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Grauen des Hackens (Partnerstory mit @Linnea/Saluna)


Beschreibung:
Asja, ein 14 Jähriges Mädchen aus Berlin und Schwester eines Kriminellen Hackers. Tolles Leben, nicht? Würde man ihr so etwas sagen, würde sie definitiv heftig dagegen Stimmen. Denn sie hat es so was von satt dauernd so tun zu müssen als wäre sie ein Einzelkind, und von dem Chef als Spionin ausgebildet zu werden. Da sie sich einfach nur ein normales Leben.
Aber auf einen ihre Aufträge verwickelt sie sich in eine ganz andere Sache die ihr Leben verändert...

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    Erstmal zu der Zusammenarbeit:
    Wir wechseln uns immer ab und Linnea hat angefangen. Diese tolle Story Idee ist auch von ihr:) (Ihr Profil habe ich im ersten Kapitel verlinkt)




    .............................................................................................................................................................................................................................................(Ihr Profil: Linnea/Saluna)

    Kapitel 1: That's my life


    Es regnet, mal wieder... Seufzend setze sich die Teenagerin auf ihr Bett und starte nach draußen, auf die Innenstadt von Berlin, naja besser gesagt auf das Schandviertel der Stadt. Überall war Graffiti an den Häuserwänden, Kaputte Fensterscheiben waren auch normal, alles war in Grautönen gestrichen das so aussah als würde es aus dem letzten Jahrhundert kommen. Der Regen machte das ganze auch nicht gerade besser, im Gegenteil: Überall waren Wasserstellen, der Putz bröckelte wegen der Feuchtigkeit ab. Kurz: Eine schreckliche Wohngegend für die Vierzehnjährige.
    Asja schaute die Regentropfen nach, während sie am Ende der Glasscheibe auf den Boden vielen und strich sich ihre Braunen Haare aus dem Gesicht. Zum Glück musste sie Heute nicht in die Schule, sonnst würde sie zum lebendigen Wassermonster werden.. heute war Sonntag. Das hieß noch ein Tag Freiheit bevor sie zurück in die Schule musste.. Zumindest hätte sie es gerne so. Jedoch hatte sie dank ihren Bruder einen Chef am Hals, der sie gerade dazu brachte programmieren zu lernen. Jedoch fand sie Hacken überhaupt nicht akzeptabel. Aber das interessierte ihr Chef wenig. Jedoch wollte sie gerade keinen Gedanken verschwenden und ihr damit den Tag zu vermiesen. Weder an ihren Chef, noch an ihren Bruder der ihr diese ganze Scheiße eingebracht hatte. Leicht genervt stieg sie von ihren Bett auf und ging in die Küche um sich ihr Frühstück zu machen. Ihr gutes altes Müsli, mit Schoko– und Bananenstücken das sie immer zum Frühstück aß. Während sie auf einem etwas festen Bananenstück rumkaute, dachte sie gerade an ihre Schulklasse und ordnete jeden Schüler in Gedanken einer Gruppe zu.

    Da gab es die Alpha‘s Ivan und Johanna, die beiden mindestens eine Schülergruppe anführten. Ivan war Anführer einer Fünfer Jungengruppe die es liebten im Unterricht Lärm zu machen und alle Mädchen die sich mit einen Jungen verstanden als „Paar“ zu bezeichnen, und Johanna führte eine Zickengruppe von sieben Mädchen die Asja tierisch auf die Nerven gingen. Dann gab es noch die „Streber“ und „Klassenclowns“ sowie „Betas“ welche die lebende Vertretung von Lehrern war, die „Wer–bist–du“ Gruppe die nie im Unterricht auftauchten, die „Mitläufer“ die sich alles gefallen ließen und die „Einzelgänger“ zu dem sie auch gehörte. Ihre Klasse war reines Caos und es gab nur zwei normale Schüler die zu keinen der sieben Gruppen gehören. Jedoch hatten die beiden vor Monaten die Schule gewechselt.
    Während die 14 Jährige noch weiter über ihre Klasse nachdachte, wurde sie von einen Bling–Ton ihres Handys aus ihren Gedanken gerissen und schaute auf ihr Gerät um zu sehen von wem die Nachricht war, und wie sie es befürchtet hatte blinkte der Absender „?“ was nur ihr Chef sein konnte. „Dir auch einen guten Morgen..“ grummelte sie leicht und entsperrte ihr Handy, um die Nachricht zu lesen.
    –Cliffhanger

