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Achtung! Dies ist nur ein Teil einer Fortsetzungsgeschichte. Andere Teile dieser Geschichte

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Baccano! ~1933 Volume 1

Eliza Vitolo ist Exekutive in der Martillo Familie und Gefährtin von Maiza Avaro.
Sie ist auf der Suche nach einem alten Freund und Ronny hilft ihr...
Später in der Nacht passieren Vorfälle in Little Italy, die die Martillos und Gandors ganz und gar nicht lustig finden...


Eigentlich habe ich diese Geschichte auf PowerPoint mit verschiedenen Möglichkeiten zu wählen geschrieben, hier ist jetzt nur ein Weg, den man wählen kann. Je nach dem, bekommt man die Geschehnisse nämlich anders mit, aber ich hoffe euch gefällt diese Fanfiction auch so wie so ist...

1

Du sitzt in dem Restaurant Alveare und schaust nach draußen. Du wartest darauf, dass Ronny zurückkehrt, aber ehrlich gesagt hast du keine Ahnung, wo er überhaupt ist.
Auf der Straße siehst Du Firo und Ennis, die gerade mit Czes einkaufen waren und nun Tüten mit Alkohol ins Gebäude tragen. Die Papiertüten sind ordentlich verschlossen, schließlich herrscht ja noch das Prohibitonsgesetz. Du lächelst und schaust auf dein eigenes Whiskey-Glas. Seina steht auf einmal neben dir.
„Alles in Ordnung, Ms. Vitolo?“
Erschrocken schaust du auf. „Ja, natürlich. Danke, Seina.“
Sie stemmt die Hände in die Hüften. „Sie sehen in letzter Zeit immer sehr trübselig aus. Irgendetwas ist doch mit Ihnen.“
„Seina“, beginnst Du. „Schon seit…sehr langer Zeit suche ich jemanden, den ich damals verloren habe. Ich habe das Gefühl, dass er zurückgekehrt ist. Und vielleicht nicht nur er.“
Die Kellnerin wirkt überrascht. „Aber das ist doch kein Grund, so traurig zu sein.“
Du siehst sie an. „Traurig? Nein, ich glaube, ich bin nicht traurig. Aber nach so langer Zeit…ich weiß nicht, ob ich enttäuscht sein soll, dass er mich nicht eher gefunden hat. Ich habe ihn die ganze Zeit gesucht.“
Seina fragt nicht weiter nach. Sie weiß, dass Du sehr alt bist.
„Vielleicht wird er ja hier vorbeikommen“, sagt sie und nimmt dein Glas.
Du bleibst sitzen und beobachtest wie Firo Ennis und Czes die Tür aufhält.
Seina verschwindet und Du stützt dich auf deine Ellenbogen. Dann stehst du auf und grüßt Firo. Dieser ist gerade auf dem Weg zum Don.
„Hallo, Firo. Weißt du vielleicht, wo Ronny ist?“
Der Camorrista überlegt kurz. „Ich denke, in irgendeinem Casino und sieht nach dem Rechten. Sie können ja mal nachsehen gehen.“
Du überlegst, ob du nach draußen gehen sollst, um nach Ronny zu suchen oder ob Du mit Firo zu Maiza gehst.
„Das mache ich nachher. Aber schließlich wird er schon irgendwann zurückkehren“, sagst Du zu Firo und dieser zuckt mit den Schultern.
„Sicher.“
Du folgst Firo, Ennis und Czes in das Hintergebäude von Alveare. Der Don, Molsa Martillo und Kanshichirou Yaguruma, der Primo Voto, der jedoch in der Führungsreihenfolge Ronny, dem Chiamatore (Sekretär), folgt, befinden sich tagsüber in den Büros in den oberen Stockwerken, als geht ihr die Treppe hinauf.
„Mr. Maiza!“, ruft Firo. „Wir waren einkaufen!“
Maiza tritt aus eine der Türen und begrüßt euch.
Czes lässt Ennis` Hand los und hängt sich an Maizas Ärmel, wie jemand, der nicht über 200 Jahre alt ist. Aber Czeslaw hat sehr vieles geprägt und er ist schlauer als jeder Erwachsener in seinem ganzen Leben nur sein kann, aber da er nie ausgewachsen ist, benimmt er sich noch immer wie ein Kind. Du schaust Maiza an und versuchst zu lächeln, aber als Du ihn siehst, wirst Du wieder daran erinnert, dass es Elmers Wunsch war, dass Ronny bei Maiza bleiben soll.
Du gehst an Maiza vorbei in den Raum und merkst, wie sein verwunderter Blick dir folgt. Du senkst den Kopf, aber richtest dich dann wieder auf und nimmst das Notizbuch in die Hand, das auf dem Schreibtisch liegt. Molsa und Yaguruma sind nicht im Raum.
