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~ The Promised Neverland ~ [Fanfiktion]

Das hier ist die Fanfiktion zu dem gleichnamigen RPG

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    ~Prolog~


    Immer noch müde stieg ich heute Morgen aus meinem warmen Bett, das mich dazu verlockte mich doch wieder in meine Decke zu kuscheln und dort friedlich weiterzuschlafen. Trotzdem musste ich zum Frühstück gehen, wo alle meine Geschwister schon auf mich warteten. Nunja, es sind nicht wirklich meine Geschwister, wir leben ja schliesslich in einem Waisenhaus. Dort bekommen wir leckeres essen zum essen, schöne Kleider und weiche Betten zum schlafen. Unsere,, Mama” und die Schwestern passen gut auf uns auf. Ich war eigentlich ganz zu frieden mit meinem Leben, bis heute. Heute hat sich alles verändert.

    Nach dem Frühstück wurde ein kleiner Junge adoptiert. Er hiess
    Finn.,, Ich werde dich vermissen, Aoi!”, schluchzte der Kleine mit tränenden Augen. Mit diesen Worten ging er dann mit,, Mama” mit. Schon wieder war eines meiner lieben Geschwister adoptiert worden…dabei war ich doch schon viel länger in unserem Waisenhaus…Bedröppelt ging ich hinauf zu meinem Zimmer. Doch ich erschrak als ich sah was dort auf dem Flur lag. Finns geliebtes Spielzeugauto! Schell schnappte ich es und hastete nach draußen um es ihm zurück zu geben. Ob ich schon zu spät komme? Ich rannte so schnell wie ich konnte. Dann blieb ich abrupt und aus der Puste stehen. Das Tor! Da kann ich nicht durch! Das ist strengstens untersagt! Ich zögerte. Soll ich es wagen mich hindurch zu schleichen? So fasste ich schliesslich einen Entschluss. Vorsichtig öffnete ich das schwere Eisentor. Dann befand ich mich in einem dunklen Raum, wo mitten im Weg ein Laster stand.,, Finn?”, flüsterte ich, so leise, dass man es fast nicht hörte. Langsam tappte ich ein paar Schritte vorwärts.,, Hallo?” Ich schlich mich zum Laster und schaute durch die Fenster. Niemand da…Vielleicht auf der Ladefläche? Unsicher öffnete ich die quietschende Tür der Ladefläche. Das Geräusch des runterfallenden Spielzeugautos hallte im Raum wieder. Es war mir vor Schreck heruntergefallen. Voller Angst blickte ich auf die Lagerfläche. Finn starrte mich mit toten Augen an. Plötzlich hörte ich Schritte und ohne den Schock verarbeiten zu können versteckte ich mich unter dem Laster. Dann griff eine große Hand den toten Finn.,, Tut mir leid, dass es keine beste Ware gab…”, sagte Mama. Ich musste mich zusammenreissen damit ich nicht losschrie. Weiter hörte ich nur ein grummeln:,, Besser als gar nichts. Das Gehirn schmeckt immer noch.”

    Ich weiss ehrlich gesagt gar nicht wie ich es geschafft habe zu entkommen und nun hier zu sitzen um dir diese grauenhafte Geschichte zu erzählen. Das hier ist kein Waisenhaus, sondern eine Plantage. Und wir sind keine Kinder, sondern Ware dessen Wert an der Größe des Gehirns bestimmt wird. Mama ist böse. Sie verkauft uns and schreckliche Dämonen. Wir müssen von hier flüchten und Überleben! Überleben wir gemeinsam!