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    Kapitel 2: Aggressionsprobleme und Streit zwischen Geschwistern


    Sie schrieb noch eine Weile und und legte ihr Handy weg, um zu frühstücken. >>Ich kann nicht mal in Ruhe essen<<ging ihr durch den Kopf. Ein lautes Klingeln erschreckte sie aus ihren Gedanken. Genervt und zögernd ging sie zu der Tür und öffnete sie.,, Schon wieder da? Ich dachte dein Chef will dich weiterausbilden, weshalb du mal wieder wie immer keine Zeit für mich hast", sagte sie und schaute ihn an.,, Was?", fragte dieser.,, Ich habe einfach keine Zeit, okay?" Mal wieder ging seine Arbeit vor seine eigene Schwester...,, Was für ein Leben! Mir wird ja nicht mal Aufmerksamkeit von meiner Familie geschenkt", redete sie zu sich selbst. Schnell schnappte sie sich ihr Handy und verzog sich in ihr Zimmer.,, Wie soll ich das machen?", fragte ihr Bruder laut und selbst sie wurde neugierig und verließ ihr Zimmer, um zu ihn zu gehen.
    ,, Was ist schon wieder los?", brummte sie und schaute ihren Bruder erwartungsvoll an.,, Ach nichts...", zögerte er.,, Naja... Eigentlich schon ich brache einen fiesen Plan, wie ich den du-weißt-schon-wen beseitigen kann und hacken kann..." Du-weißt-schon-wer nannten sie ihre Rivalen, damit niemand von denen erfuhr.,, Ich habe eine Idee...", sagte sie Matwej.,, Nur, wenn du mehr Zeit mit mir verbringst".,, Ok, dann lass mal hören!", meinte er begeistert.,, Ok, aber versprich mir noch eins: überanstrenge dich nicht! Sonst muss ich mich noch langweilen, weil du dann zu nichts fähig bist", lachte sie.


    ,, Warte, ich muss kurz Mum und Dad anrufen. Sag es mir gleich", wendete er sich zum Gehen. Wie konnten ihre Eltern ihn noch unterstützen, während sie komplett ignoriert wurde und immer schlecht behandelt wurde. Matwej kam wieder rein und sah blass aus.,, Was ist los?", fragte sie sehr beunruhigt.,, Ach nichts", log er seine Schwester an.,, Tu nicht so, als wäre ich dumm und würde dich nicht kennen!", fuhr sie ihn an.,, ES GEHT DICH NICHT AN, OK? ES IST MEINE ANGELEGENHEIT ALSO MISCH DICH NICHT EIN!", brüllte er und sie sah ihn nur an. Sie wusste, dass man ihn nicht provozieren durfte, wenn er seine Aggressionsprobleme bekam.,, Also ich wollte dir noch von dem Plan erzählen", lenkte sie ab und lächelte gezwungen.,, VERGISS ES UND GEHT ENDLICH AUS MEINEM ZIMMER!", schrie er sie weiter an. Gehorsam ging sie raus und sinkt zu Boden und lehnte sich gegen die Tür. Wieso wurde sie nur so schlecht behandelt? Was wäre, wenn sie einfach eine von denen wurde? Nein, sie sind zu boshaft... Soll sie es tun? Plötzlich wurde sie aus ihren Gedanken gerissen, da ihr Bruder die Tür aufriss.,, WAS MACHST DU IMMER NOCH HIER?", rief er aufgebracht.,, T-t-tut mit l-l-leid", stotterte sie ängstlich.,, ENDLICH ENTSCHULDIGST DU DICH MAL", schrie er und knallte seine Tür wieder zu. Sie seufzte und stand auf. Langsam schlenderte sie in den Garten, wo sie sich überlegte ob sie doch ihrer Familie helfen sollte.
    Schließlich beschloss sie ihrer Familie doch zu unterstützen auch, wenn es nicht das Beste war. Sie wollte einfach nur mehr Aufmerksamkeit von ihrer Familie und all den anderen bekommen...

