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Die Hüter des Lichts - Eine neue Hüterin

Die 5 Hüter des Lichts leben weiterhin in Frieden, ohne Probleme oder sonstiges. Eines Tages sagte der Mann im Mond, es gäbe eine neue Hüterin.. wer wird es sein?

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    Die Unbekannte

    Es war ein normaler Tag wie jeder andere. Der Weihnachtsmann, der Osterhase, der Sandmann, die Zahnfee und Jack Frost leben in Frieden, ohne Probleme oder sonstiges. Pitch ist längst besiegt worden und die Kinder sind in Sicherheit. Doch an diesem Tag geschah etwas eigenartiges...
    "Ich geh ein bisschen spazieren.", sagte Jack, und flog davon. Er beobachtete Jamie dabei, wie er mit den anderen Kindern spielt. Als er wieder gehen wollte, sah er ein paar Meter weiter weg, wie sich ein Portal auf dem gefrorenem See öffnete. Dann plötzlich, fiel ein Mädchen heraus, und stürzte auf den gefrorenen See. Sie hatte dunkelblaues Haar, trug zwei Zöpfe, hatte eine außergewöhnliche Augenfarbe (rosarot) und als Pupillen zwei dunkle Sterne. Ihr Blick kam ein bisschen frech rüber. "Autsch! Das hat weh getan..", sie rieb sich den Kopf. "Wo bin ich?", sie sah sich verwirrt um. Jack beobachtete sie aus einem Baum. "Wer ist das? Und wie kommt sie hier her?", fragte er sich. Das Mädchen stand auf, sah sich um und sprach: "Ich hab mich ja mal verirrt.. am besten sehe ich mich mal um.", und so machte sie sich auf den Weg. Jack dachte sich, er sollte sie mal ansprechen. "Hey, du! Kannst du mich sehen?", fragte er neugierig. "Huh?" Sie drehte sich um und starrte Jack an. "Ähm.. ja, kann ich.. wer bist du? Und wo bin ich hier?", fragte sie und musterte Jack dabei. "Hmm.. wo ist denn deine Familie?", fragte Jack und musterte sie auch. "Oh, ich hab keine Familie mehr..", antwortete sie traurig, und schaute auf den Boden. "Oh.. das tut mir leid.. Ich bin übrigens Jack Frost!", Jack lächelte. Sie lächelte zurück. "Crystal.", antwortete sie kurz und lächelte zurück. "Wo kommst du her?", fragte Jack misstrauisch. "Ich komme aus einer anderen Welt.. dort gibt es keine Magie, oder irgendwas. Ich bin geflohen, ich hatte es einfach nicht mehr ausgehalten.", erklärte Crystal. "Hmm.. okay. Wie alt bist du denn?" "Oh, also.. ich bin unsterblich.. ich lebe seit 132 Jahren, habe aber das aussehen einer 16 jährigen.", erzählte sie nervös. "Echt? Zufall. Ich bin eigentlich schon 300 Jahre alt, sehe aber aus wie ein 17 jähriger Teenager.", er kam runter vom Baum, und stand vor ihr. Sie waren ungefähr gleich groß. "Cool. Also dein Name ist Jack.. ..Frost?", fragte Crystal, und sah dabei ziemlich nachdenklich aus. "Ja wieso? Ich bin ein Hüter.", antwortete Jack. "Also bist du doch verantwortlich für den Winter!", Crystal freute sich und lächelte. Sie hatte ein echt schönes Lächeln. "Ja.. woher weißt du das?", Jack sah sie geschockt an. "Naja.. in meiner Welt glaubt keiner an Magie, an den Weihnachtsmann oder so.. außer mir. Ich wusste es gibt jemanden, der es schneien lässt! Und das bist du!", sie sah Jack an. Als Jack gerade antworten wollte, fing ein kleines Gerät an zu piepen. "Oh, ich muss los. Die anderen Hüter suchen schon nach mir.. wir sehen uns.", sagte Jack und flog davon.

