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Achtung! Dies ist nur ein Teil einer Fortsetzungsgeschichte. Andere Teile dieser Geschichte

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Blutsterns Geheimnis

Blutfleck, Krieger des SchattenClans ist nicht so unschuldig wie er auf den ersten Blick wirkt. Hinter seiner freundlichen Fassade versteckt sich ein dunkles Geheimnis...

    1
    Hierarchie der Katzen
    SchattenClan

    Anführerin: Sonnenstern- goldene Kätzin mit weißer Brust und Bauch und waldgrünen Augen, Mentorin von Leopardenpfote

    Zweiter
    Anführer: Finsterherz- tiefschwarzer Kater mit eisblauen Augen und weißen Pfoten, Mentor von Seelenpfote

    Heiler: Kräutersee- braun getigerter Kater mit bernsteinfarbenen Augen, Mentor von Nusspfote

    Krieger (Kater und Kätzinnen ohne Jungen)

    Abendrot- rot-orangener Kater mit smaragdgrünen Augen, Mentor von Krähenpfote

    Lindenschnee- weiße Kätzin mit goldenen Sprenkeln, Mentorin von Bussardpfote

    Schattenblut- roter Kater mit schwarz-grauen Pfoten und stechend gelben Augen, Mentor von Dunkelpfote

    Lavaherz- dunkelrote Kätzin mit hellerem Gesicht und Schweif, Mentorin von Springpfote

    Mondblick- hellgraue Kätzin mit dunkleren Kreisen um die Augen und stechend blauen Augen

    Eschenfell- hellbraun getigerter Kater mit grünenAugen

    Hundepelz- dunkelbrauner, fast schwarzer Kater mit gelben Augen, vernarbte Schnauze

    Tulpenglanz- schildpattfarbene Kätzin mit eisblauen Augen, Mentorin von Schleichpfote

    Nebelschleier- dunkelgrauer Kater mit dunkelblauen Augen, Mentor von Blutpfote

    Schmetterlingsflügel- schildpattfarbene-weiße Kätzin mit ungewöhnlich grünen Augen

    Wieselkralle- schwarz-weißer Kater mit dunkelgelben Augen

    Kokosblüte- schneeweiße Kätzin mit braunen Ohren und Pfoten

    Luchsohr- rot-brauner Kater mit dunkleren Tupfen und Pinselohren, Mentor von Himbeerpfote

    Königinnen (Kätzinnen die Jungen erwarten oder aufziehen)


    Bienenstreif- goldene Kätzin mit schwarzen Streifen, Mutter von Kleejunges (goldene kätzin mit weißen Pfoten und Bauch), Tropfenjunges (hellgraue Kätzin mit dunkleren Tupfen), und Kometenjunges (graue Kätzin mit einem weißen Schweif und eisblauen Augen)

    Apfelblüte- hellbraune Kätzin mit einem rot schimmernden Schweif

    Schüler (über sechs Monde alt, in der Ausbildung zum Krieger)


    Seelenpfote- cremefarbene Kätzin mit weißem Bauch und weißer Brust

    Bussardpfote- braun gescheckter Kater mit orange-gelben Augen

    Dunkelpfote- tiefschwarzer Kater mit bernsteinfarben Augen

    Schleichpfote- silbern getigerte Kätzin mit hellgrünen Augen

    Himbeerpfote- rote Kätzin mit grünen Augen

    Glutpfote- goldener Kater mit hellblauen Augen

    Springpfote- rote Kätzin mit gelben Augen

    Krähenpfote- schwarzer Kater mit blauen Augen

    Nusspfote- hellbraune Kätzin mit gelben Augen

    Blutpfote- grauer, fast schwarzer Kater mit rotem Maul, roten Pfoten, und gespenstisch blauen Augen

    Leopardenpfote- lehmfarbene Kätzin mit schwarzen Tupfen auf dem Rücken, schwarzen Ohren und Schweifspitze, weißen Ohrspitzen und Schweifspitze


    Älteste


    Bärentatze- dunkelbrauner Kater mit einer vom alter ergrauten Schnauze

    Distelbrand- orange getigerte Kätzin mit milchig trüben gelben Augen

    Dämmerlicht- dunkel-goldener Kater mit blauen Augen


    DonnerClan

    Anführer: Löwenstern- dunkelrot getigerter Kater mit gelben Augen

    Zweite
    Anführerin: Blütensturm- weiße Kätzin mit hellbraunen Tupfen

    Heiler: Hirschsprung- hellbraun getigerte Kätzin mit hellgelben Augen

    Krieger


    Ozelotpelz- ungewöhnlich getupfter Kater mit
    grünen Augen

    Rosendorn- helle, cremefarben getigerte Kätzin
    mit hellgrünen Augen

    Wühlmauszahn- dunkelbraun getigerter Kater

    Rotkehlchenfeder- gelb-braune Kätzin mit feinen,
    kaum sichtbaren Streifen

    Flammenschwinge- weiße Kätzin mit rotem
    Rücken und grünen Augen

    Wildnacht- schwarzer Kater mit einem grauen
    Streifen der über seinen Kopf bis zum Schweif
    reicht, Mentor von Holzpfote

    Baumkralle- brauner Kater mit weißen Pfoten

    Steinblatt- hellbrauner Kater mit grauem Bauch
    und lilafarbenen Augen

    Buchenblatt- dunkelbraun getigerter Kater mit grünen Augen, Mentor von Blitzpfote

