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Vertrocknetes Blut - Die Kreaturen

Eine nähere Beschreibung der Kreaturen aus dieser dunklen Welt. [Originaltitel: The creatures of the demonic world by Hayden Rahmeel, Ausgabe 1956, letzte Überlesung 2012]

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    Einführung und sonstige wichtige Informationen

    Guten Morgen, Tag oder Abend, hier schreibt Hayden. Es ist momentan 19:38, der siebzehnte Oktober 1954. Ich fange hiermit an, dieses Handbuch zu schreiben. Ich hoffe, sogar die pathet-- die so tollen Beschützer, insbesondere die jüngeren Knaben, hiermit es schaffen werden, mehr über unsere Kreaturen zu erfahren. Ich bin ein Schwarzkünstler, ein hervorragender sogar, und ich werde euch führen. Eines Tages werdet ihr mir noch danken. Hoffe ich zumindest.

    – Hayden Rahmeel

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    Index

    Kapitel 1 - Einführung und sonstige wichtige Informationen
    Kapitel 2 - Index
    Kapitel 3 - Beschützer
    Kapitel 4 - Gestaltswandler
    Kapitel 5 - Schwarzkünstler
    Kapitel 6 - Eisenwölfe
    Kapitel 7 - Psycheys
    Kapitel 8 - Blutsauger

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    Beschützer
    [17:45-18:34, achtzehnter November, 1954]

    Ach, unsere liebe Verteidiger. Die Beschützer sind ziemlich simple Kreaturen; sie kämpfen, trainieren ihren ganzen Leben lang - wenn sie können - um Dämone zu bekämpfen, wie großzügig von ihnen. Wieso? Der richtige Grund ist uns eigentlich noch nicht richtig bekannt, doch wir werden es später besprechen können [siehe bei 'Herkunft'].

    Beschützer scheinen keine besondere Fähigkeiten zu haben, außer dass sie etwas schneller und stärker sind. Die Kraft, die sie brauchen, kommt eher vom Training als von angeborenen Talenten. Warum wurden nicht andere, passendere Kreaturen ausgewählt, um Dämone zu bekämpfen? Ein weiteres Mysterium. Vielleicht liegt es daran, dass es unglaublich viele Beschützer gibt. Fast alle große Städte haben eine sogenannte Institution, Gemeinschaften die von den Beschützer gegründet wurden.¹ Dadurch können sie besser Dämone bekämpfen.

    Herkunft

    Schon lange wird die Frage gestellt, woher kommen Beschützer? Sind sie einfach aufgetaucht? Woher haben sie ihre Kräfte? Laut 'Geschichte der Schutzpatronen' [Unbekannter Schriftsteller, 1894] haben die Beschützer die Fähigkeit, Dämone zu sehen und gegen ihnen anzutreten von den Engel, sie wurden nämlich angeblich von ihnen gesegnet. Doch das ist auch nur eine Theorie.

    Etymologie

    Naja, den Namen, den Beschützer haben, ist eigentlich ziemlich selbsterklärend, doch hat es eine Geschichte? Es ist bekannt, dass Beschützer bis 1914 'Schutzpatronen' genannt wurden, doch viel mehr weiß man nicht. Beschützer kam als Slang zur Welt und ist seitdem so geblieben.

    Besonderheiten

    Keine zurzeit bekannte.

    ¹ Update 2012: Es wurde bewiesen, dass zwei Schwarzkünstler bei der Gründung der ersten Institution geholfen haben.

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    Gestaltswandler
    [13:55-15:03, erster Dezember, 1954]

    Schon etwas interessantere Wesen, Gestaltswandler haben die Fähigkeit, zu mutieren und ihre äußere Form zu verändern. Einige schaffen es sogar, sich zu Tieren zu verwandeln. Oft kooperieren sie mit den Institutionen; zum Beispiel wurden 1934 viele Gestaltswandler als Spione genutzt. Sie leben länger als normale Menschen und schaffen es manchmal sogar bis zu den 150, 200 Jahre; dass sie veralten kann man daran erkennen, dass die Schrift auf ihre Ringe [siehe bei 'Besonderheiten'] langsam verblasst.

