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Die Zauberflöte

Ein Mädchen namens Lizzy lernt zaubern als eigenartige Dinge passieren

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    Kapitel 1 „Lizzy Wood. Würdest du bitte aufstehen, dich wieder hinsetzten und aufpassen.“, ertönte die strenge Stimme von Meister Zwiebel. „Im
    Kapitel 1

    „Lizzy Wood. Würdest du bitte aufstehen, dich wieder hinsetzten und aufpassen.“, ertönte die strenge Stimme von Meister Zwiebel. „Immerhin ist das hier eure erste Stunde in Flötenmagie.“ Vorsichtig öffnete Lizzy die Augen. Sie lag in ihrem Klassenzimmer auf dem Boden, und ließ das Gelächter der Anderen über sich ergehen. Eidechsen Kacke. Sie hatte in der Nacht vor Aufregung nicht schlafen können, und war folglich im Unterricht eingeschlafen und rückwärts mit ihrem Stuhl umgekippt. „Entschuldigung. Natürlich.“, sagte Lizzy und setzte sich wieder auf ihren Platz. Das war ja mal sowas von peinlich. „Also kann jemand wiederholen, was wir gerade gesagt haben.“, fragte Meister Zwiebel. Sofort schoss Ivy‘s Hand in die Höhe. „Ja Ivy.“, sagte Meister Zwiebel freundlich. Ivy setzte sich gerade hin, faltete die Hände über dem Tisch, kreuzte die Beine und begann zu reden als währe sie die aller tollste und aller schlauste. (Was sie im übrigen auch war.) „Also sie haben gerade erklärt, dass wir Zaubern, indem wir ein Lied auf unserer Flöte spielen. In dieses Lied sollen wir alle unsere Emotionen leiten, und uns vorstellen, dass es z. B. vor uns jetzt einen kleinen blauen Vogel gibt. Und unsere Flöte müssen wir natürlich selbst schnitzen.“ Als Ivy fertig war, warf sie ihre Haare zurück und grinste stolz. „Sehr gut Ivy auch wenn Gegenstände herbeizaubern noch viel zu schwer für euch ist. Ich würde sagen als erstes, wenn ihr dann zaubern könnt, beginnt ihr damit, dass ihr Dinge schweben lasst.“, sagte Meister Zwiebel mit einem Lächeln. „Aber sonst beginnen wir erstmal damit, dass ihr euch selber eine Flöte schnitzt. Ihr habt Zeit bis Übermorgen bis dahin habt ihr auch keinen Unterricht, aber beachtet das ihr einen Baum aussucht, der euch verbunden vorkommt.“ Die Schüler, es waren genau 6, packten ihre Sachen, und machten sich auf den Weg zurück in ihre Schlafzimmer. Lizzy ging in ihr Zimmer und schmiss ihre Tasche aufs Bett. Mann alle hatten über sie gelacht. Die dumme, besserwisserische Kuh Ivy, die sonst so stille Isabella, der draufgängerische Carl, der Junge der der Peng hieß, und von dem sie nicht viel wusste und die kleine Marlene. Lizzy nahm wütend ihr Taschenmesser, und stampfte auf den Hof. Sie wohnte hier seid sie drei war, genau wie alle anderen. In diesen 9 Jahren, bis heute wo sie 13 war, hatte sie sich einen Lieblingsbaum ausgesucht, und ihre Eiche eingerichtet. Soweit man das einrichten nennen konnte. Sie hatte eine gemütliche Astgabel, an der ein Spiegel hing, eine kleine Kiste mit Büchern und natürlich eine große Tüte mit Giftzwergen. Immer wenn sie sich einen Giftzwerg in den Mund warf, stellte sie sich vor, dass es Ivy währe, denn die hasste sie schon seid sie fünf war. Da hatte Ivy Lizzy das erste mal lächerlich gemacht. Daran erinnerte sie sich genau.
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    Es war ein regnerischer Tag gewesen, und alle hatten in regen gespielt. Dann war Lizzy hinter einer süßen, kleinen Eidechse hinterher gerannt, und Ivy hatte ihr einfach so ohne Grund ein Bein gestellt. Lizzy war in eine stinkende Matsch-Pfütze gefallen, und alle hatten sie ausgelacht, genau wie heute. Eidechsen Kacke. Genau das hatte sie damals schon gedacht. Und anstatt, dass Ivy Ärger bekam, wurde mit Lizzy geschimpft weil Ivy behauptet hatte, dass Lizzy ihr das Bein Verstaucht habe. Das war ja sowas von ungerecht.
