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Verschlüsselte Zeichen in Pompeji

Die überaus Sympathische Andrea, der schlaue Niklas, die etwas dumme aber durchaus freundliche Anne und die humorvolle Vick, sind beste Freunde und haben ein ganz besonders Geheimnis...

Sie besitzen einen Schlüssel zur Bibliothek des großen Rathauses. In dieser Bibliothek, befindet sich in einem Geheimen Raum eine alte Uhr, diese Uhr ermöglicht Zeitreisen in andere Jahre zu machen. Time, wie die 4 die Uhr nennen, lässt dieses mal alle 4 nach Pompeji reisen. Wie lebte man dort, vor dem Vulkanausbruch? Was hat es sich mit diesen Zeichen auf sich? Oder die Anschläge auf bestimme Personen?

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    ,, Leute!'', Andrea stürzte durch die Tür der Bibliothek und riskierte dadurch fast einen Schlag von einem Buch, wich schnell aus und scha


    ,, Leute!'', Andrea stürzte durch die Tür der Bibliothek und riskierte dadurch fast einen Schlag von einem Buch, wich schnell aus und schaute zu Anne, die sich wieder auf die Leiter gezogen hat, da sie durch ihren 'Sturz' sich erschreckt hat und dadurch abgerutscht ist.,, Wölfi, wieso stürzt du so schnell herein! Du bist ja schlimmer als mein Toaster! '' sagte Anne von der Leiter. Niklas kam zu ihr und sah das Buch, fragte daraufhin,, Was ist das für ein Buch? '',, Das ist ein Buch über Pompeji! '', antwortete sie. Vick sah auf und fragte,, Pompeji?''. Andrea nickte und ging zu dem Tisch, an dem die 3 gerade arbeiten. Anne kam mit paar Büchern zu ihnen dazu.,, Pompeji ist die Stadt, die damals am 24 August 79 nach Christus von einer 25 Meter dicken Schicht aus Vulkanasche und Bimstein bedeckt wurde, aber auch die Städte Stabiae und Herculaneumwürden nicht verschont. Die meisten Menschen starben am ersticken oder verbrannten in den Glutlavinen, die von den Hängen des Vesuvs mit enormer Geschwindigkeit in die Stadt schossen. In diesen pyroklastischen Strömen
    herrschten Temperaturen von bis zu 800 Grad. Diese Ströme pulverisieren alles was sich in ihre Wege stellt. Man stirbt innerhalb Sekunden, Gebäude explodieren und alles wird mit einer Schicht auch Bimsstein und Vulkanasche bedeckt.'', erzählt sie.,, Hmmm...wie wäre es, wenn wir mit Time nach Pompeji reisen, dann könnten wir uns die Stadt etwas anschauen.'', meine Niklas.,, Au Ja!'', riefen Anne und Vick im Chor.,, Aber bitte nicht während des Vulkanausbruchs.'', sagte Anne.,, Natürlich, lasst uns das Jahr 80 vor Christus nehmen.'', antwortet Vick. Alle 4 gingen zu einem der Bücherregale und schieben es zur Seite. Dahinter befand sich ein Raum, mit alten Bildern, Symbolen und Zahlen. In der Mitte des Raumes, steht eine alte Uhr, es ist die letzte Uhr, die in ihrer Stadt noch mit Zahnrädern betrieben wird. Andrea stellt die Gewünschte Zeit ein und plötzlich beginnen die Zahnräder sich zu drehen. Alle nahmen sich an den Händen, blaues Licht erfüllte den Raum, sie mussten die Augen schließen, so hell war das Licht. Als sie die Augen öffneten, befanden sie sich nicht mehr in der Bibliothek des Rathauses, sondern standen hinter einem offenen Tor.,, Aus dem Weg!'', brüllte eine männliche Stimme und die 4 wurden aus ihren Gedanken gerissen und gingen so schnell zur Seite. Ein Wagen mit 2 Vorgespannten Ochsen passierte das Tor. Geladen hatte der Mann mehrere Vasenförmige Amphoren.,, Ist das dort der Vesuv?'', fragte Vick leise.,, Ja, das ist er, dann müssen wir uns vor dem Tor Porta del Vesuvio befinden. Von hier aus ist es nicht weit in das Zentrum.'', antwortete Niklas.,, Dann lasst uns los!'', sagte Andrea und wollte losgehen, doch sie strauchelt, fängt sich aber schnell an Niklas und sieht dann an sich herunter. Statt Hoodie und Jeanshose, trug sie eine helle grüne Tunika. Vick eine in Pastel Rosa und Anne in einem hellen Gelb. Niklas hingegen trug eine kürzere Tunika in einem etwas Dunkeln Blau. Nachdem sie sich betrachtet haben, gehen sie los, durch die Straßen Pompejis. An jeder Hausecke fand man etwas. Händler, die ihre Ware anbieten, an Wänden standen verschiedene 'Nachrichten', Werbung für Politiker und Theaterauffürungen gab es auch, es roch nach Fisch und leckeren Gewürzen. Plötzlich hörte man eine Laute Stimme, die Freunde gingen dieser nach und sahen dann eine junge Frau. Ihre Braunen Haare hatte sie zu einem einfachen Zopf zusammen gebunden und trug eine weiße Tunika. In der Hand hielt sie ein Netz, in der tote Fische waren. Sie diskutierte mit einem etwas älteren Mann, der wohl ziemlich viel Kohle hatte.,, Was bildest du dir ein Weib?'', blaffte der dicke die Frau an und nahm einen der Fische aus dem Netz. Fuchtelte daraufhin mit dem Fisch um ihren Kopf.,, Ich habe Gerres bestellt! Und keine Forelle, beim Jupiter!'' Die Mitte Zwanzig alte Frau, presste ihre Lippen aufeinander und sah den Mann zornig an.,, Meine Frau wird mir die Hölle heiß machen! Wir haben unseren Gästen Gerres versprochen!'', brüllte er sie an.,, Ich habe nur das geliefert, was mir Felix mitgegeben hat. Ich habe keine Ahnung was sie bestellt haben, Priscus, ich bin nur die Botin.'', antwortete die Frau.,, Ach jetzt beschuldigst du auch noch Felix? Nur weil du nicht weißt, was du liefern sollst? Felix würde niemals so einen Fehler unterlaufen! Ich kenne ihn!'', er schmiss den Fisch auf das Pflaster, wodurch er ganz schnell wegglitschte und in einer Gasse verschwand.,, Ich habe keine Zeit für diesen Mist. Verprügle sie und lass Gerres liefern!'', befahl er seinem Sklaven, der die ganze Zeit schon neben ihm Stand. Der Sklave machte einen Schritt auf die Frau zu, hob die Hand um sie zu schlagen.,, Halt!'', brüllte Anne und der Mann schaute überrascht zu ihr, kurz darauf bekam er einen tritt in die Kniescheibe, er brüllte auf und hüpfte wie ein Hase auf einem Bein auf und ab. Kurz darauf landete er auf dem Boden, da die Botin ihn das Standbein wegriss, als er auf dem Boden lag, stellte sie ihren Fuß auf seinen Hals.,, Wage es ja nicht, mich an zu rühren!'', zischte sie und ließ ihn kurz zappeln, bis er was jammerte und sie ihren Fuß von ihm nahm. Sie ging mit den Netz zu den 4 Freunden und sagte:,, Danke das ihr mir helfen wolltet, aber das wär nicht nötig gewesen.'',, Oh ja, das hat man gesehen!'', erwiderte Anne begeistert, während sie die Via dell' Abbondanza hinuntergingen, vielleicht hatte sie ja eine Idee, wo die 4 bleiben könnten.

