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Funkelnde Tränen und schmerzvolle Liebe

Lunas Herz wurde gebrochen und kein Kleber der Welt und schon gar kein Junge kann es wieder kleben. „Niemals habe ich dir etwas getan.“ Dieser Satz begleitet sie jeden Abend in den Schlaf. Egal wie viel Mühe sich Xander gibt, ihre Liebe hat er nicht mehr verdient. Doch auch ihr Schicksal hält noch einige Überraschungen bereit!

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    Prolog

    Ich wünschte, deine Lippen auf meinen zu spüren.

    Ich wünschte, ich wäre nicht so einsam.

    Ich wünschte, du würdest meine Tränen auffangen.

    Doch egal, wie sehr ich wünsche, die Tränen fließen unaufhaltsam.

    Sperr die Tränen ein, und die Schmerzen lassen dich nie mehr los.

    Lass den Tränen freien Lauf, und die Trauer lässt dich nie mehr los.

    Zeig eine Schwäche und dein Herz wird zu Stein.

    Ich wünschte, du würdest mich jetzt nicht weinen sehen.

    Ich hasse dich.

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    Kapitel 1

    Der Schmerz rankte sich um Lunas Herz wie eine Pflanze, dessen Dornen es vernarbten. „Niemals habe ich dir etwas getan, niemals.“ Sie schloss die Augen, um die Spiegelung ihrer Tränen an der Fensterscheibe nicht zu sehen. Stattdessen erschien Alex Gesicht vor ihrem inneren Auge. Seine weichen Gesichtszüge, sein unschuldiger Blick und sein unwiderstehliches Lächeln- doch auf seinem Gesicht lag ein so tiefer Hass, dass Luna die Augen wieder aufreißen musste, um nicht noch mehr Tränen zu vergießen. „Bitte verlass mich nicht!“, hauchte sie und musste sich an der Fensterbank stützen, um nicht umzukippen. „Schmerz kann vergehen!“, rief sie sich wieder ins Gedächtnis. „Komm wieder“, flüsterte sie, während sie sich nichts sehnlicher wünschte, als ihn so weit weg wie möglich zu haben. Als sie eine Träne aus dem Gesicht wischte, packte sie die Wut. „Niemals wieder sollst du meine Liebe spüren- glaubst du ich bin deine Dienerin? Nein! Ich werde dich niemals wieder lieben!“ Sie schleuderte ihr Kissen gegen die Wand und es schepperte, als der große Wandspiegel Bekanntschaft mit dem Boden machte. Luna kniff genervt die Augen zusammen, als sie sich vorstellte wie ihre Eltern gleich mitten in der Nacht in ihr Zimmer stürmen würden. „Luna?“, hörte sie ihre Mutter im nächsten Moment verschlafen von Richtung Schlafzimmer. Kurz darauf schlurften Schritte und Lunas Mutter erschien an der Zimmertür. „Luna, was ist hier los!“ Im Mondlicht entdeckte sie die funkelnden Spiegelscherben. „Luna! Luna wie ist der Spiegel.?“ Sie sprach nicht weiter, als sie die Tränen bemerkte. „Luna. Es tut mir so leid für dich, aber du kannst deine Wut nicht an anderen Dingen auslassen!“ Luna wich zurück. „Du hast ja keine Ahnung! Du weißt gar nichts!“ Erschrocken über ihre eigenen Worte schlug sie sich die Hände vor den Mund. „Es tut mir leid“, murmelte ihre Mutter, Tränen standen ihr in den Augen. „Ich sollte dich trösten und dir immer zur Seite stehen- aber als Mutter habe ich dann wohl versagt.“ Luna wollte zu ihr laufen und sie trösten, doch der Schmerz schnitt ihr wie ein Messer in den Körper und hinderte sie an der kleinsten Bewegung. Ich habe nicht nur mich selbst ins Unglück gestürzt, dachte sie bestürzt. Ich habe auch meiner Familie wehgetan! Tränen liefen ihr wie verrückt über die Wangen und sie stürmte an ihrer Mutter vorbei die Treppe nach unten.

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