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Falsches Vertrauen

Das hier ist eine etwas andere und wahrscheinlich komplizierte Geschichte...

Hier geht es um Drachen und um eine kleine Gruppe von Jungs.

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    Die Luft war stickig und heiß. Ich öffnete die Augen und sah nach oben an die Decke einer Höhle. Ich drehte mich auf den Bauch und sah nach vorne.
    Die Luft war stickig und heiß. Ich öffnete die Augen und sah nach oben an die Decke einer Höhle. Ich drehte mich auf den Bauch und sah nach vorne. Ein schwacher Lichtstrahl beleuchtet die Umgebung. Ein Gitter vor mir versperrte mir den Ausgang. Langsam stand ich auf und sah an mir herab. Ein kleines Loch in der Wand ließ das Sonnenlicht hereinscheinen. Plötzlich legte sich ein Schatten über das Loch. „Was?" erschrocken drehte ich mich in die Richtung aus der die Stimme kam. Das Gitter wurde aufgedrückt. Ein dunkelgekleiderter Mann trat vor mich. Als ein tiefes Grollen hinter mir ertönte, sah er mich an und ging langsam zurück. Ich sprang zur Seite als die Wand hinter mir nach innen krachte. Ich kniff die Augen zusammen und hustete. Als ich wieder etwas sehen konnte stand ich auf und lief langsam zur Rückwand heraus. Der Wind wehte kühl um mich herum. Ich sprang auf einen Stein und setzte mich. Dann stupste mich etwas an und hätte mich fast vom Stein geschmissen. Ich stand auf und drehte mich um. „SKY." rief ich und umarmte ihn. Dann sprang ich auf seinen Rücken. Als der Mann SKY sah rannte er in die Höhle zurück und verschwand im Schatten. Als SKY vom Boden abhob, spürte ich ein Gefühl von Freude, ihn wieder zu haben. Hoch über den Wolken breitete er seine Schwingen aus und ließ sich vom Wind treiben. Die Sonnenstrahlen erwärmten meinen Körper und erschienen mir geheimnisvoller als sonst. „Was machst du hier?" Eine Stimme riss mich aus meinen Gedanken. Ich drehte meinen Kopf und sah eine Gestalt neben mir aus den Wolken auftauchen. Ein roter riesiger Drache tauchte unter der Person aus den Wolken auf. Er sah SKY mit zusammengekniffenen Augen an. „Runter!" flüsterte ich SKY zu und er ging in den Sinkflug. Als ich mich umsah, war ich erstaunt. Der rote Drache flog uns sehr schnell hinterher, fast zu schnell. „Jetzt!" schrie ich und SKY drehte sich so schnell um, dass der Drache nicht mehr rechtzeitig schalten konnte. Er krachte in uns hinein worauf SKY das Gleichgewicht verlor und in die Tiefe stürzte. Er fing sich wieder und segelte auf die Augenhöhe des roten Drachens. Als wir uns gegenüber waren zerriss ein hoher Schrei die Luft. Ich sah den Drachenreiter prüfend an. Er sah nicht sehr überrascht aus, auch wenn ein Funke von Panik in seinen Augen lag. Ich wandte mich von ihm und dem Drachen ab und stürzte mit Tempo 200 km/h auf SKY auf den Boden zu. Unten landete er sanft und ich stieg von seinem Rücken ab. Ein riesiger See erstreckte sich vor mir. Überall liefen Polizisten herum. „Ein Überfall...." murmelte eine Frau fassungslos. Doch bei dem Chaos denkt wahrscheinlich keiner mehr an einen Überfall. Ich schickte SKY weg, denn wenn jemand ihn hier sehen würde, würde man mich sofort verdächtigen. Ein Polizist stand am Rand des Sees und sah aus als hätte er es gesehen. Er kam auf mich zu und sah nicht sehr freundlich aus. Ich ging einen Schritt zur Seite als er auf mich losgehen wollte. „Du hast etwas damit zu tun!" brüllte er mich an. Er verfehlte sein Ziel und landete hart auf dem Boden. Ich zog einen Revolver aus meiner rechten Tasche und zielte. Ein Knall ertönte und der Polizist blieb reglos liegen. Ein Propellergeräusch ließ mich aufhorchen. Ich fuhr meinen Puls herunter und der Strom ließ nach. An meiner rechten Hand leuchtete etwas auf, es war das Zeichen das SKY in der Nähe war. Ein riesiger Schatten über mir lenkte mich ab. Ich sah nach oben und entdeckte SKY. Der Nachtteufel landete neben mir im Gras. Ich gab ihm einen Befehl. Er flog wieder nach oben und beschoss den Helikopter. Sein Plasmastrahl traf die Rotorblätter des Helikopters. Der Helikopter stürzte ab und ging am Boden in Flammen auf. Ein Rascheln hinter mir ließ mich neben SKY in Deckung gehen. Vier Polizisten kamen aus dem Wald heraus geschlichen. Als sie SKY entdeckten war es zu spät. Ein Nebel aus Feuer umhüllte sie. Ich bedankte mich bei SKY und ging lautlos in den Wald. Plötzlich zog mich jemand zurück und hielt mir etwas Kaltes an die Stirn. „Keine Bewegung!" zischte mich eine