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    ,, Könntest du uns eventuell helfen? Wir suchen eine Unterkunft '', fragte Anne als sie stehen blieben. Die Frau dachte kurz nach, bevor sie antwortete,, In Ordnung, ich werde Felix mal fragen, er wird sicherlich nicht's dagegen haben, ich bin übrigens Sabina und wie heißt ihr?'', diesmal übernahm Niklas das Reden. Wie immer, packte er die Story aus, dass sie die Eltern, bei einem Raubüberfall verloren hätten. Sabina erzählte, dass ihr Mann mit 21 von einem Gerüst gestürzt ist und daraufhin gestorben ist. So weiterreden, gehen alle Richtung Bootshaus. Dort angekommen, stellt Sabina die 4 Felix vor und kurze Zeit später, arbeiten sie auch schon. Nach ungefähr gefühlten 8 Stunden, fallen die Freunde müde ins Bett. Irgendwann in der Nacht, stößt Vick ein unangenehmer Geruch in ihre Empfindliche Nase (;)), weshalb sie niesend aufwacht und sich umsieht. Plötzlich schreit sie:,, FEUER!'', die anderen wachen dadurch auf und sehen geschockt zu dem Bootshaus in dem die Netze gelagert werden, er steht lichterloh in Flammen und die 4 Freunde springen so schnell auf und rennen nach draußen, mehrere Arbeiter haben schon eine Kette gebildet und löschen das Feuer. Nach einer Stunde ist das Feuer gelöscht und hat zum Glück nur paar Netze zerfressen. Andrea geht um den 'Schuppen' herum und entdeckt eine Schrift, an einer Wand.,, Hey! Kommt mal her!'', ruft sie. Die anderen 3 kommen zu ihr.,, Was ist?'', fragt Niklas. Andrea zeigt nur auf die noch nicht ganz getrocknete Schrift.,, Was steht da?'', fragt Vick.,, Da steht sempiternas foedissimae turpitudinis notas subitis, das heißt: Du ziehst ewige Schande über dich.'', entsetzt blickt sie zu ihren Freunden.

