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Woodwalkers: Die Neue

Pumajunge Carag ist aufgeregt. Heute soll eine neue eintreffen. Und sie ist ein Puma. Carag will sie unbedingt näher kennenlernen. Aber Alphawolf Jeffrey scheint sie zu mögen und tut alles, um sie für sich zu gewinnen...

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    -Carags Sicht-

    Ich bekam es einfach nicht aus dem Kopf. Heute würde eine Neue eintreffen. Und sie war ein Puma! Miss Clearwater hatte mir erzählt, dass sie Nakoma hieß. Brandon riss mich aus meinen Gedanken. „Hey Kumpel, sie kommt“ In diesem Moment fuhr Theos verbeulter Wagen vor. Sobald er gehalten hatte, ging eine Tür auf und ein Mädchen mit goldbraunen, welligen Haaren bis zur Taille stieg aus. Als sie sich umsah bemerkte ich ihre leuchtend grünen Augen, welche einen neugierigen und verschmitzten Eindruck machten. Sie schaute mich an und lächelte. Spürte sie etwa, dass ich ein Puma war? Naja, aber Jeffrey existierte. Er winkte ihr zu. Nakoma witterte, zuckte mit den Schultern und ging zu Jeffrey rüber, wo sie ein Gespräch mit Takaani anfing. Die beiden schienen sich gut zu verstehen, denn kurz darauf war sie mit den Wölfen verschwunden. Dieser Wolf war echt zum Kotzen. Wieso hatte sie mitgespielt? Nakoma hatte sicher bemerkt, dass er ein Wolf war. Wölfe und Katzen passen nicht zusammen! Aber zum Glück war es noch nicht klar, ob Jeffrey sie wirklich mochte, oder ob er einfach neugierig war. Doch wenn man bedachte, dass es Jeffrey war, dann war es wahrscheinlicher, dass er sie mochte. Wölfe beachten Pumas nicht einfach so. Ich wollte sie aber wenigstens mal kennenlernen, bevor Jeffrey sie für sich gewann. Was hoffentlich nicht passieren würde.
    -Nakomas Sicht-

    Ich hätte nicht gedacht, dass Wölfe nett sind. Doch dieser goldhaarige Junge war ein Puma. Das hatte ich gespürt. Ich fragte einen kräftig Aussehenden Jungen, der mit dem Puma abgehängt hatte, nach seinem Namen. Dieser wirkte etwas verwirrt, fing sich aber schnell wieder. „Meinst du Carag?“ „Ist er ein Puma?“, fragte ich zurück. „Ja“ Ich hatte herausgefunden, was ich wissen wollte und machte mich aus dem Staub. Genau als ich diesen Carag ansprechen wollte, rief mich der zugegeben etwas süße Alphawolf Jeffrey zu sich und seinem Rudel rief, drehte ich mich um und ließ einen etwas enttäuscht aussehenden Pumajungen zurück.
    -Jeffreys Sicht-

    Es hatte funktioniert! Sie hatte noch immer nicht mit Carag geredet, und ich hatte sie(vorerst) für mich allein. Das sie sich gut mit Takaani verstand, war etwas, was ich ausnutzen musste. Schon war Nakoma bei uns angekommen. „Hi“, sagte ich. „Hey Jeffrey“, kam es zurück. Es tat irgendwie gut meinen Namen aus ihrem Mund zu hören. Dann wendete sie sich ab, um mit Takaani zu reden. Es war toll, dass meine Betawölfin so ein hübsches Mädchen als Freundin hatte. Ich musste Nakoma für mich gewinnen. Aber hoffentlich kam Carag nicht wieder dazwischen. Sie war in meinen Augen perfekt, obwohl sie eine Katze war.