    Käferflügel- schwarzer Kater

    Königinnen

    Sandherz- gelbe Kätzin mit bernsteinfarben Augen

    Älteste

    Himmelsblüte- grau-weiße Kätzin mit blauen Augen

    Graspelz- braun getigerter Kater mit grünen Augen

    WindClan

    Anführerin Federstern- grau-braune Kätzin mit gelben Augen

    Zweite
    Anführerin Tauglanz- weiße Kätzin mit grauem Leopardenmuster und blauen Augen

    Krieger


    Falkenschwinge- brauner Kater mit weißen Tupfen

    Heideblume- cremefarbene Kätzin mit braunen Augen

    Kaninchenohr- hellbraun-weißer Kater mit langen Ohren, Mentor von Rennpfote

    Brisenhauch- hellgraue, fast weiße Kätzin mit grünen Augen

    Freihimmel- schwarzer Kater mit grauen Pfoten und gelben Augen

    Mausherz- hellbrauner Kater

    Wolkenglanz- grau-blaue Kätzin mit weißen Pfoten

    Bachklang- dunkelgrau getigerte Kätzin mit hellblauen Augen

    Hasenfell- hellbrauner Kater mit grünen Augen

    Habichtmond- grauer Kater mit blauen Augen

    Königinnen


    Blattsonne- cremefarben-braun getigerte Kätzin, Mutter von Liedjunges

    Ältesten


    Minzduft- schneeweiße Kätzin mit grauen Pfoten

    Gewitterregen- schwarz-weißer Kater


    FlussClan

    Anführer: Flutstern- hellgrauer Kater mit einem wellenähnlichen Muster

    Zweiter
    Anführer: Wellenmeer- weißer Kater mit schwarzen Flecken

    Krieger


    Robbenfell- grauer Kater mit schwarzen Tupfen

    Saphirglanz- weiße Kätzin mit einem blauen Schimmer im Fell, Mentorin von Vogelpfote

    Forellensee- brauner Kater mit blauen Augen

    Seepelz- tiefschwarzer Kater mit blauen Augen

    Fischkralle- hellbraun getigerter Kater mit gelben Augen, Mentor von Trauerpfote

    Eisfell- weiße Kätzin mit blauen Augen

    Schattenfell- dunkelgrauer gestreifter und gepunkteter Kater

    Algenherz- grauer Kater mit weißen Sprenkeln

    Nachtfall- weißer Kater mit schwarzen Streifen

    Muschelkralle- kleiner schwarzer Kater mit blauen Augen

    Dominokralle- schwarzer Kater mit einem hellbraunen Bauch und hellbrauner Brust mit grünen Augen



    Königinnen

    Perlenschimmer- cremefarbene Kätzin mit gelben Augen, Mutter von Bergjunges und Wasserjunges

    Ältesten

    Salzmaul- dunkelgrauer Kater mit feinen, weißen Sprenkeln auf der Schnauze

    Entenflug- braun getigerte Kätzin mit weißen Pfoten











    Prolog

    Die sternenbeschienene Lichtung lag verlassen da. Ein dunkelgrauer Krieger trat aus dem Gebüsch, gefolgt von einer weißen Kätzin. Eine weitere SternenClankatze kam hinzu.
    „Dieses Junges wird alle Clans zerstören, wenn es Anführer wird“, fauchte der dunkelgraue Kater.
    „Aber niemand weiß, ob er je Anführer wird“, bemerkte die weiße Kätzin. Es raschelte in den Büschen und ein Zweig knackste. „Entschuldigung, ich habe mich etwas verspätet“, schnurrte ein silbergrauer Kater.
    „Du Mäusehirn! Es war Mondhoch abgemacht!“, fauchte der dunkelgraue.
    „Wie gesagt, Entschuldigung, Regenwind“
    „Wo jetzt auch Sturmwelle da ist, können wir beginnen“, seufzte Regenwind.
    „Aber, Lawinenfell, das Risiko ist zu hoch, dass er Anführer wird“ „Mitternachtsstern, was sagst du dazu?“
    „Ich bin noch unschlüssig. Wir müssen den Clans eine Prophezeiung schicken“
    „Und wie sollte die lauten?“, fragte Lawinenfell.
    „Vielleicht; Im Schatten wir Blut auf die Blüte des Apfels tropfen und in Flecken den Boden bedecken“, schlug Sturmwelle vor.
    „Das klingt gut. Blutjunges ist der Sohn von Schattenblut und Apfelblüte“
    „Ich kann mir nicht vorstellen, dass er so mächtig wird“, warf Lawinenfell ein.
    „Die Zeit bringt ungeahnte Dinge mit sich“, miaute Mitternachtsstern. „Und wir müssen die Clans davor warnen...“

