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Achtung! Dies ist nur ein Teil einer Fortsetzungsgeschichte. Andere Teile dieser Geschichte

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Fluch der Ewigkeit Teil 2

Die Reise mit den Gefährten nimmt für Idril einige überraschende Wendungen. Sie begegnet jemanden, der ihr endlich ihren Seelenfrieden schenkt und kehrt an den Ort zurück, wo ihre Geschichte begann...

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Sichtwechsel, Aragorn: Varawen wirkte wie ausgewechselt. Was auch immer Glorfindel getan hatte, jegliche Sorge schien verschwunden zu sein. Ihre Augen
Sichtwechsel, Aragorn:
Varawen wirkte wie ausgewechselt. Was auch immer Glorfindel getan hatte, jegliche Sorge schien verschwunden zu sein. Ihre Augen sprühten vor Lebensfreude und ihr Lachen begleitete unseren Weg. Eine lebendige Flamme, die alle faszinierte. So viele Facetten und verborgene Aspekte bei ihr. Ihr Gesicht spiegelte jede Emotion ausdrucksvoll wieder.
Sie wirkte so jung aber ich begann langsam zu glauben, das sie viel älter war, als sie zugeben würde. Das Gespräch zwischen Gandalf und ihr ließ zumindest darauf schließen. Wen hatte sie nur mit ihrer einzigen großen Liebe gemeint? Zumindest sterblich müsste er sein, denn es hatte geklungen, als wäre er tot. Gandalf wusste um wen es sich handelte, aber ich wollte ihn nicht fragen. Vielleicht würde sie es selbst erzählen. Im Augenblick interessierte mich etwas ganz anderes. Eine Frage, die ich, als wir versucht hatten Frodo zu retten verdrängte. Aber der Hobbit war gesund und munter, Varawen schien entspannt genug, um vielleicht eine eher heikle Frage zu beantworten. Sollte ich es versuchen? Die Geheimnisse, die sie umgaben verliehen ihr einen Zauber, den ich brechen wollte. ich wollte wissen, wer die Frau war, die uns begleitete und mit meiner Neugierde schien ich nicht allein zu sein. Sie verstand sich mit allen überraschend gut (mit Ausnahme von Boromir) und war eine angenehme Reisegefährtin. Immer wieder beeindruckte sie uns mit Geschichten aus dem ersten Zeitalter, wobei ich mir nicht sicher war, ob sie nicht selbst diese Erlebnisse hatte. Könnte sie Elendil gekannt haben? Wollte ich das überhaupt wissen? Allein die Vorstellung machte mich schwindelig. „Varawen?“
Sie drehte sich zu mir um. „Ja Aragorn? Gibt es irgendwelche Probleme?“ Wenn man davon absah, das sie alle mit ihrer Schönheit und ihrer Fröhlichkeit in den Bann zog, nein. Zumindest noch nicht. „Wie hast du es eigentlich geschafft Frodo am Leben zu erhalten?“ Mit dieser Frage schien sie nicht gerechnet zu haben. Ruhig blieb sie stehen und ließ die anderen vorbei gehen. Sie wartete, bis ich sie erreicht hatte, ehe sie weiterging. Ernst musterte sie mich. „Was weißt du über Energieübertragung Aragorn?“
Energieübertragung? Die Kraft der positiven Gedanken oder der hoffnungsvollen Worte? Ich war mir nicht ganz sicher, was sie meinte. „In dem Sinne, das man anderen unterstützt?“
