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Memento Mori - BLACK RAVEN -

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10 Kapitel - 884 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 117 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Yggdrasil, ein Land voller guten, aber auch schlechten Seiten. Hier, im Land der Freiheit, leben Unterweltler, Menschen und Übernatürliche Wesen. Jedes dieser drei Rassen hat sein eigenes Land, friedlich lebend mit den anderen, bis vor kurzem. Yggdrasil spaltete sich in den Freistaat Avalon und dem Königreich Grimory. Beide werden von einem jeweiligen König beherrscht, in Avalon sind es die Götter und in Grimory der Teufel höchstpersönlich. Aber wie geschah das alles? Warum ist Yggdrasil gespalten? Was ist mit den Menschen passiert? Wie geht es weiter? Viele Fragen kamen auf aber wurden nie beantwortet, erst nach 5000 Jahren kam jemand, der die Antworten suchte.

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Yggdrasil, das Land der Freiheit

„MIKI! STEH ENDLICH AUF DU IDIOT!“ schrie Shawn aus der Küche des Palastes. Shawn war ein groß gewachsener junger Mann, welcher lange silberne Haare, sturmgraue Augen und ein Lächeln, welches jeden zum Schmelzen bringt hatte. Er war einer dieser Typ Männer, welche immer ordentlich gekleidet waren, höfflich sprachen, so wie ein Soldat oder ein Sohn aus gutem Hause. Als ich ihn das erste Mal kennenlernte überwältigte mich sein Selbstbewusstsein, welche er förmlich ausstrahlte. Miki hingegen, oder besser Mikaela, ist eher einer dieser Männer, welche gelangweilt dastehen und dich ignorieren. Bei ihm wusste ich nie, ob er es ernst meinte, mich verarschte oder einfach keine Lust hatte. Er hatte immer diese kühle Aura an sich, welche man durch seine kalten, violetten Augen noch mehr spürte. Er hatte immer zerzaustes Haar gehabt, mittellang zur Seite hängend. Auf den ersten Blick hätte sich sicher die meisten in den heißen Bad Boy verliebt, aber Miki war keiner dieser Männer die Frauen bemerkten, selbst wenn man wunderschön war, er hatte nur Augen für einen.
„Warum schreist du so? Du weißt ich bin ein Langschläfer…“ murrte Mikaela gähnend während er die Treppen herunter geschlürft kam. „Ich weiß… wir müssen aber gleich los…“ - „Los? Wohin?“ fragte er verdutzt und dehnte sich erstmal bevor er sich setzte. „Zu Valerie’s Beerdigung…“ entgegnete Shawn Miki nachdem er seine Tasse voller Kaffee abgesetzt hatte. Miki schwieg und nickte bloß „Ich geh mich umziehen…“ – „Willst du nicht frühstückten?“ – „Hunger ist vergangen…“ seufzend wusch Shawn das Geschirr ab und wartete dann auf Miki. Als sie bei der Zeremonie ankamen, hatte sie schon begonnen. Insgesamt waren nur 4 Personen dort, Shawn, Miki, der Priester und Valerie’s Vater…. mein Vater. Dort wo wir starten, wo die Geschichte Yggdrasil’s beginnt, ist an meiner Beerdigung. Mein Name ist Valerie Calypso, Tochter des Teufels und Beschützerin von Yggdrasil. Warum die Geschichte von Yggdrasil mit meinem Tod beginnt? Weil jede Geschichte mit einem Ende anfängt.
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Die Droschke überquerte den Fluss, welcher das Festland der Grimory von dem Freistaat Avalon trennte. Obwohl es ein einziges Land war, waren die Bewohner im Krieg. Die unterschiedlichsten Rassen lebten in Yggdrasil, dem Land der Freiheit. Doch seit tausenden von Jahren herrschte Krieg anstatt Frieden. „Wir sind da Miss…“ sagte der Droschkenkutscher und hielt an. Er riss mich aus meinen Gedanken und ich sah raus. „Ah… Danke…“ ich stieg aus und gab ihm das Geld. „Ich hoffe sie bleiben gesund Miss…“ sagte er besorgt und ich lachte leicht. „Keine Sorge…. Ich werde so schnell nicht sterben… Achten Sie gut auf sich, ja? Bis irgendwann mal vielleicht…“ entgegnete ich winkend dem Droschkenkutscher, bevor ich in den Himmel sah. // Wenn man praktisch schon tot ist, wie soll man da sterben? // fragte ich mich innerlich und sah auf das Land vor mir. Das einst grüne Land war verdorben und bestand nur noch aus Asche. Ich sah viele verbrannte Körper aber konnte nicht zu ordnen zu welcher Rasse sie gehörten. Tiefeinatmend machte ich mich auf den Weg durch das Niemandsland. Der Geruch von verbranntem Fleisch, vermischt mit Eisen und verkohltem Holz erweckte einen Würgereiz in mir. In meiner Heimat, dem Königreich der Grimory, war dieser Geruch normal doch etwas war anders. Wie von selbst fing mein Herz schneller an zu schlagen, rasend vor Angst. Ich hörte ein leises Rascheln und drehte mich in die Richtung. Das Adrenalin schoss mir durch die Venen und befahl meinem Körper zu rennen so schnell er konnte. Ich rannte über das Feld voller Leichen, konnte aber hören das mein Verfolger mir dicht auf den Fersen war. Als ich mich umdrehte spürte ich einen stechenden Schmerz und wurde bewusstlos.

(in Bearbeitung)

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