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Summer Dreams

In dieser Story geht es um Dich. Du entdeckst eine neue Welt! Eines Sommertages passiert Dir nämlich das unglaubliche...

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    Die Sonne kommt wieder hinter einer Wolke hervor. Sie scheint dir ins Gesicht und weckt alles um dich herum wieder auf. Die Vögel zwitschern, die Schmetterlinge fliegen und die Blumen blühen. Du schließt die Augen wieder und ein Blütenblatt des Kirschbaums, unter dem du liegst, fällt auf deine Nase. Du lauschst auf deine Umgebung. In der Ferne spielen ein paar Kinder, ein Hund bellt und ein Greifvogel kreischt. Zwei deiner Nachbarn unterhalten sich. Du spürst deine Umgebung ganz deutlich um dich herum. Die Welt riecht nach Sommer und frisch gemähtem Rasen. Eine frische Brise weht vorbei und streift durch die Blätter. Die Sonne verschwindet wieder hinter einer Wolke und alles wird wieder still. Die Vögel singen ein anderes Lied als vorher. Deine Nachbarn sind wieder ins Haus gegangen und die Kinder spielen nicht mehr. Der Hund heult nun eher, als dass er bellt. Plötzlich hörst du Wasser. Es scheint dich zu umgeben, es ist dir sehr nah. Der Wind wird wieder stärker, aber nicht kälter. Das Rauschen des Wassers wird lauter und deine Umgebung dunkler. Der Hund heult wie ein Wolf. Du riechst das Wasser um dich herum. Der Wind erschüttert den Kirschbaum, unter dem du liegst. Du bekommst einige Blütenblätter in dein Gesicht. Eines landet wieder auf deiner Nase. Du musst niesen und öffnest dabei die Augen. Du siehst, wo du bist. Du liegst auf einer Insel in einem breiten, klaren Fluss. Zu einer Seite des Flusses befindet sich ein Nadelwald, auf der anderen Seite eine weite Wiese. Die Welt scheint zu leuchten, überall steigt leuchtender Nebel auf, wie in einem Polarlicht. Vor dir fällt der Fluss in einen Wasserfall hinunter. Du liegst noch auf deiner Insel, wo sich der Kirschbaum befindet. Du siehst nach oben. Es ist Nacht, doch die Sterne scheinen näher zu sein. Sie sind heller, außerdem siehst du Galaxien und violette Nebel im Himmel. Es ist wie in einer Geschichte. In der Ferne siehst du den dunklen Umriss von einigen Bergen. Auf einem dieser Berge siehst du eine Schattengestalt, die den Kopf hebt. Dann ertönt das Heulen wieder. Du spürst die kühle, klare Nachtluft. Du riechst den Fluss um dich herum und spürst den Ort, an dem du dich befindest. Du schließt die Augen, doch öffnest sie schnell wieder. Du setzt dich unter dem Kirschbaum hin und schaust das klare Wasser an. Du berührst das Wasser und ein seltsames Gefühl durchströmt dich. Du ziehst deine Hand wieder zurück, doch streckst sie kurz darauf wieder aus. Dich durchströmt wieder das seltsame Gefühl. Irgendwie fühlt es sich richtig an. Du stellst dich auf den Sand der Insel. Deine Füße werden vom Wasser umspült. Du fühlst dich sicher und geborgen hier, also lässt du dich ins Wasser gleiten. Du wirst sofort von der Strömung mitgezogen, doch das ist nicht schlimm. Du bist komplett von Wasser umgeben, doch hast keine Luftnot. Du bewegst dich ein wenig im Wasser. Das dunkle, klare Wasser umgibt dich. Du drehst dich, so dass du von unter Wasser den Sternhimmel siehst. Die Strömung wird stärker, und dir fällt der Wasserfall wieder ein. Der Wasserfall! Du versuchst, gegen die Strömung anzukämpfen, doch wirst wieder unter die Oberfläche gezogen. Plötzlich bekommst du starke Luftnot und versuchst dich an die Oberfläche zu kämpfen. Du bist jedoch zu spät, der Fluss verschwindet unter dir und fällt ab. Du fällst eine lange Strecke und hörst die Luft an dir vorbeirauschen. Das Wasser rauscht unter dir, als es in den See fällt. Moment, welcher See? Du drehst dich so, dass du wieder nach unten schaust. Du siehst dunklen Fels, und darin der vermeintliche See, wo der Wasserfall endet. Du merkst jedoch, dass der See ein Loch im Steinplateau ist. Es befindet sich kein Wasser dort, nur leuchtender Nebel und Wolken. Du fällst weiter und bist erstaunt, dass dein Herz noch normal schlägt, obwohl der Schock vom Fall dir immer noch in den Gliedern sitzt. Du kommst dem Wolkennebel immer näher. Du machst dich auf einen Aufprall mit dem Gestein darunter gefasst. Doch du berührst den Steinboden nicht, sondern landest auf den Wolken. Du wusstest nicht, dass das möglich war, doch du bist heilfroh darüber. Du liegst auf der Wolke, welche deinen Fall sanft abgefangen hat. Plötzlich lichtet sich der Nebel im Wolkensee. Du siehst, dass der Wolkennebel ein Loch in der Welt verdeckt hatte. Es ging nach unten weiter! Die Wolke unter dir fliegt durch das Loch. Unter dem Loch befindet sich der Himmel! Die Welt, in der du eben noch warst, sah nun von unten aus wie eine gewöhnliche Wolke mit Loch. Die Wolke unter dir fiel schneller. Du drehst dich um und siehst die Erde unter dir. Du schließt die Augen und lässt die Sonne dein Gesicht erwärmen. Als du das nächste mal deine Augen öffnest, schwebt die Wolke unter dem Kirschbaum in deinem Garten. Die Wolke setzt dich sanft ab und nimmt eine andere Form an. Die Wolke hat die Gestalt einer weißen, flauschigen Katze angenommen! Du liegst nun wieder unter dem Kirschbaum. Du siehst nach oben und schaust dir die Wolke mit dem Loch noch einmal an. Plötzlich ruft jemand deinen Namen. Du siehst zu deinem Haus hinüber. Deine Mutter steht an der Tür und ruft dich zum Essen herein. Du gehst zur Tür, wo deine Mutter schon wartet. Sie fragt dich, wen du denn da mitgebracht hättest. Als du dich umdrehst, siehst du die Katze noch hinter dir. Du erklärst deiner Mutter, die Katze würde Cloud heißen und kein Zuhause haben. "Danke", flüsterte die Katze. Du wunderst dich schon gar nicht mehr - die Katze war schließlich eben noch eine Wolke gewesen.

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