    Herkunft

    Es ist bekannt, dass Gestaltswandler von Dämone stammen, auf jeden Fall fließt in ihnen dämonisches Blut, doch sie scheinen friedlicher und überlegener zu sein. Die erste Gestaltswandler kommen angeblich aus Europa [Italien].

    Etymologie

    Originelle Form des Namens war Italienisch, 'mutaforma', welche sich dann in verschiedenen Sprachen übersetzt hat, [English => shapeshifter]

    Besonderheiten

    Alle Gestaltswandler werden mit einen Ring an der Hand geboren, worauf in kunstvoller Schrift ihr Name eingeritzt ist. Sie können es nicht abnehmen und es hilft den anderen Kreaturen dabei, sie zu erkennen - Dämone wissen darüber aber glücklicherweise noch nichts.

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    Schwarzkünstler
    [23:01-23:57, vierzehnter Dezember 1954]

    Endlich mal eine tatsächlich fähige Spezies! Schwarzkünstler sind Magier, die hauptsächlich kleine Zauber machen und Rituale führen, die zum Beispiel zur Geister-/Dämonenbeschwörung dienen. Von allen menschenähnlichen Kreaturen sind sie die ältesten; sie wurden etwa zur Zeit der Dämonen geboren. Schwarzkünstler veralten irgendwann nicht mehr; an einen bestimmten Punkt ihres Lebens, der von Schwarzkünstler zu Schwarzkünstler weichen kann, bleiben sie vom Körperalter her eingefroren. Sie helfen manchmal den Beschützer, besonders beim Schutz der Institutionen. Zum ersten Mal wurden die Schutzschilde auf die Bastille in Paris eingesetzt, 1754.

    Herkunft

    Schwarzkünstler sind wahrscheinlich ebenso mit Dämone verwandt, oder mit Elfen. Es ist nicht alles über ihre Herkunft bekannt, nein, eigentlich weiß man praktisch nichts.

    Etymologie

    Man könnte sich fragen, wieso die Schwarzkünstler so heißen, treiben sie etwa schwarze, dunkle Magie? Es gibt zwei Theorien, eine dreht sich um, eben, die schwarze Magie. Bei der anderen geht es um die Pest und die Tatsache, dass einige Schwarzkünstler als 'Ärzte' gearbeitet haben und dass später womöglich ihr Name zu Schwarzkünstler gewechselt ist, weil sie für die Menschen Künstler waren, die in schwarze Kleidung rumliefen.

    Besonderheiten

    Sie können ihre Magie so einsetzen, wie sie möchten, und vom Alter her sind sie unsterblich. Fürchtet euch.

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    Eisenwölfe
    [07:56-09:11, vierter Januar 1955]

    Eisenwölfe sind kräftige, gefährliche Wesen. Ihr Pelz ist silbergrau und sie haben spitze Zähne, die Menschenfleisch innerhalb Sekunden zu Fetzen zerreißen können. Zudem sind sie auch ziemlich schnell; es lohnt sich, sie zu bekämpfen, denn wegrennen wird man wahrscheinlich nicht können. Sie haben den Gehirn und die Seele eines Menschens, stecken jedoch im Körper eines Tieres.

    Herkunft

    Die wohl wahrscheinlichste Theorie ist dass die Eisenwölfe von Gestaltswandler abstammen, die zu lange in ihrer Tierform geblieben sind und deswegen nun nicht mehr zurück zu Menschen können. Die ersten Eisenwölfe wurden in Griechenland besichtigt.