    Am nächsten Morgen, wurden die 4 von Sabina geweckt, sie standen auf und machten sich fertig. Die Fische, die bestellt wurden, wurden in Netze geladen, jeder der 4 Freunde bekam ein Netz und musste es mit zum Forum nehmen, da sie zu einem Kunden müssen, der hier auch ein Duumvir ist. Nach einem langen Marsch, kommen die 4 Freunde und Sabina beim Forum an. Hier ist ein regelrechtes Treiben und gehen. Der Apollo-Tempel sowie die Basilika, stehen erhaben auf dem Platz des Forums. Plötzlich ertönt ein Schrei aus dem Wirtshaus.,, Was war das denn?'', fragt sich Vick.,, Das kam aus Spurius Wirtshaus!'', sofort geht Sabina los und die 4 Freunde folgen ihr ins Wirtshaus.

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    Auf dem Boden lag Zosimus. Er regte sich nicht, der Kelch mit dem Wein, liegt ausgeschüttet neben ihm auf dem Boden.,, Oh pain! Noch ein Anschlag?'', fragte sich Niklas.,, Was ist wenn wieder eine Drohung hingepinzelt wurde?'', meinte Andrea.,, Hmmm....wie wär's wenn wir wieder suchen?'', meinte Anne.,, Ja, lass machen.'', meinte Vick. Zu 4 gingen sie los und suchten das ganze Forum an, fanden aber nicht's, nach einer erfolglosen Suche, kehrten sie zum Wirtshaus zurück und entdecken Sabina. Sie gehen auf diese zu und fragen sie nach Spurius und den anderen auch. Sie selbst behauptet das Zosimus ein Reicher Händler aus Hercluaneum sei und sehr oft, hier nach Pompeji reißt und seine Sachen verkauft. Er sei ziemlich Eingebildet und Egoistisch. Nachdem sie aussagte, gingen sie mit ihrem Lohn und den verbleibenden Fischen zurück zum Bootshaus, wo Felix sie schon erwartete. Die hatten ordentlich verkauft, doch Felix war nicht ganz zufrieden.,, Das verrechne ich mit den Kosten für eure Übernachtung. '', sprach er noch etwas freundlich aus.,, Felix ist ein elendiger Halsabschneider!'', grummelte Sabina, während sie zu ihrer Schäbigen Behausung gingen. Dort aßen sie zu Abend; Brot, Obst und zähes Fleisch. Nach dem Essen, begann Sabina mit 2 anderen Arbeitern ein Würfelspiel. Den 4 würde Langweilig weshalb Vick meinte:,, Lasst und noch ein wenig in der Stadt herum laufen.'', die anderen waren einverstanden und so gingen sie los. Sie sagen Akrobaten auf den Straßen, feiernde Menschen in Lokalen und den Vesuv, über den schon der Mond stand. Die Zeit verging und ein mähnlich wurden die 4 Freunde müde, alle waren mit dem Zurückkehren einverstanden, doch der Hund von Felix, hatte andere Pläne. Er verschwand kläffend in einer Gasse, Andrea rief nach ihm, doch er kam nicht, weshalb die 4 ihm Folgten. Sie kamen am Forum an, doch von Klimt war keine Spur, plötzlich hätten sie ein leises Wuff aus der Gasse, wo auch das Wirtshaus von Spurius lag. Alle 4 gingen zu ihm und sahen um die Hauswand des Wirtshauses. 4 Vermummte Typen standen an der Hauswand des Wirtshauses und pendelten etwas an die wand. Als der eine fertig war, ließ er den Pinsel und Farbe fallen, ein anderer Griff nach dem Speer, der neben ihm stand, sprang auf und feuerte ihn durch das offene Fenster. Ein schrei erklang und die 4 Freunde plus Hund liegen zum Fenster. Spurius stand ängstlich an der Wand. Arbeiter stürtzten herein und sahen das Grauen. Anne wunderte sich, denn sie dachte, das Spurius zu einem der Attentäter gehöre. Andrea sah auf das Geschriebene, dort stand: Bona opinata contemnius.,, Scheinbare Vorteile verachten wir.'', wiederholte sie.,, Das verstehe ich nicht. Was wird hier gespielt?'',, Lass uns gehen.'', drängte Niklas. Wiederstrebend folgte Andrea den anderen 4, immer noch grübelnd von den Anschlägen.