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    Kapitel 3: Change


    Um sich zu beruhigen und ihren Gedanken nachhängen zu können, beschließt Asja, das sie jetzt lieber in dem Garten bleiben und ihren Bruder aus den Weg gehen sollte. Früher war ihr Bruder nie so gewesen, er war viel freundlicher und hatte sich Gedanken um sie gemacht, bis zu dem Tag an dem er sein Talent für Programmieren herausgefunden hatte. Am Anfang war es noch nicht schlimm gewesen, vielleicht ein paar Passwörter für Computer oder so, aber dann traf er auf seinen Chef und wurde schwer Kriminal. Zerstörte Websiten, Firmen die durch ihn in den Abgrund getreten wurden und einiges weitere war normal für ihn geworden...
    Der Vergangenheit nachhängend lief sie ziellos durch den immer noch nassen Garten. Es hatte zwar aufgehört zu Regen, jedoch war alles noch pitch nass und der Boden nur so von Schlamm überseht, die Wolken hingen so tief das sie bestimmt schon die kleinsten Hochhäuser Berlin‘s im Wer–Ist–Niedriger–am–Boden Wettstreit mit Leichtigkeit schlagen könnten. Leicht fröstelt saß die 14 Jährige auf ihrer Jacke unter einen Kirschbaum, der schon seit drei Jahren keine Kirschen mehr trug, soweit sie sich erinnern konnte, und hing ihren Gedanken nach.
    Sie beunruhige der Anruf von ihren Vater an Matwej sehr, aus vielerlei Hinsichten, erstens warum ihr Vater Matwej anruft, den seitdem er seiner Familie mal mit leaks von ihren privaten Chatverläufe gedroht hatte, wenn sie ihn weiter in seiner „Arbeit“ störten, wurde er nie von einen Familienmitglied angerufen. Alle Themen die ihn betrafen wurden während des Essens angesprochen, der einzigen Zeit wo man ihn außerhalb seines Zimmers antrifft. Außerdem ging ihr sein bleiches Gesicht nicht aus dem Kopf. Das war etwas ganz untypisches für ihn, normalerweise war er immer nur leicht genervt oder verzog keine Miene, aber dieses Mal war es was ganz anderes gewesen: Angst, vielleicht sogar schon leichte Panik hatte sein Gesicht gezeigt. Er meinte zwar es ginge sie nichts an, aber Asja war immer noch seine Schwester, ob es ihn nun passte oder nicht. Außerdem hatte sie eh schon genug Ärger am Hals, da würde dieses Problem sicher nicht viel ausmachen.
    Ja auch sie war durch Matwej‘s Hackangriffe in Gefahr gekommen, einmal wäre sie fast im Gefängnis gelandet, wenn sie nicht in letzter Sekunde ihre Daten aus dem Hauptquartier der Polizei gelöscht hätte. Manchmal wünschte sie sich einfach ein normales Leben, eine normale Familie und Freunde. Aber höchstwahrscheinlich war das vom Schicksal zu viel verlangt. Denn sie gehörte der „Einzelgänger“ Gruppe ihrer Klasse an, war die Schwester eines Hackers der von der FBI gesucht wird und hatte außer ihren Bruder nur noch ihre Eltern die beide enorm stolz auf Matwej waren und ihn in allen seiner Sachen unterstützten, von ihr „wenn sie mal groß war“ das selbe erwarteten und Matwej ihr tausendmal vorzogen.
    Frustriert riss die Teenagerin ein Büschel Gras aus der Erde und ließ es wieder auf den Boden fallen. Während ihre Gedanken um einen Punkt kreisten:
    //: Niemand kann von mir erwarten das ich selbst so Kriminal werde!
    Ich bin Matwej‘s Schwester, ja und? Ich habe immer noch ein eigenes Leben was ich selbst bestimme!
    Für wen hält sich mein Chef eigentlich? Denkt der wirklich ich habe Lust drauf immer mit der Angst leben zu müssen, das herausgefunden wurde wer du bist? //
    Mit diesen und einigen weiteren Gedanken stieg sie auf und ging in Richtung Haus, in Richtung ihres Zimmer. Momentan war es ihr Scheiß egal ob dann ihr Bruder ein Theater machen würde.
    –Cliffhanger




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    Kapitel 4: Stress mit Eltern


