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Meine Fortsetzung zu "Sometimes death is a better choice"

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    Viele warten sehnlichst darauf, dass Slytherins Nymphadora Tonks oder wie auch immer sie noch genannt wird, weiterschreibt. Ich glaube jedoch, dass dies nicht geschehen wird, deshalb dachte ich, dass ich ihren Part ├╝bernehmen werde. Ich werde mir M├╝he geben, auch wenn es bestimmt nicht so wird, wie es eigentlich geworden w├Ąre, wenn sie weitergeschrieben h├Ątte, da sie unersetzbar ist, aber ich werde mein Bestes versuchen. Auch wenn sie nicht mehr da ist, ich hoffe, ich kann allen, die sie vermissen, ein bisschen das Gef├╝hl vermitteln, als w├Ąre sie noch da. Nat├╝rlich kann ich sie nicht ersetzen, niemand kann dies.


    ..................................................................................................................................................................................................................................................Kapitel 6

    Mein Hals kratzte wie verr├╝ckt und ich wurde von einem Hustenreiz aus dem Schlaf gerissen. Es f├╝hlte sich so an, als w├Ąre mein Hals ausgetrocknet, womit ich nicht ganz falsch lag, da ich mehrere Stunden nichts getrunken hatte. Mein Magen knurrte ebenfalls und ich bekam Kreislaufprobleme. Ich brauchte ein paar Sekunden, bis ich wusste, wo ich war. Ich sa├č immer noch auf der alten Linde. Schnell kletterte ich runter und legte mich auf den Waldboden, da mein K├Ârper drohte umzukippen. Mein Durst nahm immer mehr zu, doch ich hatte nichts bei mir. In die Stadt gehen konnte ich unm├Âglich, da mich jeder erkannt und die Polizei gerufen h├Ątte. Gerade wollte ich weiter├╝berlegen, als ich von mehreren Stimmen aus den Gedanken gerissen wurde. Alarmiert sprang ich auf und suchte Schutz hinter einem Baum. Doch es schienen diesmal keine Polizisten zu sein.

    Ich wartete, bis die Stimmen nicht mehr zu h├Âren waren und begab mich auf die Suche nach Wasser und etwas Essbarem. Nach einer Weile fand ich einen Bach. Ich kniete nieder und beugte mich vor um zu trinken. Ich war kurz davor, einen Schluck zu nehmen, aber dann hielt ich inne. Das Wasser k├Ânnte verseucht sein!, schalt ich mich im Stillen. Aber was hatte ich denn f├╝r eine Alternative als zu verdursten? Ich musste das Risiko also eingehen. Vorsichtig nahm ich nun einen Schluck. Das Wasser schmeckte wie normales Leitungswasser. Konnte ich also sicher sein, dass es tats├Ąchlich trinkbar war? Ich verscheuchte diesen Gedanken und trank weiter bis mein brennender Durst gel├Âscht war. Jetzt brauchte ich nur noch etwas, das meinen Hei├čhunger stillte. Ich lief weiter durch den Wald. Auf einmal knackte etwas dicht hinter mir. Ich nahm die Beine in die Hand und floh so schnell ich konnte. Leider kam ich nicht weit, ich trat mit den F├╝├čen in ein Loch und knickte um. Ich schrie vor Schmerz auf und fing an zu fluchen. Dann wollte ich aufstehen, aber ich konnte nicht auftreten. Es tat schrecklich weh. Ich blickte zur├╝ck, um zumindest zu sehen, wer es auf mich abgesehen hatte. Ich konnte es nicht glauben: Ich war vor einem Igel davongelaufen!
    War ich vielleicht ein Angsthase! Ich war einerseits erleichtert, andererseits konnte ich hier nicht bleiben. Die Polizisten waren noch auf der Suche nach mir und ich war mir sicher, sie gaben nicht auf, bis sie mich geschnappt h├Ątten. Dann musste ich bestimmt - nein! Dar├╝ber wollte ich nicht nachdenken.
    Ich versuchte nun wieder aufzustehen. Wieder durchzuckte dieser grauenhafte Schmerz meinen linken Fu├č. So konnte ich definitiv nicht weiterlaufen. Ich brauchte eine Gehhilfe. Nur wenige Meter von mir entfernt befand sich ein ein dicker Stock, der daf├╝r wie gemacht war. Ich packte diesen und ging weiter. Es war etwas umst├Ąndlich, doch es war auf jeden Fall besser als die Schmerzen auszuhalten.

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    Kapitel 7

    Ich humpelte nun gef├╝hlt seit einer Stunde durch den Wald auf der Suche nach etwas Essbarem. ├ľfters fand ich B├╝sche mit roten oder schwarzen Beeren daran, aber ich wollte kein Risiko eingehen, da ich nicht wusste, ob diese giftig waren oder nicht. Mein rechtes Bein schmerzte von der Anstrengung, schlie├člich musste es mein gesamtes Gewicht alleine tragen. Also setzte ich mich an einen Ahornbaum und legte eine Pause ein. Ich sa├č da so wenige Minuten, als es pl├Âtzlich nur ein paar Meter von mir entfernt in einem Busch anfing zu rascheln. Leise krabbelte ich hinter den Baum und hoffte sehnlichst, dass es, falls es ein Mensch war, mich nicht bemerkt hatte. Ich hielt den Atem an, wartete und lauschte. Mein Herz klopfte wie wild und ich bekam das Gef├╝hl, dass es mir gleich aus der Brust springen w├╝rde. Hoffentlich war es nur ein Igel oder etwas ├ähnliches, Ungef├Ąhrliches! Wieder raschelte es. Bitte lass etwas Ungef├Ąhrliches sein, bitte lass es etwas Ungef├Ąhrliches sein!, betete ich im Stillen. Auf einmal hetzte ein Hase an mir vorbei. Erleichtert atmete ich auf. Ich stand auf und wollte nun meine Suche fortsetzen, aber auf einmal packte jemand grob mein Handgelenk. W├╝tend k├Ąmpfte ich und versuchte mich loszurei├čen, was mir auch nach einigen Versuchen auch gelang. Ich rannte so schnell, wie es mit meinem h├Âlzernen Kr├╝ckstock ging, aber mein Verfolger - es stellte sich heraus, dass es sich um einen Polizisten handelte - holte mich ein, hielt mich fest und wollte mir Handschellen anlegen. Wieder k├Ąmpfte ich dagegen an, jedoch gab es kein Entrinnen. Zerknirscht lie├č ich mich abf├╝hren.

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    Kapitel 8

    W├Ąhrend ich im Polizeiauto sa├č, schaute ich aus dem Fenster und dachte nach. Wieso musste ausgerechnet ich so ein Pechvogel sein? Wieso, wieso, wieso? Wieso ausgerechnet ich? War es vielleicht mein Schicksal? Nein! Das w├╝rde bedeuten, dass ich verflucht w├Ąre. Ein Fluch! Aber wenn es einer w├Ąre, m├╝sste man ihn eigentlich brechen k├Ânnen, oder? Wie nur?

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