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Das Haus am Berg

Das Haus am Berg, ist eine große tragische Geschichte.

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    ((unli))Aufbruch((eunli)) "Guten Morgen, Schatz" weckte sie die sanfte Stimme ihrer Mutter. "Zeit zum Aufstehen" sie blinzelte und
    Aufbruch

    "Guten Morgen, Schatz" weckte sie die sanfte Stimme ihrer Mutter. "Zeit zum Aufstehen" sie blinzelte und setze sich in ihrem Bett auf. Die Sonnenstrahlen vielen durch das große Fenster an der Wand, durch das man einen wunderbaren Blick über New York erhaschen konnte, und erhellte den Raum. "Morgen Mom" sie gähnte und streckte sich außgibig. "Mach dich fertig und komm runter wir haben es eilig" sagte ihre Mom und drehte sich um, um sie allein zu lassen. "Eilig? Was haben wir den vor?" Sie hatte ihre Neugierde erweckt. "Das wirst du schon noch sehen, Elisa" antwortete ihre Mutter nur und verließ ohne ein weiteres Wort mein Zimmer. "Komisch" dachte sie sich. "Was das wohl ist, was wir heute vor haben? Scheint ja was ganz besonderes zu sein." Sie schob die Decke weg und stig aus dem Bett. Barfuß lief sie auf die andere Seite ihres Zimmers zu. Die kurzen, flauschigen Fäden des runden Teppichs kitzelten ihre Zehen. Die Tür neben dem Fenster führte in ein kleines Bad, dass nur ihr gehörte. Sie betrat es und tastete nach dem Schalter. Ihre Fingerspitzen stießen gegen etwas gewölbtes, sie drückte leicht, es machte klack und der kleine Raum erhellte sich. Es gab nur ein Waschbecken, eine Toilette und eine Kleine Wanne, jedoch fühlte Elisa sich hier sehr wohl. Ihr Zimmer war früher das Gästezimmer gewesen, was bedeutete das es ein privates Bad besaß. Da, ihre Familie zu groß geworden wahr hatte ihre Mutter beschlosssen, dass das älteste der Kinder in das ehemalige Gästezimmern ziehen durfte. Elisa hatte das Glück das ihre ältere Schwester, Nina, letztens außgezogen war. Sie war zu ihrem Freund und dessen Familie gezogen weil es ihr wohl in der kleinen News Yorker Wohnung zu eng geworden war. Zumindest war Elisa nach ihrem Außzug die älteste der Kinder geworden, weshalb sie das einzige Zimmer mit anschließendem Bad erlangt hatte. Sie zog die Rolläden hoch und öffnete das kleine Fenster. Es war ein ruhiger Frühlingsmorgen. Eine leichte Brise zog an dem großen Wolkenkratzer entlang, in dem sie wohnte. Sie stellte sich an das offene fester und schloss die Augen. Der feine Wind blies ihre Haare zurück und kitzelte an ihren Ohren und ihrer Nasenspitze. Sie weitere und trat zurück. Elisa öffnete die Augen und drehte sich zum Waschbecken um. Die beugte sich über das Becken und wusch sich ihr Gesicht. Elisa hüstelte und trocknete sich schnell ihr Gesicht ab. Ihre Lila Bürste lag auf der kleinen Komoren direkt daneben. Sie nahm sie und fing an ihre schulterlangen, hellbraunen Haare zu kämmen. Als sie die Strähnen halbwechs geglättet hatte, legte sie die Bürste weg und betrachtete sich im Spiegel. Ja, die Frisur war Ok. Sie senkte ihren Blick wieder und fingerte in einem Plastikbecher herum. Elisa zog eine dunkelblaue Zahnbürste mit gelben Streifen hervor. Am Waschbecken Rand stand eine halb leere time Zahnpasta. Sie nahm die Tube, öffnete sie und drückte eine