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Geister können töten

Eine Woche ist es nun her, seit der Unfall passiert ist. Man könnte meinen die Wunden würden verheilen, weil sie sich eh nicht dran erinnern kann. Doch wenn man sie fragt, stimmt das nicht. Nein die verlorene Erinnerung macht alles nur noch schlimmer. Da helfen nicht einmal mehr die komischen Träumen die sie immer häufiger bekommt.

! Bitte diese Geschichte nicht Kopieren ich habe sehr lange daran gesessen und ich möchte sie später noch benützen!

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Alles in mir ist leer. Um mich herum sind alle Personen schwarz. Ich weiss wer vor mir im Sarg liegt möchte es aber trotzdem nicht war haben. Dazu weiss ich nicht was passiert ist. Ich weiss nicht, wie sie gestorben ist, wo und wieso. Wobei wieso und wie, aufs Gleiche hinausgeht. Die erste Träne kullert mit über die Wange. Leise und sanft fällt sie auf mein schwarzes Kleid. Wie vorhin starre ich weiter auf den Sarg. Der Pfarrer sagt irgendwas und ich kann einfach nicht anders als wegzuhören. Niemand sagt was und so hört man sogar hier drin die Vögel zwitschern. Jemand neben mir schloss meine Hand in seine. Früher hat das immer sie gemacht als ich traurig war. Reflexartig ziehe ich meine Hand weg. Ich will, dass das mein und ihr Ding bleibt. Für immer. „Hey alles gut“, flüstert eine ruhige Stimme neben mir. Das war meine Freundin Justine. Sie versucht mich zu stärken in dem sie meinen Rücken streichelt. Leider nützt es mir nur wenig schliesslich bringt es nicht sie zurück. Ich brauche sie. Der Pfarrer kam jetzt zum Punkt, wo sie vergraben werden soll. Mein Körper beginnt zu zittern. Erst jetzt realisiere ich so richtig, dass sie weg ist. Für immer. Justine hob mich vorsichtig auf die Beine und stütze mich. Max, mein Cousin, kam auf die linke Seite und stützt mich genau wie Justine. Der Sarg wird von Onkel William, Karsten und dem Pfarrer rausgetragen. Im Boden ist schon ein Loch, so das man nur noch den Sarg reingegeben muss. So wird er nun vergraben. Ich kuschle mich an meine Freundin und beginne mich an ihrer Schulter auszuweinen. Sie hält mich fest. Max steht neben uns und flüstert: „Em, April hat es gut dort im Himmel oder wo auch immer…“ Falls das jetzt beruhigend sein soll, ist es nicht, denke ich mir. Der Sarg ist vergraben und die ersten Gäste beginnen sich gegenzeitig zu trösten. Ich stellte mich wieder waagrecht hin. Viele Leute kommen auf mich und meine Eltern zu. Unter anderem Tantchen Alecia. Sie ist gross, etwa 1,76 m und dünn. Ihre Haut strahlt makellos. Die saphirblauen Augen leuchten wie verrückt. Alecia hatte genau so braune Haare wie Max ihr Sohn, welche sie jetzt zu einem Dutt zusammengebunden hat. Eine einzelne Haarsträhne ist rausgefallen. Die ist Wort wörtlich klitschnass. Sie beginnt zu weinen und sagt unter Tränen: „Ach Emilia es tut mir leid, so unendlich leid. Was mit April passiert ist. Es ist alles so unglau-“ Wütend unterbreche ich sie: „Niemand weiss was mit ihr, mir passiert ist. Sie hatte auffällige Blutspuren darum geht man nur davon aus das es Mord war.“ Ich bebe. Justine führt mich weg. „Hey, Girl, wir gehen noch in ein Restaurant hast du dafür noch nerven?“, dringt die Stimme von meiner Bestie in mein Kopf. Ich wollte nicht auf Dramaqueen tun, also nicke ich. Ich will nicht auf Dramaqueen tun, also nicke ich. Nun kam auch Karsten. Ich frage mich noch heute, wie man sein Kind so nennen kann, aber ich halte meinen Mund, schliesslich ist er mein Cousin. Er ist zwar schon 27 Jahre alt, aber was soll’s. Er ist breit gebaut und ist ein echter Kasten. Er hat ein schwarzen Lockenkopf und haselnussbraune Augen. Sie passen irgendwie einfach nicht zusammen. Er zerquetscht mich in seinen Armen. Die Luft wird mir abgeschnitten. Atmen war unmöglich. „Karsten. Ich. Bekomme. Keine. Luft.“, keuche ich. Schnell lässt er mich los. „Sorry“, murmelte er.

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