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    Als Jack davon flog, entschied sich Crystal dazu, sich ein wenig umzusehen. Ein paar Meilen weiter traf sie auf ein Dorf. Währenddessen bei Jack. "Bin schon da!" "Jack, wo warst du?", fragte Nord misstrauisch. "Ich hab Jamie und seine Freunde beim spielen beobachtet, da traf ich auf ein Mädchen, dass aus einem Portal fiel. Ihr Name ist Crystal und sie ist genau wie wir, unsterblich. Mehr weiß ich jetzt auch nicht über sie.. nur das sie aus einer anderen Welt, ohne Magie oder sonstiges geflohen ist.", erzählte Jack den anderen. "Jack, das ist ja ganz interessant, aber es gibt gerade wichtigeres. Der Mann im Mond..", sprach die Zahnfee und schaute zum Mond. "Der Mann im Mond? Was will er uns sagen?", fragte Jack und schaute zum Mond hinauf. Plötzlich kam der große Kristall, doch statt jemandem, war ein Stern zu sehen. "Ein.. Stern? Was soll das denn heißen?", regte sich der Osterhase auf. "Hmm.. anscheinend müssen wir das selbst herausfinden.", stellte Nord fest. Später ging Jack zu dem Ort, an dem er Crystal traf. Sie war nicht da. Also schaute Jack sich nach ihr um, schließlich fand er sie in dem Dorf, wie sie Sophies Haare flechtete. "Hey, Crystal!", Jack sah ihr dabei zu, wie sie Sophie frisierte. "Hallo Jack! Wieder da?", sie sah zu ihm hoch. Jack nickte. Crystal fand einen Ort, an dem sie schlafen konnte, und lebte nun dort seit ca. 5 Tagen. Jack und Crystal verstehen sich sehr gut, es gab weiterhin keine Probleme. Am nächsten Tag hatte Jack jede Menge mit den Hütern zu tun. Die anderen hatten im Moment viel zu tun und Jack musste ihnen nun mal helfen. "Kann ich jetzt gehen?", fragte Jack genervt. "Ja, geh schon, bevor ich mir noch meine Ohren ausreiße!", rief der Osterhase wütend. Jack machte sich auf den Weg zu Crystal, aber er konnte sie einfach nicht finden. "Crystal? Crystal!", rief er nach ihr, aber keine Spur von ihr. Jack fing an sich Sorgen zu machen und begann, nach ihr zu suchen. "Was ist wenn ihr etwas passiert ist?", dachte Jack. Das könnte er sich nie verzeihen.

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    Was ist mit Crystal los?

    Nach einer ganzen Weile suchen fand Jack sie endlich. Sie saß ganz alleine an einen Baum gelehnt, und dachte laut nach. Jack kam näher, um zu hören, was sie sagte. "Wie mache ich, das dass aufhört? Ich wünschte ich könnte einfach.. Nein! Ich kann das nicht tun..", sie machte eine Pause und seufzte. "Ich habe wohl keine andere Wahl..", dann verschwand sie im Dunkeln. "Merkwürdig..", dachte sich Jack. Was soll aufhören? Was meint sie damit, dass sie keine andere Wahl hätte? Jack verstand es nicht. Noch nicht. Denn am nächsten Tag passierte etwas furchtbares. Jack wollte nach Crystal sehen, und dort fand er sie. Mit einem blutigem Messer in der Hand stand sie vor einem verletzten Polizisten, der eine Schusswaffe in seiner Hand hielt, jederzeit bereit zu schießen. Es sah fast so aus, als würden Crystals Augen vor Wut glühen. "Crystal, hör auf! Warum tust du das!", Jack stellte sich zwischen die beiden und sah sie mit einem finsteren Blick an. "Jack, ich..", sie verstummte und schaute beschämt zu Boden. "Warum tust du das?", fragte Jack und schaute ihr traurig in die Augen. "Weil.. ich muss das tun! Ich habe keine andere Wahl, ich halte das einfach nicht mehr aus! ...nur so kann ich meinen Vater stolz machen..", sprach sie leise. "Deinen Vater stolz machen! Indem du einen unschuldigen Menschen tötest!", Jack konnte nicht glauben, was er da hörte. "So ein Quatsch! Ich kann nicht glauben, das du das tust und mich jetzt auch noch anlügst!", Jack war sauer. Er war so wütend, das er gar nicht bemerkte, was er da gerade sagte; "Ich hasse dich!", schrie er Crystal an. Der Polizist war längst geflohen. Crystal ließ geschockt das Messer fallen, und man hörte ein lautes, schmerzhaftes Knacken. "Was.. was war das?", Jack schaute auf das Messer, dann auf Crystal. Dann realisierte er, was er da gerade gesagt hatte. Crystal stand vor ihm, mit Tränen in den Augen. Das Geräusch, das Jack hörte, war Crystals Herz, wie es gerade in Stücke zerbrach. "W-wenn du mich hasst.. dann macht es dir bestimmt nichts aus wenn ich das hier tue.", schluchzte sie. Dann rannte sie, so schnell sie konnte auf eine Schlucht zu. "Crystal stop!", schrie Jack, und rannte ihr hinterher. Weniger als einen Meter vor der Klippe, schaffte es Jack, Crystals Hand zu greifen, und sie in seine Arme zu schließen. "Crystal.. bitte.. hör mir zu. Es tut mir leid.. ich wollte dich nicht verletzten. Ich hasse dich nicht, aber.. bitte erzähl mir was los ist.", Jack sah ihr tief in die Augen, mit so einem Blick der sagte; "Alles wird gut."