    In ihrem Zimmer zog sie sich um und föhnte ihre durchnässte Haare, hing ihre nassen Kleidung auf und machte es sich gemütlich auf ihren Sofa und las ein Buch. "Wie man wahre Freunde finden kann und mehr Aufmerksamkeit von seinen Mitmenschen bekommt" lautete der Titel ihres Buches. In diesem Buch las sie eine halbe Stunde lang tiefversunkend und vergaß die Zeit. Als sie auf die Uhr sah, bemerkte sie, dass es wohl schon Abendessen gab. Blitzschnell macht sie sich auf den Weg zum Esstisch: sie läuft zwei Etagen runter und versuchte sich unbemerkt an den Tisch zu schleichen.,, Annie-äh ich meine Asja! Warum kommst du zu spät? Nimm dir doch ein Beispiel an deinen Bruder!", fuhr ihre Mutter sie an.,, Nach dem Essen räumst du hier alles auf! Unpünktlichkeit musst bestraft werden!" Ihr Vater schaut mich nur hasserfüllt an und ihr Bruder war auch nicht besser: er grinste sie nur dumm an. Innerlich verdrehte sie die Augen, denn sonst würde sie noch eine weitere Strafe für,, respektloses Verhalten" kassieren.
    Das Essen schmeckte wie immer schrecklich, wenn sie nicht kochte. In der Familie war sie schon immer die Beste beim Kochen. In Gedanke versunken räumte sie das Geschirr auf und achtete nicht darauf, was sie tat. Plötzlich fällt ihr ein weißer, sehr wertvoller Teller meiner Familie runter. Dies war einer der vielen Erbstücke ihrer Familie und sehr wichtig für ihre Familie. Dieser Teller zersplitterte in hunderte von kleinen Teilen und sie war sicher, dass sie gleich wieder angeschrien wurde. Kein Wunder, das ist bei ihr ja eine Angewohnheit... Sie seufzte und hörte Schritte.
    Asjas Sicht:
    Sehr laute Schritte und als die Tür aufgerissen wurde, sah ich meinen Vater. Zornig ging er stampfend auf mich zu und zog mich an den Haaren in das große Wohnzimmer.
    Wir lebten in einer riesigen, wunderschönen Villa mit 18 Schlafzimmern und 4 Badezimmer und einer riesigen Küche und unser Wohnzimmer war am größten. All das haben mein Bruder und meine Eltern durch ihren Chef verdient. Kein Wunder, dass sie so scharf auf diesen furchtbaren Job waren.
    ,, Hör zu ungezogene Göre!", brüllte er lauthals, so laut, dass selbst meine Mutter und mein Bruder uns hörten.,, Du wagst es nicht diese wertvollen Dinge zu zerstören! Sie sind wertvoller als du! DU KLEINES MISSST*CK WILLST DOCH NUR AUFMERKSAMKEIT BEKOMMEN, ODER! WENN DU ZU DUMM FÜR ALLES BIST, IST ES KLAR, DASS NIEMAND DIR AUFMERKSAMKEIT SCHENKT!" Er zog mir fester an den Haaren und ließ dann los. Ich atmete tief aus und schaute in sein wütendes Gesicht mit voller Abscheu.,, UND DU NENNST DICH MEIN VATER!", schrie ich so hasserfüllt wie nie zuvor. All die Jahre mit Schmerz und Kummer musste ich aushalten, während meine Familie glücklich ohne mich war. Wieso war ich dann noch hier?,, WAS MACHE ICH FALSCH, DASS ICH SO BEHANDELT WERDE!", kreischte ich und sah auf den Boden. Ich wollte mich umdrehen und weggehen, doch er hielt mich mit einem sehr festen Handgriff fest.,, Wag es ja nicht so mit mir zu sprechen!", schimpfte er unüberhörbar laut.,, Ich kann mit dir reden wie es mir passt", sagte ich ihm meine Meinung und stürmte in mein Zimmer.

    Normale Sicht:
    Heulend verkroch sie sich in ihrem Bett und bemitleidete sich selbst. //Manchmal-was für manchmal? Ich wollte schon IMMER nicht in dieser Familie leben! Tolles und reiches Leben denken andere über uns, stimmt´s? Echt tolles Leben! ich werde geschlagen, angeschrien oder manchmal auch tagelang ignoriert! Das Leben MEINES BRUDERS war toll-er hat alles, was er braucht kann alles machen, was er will, aber ich? Ich bin nur ein Nichtsnutz in der Familie! Ich schreibe die perfekten Noten und bekomme ich ein einziges Lob? Nein! Nicht mal das bekomme ich von meinen strengen Eltern zu hören!// Beleidigt rollte sie sich noch etwas im Bett hin und her und schlief darauf ein.

