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Meine kleine Texte Sammlung

Hier habe ich einige kleine Texte gesammelt die ich in den letzten Tagen geschrieben habe... alle sind aus einem Gefühl heraus geschrieben worden. Aus etwas was mich bewegt... Zudem schreibe ich gerne Traurige oder ruhige Texte... Und naja das ist dabei rausgekommen! Ich möchte mich an dieser Stelle einmal bei meinem Englischlehrer bedanken! Danke für deine wunderschönen Melodien und Texte Herr Köttl!

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    Text 1

    Erstehung: Ich hab angefangen das zu schreiben als ich in der Schule saß. Ich hab aus dem Fenster geschaut, da ich das worüber wir geredet haben schon alles konnte und mindestens 20 mal gemacht habe. Draußen war alles trist und grau. Ein leichter Nieselregen viel und Dunkelgraue Wolken ballten sich am Himmel. Und ich habe mich irgendwie so ausdruckslos gefühlt. Und das habe ich in diesem Text zu verkörpern versucht....:)

    Geschrieben: Am 13.4.2021
    Wo: In meinem Klassenzimmer

    Und nun endlich:
    Der Text:

    Wasser sickerte durch ihre Turnschuhe als sie durch eine der tausenden Pfützen rannte. Der Regen peitschte ihr ins Gesicht und ihre Haare klebten an ihrem Kopf. Sie rannte an Leuchtreklamen vorbei, die Menschenmassen waren nur ein weit entfernter Schleier aus Farben und Gesichtern. Alles um sie verschwamm, wurde zu einem Wirbel aus Licht und Geräuschen. Sie drängelte sich weiter durch die Massen, ignorierte verwunderte Blicke und verärgerte Menschen. Sie sah sich panisch nach ihrem Verfolger um… und dann blieb die Zeit stehen. Ihr Blick war gefangen in den stechend grünen Augen eines ca. 13-jährigen Jungens. Seine Schokoladenbraunen, nassen Haare hingen ihm ins Gesicht und er blickte ihr direkt in die Augen. In einem Moment blieb alles stehen. In einem winzig kleinen Moment gab es nur sie und den Jungen. Dann, es war nur ein winziges Zucken der Zeit, schob sich ein Mensch vor ihn und der Junge war verschwunden. Wie in Trace rannte sie weiter mit dem Gedanken an den Jungen. Sie spürte, wie ihr Fuß an etwas hängen blieb und sie dann fiel und fiel und fiel. Bis sie aufkam. Härter als gedacht. Alle ihre Instinkte schrien das sie aufstehen und weiter rennen sollte, doch sie blieb einfach auf den Klatschnassen Steinen liegen. Leute beugten sich über sie, fragten sich was los sei, einer rief den Krankenwagen. Doch ihr war das alles egal. Eine seltsame leere erfüllte sie. Ein Gefühl, welches eigentlich kein Gefühl war. Eher ein Zustand. Sie sah was geschah und hörte weit entfernt die Stimmen, doch es war ihr egal. Sie hatte ewig Zeit. Denn sie war zeitlos. Und als ihr das klar wurde, fiel sie in ein dunkles Schwarzes Loch voller Dunkelheit.

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    Text 2


    Entstehung: Eine Freundin von mir war total verletzt von mir und wütend... Wir haben uns nicht wirklich gestritten aber sie hat einen sehr verletzenden Text über mich geschrieben... Und das Gefühl ist dabei rausgekommen... Ich war nicht verletzt weil sie irgendwie einen fiesen Text geschrieben hat sondern einfach nur weil sie so kalt, abweisend und naja... irgendwie verletztend war. Weil sie mir nicht sagen wollte was los ist. Weil sie mir nicht vertraut hat... Jedenfalls ist das dadurch entstanden!

    Geschrieben: Am 14.4.2021
    Wo: In meinem Zimmer

    Und nun endlich: der Text:

    Leise schlich sich eine kleine Träne über ihre Wange. Ihr Salz brannte auf (Name)s Haut. Leise, es war nur ein winziger Impuls, aber schon floss die nächste. Ihr Bauch drehte sich um. Ihr war übel. Es war kein Wasserfall, der da floss. Nein. Es war ein paar Regentropfen, welche langsam ihre Wange hinunter glitt. Kein Geräusch drang aus ihrem Mund hervor. Da war kein Schluchzten. Nur stilles Leid. Das Gefühl der Leere.

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    Text 3

    Entstehung: Ich wollte jemanden erklären was Musik für mich bedeutet, aber habe keine Worte gefunden... Heute Nacht kam mir dann der Gedanke hierfür. Dies hier nahm in meinem Kopf Gestalt an. Das ist meine Bedeutung von Musik. Das sind meine Gefühle dafür.

    Geschrieben: In der Nacht zwischen dem 14. und dem 15. 4. 2021
    Wo: In meinem Zimmer

    und nun endlich: Der Text:

    Es war wie Musik, die durch ihren Körper floss. Ein ständigender Beat der sie antrieb. Eine Melodie die im Kopf bleibt. Ein elektrisches Fließen was alles unter Strom setzte. Ein Beat der ihren Körper pulsieren ließ. Bestätigende Energien, die sie elektrisierten. Klänge die Gänsehaut auslösten. Kombinationen, die eine Melodie so perfekt machen das sich etwas in ihr regte. Ein kleiner Gedanke, ein Gefühl, eine Farbe, eine Erinnerungen. Rhythmen die etwas in ihr auslösten. Eine Stimme, die die Zeit anhalten kann. Eine erlösende Freiheit, in der sie sich nur verlieren konnte. Töne die so viel mehr sagten als Worte. Es war ein Sound der sie in sich gefangen hielt. Zeitloses Schweigen der Welt. Geräusche die sie innehalten ließen. Schall der bewirkte das sie loslass. Der sie zeigen ließ was wirklich in ihr vorging. Klänge die mehr als nur Tonabfolgen waren. Die zusammen ein Ganzes ergaben. Und dieses Ganze ist das was sie daraus machte. Ein Lied ist nicht einfach ein Lied. Keine programmierte Maschine. Ein Lied ist ein Impuls. Eine Anregung. Eine Inspiration. Ein Gefühl. Und sie wollte dieses Gefühl teilen. Das Gefühl der Freiheit. Unendlichkeit. Zeitlosigkeit.

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    Das wäre es erst einmal ^^ ich würde mich über Feedback freuen! Sagt ruhig wenn euch etwas stört! Ich brauche Kritik sonst kann ich mich nicht verbessern! Also: Raus damit! Und welcher Text hat euch am besten/schlechtesten gefallen? Ich muss mal sehen wann der nächste Text kommt... wiegesagt: die Texte sind keinesfalls Willkürlich! Sie haben für mich alle eine tiefere Bedeutung... Sobald was neues Entsteht lade ich es hoch ^^

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