Ein schwaches Lächeln erhellte ihre Züge. Ihre Augen strahlten wach aber ich konnte deutlich erkennen, dass sie nicht sicher war, wie viel sie verraten sollte. Gespannt wartete ich auf ihre Antwort. „Nicht ganz, aber nahe dran.“ Sie seufzte und betrachtete die Hobbits aufmerksam. „Es ist schwierig zu erklären, aber ich versuche es trotzdem. Jedes Geschöpf Eru’ besitzt eine ureigene Energie. Diese Energie hält es am Leben und gesund. Bei Verletzungen wird oft zu viel Energie zu unkontrolliert freigesetzt und geht verloren. Deshalb heilen Menschen in der Regel schlechter als Elben. Meine Gabe ist diese Energie zu leiten, zu vervielfachen oder zum Heilen einzusetzen. Ich habe Frodo mit meiner Energie versorgt, weil die Verletzung durch die Morgulklinge dank des Ringes noch tödlicher gewesen wäre. Nur hat mich der Ring zu sehr geschwächt um ihn gänzlich zu heilen. Deshalb habe ich mich darauf konzentriert seinen Geist festzuhalten und mit genügend Energie zu versorgen bis Elrond ihn helfen konnte. Der Nachteil an solchen Heilungen oder Übertragungen ist, das es mich je schlimmer die Wunde und je länger der Prozess vollkommen auslaugt. Hätte ich die Übertragung über eine längere Zeitspanne aufrecht erhalten wäre ich innerhalb kürzester Zeit schwach wie ein neugeborenes Kätzchen geworden. Völlig hilflos. Das ist ein Grund warum ich diese Fähigkeit nur selten einsetze. Der Preis ist in Kriegszeiten einfach zu hoch.“ Diese Gabe war einfach unglaublich wenn auch zweischneidig. Es erklärte, warum sie ohnmächtig geworden war und mehrmals ins Taumeln geriet bei unserem Weg nach Bruchtal.Wie selbstlos musste ein Mensch sein, das er trotz des Wissens, das es ihn schwächte, diese Kraft einsetzte um einen Fremden zu helfen? Ihre Stärke und ihr Wissen über Heilkunst musste immens sein. Ich erinnerte mich noch gut daran, wie fasziniert ich von ihrer Kampfkunst und ihrem eisernen Willen gewesen war. Sie hatte sich geweigert Frodo aufzugeben und ihn ziehen zu lassen. Obwohl sie die Gefahr kannte, die in der Nutzung dieser Energie lag, hatte sie keinen Augenblick gezögert. Varawen war eine beeindruckende Persönlichkeit. Je mehr ich über sie erfuhr, desto mehr faszinierte sie mich.
„Ich habe noch nie gehört, das man auf diese Weise andere heilen könnte.“ Als Heiler interessierte mich diese Gabe sehr auch wenn ich die Gefahr erkannte, die sie in sich barg. Aufmerksam musterte ich sie. Von der Erschöpfung war zumindest nichts geblieben. Sie schien sich erholt zu haben. Vielleicht gehörte diese Gabe zu den Fähigkeiten, die man sich über jahrelange Übung aneignen konnte.„Könnte auch jemand anderes diese Art zu heilen lernen?“
Wenn man genügend Energie und Zeit zur Verfügung hätte könnte man vielleicht sogar Sterbende die von einer Morgulklinge getroffen worden waren so heilen, dass sie ohne Schaden und lebenslange Schmerzen davonkamen. Bei diesem Gedanken loderte die Aufregung hoch. Wenn alle diese Gabe erlernen könnten hätten die Heiler im Falle einer Schlacht oder die Krieger selbst währenddessen die perfekte Unterstützung. Vielleicht könnte man sogar die Verluste geringer halten! „Du bist nicht der Erste der das fragt.“ Ein Schatten zog kurz über ihr Gesicht. „Du ähnelst ihm in so vielen Dingen Aragorn. Ich wünschte, er hätte dich kennenlernen können.“ Von wem sprach sie? Doch nicht etwa von Elendil! Hieß das, sie kannte meinen Vorfahren? Vorsichtig betrachtete ich ihre Ohren. Doch sie waren nicht spitz sondern rund. Wie alt war sie wirklich? Es schien unmöglich, das sie so alt war und Elendil gekannt hatte. Sie nickte mit einem wehmütigen Lächeln. „Elendil war ein weiser, gütiger, großzügiger und toleranter Mensch. Er sah das Gute in jedem - bis auf Orks und Sauron – und gab jedem eine Chance.