzte Penner xD)!“ War sie immer so respektlos und vorlaut, hing das mit ihrer Mutter zusammen oder provozierte sie ihn absichtlich?
    „Ich bin mir sicher, Tilion wird noch etwas zum Anziehen für dich haben.“ „Meinst du, er würde mir die Sachen freiwillig leihen?“ „Nö, aber momentan ist er nicht hier und hat größere Sorgen.“, erwiderte sie und schleifte Legolas weiter durch das Heerlager aus schwarzen Soldatenzelte, die an Tipis erinnerten. Dazwischen liefen dunkelgekleidete Personen mit Wassereimern, Heu oder Behältnissen mit Kräutern und Tränken herum, die hier und da in einem Zelt verschwanden. Neugierig sah sich der Elb um, wurde aber unermüdlich weiter Richtung Zentrum gezehrt.
    Irgendwann schob das Mädchen ihn in eine Unterkunft. Ein provisorisches Bett, ein kleiner Tisch mit zwei Hockern, eine Feuerstelle und eine Zinkbadewanne. Zum Überleben reichte es alle Mal, aber für ein Soldatenlager, war es Luxus! „Das ist Nanas Zelt. Eins der weniger mit einer eigenen Badewanne!“, meinte das Mädchen stolz, „Du kannst ja schon mal Wasser holen und aufwärmen. Draußen ist ein Brunnen. „Aber ich kann hier doch nicht einfach durch das Lager spazieren!“, protestierte der Prinz. „Stimmt, ich hole Nimbrethil.“, sprach Edhellas und schlüpfte aus dem Zelt, um ein paar Minuten später mit einer hochgewachsenen Elbin mit fast schneeweißen Haar zurückzukehren.
    „Prinz Legolas Thranduil“, sprach das Mädchen und knickste höflich, „Lady Nimbrethil, Anführerin der Grenzwachen und engste Vertraute Prinzessin Elbereths. Sie wird sich während Eures Aufenthaltes um Euer Wohlbefinden sorgen“ Überrascht über die gewählte Sprache des sonst so frechen Mädchen und er Tatsache, dass Nimbrethil ihr Gesicht offenbarte, starrte er die beiden an.
    Zu spät realisierte er, dass die Fremde ihn ebenfalls freundlich begrüßt hatte. Peinlich berührt verbeugte sich der Prinz hastig, um den Gruß zu erwidern. Danach erkundigte sich die Elbe, was er essen und trinken wolle, während zwei Männer schweigend die Badewanne fühlten.
    Als Edhellas und seine Wachen – so kam es dem Blonden zumindest vor- gegangen waren, stand er leicht unbeholfen im Zelt. Bis jetzt war er äußerst freundlich empfangen wurden, was allerdings noch lange nichts bedeuten musste. Sie kämpften lediglich gegen denselben Feind und entweder gehen sie gemeinsam unter oder danach wieder getrennte Wege.



    Lob? Kritik?

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