    2
    1. Kapitel

    Ich lag tief geduckt im Gras. Mein Blick war auf die Drossel gerichtet, die einen Wurm aus dem Boden zerrte. Wenn ich die Kriegerprüfung bestehen wollte, musste ich den Vogel fangen. Schnell sprang ich aus dem Gebüsch und biss der Drossel in den Nacken. Ich hob meinen Fang auf und legte ihn zu der Eidechse und den zwei Fröschen die ich schon gefangen hatte. Nebelschleier sprang von einer Kiefer und betrachtete die Beute.
    „Sehr gut. Du hast bestanden. Geh ins Lager und gib deine Beute den Königinnen und Ältesten“, miaute Nebelschleier stolz. Ich trug meine Fänge zusammen mit meinem Mentor ins SchattenClanlager.
    „Hallo, Blutpfote“, miaute meine Mutter Apfelblüte, als ich den Königinnen die Beute brachte. Kleejunges, Kometenjunges und Tropfenjunges, Bienenstreifs Töchter, sprangen zu mir hin. Ich knurrte, als Tropfenjunges ihre kleinen, spitzen Zähne in meinen Schweif bohrte. Mit einer Pfote schlug ich dem Jungen über die Ohren und fauchte wütend. Bienenstreif sprang aus ihrem Nest und packte das Junges am Nacken.
    „Wie ist denn deine Jagdprüfung gelaufen?“, fragte meine Mutter. „Gut. Nebelschleier war zufrieden. Eine Drossel, eine Eidechse und zwei Frösche“ „Dann bring den Rest zu den Ältesten“, miaute Apfelblüte und nahm sich die Drossel. Bienenstreif schob ich einen Frosch hin und lief zu den Ältesten.
    „Hallo, Distelbrand“, rief ich meiner Großmutter zu.
    „Oh, du hast Beute mitgebracht“, krächzte die alte Kätzin.
    „Ja, einen Frosch und eine Eidechse“ Distelbrand nahm sich die Eidechse und Bärentatze teilte sich den Frosch mit Dämmerlicht. „Blutpfote! Die Kampfprüfung steht noch an“, rief Nebelschleier von draußen. Ich lief zu meinem Mentor.
    „Du wirst gegen Glutpfote kämpfen. Wenn du bestehst, bekommst du heute noch deinen Kriegernamen“ Wir liefen zur Trainingslichtung und trafen auf meinen Bruder und seine Mentorin Kokosblüte.
    „Enttäusche mich nicht“, flüsterte Nebelschleier. Ich nickte und sprang meinen Bruder an. Geschickt wich er mir aus und ich täuschte einen Angriff von links vor, stieß ihn dann aber von rechts um. Ich sprang auf den Rücken meines Bruders und drückte ihn zu Boden. Er hatte keine Chance mehr.
    „Das ging ja schnell. Ihr habt euch beide gut geschlagen. Wir werden dafür sorgen, dass ihr und eure Geschwister heute noch zu Kriegern werdet.“ Ich nickte und es knackte hinter uns. Ich drehte mich um und sah die gelben, schmalen Augen eines Fuchses. Mein Bruder ergriff die Flucht, doch ich stand dem riesigen Tier gegenüber. Ich sprang ihn an und grub meine Zähne in seine Schulter. Flink kletterte ich auf seinen Rücken und kratzte ihm über die Augen. Der Fuchs jaulte auf und ich sprang von seinem Rücken. Mit einem lauten Knurren stürzte ich mich an seine Kehle und biss schnell hinein. In den letzten Zügen seines Lebens schüttelte er mich ab und zerfetzte mir ein Ohr, verbiss sich in meiner Schulter und in meinen Rücken, hob mich hoch und ließ mich wieder fallen. Ein Schwall Blut ergoss sich über mich und der Fuchs brach zusammen. Der Leichnam des Fuchses fiel auf mich und drückte mich zu Boden.
    „Hilfe...“, keuchte ich. Nebelschleier und Kokosblüte eilten mir zur Hilfe und nahmen das Tier von mir. Sie halfen mir auf die Pfoten und brachten mich zurück zum Lager. Kräutersee, unser Heiler stürmte auf mich zu, aber ich fauchte ihn wütend an.
    „Ich muss deine Wunden versorgen“, miaute er ruhig. Widerwillig lief ich ihm nach und ließ meine Wunden behandeln. Als der Heiler fertig war, rief Sonnenstern eine Versammlung ein.
    „Blutpfote! Wie geht es dir?“, fragte die Schülerin Leopardenpfote. Sie war die einzige Kätzin, die ich außer meinen Schwestern an mich heran ließ. Leopardenpfote war genauso hinterlistig wie ich und wenn ich gestehen musste, empfand ich auch etwas für sie. „Mir geht es gut. Und dir?“
    „Gleichfalls“, schnurrte sie.
    „Seid leise!“, fauchte Hundepelz und wir hörten, was Sonnenstern zu sagen hatte: „Wir möchten heute vier neue Krieger ernennen. Glutpfote, Springpfote, Krähenpfote und Blutpfote, tretet vor“ Meine Geschwister und ich traten vor und unsere Anführerin fuhr fort: „Glutpfote, beginnen wir mit dir. Kokosblüte, hat dein Schüler das Gesetz der Krieger erlernt?“
    „Ja, das hat er. Man könnte ihn nachts wecken und er könnte es dir sagen“, miaute Kokosblüte stolz. Sonnenstern nickte.
    „Glutpfote, versprichst du deinen Clan zu verteidigen, selbst, wenn es dein Leben kostet?
    „Ich verspreche es!“
    „Dann, Glutpfote, von heute an sollst du Glutflamme heißen. Der SternenClan ehrt deinen Mut und deine Jagdfähigkeiten“ Mein Bruder leckte unserer Anführerin die Schulter und sie berührte ihn an der Stirn.
    „Lavaherz, hat Springpfote das Gesetz erlernt und hat sich ihren Kriegernamen verdient?“, fragte sie und Lavaherz nickte. „Springpfote, versprichst du deinen Clan zu verteidigen, selbst, wenn es dein Leben kostet?“
    „Ich verspreche es, Sonnenstern“