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    Beim Bootshaus angekommen, warteten die 4 auf Sabina, da sie noch nicht da war, spielten sie mit dem Hund. Nach einer halben Stunde warten, kam Sabina, die 4 zogen sie beiseite und berichteten ihr. Die 4 fragten sie, wer der Täter sein könnte, sie sagte Nein und das Felix und Spurius wegen einem Grundstück des Theaters zerstritten sind. Nach einem langen Abend, fliegen fast alle schon in ihr Bett. Am nächsten Tag machten sie sich alle zur Therme auf, doch beim Eingang, trennten sich die Wege von Niklas und den Mädchen, denn es gab ne strickte Anweisung, das Männer/Jungs und Frauen/Mädchen getrennt baden, weshalb Niklas alleine in die Männer Therme ging. Rechts von Eingang, lag das Apodyterium, in dem er seine Kleidung ablegen konnte. Ein etwas dickerer Mann ging an dem Apodyterium vorbei, es war der Duumvir Priscus. Er folgte dem Bürgermeister in das Tepidarium, in dem es ziemlich heiß war. Er schätzte die Temperatur auf 40*, hier sollten sich die Gäste der Therme akklimatisieren. Priscus befand sich mit einem fremden Mann, in einem der Becken und diskutierte über die Gladiatoren. Niklas ließ sich auf eine der Bänke nieder und lauschte dem Gespräch, bis er plötzlich etwas mageren Mann mit einer Lockenpracht auf dem Kopf entdeckte. Er saß ihm genüber und fixierte Priscus, als seine und Niklas blicke trafen, sieht er zu Boden. Nach einer Viertelstunde schnippte Priscus mit den Fingern. Ein Sklave stürtzte herein und wickelte den Bürgermeister in ein Handtuch, der Duumvir, ließ sich auf eine der Liegen nieder und wurde dann mit einem duftenden Öl einmassiert, danach scharbte der Sklave das Öl mit einer Strigilis von der Haut des Bürgermeisters. Nachdem er seine Öl Massage hatte, stand er auf und ging jetzt in das Caldarium, in diesem Teil der Therme, gewöhnen sich die Besucher an höhere Temperaturen, bevor man den heißesten Raum, das Laconium betrat. Niklas suchte den Raum ab, rechts saß Priscus und halb im Schatten des Nebels saß der Lockenschopf, Priscus sei wohl eingenickt, da er schnarchte, doch wachte dann plötzlich auf und ging weiter, der Lockenschopf folgte dem Duumvir in den heißesten Raum, im Laconium dachte Niklas an eine finische Sauna, da es so heiß war, ging auch Priscus wenige Minuten später in das Frigidarum, der Lockenschopf folgte ihm durch den heißen verweisten Raum und verschwand dann hinter einer Tür. Niklas folgte als letzter und zog mit aller Kraft die Tür auf und sag in die große Halle und ihm gefrohr das Blut in den Adern, er sah wie die beiden Männer kämpften und der Lockenschopf ihn bewusst schlug, indem er ihm einen passenden Schlag unters Kinn gab, der Duumvir flog in das Becken und der Angreifer drückte ihn noch mehr unter Wasser.,, Aufhören!'', schrie Niklas und lief auf den Typen zu, der Lockenschopf ließ von Priscus ab und er drohte zu ertrinken, weshalb Niklas in das kalte Wasser sprang und zu Priscus paddelte ihn dann zum Rand zog und rief nach Hilfe.