ordentliche Portion weißer Paste mit leichten blauen Streifen auf die Borsten der Zahnbürste. "Ups!" Sie biss sich auf die Unterlippe. "Das war einbischen zu stark!" Sie zuckte mit den Schultern und schob die Bürste zwischen ihre Kiefer. Elisa würgte. "Igit! Ok, das war wirklich zu viel!" Sie beugte sich erneut über das Becken und spuckte die blassblaue Paste aus. Klebrige, helle Kleckse klebten an Elisas Kinn. Sie stellte das Wasser an und wusch sich das Kinn. Sie erhob sich wieder, nahm ein Handtuch und wischte sich über das Gesicht. "Puh. Dieses Mal nehm ich definitiv weniger!" Sie griff erneut nach der Zahnbürste und der Paste. "OK, und jetzt Ganz vorsichtig ..." Sie drückte die Tube leicht zusammen. "Perfekt!" Triumphierend grinste sie. Elisa stellte die Zahnpasta wieder auf das Waschbecken und schob sich die Bürste wieder in den Mund. Nach 3 Minuten spuckte sie die Liste wieder aus und wusch die Bürste ab. Elisa ging zurück in ihr Zimmer und holte ein frisches schwarzes T-Shirt, mit einem Tigerkopf darauf, eine hellblaue ¾ Leggings und einen Lilanen Rock aus ihrem Kleiderschrank. Sie zog sich schnell an, denn sie wollte nicht das ihre Mom sauer wurde. "Wo sind den jetzt meine ... und wo ist den meine ..." Sie wühlte kurz in einer Schublade ihrer Nichttisches und hob dann triumphierend den Arm. "Aha, da habt ihr euch versteckt!" Sie hielt vier Haargummies ist der Hand. Einen zwei schwarze, ein ballsblauer und ein grauer. "Und da ist dna wohl auch ..." Sie zog eine schwarze Capi hervor auf der mit weißen Faden die Umrisse zweier Berggipfel zu sehen waren. Elisa setzte sich die Capi auf und stutzte. "Was war das?" Sie drehte sich zum Fenster um und blickte über New York."War da nicht, Grad wer?" Einige Sekunden vergingen dann zuckte sie mit den Schultern und drehte sich wieder zur Tür. "Also dann" Elisa schnappte sich ihren Schwestern, schlaffen Rucksack und ging zur Tür. Sie öffnete sie und drehte sich noch einmal zu ihrem Zimmer um. "Tschüss" sie hatte das Gefühl, dass sie ihr Zimmer niemals wieder sehen würde. "Schatz? Elisabeth, wo bleibst du?" Rief ihre Mom von unten. "Ich komme" rief Elisa zurück. Wenige Sekunden später stand sie im Eingang des Wohnzimmers. Sie lief in die Küche und rief: "Morgen!" – "Morgen, Schatz" ihre Mutter stand mit dem Rücken zu ihr und schien Salami und Marmeladenbrote zu schmieren. Elisa lief zum Küchentisch und gab ihrem kleinen Bruder, Emil, einen Kuss auf die Stirn. Der kleine Emil sahß in seinem Hochstuhl und warf mit Babybrei um sich. "Wo fahren wir jetzt eigentlich hin?" Elisa setzte sich auf den Stuhl neben ihrem Bruder und nahm sich eine Portion Müsli. "In die Berge" antwortete die Mutter die immer noch mit dem Rücken zu ihr stand. "Aha" nuschelte Elisa mit einem Löffel Kornflakes im Mund. "Auf einen Berg. Den high mountain. Dort bleiben wir. Ich weiß noch nicht wie lange, aber wir werden dort bleiben. Für vielleicht ... ein paar Monate?" – "Aha" plötzlich stutzte sie. "Monate? aber ich habe Schule!" Ihrer Mutter schien das noch nicht bewusst gewesen zu sein. Jedoch versteckte sie ihre Überraschung äußerst gut. "Ja, ja, stimmt. Egal. Das kriegen wir schon hin!" – "Aber, wieso?" Ihre Mom schluckte. "Weil ihr in Gefahr seit."

