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Das Leben kann schmerzhaft sein (lange Story)

Ich habe eine lange Story geschrieben. Sie ist traurig, da ich finde, dass man nicht traurig sein soll. Man soll zufrieden mit dem Leben sein auch, wenn es schwierig ist.

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    Morgens:
    *Wecker klingelt*
    Ich wachte auf. Nachts habe ich von dem Tod meiner Eltern geträumt. Das ist zum Glück nicht die Realität! Schnell stehe ich auf, ziehe mich um und frühstücke.
    ,, Schatz! Beeil dich bitte! Du kommst sonst wieder zu spät!", sagte meine Mutter. Mein Vater fragte meine Mutter:,, Liebling? Hast du schon Ruby von unserer Geschäftsreise erzählt?" Meine Mutter schüttelte den Kopf und ich sah sie verwirrt an.,, Ihr geht auf Geschäftsreise? Wieso habt ihr mir das nicht früher erzählt? Wer passt dann auf mich auf?", sprudelte es aus mich heraus.,, Ruby. Ich weiß du bist neugierig, aber bitte stell nicht so viele Fragen. Deine Oma wird auf dich aufpassen." Ich beruhigte mich und nickte. Meine Oma war einfach die Beste! Ihr Essen schmeckt immer lecker und sie ist so nett.

    Meine Freundinnen und ich sitzen am Mensatisch direkt neben den Jungs. Natürlich sind die alle pervers und so, aber sie sind meine Klassenkameraden und sie sind mir ans Herzen gewachsen.,, Ey Ruby!", sagt Paul.,, Willst du zu meiner Party am Samstag?",, Ich kann am Samstag leider nicht", antworte ich. Ich mag Paul mehr als einen Freund und ich finde es echt doof, dass ich nicht kommen kann.

    Mittags:
    ,, Hey Liebling! Und wie war dein Schultag?", fragt Mum.,, Wie immer", antworte ich.,, Mum?", frage ich vorsichtig.,, Wann werdet abreisen?".,, Morgen", meinte sie.,, Was morgen schon?", weine ich. Ich hatte meine Eltern furchtbar lieb und ich werde sie sooooooooo sehr vermissen!

    Abends:
    Meine Mutter packt ihre Sachen ein und mein Vater schaut fern, während ich Mathe lernen muss! Ich verstehe nichts! Vielleicht kann ich Paul schreiben! Sofort greife ich zu meinem Handy und schreibe ihn.

    R: Hey
    P: Hey! Was gibt´s?
    R: Kannst du mir bei Mathe helfen?
    P: Warte... Ich schicke dir die Lösungen.
    R: Danke😘
    P: *schickt die Lösungen* Bis morgen!
    R: Bis morgen!


    Endlich habe ich die Hausaufgaben! Ich gehe runter um mir Chips zu holen und einen Film zu schauen!

    Morgens am nächsten Tag:

    Wieder Schule! Jeder Morgen ist gleich, aber diesmal nicht. Meine Eltern werden gleich abreisen und ich muss gleich zu meiner Oma.

    Dort vorne ist Paul! Ich bin so aufgeregt! Was soll ich bloß tun? Oje! Er kommt auf mich zu!,, Hey Ruby! Ich wollte dich etwas fragen.",, Hey! Was denn?", sagte ich.,, Also. Wir kennen uns schon länger und ich wollte dich fragen, ob du meine Freundin sein willst", meint er.,, OMG! Ja!", sage ich und falle ihm um den Hals.


    Mittags:

    Oma! Ich habe jetzt einen Freund! Sie lächelt und geht mit mir ins Haus.,, Wie heißt er denn?", fragte sie. Ich antworte:,, Er heißt Paul Greener." Meine Oma sieht mich an als hätte sie ein Geist gesehen.,, Oma? Kennst du ihn?", frage ich sie.,, Nein. Ich habe nur etwas Kopfschmerzen", meint sie.

    Zeitsprung: (3 Tage später)

    Morgens:
    Ich gehe in die Schule und sehe Paul. Doch mein Lächeln gefror, als ich etwas sah. Paul und Amina (das beliebteste Mädchen aus der Schule) umarmen sich und dann küssen sie sich! Mir war das alles zu viel und ich laufe weg. Ich wollte überall sein nur nicht hier. Wut steigt in mir hoch und ich hörte Schritte. Jemand folgt mir, aber ich wusste nicht wer, da ich nur verschwommen, wegen meinen Tränen sehen konnte. Da höre ich eine bekannte Stimme, die ich nicht mehr hören will: Paul. Er läuft mir nach. Ich will ihn nie mehr sehen! Er hat mir das Herz gebrochen und ich will das nicht mehr erleben. Dann steht er hinter mir und hält mich fest. Ich reiße mich los und renne weg. Damit war alles endgültig vorbei. Wir waren kein Paar mehr. Wir waren keine Freunde mehr. Und wir sprachen nicht mehr miteinander. Immer wenn ich ihn sah, knutschte er mit Amina rum oder umarmte sie fest und lachte. Das war für mich zu viel und ich weine jeden Tag um ihn. Um diesen Idioten. Er war gemein zu mir und hat nur mit mir gespielt.