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    Mehrere Sklaven kamen herein und halfen Niklas. Nachdem Priscus gerettet wurde, fragte Niklas ob er den Typen kenne, doch zu seiner Überraschung, sagte er das er ihn nicht kenne. Er machte sich dann mit Niklas auf zum Umkleide Raum und fand ein Stück Papyrus auf seinen Klamotten.,, Was ist das den?'', fragte er und entfaltete das Stück, er ließ es nach ein mal lesen sofort los und sah aus, als wär er dem Tod begegnet. Auf den Stück Stand: In criminis contra rem nostran loco ponimus mores tuas. Das hieß übersetzt: Sein Tun ist ein Verbrechen gegen unsere Sache.

    Am nächsten Tag waren alle 4 mit Sabina und Felix im Haus des Fauns. Alle 6 würden von einem Sklaven nach oben zum Tablinum gebracht. Die betraten das Büro des Weinhändlers und Felix rief fröhlich:,,Ave, mein Freund!''. Der Weinhändler lächelte Felix und die anderen Freundlich an und erhob sich.,, Ich werde mir na er die Fische anschauen, kommt erst mal mit.'', sagte Vibus und alle 4 folgten dem Weinhändler aus dem Büro und in einen großen Saal, wo schon viele Gäste sind. Alle 4 legten die Fische auf einem Tisch ab und sie stürzten sich in's Getümmel, doch das sollte nicht so bleiben.

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    Ein schrei übertönte Musik und alles wurde still, als ein Sklave in den Raum gestürzt kam, hinter ihm ungefähr 4 vermummte Leute mit Schwertern gingen auf die nicht mehr Feiernde Gesellschaft zu. Anne reagierte sofort und riss eine Amphore mit Wein vom Tisch und warf diese zu den Angreifern, einer von ihnen würde getroffen und ging zu Boden, die Amphore zerbrach und die Angreifer rutschten auf dem ausgeschütteten Wein aus, instinktiv rissen Vick und Niklas einen Tisch um, um sich dahinter zu stellen. Alles was sich darauf befanf, stürzte mit nem Lauten Rums und Klirren zu Boden. Anne sprang hinter eine der vielen Statuen und Andrea holte allerlei Munition und bewarfen die Vermummten. Hühnerbeine, Fische, Kelche mit Wein, alles wurde zu wurfgeschossen, sich die anderen Gäste gingen an mit dem Sachen zu werfen, die in ihre Hände kamen, auch Felix und Vibus fingen an Sachen auf die Leute zu werfen. Die vermummten wehrten die Dinge mit ihren Schwertern ab, als würden Sie in nem Auto sitzen und Scheibenwischer an haben. Doch sie kämpften sich Richtung Felix und Vibus durch, als hätten sie beide in Visier. Doch just Moment kippte die Statue, hinter die sich Anne versteckt hatte um.,, Nein!'', schrie Vibus.,, Jede andere, aber nicht diese!'' zu spät! Die Statur knallte zwischen die Angreifer, die hektisch beiseite sprangen. Dadurch waren sie abgelenkt, so prasselten wieder mehrere Gegenstände auf sie ein, plötzlich stürzten Bewaffnete Sklaven herein. Die Angreifer ergriffen die Flucht.,, Sieg, beim Jupiter!'', freute sich Vibus, doch er hatte sich zu früh gefreut, denn der Letzte Mann, der aus dem Triclinium hetzte, drehte sich um und in einer schnellen Zeitlupe, verließ seine Hand das Schwert und Flog in die Richtung Vibus.

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    ,, Vorsicht!'', brüllte Vick. Vibus duckte sich, doch er war zu langsam, ein grausamer Schrei verließ seinen Mund und er ging auf die Knie. Das Schwert landete klirrend auf dem Boden neben Vibus. Felix hetzte zu ihm.,, Vibus, mein edler Freund wie...'', setzte er ab, doch Vibus brüllte mit Hand auf die Schulter gepresst,, Schnappt euch lieber die Typen! Sie dürfen nicht entkommen!'', die 4 beratschlagen sich. Der Weinhändler nahm die Hand von seiner Schulter. Blut hatte die Tunika durchtränkt . Doch Vibus winkte ab,, Nur ein Kratzer, das Schwert hat mich zum Glück nur gestreift beim Mars! Aber wenn ich die Kerle erwische, sie werden in dem Blut deiner Fische getränkt, Felix!'', knurrte Vibus. Das hätten die 4 noch, bevor sie nach draußen in den Garten gingen und ihn absuchten, da eine Botschaft ja wieder hinterlassen sein sollte. Ab der Hauswand fanden sie auch eine. Dort stand mit frischen Buchstaben: Nescimus an tu Pompejos amas, das hieß übersetzt: Wir zweifeln, dass du Pompeji liebst.