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    ((unli))Traum((eunli)) Sie wahren mittlerweile auf der Autobahn Richtung Berge. Emil war nach einiger Zeit eingeschlafen und schlummerte nun seelenrui
    Traum

    Sie wahren mittlerweile auf der Autobahn Richtung Berge. Emil war nach einiger Zeit eingeschlafen und schlummerte nun seelenruig vor sich hin. Elisa musste hinten neben ihrem Bruder sitzen um aufzupassen das auch alles gut ging. Sie hatte den Kopf auf die Schulter gelegt und blickte nachdenklich aus dem Fenster. Sie wahren seit ungefähr einer Stunde unterwegs und sie hatte sich die ganze Zeit gefragt, was ihre Mutter wohl gemeint hatte. Ihr seit in Gefahr hatte sie gesagt. Was hatte sie nur damit gemeint? "Ah, verdammt!" Sie zerbrach sich hier seit einer Stunde den Kopf und fand ja sowieso nichts raus. Ihre Gedanken und Gefühle spielten verrückt. Emil neben ihr fing an zu quengeln und ihr Mutter rief von vorne: "Elisa, Schatz, kümmerst du dich bitte um deinen Bruder. Es ist ehr viel los" Elisa seufzte. In Gedanken äffte sie ihre Mutter nach, die die ganze Fahrt über kein Wort gesagt hatte, und so tat, als sei die Welt in Ordnung. Sie beugte sich zu ihrem Bruder hinüber über streichelte seine Wange. "Hey, Kleiner. Alles gut, Schlaf schön weiter" sie lächelte. Ihr Bruder bedeutete ihr alles. Nichts aber sich gar nichts, auf der Welt, könnten sie beide trennen. Emil schrie. "Elisa, bitte!" rief ihre Mom von vorne und dieses Mal klang sie eindringlicher und verzweifelter. Es klang fasst so, als bräuchte sie ernsthaft die Unterstützung ihrer Tochter. Seit dem Elisas Vater auf eine angebliche 'Geschäftsreise' gegangen war, und nicht mehr zurück gekommen war, hatte Elisa das Gefühl das jeden Tag irgendwas an ihrer Mutter nagte. Irgendetwas fraß die Person von Tag zu Tag, der Elisa alles zu verdanken hatte. Sie fühlte auf einmal gar keine Wut mehr in sich, nur noch Trauer und Mitgefühl. "Emil, mein lieber" sagte sie so sanft wie möglich zu ihrem Bruder und streichelte seine kleine Hand. Innerhalb von Sekunden schlossen sich die kleinen, zarten Fingerchen des Babys um ihren Zeigefinger und wärmten nicht nur Elisas Haut sondern auch ihre Seele. Ihr Herz, alles was gerade trauerte, wurde durch diese Berührung wieder lebendig. Sie lächelte und legte ihren Finger auf den Rand von Emils Sitz. Die Geräusche die ihr Bruder aussties wurden leider und verstummten schließlich ganz. Fasst, ein Geräusch könnte man immer noch wahrnehmen. Ein feines, leises Schnarchen wich den Lippen ihres Bruders. "Er ist eingeschlafen" flüsterte Elisa ihrer Mutter zu. "Toll gemacht, Schatz" lobte sie ihre Mom in dem selben Flüsterton. Sie konnte erkennen das ihre Mutter, zum ersten Mal während der ganzen bisherigen Fart, lächelte. Elisa ließ ihren Finger noch lange in der Hand ihres Bruders. Sie betrachtete seinen sich hebenden und senkenden Brustkorb. Langsam verwischten sie Umrisse ihrer Mutter und der Autos for ihnen, und Elisas Augen vielen ebenfalls zu. Als sie wieder erwachte war es schon dunkel. Sie fuhren nicht mehr. Sie standen im Stau. "Morgen, Schatz" die warme Stimmer ihrer Mutter glitt direkt in die hinein und sie blinzelte. "Mom? Wo sind wir?" Sie gähnte und zog vorsichtig ihren Zeigefinger auf Emils Griff. "Auf der Autobahn, in Richtung Berge, Schatz" antworte ihre Mutter, mit der selben Wärme in der Stimme. Sie schien die Frage nicht überflüssig oder nervig gefunden zu haben. Elisa sah aus dem Fenster und langsam kamen die Erinnerungen zurück. Die lange Fahrt, ihre gereizte Mutter, ihr schlafender Bruder ... der Traum. Sie hatte einen Traum gehabt, was sehr ungewöhnlich für sie war. Sie träumte fasst nie. In ihrem Traum war sie vor einem Haus gestanden das auf der Spitze eines hohen Berges thronte, dem höchsten Berg den sie sehen konnte. Und von da oben hatte sie ein ganzes Gebirge überblicken können. Das Gebäude vor dem sie gestanden hatte, hatte wir eine Art Alm ausgesehen. Ein großes Holzhaus mit, so schien es, zwei Etagen. Sie hatte das Haus nicht betreten hatte jedoch den drang dazu verspürt. Auf einmal überfiel sie ein Gedanke. Zu diesem Haus, wahren sie unterwegs. Sie schluckte. Das war ziemlich weit oben gewesen. Und dann hatte es auch nicht so ausgesehen als ob die Bewohner dieses Hauses oft Besuch bekämen. Sie schluckte erneut. "Ist was, Schatz" fragte ihre Mutter von vorne und warf einen kurzen Blick nach hinten. Sie hatte Elisa wohl schlucken gehört. "Ne ne" sagte die mit tonloser Stimme. Das könnte aber nicht sein. Wie hätte sie von einem Ort träumen sollen, auf den sie gerade zu fuhren? Nein, das könnte bestimmt nicht sein! Oder doch? Elisa war verwirrt. So hatte die Stimmer ihrer Mutter auch gerade so weich und warm geklungen hatte sie das Gefühl, das ihre Mom alles wusste. Was sie dachte, was sie träumte. Und vor allem, was sie fühlte. "Wirklich?" Sie klang besorgt. "Ja, alles ok" Elisa rang sich ein lächelt ab. Sie schwiegen einige Minuten, dann riss Elisa allen ihren Mut zusammen und Fähre: "Mom, wo fahren wir eigentlich hin?" Die Stimme ihrer Mutter klang hohl und tonlos, so als wüsste sie, das sie vor ihrer Tochter nichts verbergen konnte. "In die Berge, das hab ich dir Dach schon gesagt, Schatz" Elisa sah aus dem Fenster. Die Autos um sie herum bewegten sich im Schneckentempo voran. Bis auf das ein oder andere hupen war es still. "Ja, ich weiß. Aber wo und den Bergen?" Einige Minuten lang geschah nichts. Elisa dachte schon ihre Mom wurde stumm bleiben doch schließlich kam eine Antwort von vorne, die so klang als hätte sie lieber nicht gesprochen. Ein unterdrücktes Schluchzen ließ den Satz verdrängt klingen. "Du hast es geträumt"

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