    „Springpfote, ab sofort sollst du den Namen Springregen tragen. Der SternenClan ehrt deine Klugheit und deine Tapferkeit“ Als nächstes war Krähenpfote an der Reihe.
    „Abendrot, kennt Krähenpfote das Gesetz der Krieger und hat er sich seinen Namen erarbeitet?“, fragte Sonnenstern.
    „Ich kann nichts gegen meinen Schüler sagen“
    „Gut. Krähenpfote, versprichst du deinen Clan zu verteidigen, selbst, wenn es dein Leben kostet?
    „Natürlich! Ich verspreche es, bei allem was mir lieb und heilig ist!“
    „Krähenpfote, ab heute soll man dich Krähenschwinge nennen. Unsere Vorfahren ehren deine Geschicklichkeit und deine Kraft“ „Sag mal, kann es sein, dass du nach Blut riechst?“, fragte Leopardenpfote unerwartet zu mir. Fuchsdung! Ich hatte vergessen, mir das Fuchsblut vom Fell zu waschen. Jetzt war es zu spät.
    „Blutpfote, trete vor. Nebelschleier, hat dein Schüler das Gesetz der Krieger erlernt und sich seinen Kriegernamen verdient?“, fragte Sonnenstern meinen Mentor. Er schien kurz zu überlegen.
    „Nein.“
    „Was, nein?“, fragte die Anführerin Nebelschleier.
    „Er hat sich seinen Namen nicht verdient. Der Kampf gegen den Fuchs war sehr gefährlich. Er muss sich in Geduld üben. Nur noch sechs Monde und er darf ein Krieger werden“ Ich war erschüttert. Sonnenstern war überrascht und miaute: „Ich hätte anders geurteilt, aber du bist sein Mentor. Blutpfote, du wirst weitere Monde die Ausbildung fortsetzen.“ Ich knurrte laut und rannte wütend aus dem Lager. An dem kleinen Bach an der FlussClangrenze wurde ich langsamer und setze mich an das plätschernde Gewässer.
    „Blutpfote? Blutpfote wo bist du!“, rief jemand durch den Wald und ich erkannte Leopardenpfote.
    „Ich bin hier. Lass mich allein“, knurrte ich. Mir ging nur ein Gedanke durch den Kopf; Nebelschleier musste sterben. Ich sprintete zurück ins Lager und wollte mit Nebelschleier sprechen. Er stand bei meinen Geschwistern und als er mich erblickte, blitzte ein Funke Panik in seinen Augen auf.
    „Dürfte ich mit dir reden?“, fragte ich nun wieder ruhig. Er nickte und wir liefen zum Bach, wo ich gerade noch gesessen hatte. „Wieso? Wieso! Ich habe euch alle vor einem Fuchs gerettet! Das hättet ihr wenigstens belohnen können!“, fauchte ich. Nebelschleier tat nichts. Ich stieß ihn in den Bach und drückte meinen Mentor unter Wasser.
    Kurz ließ ich ihn Luft holen und fauchte zu ihm: „Das passiert mit Katzen, die sich mir widersetzen.“ Nebelschleier holte aus und zog mir seine Krallen über´s Auge. Dem musste ich ein Ende setzen, und schlug meine Zähne in seine Kehle. Mit einem schrecklichen Gurgel sackte er zusammen und lag reglos im Wasser. Sein Blut bedeckte mein Maul. Ich wusch es im Wasser ab und zog Nebelschleier halb aus dem Wasser, so, dass es so aussah, als ob er sich mit letzter Kraft herausgezogen hätte. Schnell verschwand ich und rannte zurück ins Lager. Finsterherz teilte die Patrouillen ein.
    „Blutpfote! Du kannst dich der Patrouille zur FlussClangrenze anschließen“ Dort hatte ich Nebelschleier gerade erst umgebracht. Ich nickte und lief Kokosblüte, Abendrot, Glutflamme und Springregen hinterher.
    „Herzlichen Glückwunsch“, sagte ich kalt zu meinen Wurfgeschwistern.
    „Gleichfalls...“, antwortete Glutflamme, brach aber ab.
    „Ich bin kein Krieger. Wahrscheinlich werde ich für immer ein Schüler bleiben“, fauchte ich. Ich lief vor und trabte nun neben Abendrot.
    „Hallo, Blutpfote. Es tut mir leid wegen gerade eben“ Schweigend sah ich ihn an.
    „Wartet mal. Riecht ihr das auch?“, fragte Kokosblüte. Ich öffnete leicht den Mund und roch den penetranten Geruch von Nebelschleiers Blut. Sofort sprinteten wir los und sahen meinen ehemaligen Mentor, der mit einem qualvollen Blick am Ufer lag. An seinen Krallen klebte Blut. Bis jetzt hatte noch niemand meine Wunde im Gesicht mitbekommen.
    „Was ist hier passiert?“, fragte mein Bruder. „Er wurde ermordet“, sagte ich kalt.
    „Dann wirst du einen neuen Mentor brauchen“, miaute Springregen. Abendrot wollte ihn an Land ziehen, ließ ihn aber dann los.
    „Er ist noch warm“, sagte er nachdenklich.
    „Also kann er noch nicht lange liegen“, vollendete ich seinen Gedanken.
    „Ich werde ihn tragen. Er war schließlich mein Mentor“, sagte ich zu Abendrot und er nickte. Glutflamme hievte den Leichnam auf meinen Rücken und ich trug ihn zurück zum Lager. Als wir im Lager waren, ließ ich ihn fallen und Apfelblüte, unsere Mutter stürzte zu ihm.
    „Meine Jungen, ich muss euch was sagen. Nebelschleier ist euer Vater“, miaute sie schluchzend zu uns.
    „Aber warum sehe ich dann aus wie Schattenblut?“, fragte ich.
    „Ich habe zwei Würfe bekommen. Du warst ein Einzeljunges, Schattenbluts einziger Sohn. Niemand wusste etwas von dir. Ich hatte dich ihm Wald ausgesetzt und bin dann jede Nacht zu dir gegangen, um dich zu säugen. Danach hatte ich mich in Nebelschleier verliebt, und bekam einen zweiten Wurf, Springregen, Glutflamme, Krähenschwinge und Nusspfote. Als ich sie gebar, legte ich dich einfach dazu. Natürlich ist jedem aufgefallen, dass du die Augen schon geöffnet hattest und viel größer warst als die anderen. Schau dir Krähenschwinge an. Sieh dir seine Augen an“ Ich sah meinem Bruder in die Augen und kurz sah ich Nebelschleier. Die blauen Augen waren unverkennbar.