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    ,, Ich glaube wir sollten uns einen guten Platz auf der Straße suchen. Eine Frau hat gesagt, das Sulla heute mit seinem Zug eintreffen wird. Er wird sicherlich die nächste Zielscheibe sein!'', meinte Anne, die anderen nickten und machten sich auf zur Straße. Sie suchten einen Freien Platz, doch vergeblich. Andrea zeigte auf die Berittene Pferdestatue.,, Lasst und dort hoch.'', sagte sie und ging los. Sie quetschten sich durch den Menge und kletterten dann nach oben zu der Statue und stellten sich neben einen Mann, der Bratäpfel in einem Korb dabei hatte. Und schon zog der Diktator in einer Quadriga vorbei. Er trug eine purpurfarbene Toga und eine aufwändig bestickte Tunika. In der rechten Hand, hatte er einen Lorberzweig, in der anderen, hielt er einen Stab aus Elfenbein mit einem goldenen Adler an der Spitze. Hinter ihm stand ein Sklave, der ihm gerade eine Goldene Eichenlaubkröne über das Haupt hielt. Der Jubel schwoll an, als die Quadriga 30 Meter vor dem Kapitol zu stehen kam. Priscus hob die Arme aus und alles wurde still, er räusperte sich und begann an zu sprechen. Nachdem er sprach, würden Vögel in den Himmel geschickt, alle schauten bezaubernd den Vögeln hinterher, auch Andrea, doch sie sah auf ein mal jemanden auf dem Boden gekauert. Sie sah genauer hin und sah, das die Person einen Bogen spannte. Sie schnappte sich einen Bratapfel und wartete, dann schleuderte sie den Apfel auf den Diktator, verfehlte ihn, traf dafür die Eichenlaubkrone. Der Sklave schreit auf und es Geschehen 2 Dinge: Sulla ließ sich instinktiv nach vorne fallen und nur Sekundenbruchteile später zischte der Pfeil an der Stelle vorbei, an der Sulla vor paar Minuten stand und Rammte sich in ein Schuld. Trubel brach aus und die 4 liefen schnell die Statue herunter und drängten sich durch die Masse und folgten der Person. Durch einen sprung, rutschte das Tuch hinunter und man sah, das die Person lange Haare hatte, doch diese entkam.,, Habt ihr das auch gesehen?'', räumte Anne den anderen zu. Andrea zeigte auf die Wand hinter ihnen, dort stand: Agmen morte te claudit. Das hieß: Dein Tod ist der letzte. Nach dem Anschlag auf Sulla, rätselte Andrea weiter an den Wörtern. Die anderen spielten in der Zwischenzeit mit dem Hund. Sie nahm sich einen Stock und schreib alle Namen der 6 Männer in den staubigen Boden: der Fischer Felix, der Händler Zosimus aus Herculaneum, der Wirt Spurius, der Bürgermeister Priscus, der Weinhändler Vibus und schließlich der Diktator Sulla. Sie rief sich alle Drohungen noch mal ins Gedächtnis und Schreib alle Dazu:
    Sempiternas foedissimae turpitudinis notas subitis.
    Ad colloquiun cum hoste te numquan congrediaris.
    Bona opinata contenimus.
    In criminis contra rem nostran loco ponimus mores tuas.
    Nescimus an tu Pompejos amas.
    Agment morte te claudit.

    Sie las sie sich immer und immer wieder durch- und plötzlich hatte sie es geschafft.,, Ich hab's! '', rief sie. Die anderen hörten auf zu spielen und kamen zu ihr.,, Schieß los!'', drängte Niklas.,, Der Täter hat seine Botschaft hinterlassen!'', rief Andrea.,, Das Wissen wir doch.'', sagte Vick unbeeindruckt.,, Nein, es ist anders als ihr denkt!'', erwiedert sie.,, Schaut euch mal die Anfangsbuchstaben der Warnungen an: S, A, B, I, N, A! Sabina! '', Anne schaute beeindruckt zu ihr.,, Dann lasst uns sie suchen! '',, Ja, Fragen wir Manius!'', meinte Vick und zeigte zu dem Arbeiter, der gerade ein paar Fische wegbrachte. Andrea verwischte schnell die Schröder mit ihrer Sandale und folgte den anderen, die Manius gerade nach Sabina fragten. Er sagte sie sei bei Spurius, doch als sie bei der Gaststätte ankamen, war sie verschlossen. Doch Vick hörte Sabina mit jemanden. Sie gingen ein mal um das Haus und dann hinüber zu dem Angrenzenden Stall.