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    Kapitel 5: What is Happening?


    Es war eine Sternenklare Nacht auf den Sonntag zum Montag, der Himmel schien gerade wie ein schwarzer Teppich über den Straßen hängen und die Stadt zu umschließen. Ab und zu blinkten in der Ferne Flugzeuge in der endlosen Schwärze auf. In diesem Lärm schlief eine Teenagerin, von der niemand ihr wares Leben erahnen konnte, friedlich in ihren Zimmer im vierten Stock eines Riesigen Hauses, und wachte kurz auf, als sich der Lärm der Großstadt mit einem Lied vermischte das ihr sehr bekannt war, und in diesem Moment, schreckte Asja aus ihren Schlaf auf.
    Müde rieb sich die 14 Jährige die Augen, und suchte nach dem Grund für ihre Schlaf Unterbrechung.
    Noch im Halbschlaf tastete Asja auf ihren Schreibtisch herum, bis sie zwischen tausenden von Schulbüchern endlich ihr Handy fand und schaute auf dessen Display und ihre Vorstellungen befürchte sich: Es war 2 Uhr 47 und sie wurde schon 3 mal von der selben Nummer angerufen.
    Der Anrufer war einer ihrer Kontakte, und war unter „Alpha M“ abgespeichert. Sein Profilbild zeigte einen gelben Stern auf roten Hintergrund. Leicht verwundert schaute Asja auf ihr Display: Es war Ivan, der junge in ihrer Klasse der eine fünfer jungen Gruppe anführte. Was wollte der den von ihr um diese Zeit?
    Mit einer Mischung aus Müdigkeit, Unwohlsein und leichter Neugier nahm sie schließlich den Anruf an.
    —Asia’s POV:—
    Ich drückte auf das Grüne Symbol und wartete ab.Erst rauchte es nur, aber dann hörte ich Ivans stimmen deutlich, er musste wohl hinter dem Gerät stehen.
    „Endlich irgendjemand der rangeht. Okay, pass auf, komm jetzt sofort zur Schule, Okay!“ Verwirrt hörte ich ihm zu. Das was er sagte machte für mich überhaupt keinen Sinn. „Du rufst mich mitten in der Nacht an, um mir zu sagen das ich in die Schule kommen soll? Das ich nicht lache. Was ist den überhaupt los?“ sagte ich und dachte genervt das ich jetzt in irgendeine Jungsparty gelandet war wo sich alle betrinken und dann irgendwelche Scheiße machten. Ivan war zwar erst 15, und durfte noch kein Alkohol trinken, aber seiner Jungsgruppe traute ich alles zu. “Hör mal zu, Ich weiß das wir uns nicht gerade mögen, aber bitte komm einfach. Es ist wirklich wichtig!“ sagte er mit er mit einem komischen Unterton in seiner Stimme, welchen ich nicht zuordnen konnte. „Wenn du mir nicht sagst, was los ist, werde ich dir kaum helfen können.“ sagte ich mit leichten Trotz in der Stimme. Ivan am anderen Ende der Leitung seufzte nur und sagte dann: „Ich bin auf den Schulhof vor unserer Turnhalle im Gebüsch. Wenn dir wirklich was an deinen Ruf liegst solltest du jetzt lieber mal aufkreuzen.“
    Mit diesen Worten brach er den Anruf ab, und ich sah nur mein Hintergrundbild, einen schwarzen Adler mit roten Krallen, auf meinen Display leuchten. Es war inzwischen 2:55 Uhr, //: In vier Stunden muss ich wieder in der Schule sein.. hoffentlich..//

    Noch viel verwirrter als vorher legte Asja ihr Handy wieder auf ihren Schreibtisch, während sie vergeblicher Weise versuchte eine normale Erklärung für das letzte gehörte zu erfinden.//: Bestimmt war Ivan wieder hight oder es war eine WoP Aufgabe.. ja so muss es sein.// Aber dieser Unterton in seiner Stimme hatte ihr gar nicht gefallen.
    Jedenfalls nutze das auch nichts. Selbst wenn die Schule brennen würde, oder so, könnte sie hier nicht weg. Erstens würden ihre Eltern ihr die Hölle heiß machen und zweites war ihr Zimmer im vierten Stock, da würde sie sich überhaupt nicht raus schleichen können.
    Aber vielleicht, dachte sie mit einen kurzen Blick auf ihren Computer, vielleicht kann ich ja anders helfen..
    –Cliffhanger