    „Du hast mich Monde lang angelogen!“, fauchte Schattenblut und stellte sich neben mich.
    „Du hast mir erzählt, ich wäre der einzige, den du liebst!“ Sonnenstern sprang auf den Stein und rief: „Heute haben wir einen wichtigen Krieger verloren. Nebelschleier wurde kaltblütig umgebracht. Da er Blutpfotes Mentor war, wird er einen neuen brauchen.“
    Finsterherz rief etwas dazwischen: „Aber Seelenpfote, Bussardpfote, Dunkelpfote und Schleichpfote sind nur kurz nach ihnen ernannt wurden. Sie sollten jetzt Krieger werden.“
    „Lass mich ausreden, Finsterherz. Blutpfote, meines Erachtens nach kannst du heute mit deinen Wurfgeschwistern Nachtwache halten. Blutpfote, ich habe mir deine Trainings angesehen. Ich, Sonnenstern, Anführerin des SchattenClans, rufe meine Kriegerahnen an, um auf diesen Schüler herabzusehen. Er hat hart gearbeitet um ein Krieger zu werden. Blutpfote, versprichst du das Gesetz der Krieger zu halten, selbst, wenn es dein Leben kostet?“
    „Ich verspreche es, Sonnenstern“
    „Blutpfote, von heute an sollst du Blutmaul heißen. Der SternenClan ehrt deine Hinterlistigkeit und deine Kampffähigkeiten.“
    Alle riefen meinen Namen. Ich stand im Mittelpunkt. Kalt sah ich Sonnenstern an. Bald würde ich dort stehen.
    „Gut gemacht, Bruderherz“, schnurrte Springregen.
    „Ich hab euch alle lieb, aber ich weiß nicht, ob wir wirklich Geschwister sind“, miaute ich nachdenklich.
    „Okay“ Ich musste den Kopf freibekommen und suchte Leopardenpfote in der Menge.
    Sie kam auf mich zugerannt und schnurrte: „Ich freue mich für dich.“
    „Danke. Wollen wir noch jagen gehen, bevor ich Nachtwache halten muss?“
    „Jagen also? Ich habe da andere Pläne“, schnurrte sie verführerisch.
    „Na gut. Dann führ mich hin.“ Leopardenpfote rannte aus dem Lager und verlangsamte ihr Tempo, als wir im Wald waren. Sie führte mich zu einer sonnenbeschienen Lichtung.
    „Hier ist es aber schön.“
    „Ja. Ich habe auch schon etwas vorbereitet“, flüsterte sie. Ein Nest aus weichen Federn und Moos lag auf der Lichtung. Leopardenpfote legte sich hinein.
    Ich setzte mich nur davor und miaute zögerlich: „Leopardenpfote, ich, ich...“ Ich vollendete meinen Satz nicht und legte mich zu meiner Geliebten ins Nest. Liebevoll schmiegte ich mich an sie. „Ich liebe dich, Leopardenpfote“, hauchte ich kaum hörbar.
    „Ich dich auch. Blutfleck, ich will mein Leben mit dir verbringen, mit dir im Kriegerbau schlafen und mit dir jagen gehen.“
    „Mir fällt da noch etwas anderes ein“, schnurrte ich.
    „Was denn?“ Ich holte tief Luft.
    „Ich möchte Jungen mit dir. Kleine Wesen, die unser Blut weiterführen.“
    „Ich habe auch schon daran gedacht. Sobald ich zur Kriegerin ernannt wurde, will ich Jungen mit dir“, säuselte sie. „Versprochen?“, fragte ich. Leopardenpfote nickte.
    „Dann wird das sehr bald sein. Sonnenstern hat mir gesagt, dass ich in drei Sonnenaufgängen zur Kriegerin werde.“
    „Ich freue mich schon...“, säuselte ich und Leopardenpfote kuschelte sich an mich. Noch bei Sonnenuntergang lagen wir in dem Nest, bis ich die Nachtwache halten musste. Ich stand auf und lief zu meinen Halbgeschwistern. Ich nahm mir nichts vom Frischbeutehaufen, weil ich an Leopardenpfotes und meine Jungen denken musste. Still setzte ich mich an den Eingang zum Lager. Kurz darauf gesellten sich Glutflamme, Krähenschwinge und Springregen zu mir. Die Sonne ging unter und im Lager wurde es leise. Fast alle Katzen lagen schlafend in ihren Nestern. Nur ab und zu verließ eine Katze das Lager, um zum Schmutzplatz zu gehen. Außerdem ging Sonnenstern mit Leopardenpfote heraus, um die letzte Prüfung zu absolvieren. Sonst verlief die Nachtwache ruhig. Am nächsten Morgen erlöste uns Finsterherz. Ich stürmte zum Frischbeutehaufen und nahm mir einen kleinen Frosch.
    „Blutmaul! Gute Neuigkeiten! Sonnenstern will mich heute noch zur Kriegerin ernennen.“
    „Toll, nur einen Tag nach mir“, schnurrte ich. Ich wusste, dass sie sich mehr auf unsere Jungen, als auf ihre Zeremonie freute. Und ich mich natürlich auch.
    „Alle Katzen, die alt genug sind um Beute zu machen, sollen sich unter dem Felsen versammeln. Leopardenpfote, trete vor. Ich, Sonnenstern, Anführerin des SchattenClans, rufe unsere Kriegerahnen und bitte sie, auf meine Schülerin herabzusehen. Sie hat hart gearbeitet um eure Gesetze zu erlernen. Leopardenpfote, versprichst du deinen Clan zu beschützen, selbst, wenn es dein Leben kostet?“, fragte unsere Anführerin.
    „Ich verspreche es!“
    „Leopardenpfote, von nun an sollst du Leopardenherz heißen. Der SternenClan ehrt deine Loyalität und deine Fürsorge!“ Ich rief den Namen meiner Geliebten am lautesten.