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    Sabina saß mit einem Mann auf einer Bank. Wie es sich herausstellte, ist es Spurius. Die beiden unterhalten sich.,,...ich habe auch keine Ahnung, wer es war!'', zischte Sabina gerade wütend.,, Wenn ich diesen Verräter in die Finger bekomme!'', knurrt Spurius.,, Aber das nützt nicht's, wir müssen fliehen.'' Nach diesem Satz, tritt Niklas mit den anderen 4 aus dem Schatten.,, Wir wissen was ihr getan habt! '', ruft er.,, Nicht schlecht, das muss ich euch lassen. Ich hätte nicht geglaubt das ihr mein oder jemand dieses hübsche Rätsel löst.'',, Also gibst du es zu!'', sagte Anne. Sabina nickte:,, Ja, wir waren es. Aber diese Leute haben es nicht anderst verdient. Unsere Anschläge galten ganz geziehlt bestimmen Personen, die mit Sulla zusammen arbeiten, also sich mit ihm und den tausend Römern, die Sulla in unserer Stadt angesiedelt hat, gut gestellt haben.'', sagte sie.,, Denn nach der Niederlage Pompeji's gegen Rom unter Sulla würden ja viele aus der alten Führungseliete in Pompeji enteignet oder abgelöst. Auch meine Eltern wurden enteignet und aus der Stadt gejagt. Doch einige Pompejianer durften ihre Reichtümer behalten - Männer wie Felix oder Vibus etwa. Andere wurden auf Posten gehievt, auf dem sie nicht's verloren haben: Zosimus und Priscus zum Beispiel. Sie alle haben ein's gemeinsam: Sie arbeiten mit Sulla und anderen römischen Feinden zusammen, sie haben Pompeji verraten! Und das nur, um Macht und Geld zu haben! Aber wur, wir wollen frei sein, beim Jupiter, wir hassen Rom, wir hassen Sulla und alle, die von ihm kuschen. Ich habe bei Felix gearbeitet, um diesen Mistkerl nahe zu sein, seine Schritte zu kennen und den Anschlag auf ihn planen zu können!'' Anne nickte.,, Aber was hat es mit den Anschlag auf dich, Spurius, auf sich- war das nur ein Scheinangriff?'',, Ihr seid wirklich reichlich schlau, schade um euch.'', sagte der Wirt.,, Denn ihr habt recht: Es war eine Finte. So wollte ich jeden Verdacht von mir lenken. Schließlich war ich es, der Zosimus das Gift verabreichte. Leider war die Dosis wohl zu gering...genug geschwätzt, wir müssen endlich los.'' Er griff nach seinem Schwert und ging auf die 4 zu. Plötzlich war ein nervöses Wiehern zu hören und plötzlich stürmten mehrere bewaffnete Legionäre mit ihrem Zenturio herein.,, Lauft weg!'', brüllte einer der Komplitzen Sabina und Spurius zu, die wir gelähmt da standen, doch dann kam Bewegung in die beiden und liefen in das Gasthaus. Der Zenturio schickte seine Legionäre los und wendete sich dann an die 4 Freund.,, Wer weiß ob ihr nicht auch zu den Verschwörern gehört?'',, Wir- nie im Leben!'', rief Niklas und drehte sich um. Blitzschnell liefen die 4 los.,, Schnappt sie euch!'', ertönte das Gebell des Zenturios.,, Ich und Vick nach rechts und ihr beide nach Links! Wir treffen uns am Porta del Vesuvio!'', rief Andrea den anderen zu und bog mit Vick in die rechte Straßenseite ein. Sie rannten durch die Gassen und hängten schnell ihre Verfolger ab und warteten dann am Tor auf die andern beiden. Nachdem der Befehl erklang, liefen Niklas und Anne durch die Gassen, die Legionäre hinter sich, doch dann rutschte Anne aus und fiel hin. Niklas blieb stehen, half ihr auf und zusammen Rennen die weiter Sie konnten gerade noch die Verfolger hinter ihnen lassen und kommen nun bei den anderen an.,, Ich fürchte, wir haben Überhaupt keine Zeit, uns von dieser schönen Stadt zu verabschieden. '', sagte Vick.,, Ja, sieht so aus.'', stimmte Niklas zu.,, Dann machen wir in unserem Jahr eine Reise dorthin!'', meinte Andrea.,, Lasst und jetzt aber zurück, die Legionäre müssten jeden Augenblick aufkreuzen. '', seufste Anne und schaute ein letztes mal auf den majestätischen Vesuv.,, Auf Wiedersehen...'', sagten alle leise. Und dann gingen die Freunde auf das Stadttor zu- und nicht's hielt die Freunde auf, kein Stein und kein Mörtel. Time holte sie zurück in ihre Welt.