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    Kapitel 6: Wald in der Dunkelheit


    Leise schleicht sie sich aus ihrem warmen Himmelbett. Es war so erwärmend, aber wenn sie Ivan helfen würde, könnt sie sich auch etwas von ihren Eltern, die wie Biester waren, etwas ablenken. //Wieso nicht?//
    Eilend holte sie ihre Handtasche und packte alles nötige ein: Taschenlampe, Handy, ein kleines Taschenmesser,... Schnell zog sie sich noch eine warmen, blauen Mantel an und holte sich noch einen langen, schwarz-weiß karierten Schal und wickelte ihn vorsichtig um den Hals.
    //Ich brauche noch einen Seil// Sie schaut hilflos durch ihren Zimmer und hatte plötzlich eine brillante Idee- im Keller war ein langes Seil, womit sie sich herausschleichen könnte, aber um diese Uhrzeit in den Keller? Das hilflose Mädchen zögerte einen kurzen Augenblick und dachte nach. //War er ihre Hilfe wirklich wert? Helfen schadet mir ja nicht...//
    Seufzend ging sie die Treppen hinunter und versuchte so wenig Lärm wie möglich zu machen. Aber auf dem Boden lag etwas Hartes und sie trat fest dagegen.,, Mist", fluchte sie versehentlich laut und hörte Schritte ertönen. //Ich muss schnell weg hier!// Rasend schnell lief sie die Treppen, die in den Keller führten runter. In ihrer Villa war alles atemberaubend außer der Keller. So leise wie sie konnte schlich sie sich in den Keller. Alles war mucksmäuschenstill und nur das leise Tappen ihrer Füße und ihr Herzschlagen war zu hören. Erleichtert atmete sie aus und suchte nach dem Seil.
    ,, Ich hab es!", rief sie versehentlich laut.,, Wer ist da?", ertönte eine Stimme von oben und sie hörte wie alle Lichtschalter angingen und wurde hektisch. Warum war sie bloß so dumm und hat das gerade laut gesagt? In ihr stieg Wut und Verzweiflung hoch. Wenn ihre Eltern sie erwischen ist sie tot!
    Sie schlich leise die große, weiße Treppe hoch und trägt ihre Handtasche auf der rechten Schulter. Oben auf der letzten Stufe hielt sie an und hielt Ausschau nach ihren Eltern. //Niemand da! Das ist meine Chance!// Mit hoher Geschwindigkeit läuft sie nach draußen und atmete frische Luft ein. Ein Gefühl von Freiheit und Entspannung löste sich in ihrem Körper aus, was aber schnell wieder verschwand als sie an den Wald dachte. Asja musste durch den Wald gehen, wenn sie zur Schule kommen wollte.
    Innerlich fluchte sie und hasste sich selbst dafür. Wieso half sie andere, aber dachte nicht an sich selbst?
    Zornig und etwas ängstlich lief sie durch den Wald mit ihrer Taschenlampe damit sie sehen konnte.
    Zum Glück war es eine sternenklare Nacht und sie kannte sich gut im Wald aus. Alle Blätter hatten eine herbstlich Farbe angenommen, da es Herbst war und die Luft der Natur tat gut.
    Nach 5 Minuten hörte sie ein Rascheln im Gebüsch und sie erschrak leicht und drehte sich heftig um. //Ach, das sind doch nur Eichhörnchen oder so// Sie versuchte sich zu entspannen und sich mehr zu beruhigen. Asja beschleunigte ihre Schritte bis sie ins Laufen kam und stolperte über ihre eigene Füße, prallte leicht mit dem Kopf gegen einen Baum und wurde einige Minuten ohnmächtig.
    Als sie aufwachte sah sie sich um und rappelte sich auf. Sie lief schnell durch den Wald um es hinter sich zu bringen.
    Asja lief mit einer hohen Geschwindigkeit in der Dunkelheit und dachte sie würde sich verlaufen, als sie die Schule erreichte. In der sternenklaren Nacht sah die Schule nicht-,, Asja!", unterbrach eine kalte Stimme ihre Gedanken.,, Warum hast du so lange gebraucht? Und wieso hast du eine Wunde am Kopf? Egal jetzt, ich sage dir, wofür ich deine Hilfe brauche."

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