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    Crystals Vergangenheit

    "Tut mir leid.. ich wollte das alles nicht, aber.. es hat eh keinen Zweck.. meinen Vater stolz zu machen, ist einfach unmöglich.. alles was ich wollte, war eine gewöhnliche Familie..", Crystal fühlte sich furchtbar, für das, was sie gerade tat. "Bitte erzähl mir, was mit deiner Familie passiert ist.", Jack lächelte sie vorsichtig an. Crystal nickte, und begann: "Das alles geschah letztes Jahr.. Meine Mutter fing an, sich seltsam zu benehmen. Sie ließ niemanden mehr an sich ran, redete nicht mehr mit uns. Mit uns meine ich mit meiner kleinen Schwester, meinem großen Bruder, und meinem Vater. Mein Vater war besessen von Finsternis, ich wusste also es hat bestimmt irgendwas mit ihm zu tun. Und ich lag auch richtig. Meine Mutter wusste ihr Schicksal. Ihr Schicksal, von ihrem eigenem Mann getötet zu werden. Und ich, mein Bruder und meine Schwester könnten nichts dagegen tun. Als mein Vater dann realisierte, was er getan hat, hielt er es nicht mehr aus. Also begann er Selbstmord. Beides geschah am gleichen Tag. Meiner kleinen Schwester, Anne, ging es furchtbar. Sie konnte einfach nicht ohne Mutter leben. Ich versuchte sie aufzumuntern, dass alles gut wird. Ein paar Tage später erfuhr ich dann von dem grausamen Schicksal meines Bruders. Aber das möchte ich gar nicht erst erzählen.. jedenfalls starb er einen grausamen Tod. So waren nur noch ich und Anne übrig. Ich versprach ihr, alles wird gut, und ich werde sie mit meinem Leben beschützen. Aber ohne Mutter hielt sie es einfach nicht aus.. sie war noch so jung, hatte ihr ganzes Leben noch vor sich, doch sie starb. Ihr Tod war für mich am schlimmsten zu verkraften. Ich wusste nicht, ob ich etwas falsch gemacht habe, ob es überhaupt an mir lag.. ich hatte furchtbare Schuldgefühle, doch ich erfuhr, das sie es tat, weil sie Mutter zu sehr vermisste. Sie dachte außerdem, das ich viel stärker als sie bin, und ich sie deshalb nicht brauche. Aber da lag sie falsch. Ich trauere seit heute noch deswegen. In meiner Vergangenheit sind noch viel mehr schlimme Dinge passiert, aber das erzähle jetzt nicht.", erklärte ich ihm alles, während Jack mir aufmerksam zuhörte. "Wer sagte dir das Anne tat was sie tat, weil sie ihre Mutter so vermisste?", fragte Jack. "Der Mann im Mond, Jack. Er hat es mir gesagt." "Der Mann im Mond? Du weißt über ihn bescheid?", Jack sah überrascht aus. "Ja das stimmt.. ich bin die Prinzessin der Nacht, Jack. Natürlich weiß ich über ihn bescheid, und darüber, dass ich dazu bestimmt bin, ein Hüter zu sein.", antwortete ich, während ich den Mond ansah. "Wow.. also bringst du jede Nacht die Sterne an den Himmel? Und was ist dein Innerstes?", fragte Jack und sah Crystal dabei tief in die Augen. "Warmherzigkeit. Ich muss am Leben bleiben, auch wenn es weh tut, für die Sterne, für die Kinder. Ich kann sie nicht im Stich lassen, egal wie sehr es mich auch schmerzt.", erklärte sie. Jack wusste nicht, was er sagen sollte. "Und du wolltest böse werden, damit du diesen ganzen Schmerz und alles andere einfach vergessen kannst?", fragte er. "Ja..", antwortete Crystal leise. Sie fühlte sich schlecht, aber Jack verzieh ihr.

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    "Das Problem ist nur.. ich kann das einfach nicht! Dieser Schmerz wird niemals weg gehen! Ich schaffe das nicht.. der Mann im Mond sagte mir zwar, das wahre Liebe den Schmerz heilen kann, aber woher soll ich wissen für wen ich bestimmt bin? Oder ob ich überhaupt für jemanden bestimmt bin? Wenn nicht, muss ich für immer so leiden, und ich weiß nicht, wie lange ich das noch aushalte..", Crystal war kurz vor den Tränen. Da fasste Jack allen Mut zusammen, und sprach: "Crystal. Du bist für jemanden bestimmt. Für mich.", Jack machte ein ernstes Gesicht. "W-was?", stotterte Crystal. Sie wusste, sie war heimlich in Jack verliebt aber das konnte sie ihm nicht sagen.. "Du bist für mich bestimmt Crystal. Es war Schicksal, dasy wir uns begegnen. Ich liebe dich." Er sah Crystal in die Augen. "I-ich.. Ich liebe dich auch, Jack!", schrie Crystal und warf sich in seine Arme. Jack hielt sie zärtlich in seinen Armen und wollte sie am liebsten nie wieder loslassen. "Na komm, das müssen wir den andern erzählen!", sagte Jack und wollte gerade los. "Jack, warte.", sagte eine bekannte Stimme. Jack drehte sich um und sah die Hüter vor sich. "Wir haben alles mitbekommen. Wir würden uns freuen, wenn du ein Hüter sein willst. Es ist deine Bestimmung.", sagte Nord. Crystal nickte, immer noch unter Schock. Doch so geschah es, das Crystal der 6. Hüter wurde, und der Schmerz in ihrem Herzen endlich verschwand. Jack und Crystal kamen zusammen, sowie der Osterhase und die Zahnfee. Alle waren glücklich und zufrieden. Ende.

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