    Etymologie

    Es gibt mal wieder zwei Theorien. Die erste ist, dass dieser Name von ihrer Pelzfarbe kommt, besonders bei den Exemplaren, die noch ein paar leicht rostfarbene Flecken haben, also die Farbe von Eisen. Die zweite ist, dass die Griechen die Eisenwölfe mit Steinen beworfen haben, als sie diese zum ersten Mal gesehen haben, und beobachtet haben, wie die Steine wegen der Härte ihrer Haut abgeprallt sind, worauf sie vermutet haben, dass die Wölfe aus Eisen bestanden.

    Besonderheiten

    Sind gegenüber praktisch jedem feindlich eingestellt.

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    Psycheys
    [11:23-11:59, zehnter Januar 1955]

    Die meisten sind friedlich und kämpfen nicht so gerne, sondern arbeiten oft sogar unter Menschen als Ärzte, Lehrer, Ingenieure etc. Schlau sind sie auch, hervorragende Pläner, was vielleicht auch daran liegt, dass sie Gedanken lesen können, zumindest wenn richtig trainiert. Telekinesis beherrschen manche Psycheys auch, doch keine besonders starke. Diese Wesen begannen etwa im 15ten Jahrhundert aufzutauchen, Richtung Südamerika.

    Herkunft

    Weitere Verwandte der Dämone, genauer gesagt sind Psycheys zur Hälfte Dämon und zur anderen Hälfte Mensch, was oft zu Diskriminierung und Aggression gegenüber ihnen von den Beschützer führt.¹ Ihre Kräfte stammen von dämonisches Blut.

    Etymologie

    Erst in 1920 wurden Psycheys als eigene Spezies und nicht Unterart der Dämone klassifiziert, weshalb ihr Name nur von Slang kommt. Es ist von englischer Herkunft und wurde in anderen Sprachen fast nicht verändert.

    Besonderheiten

    Manche Psycheys können durch Gedanken mit Dämone kommunizieren.

    ¹ Update 2012: 17 März 2009 wurde ein Gesetz für den Schutz der Psycheys die verbunden mit Institutionen arbeiten eingerichtet.

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    Blutsauger

    Man könnte sie auch als Vampire bezeichnen, da sie praktisch welche sind. Nur macht ihnen die Sonne keine große Probleme [außer wenn sie lange dieser ausgesetzt sind]. Sie ernähren sich von Blut und sind eigentlich meistens nachts unterwegs. Im Gegensatz zu Schwarzkünstler und Gestaltswandler verbünden sie sich recht selten mit Beschützer. Blutsauger dürfen Tierblut trinken und die von Menschenopfer, solange die Opfer überleben. Sonst dürfen die Beschützer Maßnahmen ergreifen, so geht das Gesetz. Sie können sich nur durch Bisse vermehren. Nicht alle, die gebissen werden, werden zu Blutsauger; es gibt eine Zeremonie, wovon nur unsere kleine Vampire wissen. Sie sind tot und haben dementsprechend kein Blut in sich, weshalb es unglaublich schwer ist, sie zu besiegen.

    Herkunft

    Die Legenden deuten darauf hin, dass der erste Blutsauger von einen Dämon gebissen wurde, worauf es Wutanfälle hatte und andere biss. So breitete sich die 'Vampirische Epidemie' in ganz Europa aus, kam zu Afrika, später [etwa 1680] zu Amerika und zu den anderen Kontinenten.

    Etymologie

    'Blutsauger' kommt vom Englischen. Die Londoner waren die ersten, die mit Blutsauger bekämpfen anfingen, wobei sie von ihnen als 'bloodsuckers' sprachen. So blieb es dann in der Sprache fest.

    Besonderheiten

    Eine wirksame Methode, Blutsauger zu bekämpfen, da sie nicht besonders leicht verletzt werden, ist von Gott gesegnete Objekte nutzen, z. B. durch Kreuze, Abbildungen von Jesus, Weihwasser etc. Viele Beschützer befeuchten ihre Waffen einfach mit Weihwasser.

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