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    Auf jeden Fall kletterte Lizzy jetzt auf ihren Baum. Sie würde ihre Flöte auf jeden Fall aus ihrer Eiche schnitzen. „Na alter Kumpel. Wie gehts? Darf ich ein Stück von deinem Holz für meine Zauberflöte haben?“, fragte Lizzy den Baum und tätschelte seine Rinde. Sie kletterte bis zur Baumkrone, klappte ihr Taschenmesser aus und sägte einen schönen, glatten Zweig ab. Sie wog ihn prüfend in der Hand und erkannte dass er perfekt war. „Danke.“ „Hey führst du Selbstgespräche?“, ertönte plötzlich Carls Stimme. „Nein.“, knurrte Lizzy. „Was machst du hier?“ „Ich hab überlegt.“, antwortete Carl und kletterte zu ihr hoch. „Und was?“, fragte Lizzy gefährlich leise. „Wie ich es dir sagen soll. Also, äh, ich, äh, I-i-ich finde dich schön.“, druckste Carl herum. Vorsichtig sah er Lizzy an. „Und?“ Verblüfft starrte sie zurück. „Oh.“ Sie drehte sich um, und sah in den Spiegel. Wenn man genau hinsah, konnte Lizzy wirklich als schön gelten. Sie hatte glatte braune Haare die bis zu den Schulterblättern reichten, helle glatte Haut und wunderschöne braune Augen. „Danke.“, flüsterte sie verlegen. „Und du findest Ivy nicht schön? Mit ihren glatten schwarzen Haaren, ihren schwarzen mandelförmigen Augen und ihrer perfekten Figur?“ Carl lächelte. „Doch aber nicht so schön wie dich.“ Lizzy lächelte. Carl war auch nicht so übel. Mit seinen süßen wuscheligen braunen Haaren, seinen großen blauen Augen und seinem liebevollem und lustigen Charakter. Plötzlich wurde ihr bewusst wie peinlich diese Situation gerade war. Wollte Carl sie um ein Date bitten? Wie fand sie Carl eigentlich? War er nur ihr Freund oder mehr? Sie drehte sich hastig wieder um. „War schön mit dir zu Plaudern, Carl, aber ich muss jetzt los. Du weißt ja meine Flöte.“, sie wedelte mit dem Zweig herum. „Ok. Tschüss.“, sagte Carl murmelte niedergeschlagen. Schnell kletterte sie von ihrer Eiche hinunter, und rannte in ihr Zimmer. Dort angekommen setzte sie sich auf ihr Bett, und begann zu schnitzen. Sie versuchte fieberhaft alle Gedanken an Carl aus ihren Gehirn zu verbannen, aber es klappte nicht. Immer und immer wieder musste sie an Carl denken. Als erstes Schnitt sie den Ast auf die richtige Größe, und höhlte ihre Flöte aus. Dann schnitt sie die Löcher in die Flöte, und ritzte mit der Messerspitze kleine Muster in die Flöte. Autsch. Sie war abgerutscht, und hatte sich in den Finger geschnitten. Schnell wickelte sie ihren Finger in ein kleines Stofftaschentuch. Noch ein Schnitt....Fertig. Sie blies probehalber einmal in die Flöte, und es klang wundervoll. Stolz legte sie ihre Flöte auf ihren Schreibtisch. Sie sah aus dem Fenster. Komisch wie schnell die Zeit vergeht. Die Sonne war schon untergegangen. Lizzy zog sich um, ging ins Bett und fiel nach einiger Zeit in einen Unruhigen Schlaf.
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    Lizzy stand auf einer Wiese, die sich in alle Richtungen erstreckte. Vorsichtig sah sie sich um. „Hallo?“ Ein irres kreischen erfüllte Lizzy‘s Ohren. „Hallo kleine Lizzy. Was machst du denn hier? Man sollte nur zaubern lernen wenn man Talent hat. Und das hast du nicht. Du hast keine Chance gegen mich. Renn, kleine Lizzy, Renn.“ Ein riesiger Schatten tauchte auf der Wiese auf. Lizzy wollte weglaufen, doch ihre Beine gehorchten nicht ihrem Verstand. Am Horizont erschien Ivy, aber sie war riesig. Fast so groß wie Meister Zwiebel‘s Turm. Mit stampfenden Schritten kam sie näher und Lizzy rannte los. Rannte und rannte. Über die Wiese, und als diese aufhörte, durch einen Wald und dann wieder über die Wiese und trotzdem holte die riesige Ivy auf und packte sie schließlich am Kragen. „Na na na. Das gehört sich aber nicht einfach wegzulaufen.“, kreischte sie und damit öffnete sie ihren Mund, und warf Lizzy hinein.
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    Mit einem langgezogenem Schrei wachte Lizzy auf. Sie war schweißgebadet, und zitterte am ganzen Körper. Man was ein Alptraum. Sie schnappte sich ihre Decke und ihr Kopfkissen und rannte zu ihrer Eiche. Dort angekommen kletterte sie in den Baum, warf sich einen Giftzwerg in den Mund und machte es sich auf der Astgabel gemütlich und schlief zu guter letzt endlich ein.


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    Hi Danke das du meine FF gelesen hast lass doch bitte ein Kommentar da das würde mich sehr freuen 😁

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