    Drei Monde waren seit Leopardenherz´ Zeremonie vergangen. Wir saßen zusammen auf der Lichtung, wo wir unsere Liebe gestanden hatten. Meine Gefährtin zuckte zusammen.
    „Ist alles gut?“, fragte ich besorgt.
    „Nur ein bisschen Bauchschmerzen.“
    „Dann geh zu Kräutersee oder Nusspfote. Die können dir bestimmt etwas dagegen geben. Wacholder soll da doch helfen, oder?“
    „Ich war schon bei ihnen“, antwortete sie.
    „Sie sagten, dass sie nichts dagegen tun könnten.“
    „Das klingt sehr schlimm! Bitte sag mir nicht, dass du mich jetzt verlassen wirst“, jaulte ich.
    „Um SternenClans Willen, nein. Ich kann uns doch nicht gefährden.“
    „Was hast du denn nun?“, fragte ich hektisch.
    „Du Mäusehirn! Denk doch mal nach“, schnurrte sie liebevoll. Trotzdem fiel mir nichts ein.
    „Bauchschmerzen, gegen die man nichts tun kann, etwas Übelkeit, Schmerzen am Ende und dann ist man die glücklichste Katze unter dem Himmel“, beschrieb sie. Plötzlich wusste ich, was sie meinte. „Wirklich!“, rief ich.
    „Wirklich.“
    „Oh Leopardenherz! Wann denn? Seit wann? Wie?“, die Fragen sprudelten nur so aus mir heraus.
    „Seit exakt drei Monden, in einem Mond und weil ich dich liebe“, schnurrte sie.
    „Du warst schon vor deiner Ernennung trächtig!“, fragte ich erschüttert.
    „Scheinbar schon“, schnurrte sie.
    „Du solltest heute noch in die Kinderstube ziehen“, miaute ich streng. Leopardenherz nickte.
    „Ich muss dir auch was sagen“, miaute ich.
    „Was denn?“
    „Sonnenstern hat mich gefragt, ob ich Kometenjunges´ Mentor werden möchte. Und ich habe zugesagt“, schnurrte ich.
    „Das freut mich für dich.“ Wieder verzog sich Leopardenherz´ Gesicht.
    „Ist alles gut?“ Sie antwortete mir nicht, sondern nahm meine Pfote und hielt sie an ihren Bauch. Ich spürte kleine Bewegungen und Tritte.
    „Das sind unsere Jungen“, schnurrte Leopardenherz.
    „Wie viele sind es denn?“, fragte ich.
    „Drei oder vier Stück.“ Liebevoll drückte ich meine Schnauze in ihr Fell.
    „Dann ab mit dir in die Kinderstube.“
    „Nein, ich will mit dir jagen. Noch ein letztes Mal“, schnurrte Leopardenherz. Ich hätte es lieber gehabt, wenn sie in der Kinderstube gewesen wäre, denn vor kurzem wurde ein Dachs und dazu ein Fuchs auf unserem Territorium gesichtet. „Leopardenherz? Blutmaul?“, rief jemand durch den Wald. Ich erkannte Schattenblut.
    „Sonnenstern will eine Zeremonie abhalten.“ Sofort liefen wir zum Lager und setzten uns zu den anderen.
    „Wir möchten heute neue Krieger ernennen. Seelenpfote, Bussardpfote, Dunkelpfote, Schleichpfote und Himbeerpfote, tretet vor.
    „Finsterherz, hat Seelenpfote das Gesetz der Krieger erlernt und hat sich ihren Kriegernamen verdient?“ Finsterherz nickte stumm. „Dann Seelenpfote, versprichst du das Gesetz der Krieger zu halten, selbst, wenn es dein Leben kostet?“
    „Ich verspreche es, Sonnenstern!“
    „Seelenpfote, von heute an sollst du Seelengeist heißen. Der SternenClan ehrt deinen Mut und deine Loyalität“, verkündete die Anführerin.
    „Lindenschnee, hat Bussardpfote das Gesetz unserer Vorfahren erlernt und sich seinen Kriegernamen erarbeitet?“
    „Absolut“, schnurrte die Kriegerin.
    „Bussardpfote, von heute an sollst du Bussardfeder heißen. Der SternenClan ehrt deine Kraft und deine Klugheit.“ So erhielten auch Dunkelpfote, Schleichpfote und Himbeerpfote ihre Namen. Aus ihnen wurden Dunkelherz, Schleichmond und Himbeerschweif.
    „Seelengeist!“
    „Bussardfeder!“
    „Dunkelherz!“
    „Schleichmond!“
    „Himbeerschweif!“
    Wir alle riefen den Namen der neuen Krieger. Trotzdem fühlte ich mich nicht wohl. Bald hörte ich ein Knurren und Scharren. Ruckartig drehte ich mich um. Drei Füchse standen im Lager.
    „Geh in die Kinderstube, Leopardenherz!“, fauchte ich panisch. Meine Gefährtin eilte zu meiner Mutter und versteckte sich in der Kinderstube. Glutflamme stand einem kleinen Fuchs gegenüber. Springregen eilte ihm zu Hilfe. Die waren gut versorgt. Also widmete ich mich dem größten Fuchs. Schattenblut und Sonnenstern standen bei ihm. Von hinten rannte ich auf ihn zu und sprang auf seinen Rücken. Mit ausgefahrene Klauen fuhr ich ihm über die Augen und die Schnauze. Der Fuchs brach zusammen. Kaltblütig schlitzte ich ihm die Kehle auf. Ein Schwall Blut floss aus seinem Maul. Ein letztes Mal zuckte seine Schwanzspitze. Dann lag er still und leblos da. Nur noch ein Fuchs, ein Weibchen, war noch da. Krähenschwinge sprang ihr auf den Rücken und zerkratzte ihr die Schnauze, bis die Füchsin panisch wegrannte. Es wurde Nacht und die Krieger legten sich schlafen.

