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Baccano! ~1933 Volume 7

Eliza erfährt Unerwartetes über ihre Gegner und die Martillo Familie begrüßt einen neuen Exekutiven in ihren Reihen...doch der Abend wird nicht gut enden

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Dein Gesicht verdüstert sich ebenfalls. Nachdenklich setzt Du dich hin. Die beiden Gandor Brüder warten schweigend auf eine Reaktion von dir. „War
Dein Gesicht verdüstert sich ebenfalls. Nachdenklich setzt Du dich hin. Die beiden Gandor Brüder warten schweigend auf eine Reaktion von dir.
„Warum haben wir noch nie von ihnen gehört? Wir, die Mafia und Camorra, nennen uns den Untergrund und wir sind auch nicht von heute auf morgen entstanden.“
„Sicher nicht. Dass sie solange transparent geblieben sind, zeigt nur, wie gefährlich sie sind. Da kann es auch Bartolo nicht mit ihnen aufnehmen. Es handelt sich um eine amerikanische Organisation, die uns italienischen Familien aus ihrer Stadt haben wollen.“
Du überlegst. „Das ist wirklich ein Schlag. Ich habe immer angenommen, dass wir über alles, was in Manhattan vor sich geht, Bescheid wüssten.“
„Da muss ich Ihnen zu stimmen. Ändern können wir natürlich nichts an der Tatsache, dass sie da sind. Und wer weiß wie lange schon.“
„Was sollen wir tun? Ihnen den Krieg erklären?“
„Solange wir mir Beistand von den Runorata rechnen können, würde ich das vorschlagen.“ Luck steht auf. „Ich werde mich darum kümmern. Wir können darauf vertrauen, dass die Martillos sich ebenfalls daran beteiligen werden?“
„Freilich, ich bin zwar nicht unser Don, aber Don Molsa wird das nicht anders sehen.“
„Sehr schön. Keith?“
Sein älterer Bruder nickte. „Keine Frage, Luck“, sagte er leise.
„Wir sollten uns noch einmal mit allen Exekutiven treffen, um Weiteres zu besprechen“, schlägst Du vor.
„Das werden wir, rufen Sie uns einfach an. Ach ja, voraussichtlich nennen wir sie Black Presence “ Lucks Stimme ist eisig, aber Du weißt, dass es nicht dir gilt, sondern den Umständen, die sich ergeben haben.

Du kehrst zurück zur Alveare und Maiza erwartet dich bereits. Firo, Ennis und Czes sind ebenfalls da und machen ernste Gesichter. Du hängst deinen zerschossenen Mantel auf und hängst deinen Hut daneben. Luck hatte dir noch einmal versichert, dass er dir einen neuen kaufen würde, was Du zwar nicht ganz verstehst, aber natürlich nicht ablehnst.
„Wir sollten eine Versammlung einberufen. Ist Don Molsa da?“
„Ja, er ist bereits im Saal. Heute Abend wird Acacio der Prüfung zum Exekutiven unterzogen.“
Acacio war seit einigen Jahren in der Familie und durch den Vorfall an Firos Beförderung ebenfalls unsterblich.
„Hm. Dann sollten wir das Treffen mit den Gandors verschieben“, überlegst Du. „Es täte mir sonst gegenüber Acacio leid.“
„Was hat sich denn herausgestellt?“, fragt Firo dich.
„Ich erzähle euch alles.“

„Das ist natürlich unerwartet gewesen.“ Firo macht ein nachdenkliches Gesicht und stützt sich auf seine Ellenbogen. Czes und Ennis sehen ebenso überrascht aus. Ronny lehnt hinter euch an der Wand und raucht. Maiza steht mit verschränkten Armen neben seinem Freund.
„Eliza“, sagt er. „Nach Acacios Prüfung machen wir uns auf nach Hell´s Kitchen.“

Die anderen haben noch das ein oder andere zu tun und Du begibst dich alleine in den Kellersaal mit der zerschossenen Decke. Molsa sitzt bereits an dem runden Tisch, Yaguruma steht hinter ihm.
„Don Martillo“, sagst Du und nickst ihnen respektvoll zu.
„Eliza, gut, dass du da bist. Uns ist zu Ohren gekommen, dass es einige Probleme mit benachbarten Syndikaten gibt?“
„Das ist richtig. Die Gandors sind ebenfalls mit darin involviert. Wir kümmern uns bereits darum.“
„Ich überlasse euch alles“, sagt Molsa. „Versucht es schnell zu beenden. Ich habe keine Lust, dass sich die Regierung einmischt.“
„Das denke ich nicht“, meint Yaguruma.„Nicht bei einem Untergrund-Krieg.“
„Nun ja, dieses andere Syndikat ist ein uns Unbekanntes. Wer weiß, was schon alles auf ihren Namen geht. Nun zu Acacio. Eliza, ich möchte, dass du gegen ihn kämpfst.“
„…?“ Du bist überrascht. Du hattest Maiza, Firo oder Yaguruma erwartet, aber bei keinem von ihnen hätte Acacio eine Chance gehabt. Du bist zwar auch sehr gut im Umgang mit dem Messer, aber nichts so gut, wie die anderen, weil Du seltener davon Gebrauch machst und nicht zu viel kämpfst. „In Ordnung, Don.“
„Danke, Eliza. Ich möchte seine Beförderung nämlich ungerne aufschieben, weil er schon so lange bei uns ist. Das heißt natürlich nicht“, sagt er schnell. „Dass ich an deinen Fähigkeiten zweifle. Aber ich möchte ihm eine Chance geben, sonst bekommen wir nie mehr neue Exekutive.“
Du neigst den Kopf. Du weißt, was er meint. Eure Messerfähigkeiten können kaum noch übertroffen werden und daher ist es schwer für Familienmitglieder zu Exekutiven aufzusteigen. Aber andererseits wird auch nie einer von euch sterben und ihr werdet immer die Gleichen bleiben.
Die anderen kommen herein. Du trittst zu Maiza und redest leise mit ihm.
„Der Don möchte, dass ich Acacio prüfe. Ich gehe mich schnell umziehen.“
Er nickt. „Bis gleich.“
Als Du wieder in den Keller kommst, sind alle da. Acacio sieht dich unruhig an. Er weiß jedoch noch nicht, dass Du sein Gegner sein wirst. Du möchtest wirklich, dass er heute die Prüfung besteht, aber Du darfst darauf keine Rücksicht nehmen. Du fragst dich, gegen wen er kämpfen müsste, wenn er verlieren würde.
Wie bei Firo auch schon, nimmt Molsa ihn ziemlich in die Mangel, aber Acacio ist fest entschlossen, der Camorra für immer zu dienen.
„Nun gut, dann zeige uns deine Fähigkeiten, Acacio Bruno.“
Du verlässt den Kreis um den Tisch und man sieht ihm an, wie überrascht er ist. Yaguruma ist der Schiedsrichter und erklärt kurz die Regeln, die dir natürlich schon seit langem bekannt sind. Maiza übergibt euch die Messer und ihr nehmt eure Positionen ein.
Dir entgeht nicht, dass er den Griff mit aller Kraft festhält, sodass seine Knöchel weiß hervortreten.
Dann gibt Yaguruma das Startsignal.

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