“ Ich stolperte und Varawen hielt mich am Arm fest. Für einen Moment blitzte eine Erinnerung vor meinen Augen auf, die nicht mir gehörte. Ein lachender junger Mann der einen Jungen fröhlich herumwirbelte. War das etwa Elendil gewesen? „Kannst – nein, würdest du mir mehr über ihn erzählen?“ Bittend blickte ich sie an. „Wie war er?“ Hoffentlich trat ich ihr mit dieser Bitte nicht zu nahe. Schmerz, Trauer und Liebe zeichneten sich auf ihrem Gesicht auf. Sie seufzte und blickte in die Ferne. „Er hat mir Hoffnung gegeben und mich so akzeptiert wie ich bin. Für mich ist die Welt zusammengebrochen als ich hilflos zusehen musste wie er starb. Schlimmer noch, er warf sich zwischen Sauron und mich. Er wollte mich beschützen.“ Ihre Stimme war belegt und sie räusperte sich. Sie hatte ihn geliebt. Ich konnte es ihr ansehen. Der Schmerz war noch immer gegenwärtig, nach all der Zeit. Wie mochte es nur für sie gewesen sein, Elendil zu verlieren? Ich hatte das Gefühl, dass sie sehr intensiv alles wahrnahm. Der Schmerz dürfte sie innerlich zerrissen haben. Sie zuckte mit den Schultern und wich nach wie vor meinen Blick aus. „Ich habe zwar zu dem Zeitpunkt schon gewusst das er sterben würde aber so? Nein. Ich will nie wieder denselben Schmerz wie damals spüren. Zeit seines Lebens konnte ich mir nicht eingestehen, das ich ihn liebte. Selbst wenn es anders gewesen wäre hätten wir nie zusammen sein können.“
Wie bitter. Jemanden so sehr zu lieben mit dem Wissen, dass daraus niemals etwas werden konnte. Arwen und ich hatten uns verliebt, obwohl die Liebe zwischen Erstgeborenen und Menschen von vielen kritisch gesehen wurde. Elrond hatte sich geweigert sein Einverständnis zu geben. Warum? Weil er seine Tochter nicht verlieren wollte und genau das würde er, wenn sie sterblich wurde oder hier blieb. Schmerz durchzuckte mich, als ich mich darin erinnerte, dass sie mit den anderen Elben gen Westen segeln würde. Ich war ein Mensch, sie unsterblich und gehörte zu ihrem Volk. Nein, ich konnte von ihr nicht verlangen, dass sie der Unsterblichkeit entsagte und hier blieb wenn die Zukunft so ungewiss war. Ich wollte sie in Sicherheit wissen.
Varawen' s Liebe sah ein wenig anders aus. Dennoch, vielleicht hätten die beiden doch zusammenkommen können. Zwar wusste ich nicht genau, zu welchem Volk sie gehörte, aber sterblich zu werden wäre doch eine Möglichkeit gewesen um sich diesen ganzen Schmerz zu ersparen. Ich wollte sie verstehen. Wollte begreifen, wie sie zu dieser kompromisslosen Kriegerin geworden war. Woher rührte nur ihre eiserne Stärke? Wieso hatte sie sich entschieden, ihre Gefühle für sich zu behalten und Elendil ziehen zu lassen? Warum hatte sie nicht für ihre Liebe gekämpft? Sie kam mir nicht wie eine Frau vor, die schnell aufgab oder nicht für die Dinge kämpfte, die ihr wichtig waren. Ganz im Gegenteil. Was also waren ihre Gründe? Was trieb sie an? Ich warf ihr einen (hoffentlich) aufmunternden Blick zu. „Warum nicht? Hättest du nicht sterblich werden können?“ Sie schnaubte und schien sehr verärgert zu sein. „Nein. Diese Gnade wurde mir verwehrt. Nicht sterben zu können und ewig zu leben ist mein Fluch. Aber das war nicht der Hauptgrund der dagegen sprach.