    „Blutfleckl!“ Das Maunzen klang ängstlich. Es war Nusspfote
    Ruckartig hob ich den Kopf.
    „Du musst kommen!“
    Alarmiert sprang ich auf die Pfoten. „Stimmt was nicht?“
    Durch den Eingang schimmerte erstes Morgenlicht.
    „Leopardenherz hat in der Nacht Wehen bekommen.“
    „Aber das ist viel zu früh...“
    „Ich weiß!“ Ihre Augen waren groß. „Die Jungen stecken fest. Sie presst, aber sie wollen nicht kommen. Ich fürchte, dass sie sterben. Dass sie vielleicht...“
    Lindenschnee. Die eine Ausbildung zur Heilerin angefangen hatte, miaute: „Das lassen wir nicht zu.“
    Ich sprang aus dem Nest und schob mich durch den Eingang. Draußen schnupperte ich. Der saure Geruch der Angst kam aus der Kinderstube. Nusspfote hielt darauf zu, Lindenschnee folgte ihr auf den Pfoten. Danach kam ich. Vorsichtig schob ich mich durch die Lücke zwischen den Zweigen.
    Sicht des Außenstehenden:
    Leopardenherz lag neben dem Nest, die Augen schmerzverzerrt aufgerissen. Blutfleck hockte voller Angst mit gesträubtem Pelz neben ihr. Er starrte Lindenschnee an, die sich in den Bau und neben sie schob: „Was machst du denn hier?“
    „Ich bin hier um zu helfen.“
    „Das ist in Ordnung“, maunzte Kräutersee in ihrem Rücken. „Sie ist auch eine Heilerkatze.“
    „Sie ist jung.“ Blutfleck beäugte sie misstrauisch. „Was weiß sie schon darüber, wie Junge zur Welt kommen?“
    „Und was verstehst du davon?“, entgegnete Nusspfote streng.
    Kräutersee presste das Ohr an Leopardenherz´ Bauch.
    „Sie bewegen sich noch.“
    „Sie wollen heraus.“
    Leopardenherz stöhnte. „Ich versuch´s ja.“ Ihr Körper wurde von Wehen geschüttelt und der Schmerz ließ sie aufmaunzen. Lindenschnee eilte zu ihrer Rückseite, um nachzuschauen, ob schon etwas von den Jungen zu sehen war. Nichts. „Könnte irgendetwas im Weg sein?“, fragte sie Kräutersee. Die Höhle war dunkel, aber es drang doch genug Licht durch die Brombeeren, um sein Gesicht zu erkennen.
    Sein Blick war verbissen.
    „Blutfleck.“ Er wandte sich an den schwarzen Kater. „Bitte hole Moos und tränke es mit Wasser. Leopardenherz wird durstig sein.“
    Blutfleck warf Kräutersee einen fragenden Blick zu.
    „Geh schon“, ließ Kräutersee ihn wissen.
    Der Kater hastete aus dem Bau.
    Leopardenherz starrte Kräutersee an, ihre Augen waren dunkel vor Angst. Lindenschnee nahm Blutflecks Platz ein und legte ihre Pfote auf den Bauch der Königin. Die Bewegungen waren stärker geworden. „Kräutersee und ich werden dir helfen“, miaute sie.
    „Warum kommen sie denn nicht?“, jammerte Leopardenherz.
    Kräutersee kniff die Augen zusammen und dachte fieberhaft nach. Entweder war ihnen etwas im Weg, oder sie waren noch nicht so weit, rauszukommen. „Sie sind einen Mond zu früh“, murmelte er vor sich hin. Wäre es möglich, dass Leopardenherz´ Körper sie zu früh ausstoßen wollte?
    Eine weitere Wehe fuhr durch den Körper der Königin. Ihr Bauch zuckte.
    „Hör auf zu pressen“, ordnete Kräutersee scharf an.
    „Aber ich muss doch.“ Leopardenherz fing an zu hecheln. Kräutersee beugte sich zu ihr. „Hechel weiter. Konzentriere dich darauf. Wir müssen deinen Körper davon abhalten, zu pressen, und es deinen Kindern überlassen, ihren Weg zur richtigen Zeit zu finden.“
    Lindenschnee blinzelte ihn an. „Aber sie kann keinen ganzen Mond so bleiben!“
    „Das wird sie auch nicht müssen“, erklärte ihr Kräutersee. Er wurde ganz ruhig. Er erinnerte sich daran, wie er zum ersten Mal den Tunnel zum Mondstein betreten hatte. Damals hatte die gleiche Ruhe von ihm Besitz ergriffen, als wüsste er, was er zu tun hatte. „Was passiert, wenn du dir die Pfote stößt?“
    „Es tut weh?“ Lindenschnee sah ihn verwirrt an.
    „Und sonst noch?“
    „Die Pfote schwillt an.“
    „Genau!“ Kräutersee legte seine Pfoten flach auf den heißen und pulsierenden Bauch von Leopardenherz. Irgendetwas hatte sich entzündet. „Ihr Körper ist noch nicht so weit. Ich kann die Schwellung fühlen. Sie muss so lange aufhören zu pressen, bis er wieder abschwillt.“
    „Damit die Jungen dann Platz haben, herauszukommen!“