    -ZEITSPRUNG: Abend-

    -Brandons Sicht-

    „Und sie hat dich nach meinem Namen gefragt?“ Gerade hatte ich Carag erzählt, dass Nakoma seinen Namen hatte wissen wollen. Dieser konnte es nicht glauben. Ich fragte mich, ob er sie wohl mochte. Das war sehr wahrscheinlich. Wie oft traf man als Pumawandler einen anderen seiner Art. Und noch dazu ein Weibchen. Also, ich glaube nicht, dass man sich dann nicht verlieben würde. Kurzgefasst, ich verstand Carag. Wenn eine hübsche Bisondame hier auftauchte, würde ich mich wahrscheinlich auch verlieben. Das Problem war, dass Nakoma fast immer mit Jeffrey & Co. herumhing und Carag deswegen Liebeskummer hatte. Ich fand es nicht toll meinen Freund so zu sehen.
    -Carags Sicht-

    Wieso tat sie mir das an? Nakoma wusste es zwar nicht, aber es tat verdammt weh, sie mit Jeffrey zu sehen. Bis zu diesem wunderbaren Tag. Wir hatten gerade Mittagspause. Direkt nach dem Mittagessen setzte sie sich neben mich, obwohl Jeffrey ihr zurief, dass sie kommen sollte. „Carag, richtig?“ Ich konnte es kurz nicht glauben, aber ich antwortete schnell: „Ja“ Nakoma schien diese Antwort erwartet zu haben. „Du bist ein Puma, dass spüre ich“ Da hatte sie schon wieder recht. Ich nickte nur. „Treffen wir uns am Abend im Baumhaus?“, fragte sie. Mein Herz schlug schneller. „Klar“ Nakoma lächelte. „Abgemacht“ Dann ging sie wieder zu Jeffrey hinüber. Ich schnappte noch etwas von ihrem Gespräch auf. Jeffrey sagte gerade: „Wieso hast du mit dem geredet?“ Dann waren sie schon herausgegangen.
    -Nakomas Sicht-

    Dieser Pumajunge war eigentlich sehr nett. Nicht so wie Jeffrey ihn beschrieben hatte. Dieser Alphawolf mochte mich, das merkte sicher jeder. Carag war deutlich schüchterner und nicht so zuvorkommend. Das fand ich irgendwie süß. Aber zu diesem Wolf fühlte ich mich auf eine eigenartige Weise hingezogen. Nein, sowas durfte ich nicht denken. Wölfe und Pumas passen nun mal nicht zusammen. Aber Jeffrey war so… naja, anziehend. Und ich glaube, dass er das wusste. Es bedeutete mir schon viel, dass er alles tat, um mich für sich zu gewinnen. Ich mochte Jungs, die, um mich zu haben alles tun würden. Aber Carag kämpfte auch um mich, auf eine stillere Art und Weise. Doch das wichtige war jetzt, dass ich ein Treffen mit Carag hatte, von dem Jeffrey nichts wusste. Zeit, um diesen Puma kennenzulernen, ohne dass Jeffrey mir in die Quere kam. Ich meine, hallo, wer will seine Artgenossen nicht kennenlernen. Nach einer Stunde Mathe, war es so weit. Mein treffen mit Carag. Als ich am Baumhaus ankam, saß er als Junge mit leuchtend gelben Augen auf einer der großen Wurzeln des Baumes. Anscheinend hatte er mich kommen hören, denn er blickte kurz auf und seine Miene erhellte sich Augenblicklich. „Ich dachte du kommst nicht mehr“, sagte er verschmitzt. „Aber ich bin gekommen. Und wie wärs jetzt mit einer Begrüßung?“, gab ich zurück. Sein Lächeln wurde noch breiter. „Das war schon eine“ „Aha“ Dann kletterten wir zum Baumhaus hoch, setzten uns auf die Bretter und baumelten eine Weile stillschweigend mit den Beinen. Bis Carag schließlich sagte: „Weißt du, du bist anders als die meisten Mädchen“ Ich musste lächeln. „Und du anders als die meisten Jungs“ Er verzog das Gesicht. „Meinst du Jeffrey?“ „Ja und Nein“ Der Pumajunge nickte. „Und, naja, ich finde dich eigentlich ziemlich süß“, schob ich hinterher. Er sah mich verblüfft an: „Was?“ Ich schmunzelte, rutschte etwas näher an ihn heran und nahm seine Hand. „Obwohl Jeffrey ziemlich toll ist, du bist der beste von allen“, sagte ich und er wurde rot. Dann nahm er zögernd mein Gesicht in die Hände und küsste mich ganz vorsichtig. Als ich den Kuss erwiderte, lächelte er und der Kuss wurde leidenschaftlicher und wilder. Genau nach meinem Geschmack. Als wir uns nach einer Ewigkeit voneinander lösten, lächelten wir beide.

    -Fortsetzung folgt-

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