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    ~Versteckspiel~


    Nachdem ich dir damals alles erzählt hatte, ging ich essen. Essen hilft beim entspannen; es bringt einen auf andere Gedanken. Also nahm ich mir tiefgekühltes Hühnchen aus unserem kleinen Kühlschrank und stellte es in die Mikrowelle. “Ping”, machte es, als das Hühnchen fertig war und ich begann zu essen. Doch entspannen konnte ich nicht.,, Was machst du da, Aoi?”, piepste die kleine Nina aufgeregt.,, Essen. Siehst du doch”, sagte ich genervt.
    ,, Was denn?”
    ,, Hünchen.”
    ,, Kann ich auch was?”
    ,, Klar.”
    ,, Danke!”
    Sie griff gierig zur Gabel und fing an zu essen. Ich schaute ihr zu. Dann war sie fertig.,, Jetzt gehen wir raus!” Schon rannte sie nach draußen und mir blieb nichts anderes übrig als ihr zu folgen. Nina tappste freudig durchs Gras und hüpfte bis zu dem kleinen Wald, der ans Waisenhaus grenzte. Plötzlich wollte ich dem anbahnenden Mädchen alles erzählen. Dann müsste ich die Last von dem schrecklichen Wissen nicht alleine tragen…,, Duu, Nina…Ich möchte dir was erzählen, okay?”
    ,, Was denn, Aoi?” Ich packte sie am Handgelenk und zog sie mit ins Gebüsch.,, Das wirst du gleich sehen...Aber erstmal müssen wir sichergehen das uns niemand hört.” Ich blickte mich um. Okay, niemand da.,, Mann, Aoi, du bist komisch! Erzähl schon!” Nina blickte mich ungeduldig und neugierig an. Ich fing an zu erzählen:,, Gut. Also...Du weißt doch das Finn ausgeliefert worden ist, oder? Genau...Er hat sein Spielzeugauto im Haus vergessen, also bin ich losgerannt um es ihm zu geben. Ich musste sogar durch das Tor. Und dann...dann”, ich schluckte.,, Und dann?”, fragte Nina.
    ,, Dann..Finn ist tot! Er lag im Laster! Mausetot! Und da war so ein Monster… es hat ihn gegessen! Wegen seinem Gehirn! Und...Mama war dabei! Sie verkauft uns an diese Dämonen! Die essen uns dann und wir sind tot. Dia anderen, die ausgeliefert wurden sind wahrscheinlich auch tot.”, sprudelte es entsetzt aus mir heraus. Nina blickte mich unsicher mit verwirrten Augen an.,, Du lügst doch! Du willst mich doch nur veräppeln!”, schrie sie.,, Ich wünschte, ich würde lügen, Nina! Ich tu’s aber nicht. Bitte, bitte vertraue mir. Nur dieses eine Mal.”, flehte ich. Nina fing an zu weinen, wenn auch nur ein bisschen.,, Das stimmt nicht… Das darf nicht stimmen! Ich will nicht das es stimmt!” Ich nahm sie in den Arm.,, Alles wird gut. Es tut mir leid”,, Wieso? Wieso bloss? Mama war immer so lieb…!”,, Hör zu, Nina”, erklärte ich ihr,,, nur wir beide wissen davon. Du darfst es niemandem anderen erzählen. Mama darf es auf keinen Fall herausfinden!”
    ,, Was darf Mama nicht herausfinden?” Mit einem lächeln auf dem Gesicht trat Rin aus dem Gebüsch. Ihre fast violetten Augen funkelten Neugierig. Ich zuckte zusammen. Ob sie alles mitbekommen hatte? Ich wollte es ja erstmal nur Nina erzählen…,, Naaa? Heckst du wieder einen deiner Streiche aus, Aoi?”, fragte Rin.,, Ja… Jaaa genau!”, lachte ich unsicher. Ich kann nicht sehr gut Lügen.,, Wir wollten Mama ein Pupskissen auf den Stuhl legen!”, half mir Nina.,, Na klar, ein Pupskissen.” Rin grinste fröhlich. Es schien nicht so, dass sie uns gehört hatte.,, Glaubst du uns nicht?”, fragte ich.,, Nö.”, antwortete sie frech,,, Wollen wir verstecken spielen?”,, Okay… “ Mir kam es ganz gelegen, dass Rin das Thema wechselte. Gut, mir war wirklich nicht nach spielen zu Mute, aber vielleicht sollte ich auch mal Spaß haben dürfen, nach all dem wirren Zeugs.,, Aoi zählt!”,, Jaa! Bis dreißig, okay?” Na toll. Jetzt war ich wieder die jenige die zählen sollte.,, Na gut!” 1… 2… 3… Denen werd ich’s heimzahlen! 9… 10… 11… Ich zählte noch eine Weile. 29…,,30! Ich komme! Versteck oder nicht!” Somit schlich ich dann auch loß. Ich lugte hinter den ein oder anderen Baum, zwängte mich durch Büsche, fand aber trotzdem keinen von beiden.,, Ninaaa! Riiiin!”, rief ich, obwohl ich wusste, dass die beiden sowieso nicht freiwillig aus ihrem Versteck kommen würden. Plötzlich raschelte es. Hihi! Da habt ihr euch verraten! Das rascheln kam von einem großgewachsenen Brombeerbusch, der ein perfektes versteck hergab. Immer weiter schlich ich zu dem wilden Gewächs. Endlich habe ich jemanden gefunden. Mit der Hand versuchte ich die Zweige auseinander zu schieben. Dann schrie ich.

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