    Abends:
    ,, Oma? Weißt du, wo mein Handy ist? Ich würde soooooo gerne mit Mum und Dad telefonieren!", sage ich.,, Ja, er ist auf deinem Nachttisch", antwortet sie. Ich gehe ins Gästezimmer, nehme mein Handy, suche die Nummer meiner Mum und rufe sie an.
    R: Hi Mum!
    M: Hallo mein Schatz! Wie geht es dir denn?
    R: Mir geht es gut! Und dir?
    Ich versuche meine Tränen zu unterdrücken.
    M: Mir geht es auch gut. Wie war die Schule?
    R: Ich hatte einen Freund, aber er hat mich betrogen!
    M: Ruby. Ich weiß wie du dich fühlst, aber habt ihr euch wieder
    vertragen?
    R: Nein...
    M: Ich weiß das du ihn immer noch liebst. Versöhn dich doch mit
    ihm und sag ihm wie du dich fühlst.
    R: Ja...
    M: Ich muss kurz auflegen. Hab dich lieb!
    R: Ich dich auch!

    Nächster Tag:
    Heute war endlich Wochenende! Ich habe mich mit Paul verabredet um mich mit ihm zu vertragen. Er steht dort drüben und diesmal war seine Amina nicht da. Ich gehe auf ihn zu.,, Hey Paul!", rufe ich. Er sagt:,, Oh hey... Wieso wolltest du mich treffen?" Ich erkläre ihm, dass wir und vertragen sollen und er meint:,, Sorry Ruby, aber ich möchte nichts mehr mit dir zu tun haben." Nach diesen Worten geht er und ich bleibe allein zurück.


    Ich bedeute wirklich nichts für ihn! Er hat mich nur ausgenutzt. Ich laufe weinend nach Hause. Meine Oma will mich trösten, aber ich weise sie ab.





















    2
    ,, Ruby!", ruft sie.,, Ich muss dir etwas erzählen... Ich... habe... Lungenkrebs..." Meine Augen befüllen sich mit mehr Tränen und ich schüttele fassungslos den Kopf. Das kann nicht sein. Nein! Das darf nicht wahr sein! Erst Paul und jetzt sie? Warum? Warum passiert das nur mir?,, Oma? Wie lange hast du schon Krebs?", frage ich sie ängstlich.,, Schon vier Jahre...", meint sie. Ich laufe schnell in das Gästezimmer und schließe die Tür ab. Langsam sinke ich zu Boden. Jetzt kann ich weiter weinen. Wieso passiert das nur mir? Ich weine stärker und stärker.

    Sonntag:
    Ich bin schon seit gestern im Zimmer und bin nur raus gegangen, um aufs Klo zu gehen. Seit gestern habe ich nichts gegessen oder getrunken. Mein Leben war perfekt, doch jetzt... Für einige Minuten geht mir durch den Kopf Selbstmord zu begehen oder aus dem Fenster zu springen, doch ich will noch für meine Eltern leben.


    Ein paar Tage später:
    Mitten im Unterricht werde ich angerufen und mir wird mit geteilt, dass *schluck* meine Oma...

    ...gestorben ist. Ich laufe weinend aus dem Klassenzimmer und weiß nicht, wohin ich laufen soll. Meine Freunde wollen nicht mehr mit mir befreundet sein, meine Eltern waren nicht da und meine Oma erst Recht nicht.

    3
    Mehrere Tage später:
    Ich bin jetzt auf der Beerdigung meiner Oma und ich halte es nicht aus. Hier waren Freunde von ihr, die mich nicht aufnehmen wollen. Nun muss ich um mich selbst sorgen. Ihre Leiche wurde verbrannt und ich weinte wieder. Das war so schmerzhaft. Der Schmerz wird zu Tag zu Tag größer und nimmt kein Ende. Alle verlassen mich so oder so. Es bleiben nur noch meine Eltern übrig.

    (Telefonat)
    R: Mum? Oma ist gestorben...😭
    M: Das... kann... nicht... sein... Wieso denn? Was ist passiert?😭
    R: Sie hatte Lungenkrebs...
    M: Aber du bist doch jetzt allein.
    R: Ja... Was soll ich machen?
    M: Ich muss dir etwas sagen... Dein... dein... Ich kann es einfach
    nicht *fängt an zu weinen* Also...
    R: Mum? Mum! Was ist! Bitte... *sehr besorgt*
    M: Dein Vater... er... ist im... K-k-krankenh-h-haus...
    R: Bitte was! Nicht auch noch Dad! Mum was ist passiert? Bitte
    erzähl mir a-a-a-alles... *fange an flach und unregelmäßig zu
    atmen*
    M: Also...*wird unterbrochen*
    R: *kippe um*
    M: Ruby! Wach auf! Neeeeiiiin! Nein das kann nicht sein!

    Ihre Sicht:
    Nein! Meine Tochter! Sie war die einzige, die mir noch übrig geblieben ist. Wieso sag mir wieso du mir das antust Gott!
    Was habe ich für schlimmes getan!
    D-d-d-d-das... i-i-i-ist schrecklich! Ich muss sofort wieder zu ihr fliegen!*rennt schnell wie möglich irgendwo hin in der Hoffnung jemanden um Hilfe zu bitten*
    Eine alte Dame! Soll ich sie fragen? Ihre Haare sind von einer schwarzen Kapuze bedeckt und sie trägt nur schwarze Kleidung.
    Wieso sieht sie so geheimnisvoll aus? Und... ihre Augen sind von einer schwarzen, großen Sonnenbrille bedeckt.

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