Stimme an. Ich schmunzelte. „Ok, ich bewege mich nicht." Sagte ich belustigt. Mein Gegenüber stutzte. „Nimm bitte die Waffe weg." Bat ich ihn. Er nahm die Waffe weg und ließ mich aufstehen. Ich sah an mir herunter und wischte den Dreck weg. „Was machst du hier?" fuhr ich ihn an. „Ich wollte..." „Ist auch egal." Meinte ich und wollte gehen. „Nein, warte, ich gehe mit dir weiter." Ich nickte und wir gingen zusammen weiter. „Feuer!" Ich erschrak und sah dass ein Schatten auf uns zuflog. Mein Bruder war hingegen erfreut und winkte kräftig. Dann erkannte ich wer es war und winkte auch. Ein Feuerstrahl schoss über den Wald als ich wenig später auf dem Rücken eines Nachtteufels saß. Er war groß und schwarz. Was andere nicht konnten war, sich in Brand zu setzen. Wenn SKY einen Schuss gerade aus nach vorne schoss konnte er hindurchfliegen und sich in Brand setzen. Das war als Reiter atemberaubend. Jedenfalls wenn man eine feuerfeste Rüstung an hatte. Sonst hast du bei einem Nachtteufel keine Chance. Endlich können wir uns auf den Heimweg machen. Zufrieden kommen wir Zuhause in unserem Unterschlupf an. Er besteht aus einem Riesigen Felsen über einem Fluss der in einer Höhle mündet. Dort können wir uns immer unterhalten und werden nicht gestört. Als wir landeten stand ein seltsamer Typ vor unserer Höhle. Irgendwie kam er mir bekannt vor. Wo hatte ich ihn nur schon einmal gesehen? Überlegte ich. Mein Bruder ging zu ihm und sprach in an. Da drehte sich der Typ abrupt um und ging auf meinen Bruder los. Nur hatte er nicht mit uns gerechnet. Ich sprang herunter und stellte mich schützend vor meinen Bruder. Ich verwandelte mich in einen Wyvern und sprang ihn mit ausgefahrenen Krallen an. Er sprang zur Seite und wich meinen Krallen aus. Doch als er die anderen Drachen sah, ergriff er die Flucht. Ich verwandelte mich zurück, doch ich wusste dass er nicht zum letzten Mal da war. Dann viel mir mein Bruder wieder ein. Ich rannte zu ihm. „Alles in Ordnung." sagte er bevor ich zu Wort kam. Ich half ihm auf. „Danke." Meinte er und sah mich an. „Was wollte der hier?" fügte er fragend hinzu. „Ich weiß es nicht, er wird aber nicht zum letzten Mal hier sein." Sagte ich. Mein Bruder nickte. Dann entfernte er sich und verschwand in der Höhle. Irgendwas stimmt hier nicht. Dachte ich. Ich setzte mich auf einen Stein und sah meinem Bruder zu, wie er aufmerksam vor der Höhle stand. Auf was wartet er? Langsam ging die Sonne auf, doch er stand immer noch vor der Höhle. Dann erfasste ich aus dem Augenwinkel eine Bewegung. Ich duckte mich hinter einen Felsen. Der Mann von vorhin kam zurück und lief vor meinem Bruder in die Höhle. Ich kam aus meiner Deckung und schlich ihnen nach. Bald hörte ich Stimmen. „Nein, er weiß nichts davon." hörte ich die Stimme meines Bruders. „Gut." Ich sah meinen Bruder in meine Richtung schauen. Schnell duckte ich mich. „Komm raus!" Ich stand auf und ging auf ihn zu. Er sah mich an und flüsterte dem Mann etwas ins Ohr. Der Mann entfernte sich aus der Höhle. Ich sah ihm für einen Moment lang nach. „Es gibt keine Möglichkeit mehr für euch zu entkommen!" sagte er. „Denkst Du?" schrie ich ihm hinterher. Plötzlich erstarrte mein Bruder und sah entsetzt zum Eingang der Höhle. „Hör auf!" drohte er. Ich sah zum Eingang und schüttelte entsetzt den Kopf. Der Mann hatte eine Dynamitstange in der Hand. „Wie kannst du so ruhig bleiben?" fragte ich ihn, doch er antwortete nicht. Mein Bruder stürzte vor doch blieb er kurz danach wieder stehen. Der Mann hatte die Dynamitstange angezündet und schmiss sie ihm vor die Beine. Mein Bruder sprang zurück. „Übrigens...,"rief er über das Zischende Geräusch heraus. „Schau wen ich hier habe!" Er ging einen Schritt zur Seite. Er gab den Blick auf 2 Käfige frei. In ihnen befanden sich SKY und Death. „Lass sie sofort frei!" schrie mein Bruder ihn an. Doch es brachte nichts, denn in diesem Moment explodierte das Dynamit. Seltsamerweise wurde ich von der Explosion nicht zurückgeschleudert, sondern blieb wie verwurzelt auf der Stelle stehen. Mein Bruder sah mich erstaunt an, als er sich aufrichtete. Ich sah mich in der Höhle um. Es staubte. Plötzlich fiel mir SKY wieder ein. Ich starrte auf den verschütteten Eingang. „Du kannst nicht durch die Wand schauen." Mein Bruder schmunzelte. Ich schnaubte und setzte mich auf den sandigen Boden. Mein Bruder kam zu mir. „Komm, suchen wir nach einem Ausgang." sagte er und sah mich an. Ich nahm seine Hand und stand auf.

