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Gejagt

Das ist eine Geschichte über mich wie ich im Trainingslager bin. Die Story spielt nach dem 2. Jurassic world Film wo die Dinos frei rumlaufen und so.

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    Ich rannte, rannte weg vor Wesen, die eigentlich nicht hier sein durften. Aber daran konnte ich jetzt nicht denken. Mir lief die Zeit davon und wenn ich nicht schneller und intelligenter dachte als sie, wäre es schon zu spät.
    „Hey, wach auf sonst kommen wir noch zu spät zum Training!“, meinte meine beste Freundin kichernd. Sie lief schon voraus. Ich hatte so was von keine Lust auf das morgens Training. Aber schließlich stand ich doch auf. Ich war schon spät dran. Ich war müde und musste jetzt zwei Stunden trainieren. Das kann ja toll werden. Ich ging mit meiner Trainingstasche in die Halle und stellte sie dort ab. Ich drehte mich um, doch dort war keine Menschenseele. Das Training begann doch um acht also warum ist hier niemand? Ich schaute auf meine Uhr: 7:58 Uhr. Seltsam, ich kontrollierte alle Uhren des Hauses, aber alle zeigten die exakt selbe Zeit an: 7:58 Uhr. Plötzlich entdeckte ich überall große Kratzspuren am Fußboden. Auch als ich in die Halle schaute, überall auch Blut. Wie konnte ich das vorher nicht bemerkt haben? Plötzlich hörte ich Schritte. Der Boden vibrierte leicht. Ich hörte, wie etwas spitzen auf den Boden klopfte. Dann hörte ich ein kurzes schrilles fauchen. Ich lief leise, aber schnell in die Mädchenumkleide und schloss mich dort ein und lauschte. Was auch immer dort draußen war, es war gefährlich. Dann hörte ich ein tiefes Gurren, ein bisschen wie von einer Taube aber viel bedrohlicher. Etwas kratze an der Tür. Mein Herz blieb stehen. Der Türgriff wurde wild heruntergedrückt. Aber ich hatte Gott sei Dank die Tür abgeschlossen. Ein lauter Knall, das Tier hatte versucht die Tür aufzubrechen, ich hielt mir die Hand vor den Mund damit ich nicht schrie. Aber dann hörte ich ein etwas weiter Entferntes zischen und das Tier lief davon. Das bedeutete eine gute und eine schlechte Nachricht. Die Gute: Ich bin fürs erste kein Futter. Die Schlechte: Es gibt zwei von diesen Viechern. Ich machte die Tür langsam auf und lauschte. Nichts. Vorsichtig schlich ich mich davon in mein Zimmer. Ich atmete tief durch und ließ mich auf mein Bett fallen. Ich wollte vor Glück schon lachen aber lieber nicht. Dann hörte ich das was mir eine zweiten „Fast-Herzinfarkt“ verpasste. Schnelle schwere Schritte. Ich lugte vorsichtig durch den Tür Spion und sah dort vor meiner Zimmertür einen Velociraptor vorbeirennen. Ich versteckte mich so schnell ich konnte im Bad und schloss ab. Ich musste hier nur weg. Was machte ich da? Ich schlich aus meinem Zimmer in Richtung großem Ausgang. Mein Herz pochte laut. Hoffentlich nicht zu laut. Ich schlich die Treppen runter und hoffte einfach, dass ich den Tieren nicht begegnen würde. Ich schlich weiter zum Ausgang. Ich hatte ihn schon fast erreicht. Doch auf einmal hörte ich hinter mir das Klopfen einer scharfen Sichelkralle auf dem Boden. Ich erstarrte. Dann rannte ich zum Ausgang. Doch der Jäger hatte mich bemerkt. Die Tür wurde hektisch von mir aufgerissen, hinter mir hörte ich das laute, schrille kreischen des Tieres. Ich quetschte mich durch den Türschlitz, schmiss die große Eingangstür hinter mir zu und versiegelte sie mit einem langen Brett. Dann krachte es und die Tür bebte. Der Raptor war dagegen gesprungen. Aber die Tür hielt. Dann rannte ich. Wie lange würde diese Tür wohl noch halten? Oder wie lange würden die Tiere noch brauchen, um einen Hinterausgang zu finden? Daran wollte ich jetzt aber nicht denken. Ich wollte einfach nur weg von hier. Aber wohin? Wo waren diese Urzeit-Viecher denn nicht?

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