“ Längst waren die Gespräche der anderen verstummt. Ein kurzer Blick ließ mich erkennen, das mittlerweile alle ihr lauschten nicht nur ich. „Elendil hatte mehr verdient als ein Leben in ständiger Angst und auf der Flucht. Er wäre ein Ausgestoßener geworden, wenn er sich für mich entschieden hätte. Ich wollte ihm den Schmerz ersparen. Mein eigenes gebrochenes Herz war für sein Glück notwendig. Menschen haben ein kurzes Leben und er war mit seiner Familie glücklich. Mehr habe ich mir nie für ihn gewünscht. Das er einen Ort hatte zudem er nach allen Kämpfen zurückkehren konnte und einfach er selbst sein konnte, wissend, das er geliebt wurde." Aber hätte sie ihm dieses Zuhause nicht auch bieten können? Und warum sagte sie, das sie ständig auf der Flucht gewesen war? Warum sollte man ausgerechnet sie ausstoßen? Soweit ich erkennen konnte hatte sie nichts Unrechtes getan. Im Gegenteil, sie brachte Opfer um jene zu schützen die sie liebte. Ihre Liebe zu ihm musste sehr tief sein, wenn sie ihn freigab damit er glücklich mit einer anderen wurde. Wie viel Mut musste das sie gekostet haben. Bewundernswert. "Zu seiner Hochzeit schenkte ich ihm diesen Ring.“ Sie hob die linke Hand und ich erkannte einen filigranen Ring der zu einem Adler geformt war. Ein unglaubliches Kunstwerk. Wunderschön und einzigartig. Der Silberschmied musste ein Meister seines Fachs gewesen sein. „Er schützte ihn vor Saurons bösartigen Einflüsterungen und einigen anderen unangenehmen Mächten. Aber vor allem schenkte der Ring in den dunkelsten Stunden Hoffnung und Frieden. Elendil hat ihn um einer Kette um den Hals getragen.“ Stumm starrten wir sie an. Sie hatte so viel geopfert nur damit Elendil glücklich sein konnte. Ich musste ihr nur in die Augen sehen um zu wissen, das sie ihn noch immer liebte und um ihn trauerte. Würde sie je über seinen Tod hinwegkommen? Varawen seufzte und strich sich eine Locke hinter ihr linkes Ohr. „Genug der Seelenoffenbarung. Wir müssen weiter.“ Sie ging an uns vorbei ohne jemanden anzusehen. Wie stark musste sie sein, um nach einem derartigen Verlust einfach weiterzuleben?

Normale Sicht:
Jetzt war es heraus. Tief atmete ich durch. Aus irgendeinem Grund erleichterte es mich alles was ich in Bezug auf Elendil empfunden hatte laut in Worte zu fassen. Ich spürte die Blicke der Männer in meinem Rücken, drehte mich aber nicht um. Nein, ich wollte nicht das Mitleid in ihren Augen und Mienen sehen. Mitleid war noch schwerer zu ertragen als Abscheu oder Verachtung. Ich schlug ein schnelleres Tempo an. Hinter mir hörte ich lautstarken Protest. Mir war es gleichgültig. Ich musste rennen um zu vergessen, dass ich meine Verletzlichkeit offenbart hatte. Hoffentlich würde diese Unvorsichtigkeit keinem zum Verhängnis werden. Um mich machte ich mir weniger Sorgen als um die Gefährten. Sie hatten keine Ahnung mit wem sie es zu tun hatten und ich würde mich hüten, ihnen die Wahrheit zu erzählen. „Varawen! Nicht so schnell! Wir haben nicht alle Eure Ausdauer.“ Ich drehte leicht den Kopf ohne innezuhalten. Alle neun Männer keuchten und hatten Mühe auch nur annähernd mitzuhalten. Untrainiert. Und sie sollten die weite und beschwerliche Reise bestehen! Lächerlich. „Und so etwas von einem Elben. Wie war das mit eurer viel gerühmten Ausdauer und Geschwindigkeit? Alles nur Märchen für kleine Kinder?