    Als wir die Wand entlang tasteten blieb er plötzlich stehen. "Was ist?" fragte ich und blieb besorgt stehen. „Da ist Metall." Sagte er. „Weißt du, was das bedeutet?" fragte mein Bruder mich. „Nein...." Sagte ich zögernd. „Komm mal her." Ich rannte quer durch die Höhle zu ihm. „Lege deine Hand auf das Stück Metall." Meinte er als ich bei ihm war. Ich legte meine Hand auf das Metall.

    Ich spürte eine Kraft durch meinen Körper strömen und das Metall wurde heiß. Mein Bruder ging ein paar Schritte zurück. Dann ging plötzlich ein Licht über uns an. Nach und nach gingen weitere Lichter an und beleuchteten einen langen Gang. „Wir sind in einer Mine." Staunte mein Bruder und lief den Gang entlang. Ich nahm meine Hand von dem Metallstück und folgte ihm. Nach einigen Kurven blieben wir stehen. Wir waren in einer weiteren Höhle angekommen. Ein schwacher Lichtstrahl beleuchtete die Höhle. Aus dem Augenwinkel sah ich eine Bewegung und drehte mich um. Eine Fledermaus kam aus dem Schatten geflogen und verschwand an der Decke. „Wenn es einen Eingang gibt, muss es auch einen Ausgang geben." Überlegte mein Bruder laut. Die Worte hallten an den Wänden. Ein Luftzug bestätigte seinen Verdacht. Er sah nach oben und entdeckte ein kleines Loch. „Wie kommen wir da hinaus?" fragte mein Bruder und sah mich hilflos an. Da hatte ich eine Idee. Das Schwert an meiner rechten Hand leuchtete auf. Anschließen pfiff ich einige Male.

    Dann packte ich meinen Bruder am Arm und zog ihn an den Rand der Höhle.

    Die Decke der Höhle bröckelte und bekam Risse, bis sie schließlich mit lautem Krachen einfiel. Als sich der Staub langsam verzogen hatte öffnete ich die Augen. Blutseele, ein Todesgreifer, stand in der Mitte der Höhle und sah mich ausdruckslos an. Ich ging zu ihm und fuhr ihm vorsichtig über seine Flügel. Mein Bruder kam zu mir und sah Blutseele an.

    Blutseele senkte seinen Kopf bis er mit meinem Bruder auf Augenhöhe war.

    Ich sprang auf den Rücken des Todesgreifers und zog meinen Bruder zu mir hinauf. Dann gab ich Blutseele das Signal zum Abheben. Er flog aus der Höhle hinaus. Frische, kühle Luft wehte um uns herum. Plötzlich fiel mein Blick auf den Strand unter uns. Ein paar Männer liefen unter uns auf dem Strand zwischen einigen Käfigen herum. Ich sah, das einer der Männer nach oben auf uns zeigte. Dann kam ein weiterer Mann zu ihm. Es war der Mann von vorhin. Ein paar Männer beschossen uns. Die Pfeile sirrten durch die Luft. Blutseele schoss eine ätzende Flüssigkeit auf die Männer. Dann flog er hinunter und landete. Mein Bruder kämpfte mit seinem Schwert gegen eine große Menschenmenge an.

    Blutseele setzte die Männer mit der grünen Flüssigkeit außer Gefecht. Dann stand ich vor dem Mann dem ich schon zum dritten Mal begegnet bin. Ich sah aus dem Augenwinkel meinen Bruder, wie er sich mit Blutseele zu den Käfigen schleicht. Er öffnete alle Käfige bis er vor unseren Drachen stand. Er ließ seinen Nachtschatten Death frei und stand dann vor SKY. Die Luft knisterte vor Anspannung. Mein Bruder ließ SKY frei, doch SKY stürzte sich sofort auf den Mann und riss ihn zu Boden. Plötzlich bäumte der Nachtteufel sich auf und stellte sich unter Strom.


    (Weitere Kapitel noch nicht vorhanden)

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