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    Glossar

    Amphore: Großes Tongefäß zum Lagern von Wein oder Öl
    Apodyterium: Umkleideraum in einer Therme
    Ave: Lateinisch: Sei(d) gegrüßt!
    Basilika: Prächtiges Gebäude mit oft mehreren Funktionen: Hier wurden Urteile gefällt, aber auch Geschäfte abgeschlossen.
    Caldarium: Raum in einer Therme, in dem etwa 50 Grad herschen.
    Duumviri: (übersetzt= Zwei-Männer-Amt) eine Art Bürgermeister im antiken Rom. Es gab immer 2 Duumviri, die jeweils für nur ein Jahr gewählt wurden.
    Forum: Politisches, religiöses, juristisches und oft auch wirtschaftliches Zentrum einer antiken Römischen Stadt. Das Forum von Pompeji war 38 Meter breit und 142 Meter lang und für den Warenverkehr gesperrt.
    Frigidarium: Kaltbad in einer Therme
    Gerres: kleine, in Salz eingelegte Fische
    Gladiatoren: Berufskämpfer oder Sklaven, die in der Arena gegeneinander antraten bzw. antreten mussten. Gladiatorenkämpfe gab es von 264 v.Chr. bis Anfang des 5. Jahrhundert n.Chr.
    Haus des Fauns: das größte Haus Pompejis verfügte über 3000 Quadratmeter Fläche
    Herculaneum: Antike Stadt am Golf von Neaple, um 300 v.Chr. gegründet, zusammen mit Pompeji am 24.8.79 n.Chr. durch den Ausbruch des Vesuvs zerstört. Heute heißt die Stadt Ercolano und hat rund 55 000 Einwohner
    Laconium: Der heißeste Raum in einer Therme, dort herrschen Temperaturen wie in einer heutigen Sauna.
    Legionär: Soldat einer Römischen Legion. Eine Legion bestand aus 4000 bis 6000 Soldaten.
    Papyrus: Antikes,, Papier'', das aus dem Stängeln einer Wasserpflanze, der Papyrusstaude, hergestellt wurde.
    Porta del Vesuvio: Stadttor im Norden Pompejis; von hier schaut man direkt auf den Vulkan.
    Pyroklastischer Strom: Von Griechisch,, pyr'' (=Feuer) und,, klastos'' (=zerbrochen); eine Glutwolke, die bei einem Vulkanausbruch auftreten kann und sich mit enormer Geschwindigkeit hangabwärts bewegt.
    Quadriga: zweirädriger Streitwagen, der von vier Pferden gezogen wurde.
    Strigilis: gebogener Hautschaber aus Metall (will gar nicht wissen, wie oft sich leute Blutig gescharbt haben 0.0)
    Sulla: Eigentlich: Lucius Cornelius Sulla Felix; der römische Feldherr und Diktator lebte von etwa 138 oder 134 bis 78 v.Chr.
    Tablinum: Arbeitszimmer in einem römischen Haus
    Tepidarium: Raum in einer Therme, in dem Temperaturen um 40 Grad herrschten.
    Toga: Wertvolles und bis zu 6 Meter langes Kleidungsstück eines Römischen Bürgers
    Triclinium: Speisezimmer in einem römischen Haus
    Tunika: Ärmelloses Kleidungsstück, gefertigt aus 2 rechteckigen Stoffstücken, die an den Seiten und an der Schulter zusammengenäht wurden.
    Via dell' Abbondanza: Haupstraße in Pompeji, übersetzt Straße des Überflusses
    Zenturio: Römischer Offizier, der eine Gruppe von 80 bis 100 Legionäre befehligte.

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