“ Ein wenig Ärgern musste sein. In Legolas Augen blitzte Entschlossenheit auf. Geht doch. Männer und ihre Ehre. Leichter konnte man sie nicht manipulieren. Es war ein Vergnügen, das ich mir in den vergangenen Jahrtausenden nicht geleistet hatte, weil ich hauptsächlich schlief. Zeit, das Versäumte nachzuholen. Beinahe taten sie mir deswegen leid. Aber nur beinahe. „Ihr seid unverschämt.“ Ich grinste spöttisch. „Und Ihr, junger Elb seid so langsam wie eine Schnecke. Tempo ist für Euch ein Fremdwort nicht wahr?“ Er schnaubte und schloss mit Mühe zu mir auf. „Dafür dass Ihr jünger seid als Elrond oder mein Vater nehmt Ihr Euch viel heraus.“ Ha, wenn der wüsste! Ich kannte beide Elben noch von ihrer Zeit als kleine süße Plagegeister. Ihre Väter hatten mich öfters nach meiner Meinung oder um Rat gefragt, weshalb ich Elronds und Thranduils Kindheit gut verfolgen konnte. „Hat Eure Mutter Euch nie Manieren beigebracht Varawen?“ Hm. Selbst wenn Natheira das gelungen wäre hätte es nichts daran geändert das ich es genoß arrogante Männer ein wenig zu ärgern. Es lag in meiner Natur. Außerdem hasste ich es so ernst, kalt und distanziert wie die alten Elbenkönige der Altvorderenzeit zu sein. „Bedaure, dass ich nicht langweilig wie die meisten Unsterblichen bin.“
„Varawen.“ Gandalf musterte mich warnend. „Zügle deine Zunge.“
„Ihr hättet nicht auf meine Teilnahme bestehen sollen, wenn Ihr nicht mit meinem Temperament zu recht kommt Olórin. Selbst Schuld!“
„Das reicht jetzt. Wie alt seid Ihr wirklich Varawen!“
Die Männer sahen mich erwartungsvoll an. Bis auf Gandalf der die Wahrheit kannte. Tief atmete ich durch. Warum konnten sie ihre Neugierde nicht im Zaum halten? „Glaubt mir, das wollt Ihr nicht wissen. Eine Frau hat das Recht über ihr Alter zu schweigen.“ Ich wollte weitergehen aber Aragorn umfasste mein Handgelenk fest. „Wir wissen, dass Ihr Elendil gekannt habt.“ Knurrend befreite ich mich aus seinem Griff. Offensichtlich war es ein Fehler gewesen diese Wahrheit zu erzählen. Verdammt lockeres Mundwerk. Graublaue Augen, die denen von Elendil erschreckend ähnelten blickten mich aufmerksam, bittend und besorgt an. Ich fürchtete mich vor der Frage die er mir stellen könnte. Es war zu gefährlich ihnen alles zu erzählen. Wie würde er mich ansehen wenn er wüsste, das ich Morgoths Tochter und am Tod Elendils nicht unschuldig war? Voller Verachtung und Abscheu? Schaudernd wich ich zurück und verdrängte die Gesichter der anderen Dair von einst. Nicht einmal mein Volk hatte zu mir gehalten so dass ich Morgoth hilflos ausgeliefert gewesen war.
„Bitte sagt uns die Wahrheit: wer und was seid Ihr wirklich?“ Das wollten sie doch nicht wirklich wissen. Aufmerksam sah ich ihnen in die ernsten Gesichter. Oh doch, sie wollten die Wahrheit hören. Nur war ich nicht bereit, ihnen alles zu erzählen. Ich hatte weitaus mehr verraten als ich beabsichtigte. „Eine unsterbliche Dair.“ Zumindest zur Hälfte über die andere würde ich Stillschweigen bewahren. „Das bin ich. Mein echter Name lautet Idril Daira, Tochter der Natheira. Ich habe gegen Morgoth gekämpft und einen wesentlichen Teil zu seiner Verbannung beigetragen. Obwohl ich Kriege nicht ausstehen kann habe ich nicht immer tatenlos zugesehen und für meinen Einsatz jedes Mal einen hohen Preis gezahlt. Mehr braucht ihr nicht zu wissen. Schon jetzt wisst ihr zu viel über mich.“

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