„Wahnsinn“, sagst Du, während Du den verschlungenen Drachen oder Phönix betrachtest, den er für den Domino-Wettbewerb entworfen hat.
„Danke“, entgegnet Maiza, der sich von Czes losgemacht hat und nun neben dir steht.
„Was ist los, Eliza?“, fragt er schließlich, denn Du lässt das Buch nicht mehr los. Er entwendet es dir sanft und ergreift dafür deine Hände. „An was erinnerst du dich?“ Er spricht leise, damit Firo und Ennis es nicht mitbekommen, die gerade ihre Tüten auspacken.
„Ich erinnere mich nicht. Aber ich hoffe, dass diese Erinnerung uns findet“, erwiderst Du, während du auf eure Hände blickst. „Wen meinst du?“, fragt Maiza dich überrascht.
„Ich glaube…Elmer ist in der Stadt“, sagst Du. Maiza schweigt überrascht. „Elmer…?“
„Ich spüre es irgendwie.“ Du lässt ihn los und trittst einen Schritt zurück. „Ich kann es dir auch nicht beschreiben.“
Er schweigt. „Hast du schon mit Ronny darüber gesprochen?“
Du schüttelst den Kopf. „Nein, ich habe ihn nicht gefunden.“
„Ich hoffe, du findest ihn.“ Er lächelt. „Elmer meine ich.“
„Du solltest auch mit ihm sprechen, wenn er schon mal in New York ist.“
„Wenn er zur Alveare kommt.“ Maiza zuckt mit den Schultern.
„Sicher. Zurzeit steht aber erstmal der Domino-Wettbewerb im Vordergrund.“
„Ja, natürlich. Ich frage mich, was sich Isaac und Miria diesmal einfallen lassen.“
„Sie werden sich freuen, das steht fest“, sagt er. Auf einmal geht die Tür auf und Ronny kommt herein. „Hat einer von euch den Don gesehen? Er und Yaguruma sind verschwunden.“
„Äh…“, bringst Du nur hervor. Warum taucht er immer auf, wenn man an ihn denkt? Irgendwie ist immer noch genug Dämon in ihm, denkst Du.
„Sind die Beiden schon wieder auf eigene Faust losgezogen?“, fragt Firo, während Czes neben ihm auf einen Stuhl hüpft. Maiza seufzt. „Ich habe sie doch nur ganz kurz alleine gelassen.“
„Ronny, hast du einen Moment?“, willst Du wissen. Maiza wirft dir einen Blick zu, dann verlässt er den Raum, um nach Molsa und Yaguruma zu suchen. Ennis und Firo folgen ihm. Verwundert läuft Czes ihnen ebenfalls nach.
„Hm, ja, natürlich.“ Ronny zündet sich eine Zigarette an und lehnt sich an Maizas Schreibtisch.
„Wo bist du gewesen?“, fragst Du und lehnst dich ebenfalls gegen den Tisch.
„Ich war draußen spazieren“, erwidert er und Du legst den Kopf schief. „Und hast du jemanden getroffen?“
„Wieso?“
„Ich habe das Gefühl, dass Elmer in der Stadt ist.“
Lächelnd schaut er auf den Boden. „Das ist wahr.“
Du reißt die Augen auf. „Wie? Was? Hat er mit dir gesprochen?“
„Ja, schon, aber es war… ein sehr einseitiges Gespräch“, sagt er und räuspert sich.
„Ach ja? Was ist denn passiert?“, fragst Du neugierig.
„Ich habe gerade geraucht und habe ihn nicht bemerkt. Dann schlug er mir auf einmal so heftig auf den Rücken, dass ich mich komplett verschluckte und den Rest seines Besuches nicht mehr in der Lage war, mit ihm zu reden.“
Betreten raucht er weiter, während Du versuchst, ein Lachen zu verkneifen, es dir aber nicht gelingt.
Du lachst laut los und er verdreht die Augen.
„Willst du damit sagen“, beginnst Du und verschluckst dich fast selber. „Dass ein über 2000 Jahre alter Dämon sich verschluckt hat!“
Er zuckt abermals mit den Schultern. „Ich bin auch nur ein Mensch“, murmelt er.
Du hast Tränen in den Augen. „Nun gut, was hat er denn gesagt?“
„Dass er mich lächeln sehen will. Er will, dass wir alle lachen.“
Du wirst wieder ernst. „Naja, das hat er schon immer gesagt. Ich hätte ihn gerne gesehen.“
„Du wirst ihn sicher wiedersehen, Eliza. Ich habe noch ein anderes Anliegen.“
Du schaust ihn an. „Und das wäre?“
„Ich will dich zum Essen einladen.“

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