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𝘍𝘢𝘭𝘭𝘪𝘯𝘨

Ich hatte Lust zu schreiben... und das ist dabei rausgekommen.

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"Es... es tut mir leid. Ich musste es tun, Luna, aber... Ich fühle nicht mehr das Gleiche wie früher." Die Worte waren in meinem Kopf, ver
"Es... es tut mir leid. Ich musste es tun, Luna, aber... Ich fühle nicht mehr das Gleiche wie früher." Die Worte waren in meinem Kopf, verfolgten mich wie Gespenster und trieben mich in den Wahnsinn. Ich sah sein wunderbares Gesicht vor mir.
"Na, was ist, Luna?", grinste Roxane hämisch. "Mach's so toll wie bei Lenny!" Meine ehemalige beste Freundin legte ihren Arm um meine Schulter und flüsterte in mein Ohr. "Er gehört jetzt mir. Also Hände weg von ihm, verstanden? Du hast es ruiniert, wie du alles ruiniert, Luna. Weißt du was? Ich habe dich nie gemocht. Er hat dich nie gemocht. Niemand hier mochte dich." Bei jedem Wort stieg eine Welle Tränen in mir hoch. Wenn das Herz weint, regnen die Augen. War alles nur dazu da gewesen, um mich zu verletzen? Unser Kuss Unterwasser und unser allererster Kuss auf dem Wohnwagen?
Lenny und Roxane waren die einzigen, die mich jemals verstanden hatten. Aber das war nur eine Fassade gewesen.
Meine ehemalige beste Freundin Roxane kniff mich und ging dann höhnisch lachend weg. Ich setzte mich fassungslos hin. Wie konnten sie mir das nur antun?
"Luna, ich... Ich wollte das nicht. Ich liebe dich, nur dich, wirklich!" Als ich die Stimme meines Freundes hörte, kochte eine Welle voll Zorn in mir auf. Wütend stand ich auf, drehte mich um und schrie ihn an: "GAR NICHTS TUST DU! ICH FALLE NICHT NOCHMAL AUF EURE SPIELCHEN REIN!" Lenny sah mich mit einem traurigen Blick mit ein wenig Hoffnung an. "Wenn du willst, kann ich mich auch entscheiden, kann ihr sagen, dass ich dich mag..." Mit Tränen in den Augen unterbrach ich ihn. "Wenn du mich wirklich lieben würdest, müsstest du dich nicht entscheiden." "Luna...", Sagte er flehend. "Ich bin ein Idiot, aber ging mir noch eine letzte Chance. Bitte, Luan." Er nahm meine Hand, ich liebte es, wenn es meine Hand nahm, aber gerade war es mir egal. Er zog mein Gesicht an seines, ich geriet schon in Versuchung, ihn zu küssen, aber gerade als unsere Lippen sich leicht berührten, spürte ich einen Stich in der Brust. Ich drückte ihn von mir weg. "Nein", sagte ich. Ich wusste, dass Lenny innen drinnen ein guter Mensch war. Vielleicht hatte er das gemacht, weil er erpresst würde. Vielleicht liebte er mich. Ich liebte ihn ja auch, ich liebte ihn sogar über alles!, aber ich wusste, dass ich das hier nie wieder vergessen können würde. Ich zog den überraschten Lenny an mich, küsste ihn ein letztes Mal und sah in sein Gesicht. "Ich... Ich würde gerne, aber ich kann nicht, Lenny." Und dann rannte ich los. Tränen begannen zu rinnen, erst in kleinen Bächen, aber dann in Amazonas- Form. Es begann zu Gewittern, aber das war mir egal. Lenny lief mir hinterher, er schrie meinen Namen. Aber ich lief weiter. Schließlich konnte ich nicht mehr rennen und blieb stehen. Lenny kam bei mir an. Er sah mich an, und ich sah ihn an. Und wir müssten uns, wie wir uns noch nie geküsst hatten. So viel Liebe steckte darin, und auch eine stumme Entschuldigung. Und dass letzte, das wir in unserem Leben sahen, war das Gesicht des anderen, in helles Licht gehüllt.

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