    Lindenschnee verstand mit aufgerissenen Augen.
    Leopardenherz knurrte. „Die Schmerzen kommen wieder.“
    „Du musst weiterhecheln!“ Kräutersee eilte aus dem Bau und schaute suchend über die Lichtung. Sein Herz machte einen Satz, als er einen dicken Kiefernzweig an ihrem Rand liegen sah. Er packte ihn mit dem Maul und eilte zurück in die Höhle. Er klemmte den Zweig zwischen Leopardenherz´ Zähne. „Beiß drauf, wenn die Schmerzen wiederkommen. Leg all deine Kraft in das Beißen, nicht in das Pressen.“
    Leopardenherz kniff die Augen zusammen. Aus ihrer Kehle kam ein tiefes Stöhnen. Als sie den Kiefernzweig fest zusammenpresste, brach der Zweig.
    „Wir brauchen mehr solcher Zweige.“
    Lindenschnee nickte und duckte sich durch den Eingang.
    Kräutersee leckte den Bauch von Leopardenherz und war froh zu spüren, dass die Wehen nicht bis zu den Jungen vordrangen. „Keine Angst ihr kleinen“, murmelte er. „Es dauert nicht mehr lange, dann haben wir euch da raus.“
    Leopardenherz erschlaffte.
    Kräutersees Kopf fuhr herum; er starrte die Königin an.
    Ihre Augen waren vor Erschöpfung verschleiert, aber der Krampf war offensichtlich vorbei. Der zerbrochene Kiefernzweig lag zerbrochen neben ihr auf dem Boden. „Sehr gut!“, maunzte er. „Dieses Mal hast du nicht gepresst.“
    Leopardenherz atmete tief ein und schloss die Augen.
    „Das wird nicht einfach werden“, miaute Kräutersee. „Du wirst noch eine Zeit lang nicht pressen dürfen. Jedenfalls, bis genug Platz für die Kleinen ist, um herauszukommen.“
    „Es ist so anstrengend“; stöhnte Leopardenherz.
    „Ich weiß.“ Kräutersee fühlte mit der Königin. „Aber du musst es machen. Für deine Jungen.“ Und dich selbst. Er hielt Leopardenherz´ furchtsamen Blick stand. „Wir werden dir dabei helfen.“
    Noch während er redete, schob sich Lindenschnee in den Bau.
    Sie ließ einen neuen Zweig fallen. „Luchsohr und Seelengeist suchen im Wald nach mehr.“
    „Hast du noch mehr Mohnsamen?"
    „Mondblick hat ein Maul voll gebracht“, berichtete Lindenschnee.
    „Hohl was wir noch haben“, befahl Kräutersee ihr. „Wir müssen ihre Schmerzen lindern.“
    „Ich bringe auch noch Thymian mit, das wird sie beruhigen.“
    „Gute Idee.“ Ihre Blicke trafen sich, und Kräutersee war erleichtert, dass sie das gemeinsam durchstehen würden.
    Kaum war Lindenschnee verschwunden, fing Leopardenherz wieder an zu stöhnen. „Jetzt kommt die nächste Welle.“
    Kräutersee nahm den frischen Zweig und klemmte ihn zwischen Leopardenherz´ Zähne. „Denk daran: Auf den Atem konzentrieren und der Schmerz verschwindet so schnell, dass du es gar nicht merkst.“
    Als Leopardenherz sich beim Versuch versteifte, nicht zu pressen, legte er seine Pfoten sanft auf den Bauch der Königin. Nein! Die kleinen Bewegungen im Bauch wurden schwächer. Durchhalten, ihr Kleinen. Es dauert nicht mehr lange. Er hoffte, dass er recht behielt.
    Die Wehen schlugen weiter in Wellen über die Königin zusammen. Sie atmete gegen jede von ihnen an und Kräutersee beruhigte sie jedes Mal. Lindenschnee kam und brachte Mohnsamen und Thymian. Als Blutfleck schließlich mit dem wassergetränkten Moos zurückkam, schluckte Leopardenherz beides und leckte durstig das Wasser auf.
    „Wann wird es ihr wieder besser gehen?“, fragte Blutfleck mit einem ängstlichen Blick auf seine Gefährtin.
    Lindenschnee schob ihn vorsichtig in Richtung Eingang. „Wir tun alles, was wir können“, versprach sie.
    Nachdem der schwarze Kater den Bau verlassen hatte, blickte Luchsohr hinein und ließ ein Bündel Kiefernzweige fallen.
    „Vielen Dank“, maunzte Kräutersee ihm zu und steckte schnell einen Ast zwischen Leopardenherz´ Zähne. Die Wehe kam. Sie presste ihre Pfoten flach auf den Bauch der Königin. Die Jungen bewegten sich kaum noch. Aber die fiebrige unter dem Pelz schien verschwunden zu sein. War die Schwellung zurückgegangen? Als Lindenschnee wieder hereinkam, schaute sie ihn an. „Fühl Mal.“
    Er rückte zur Seite und sie legte die Pfoten auf den Bauch.
    „Weniger geschwollen, oder?“
    Sie nickte langsam, aber schaute sie besorgt aus zusammen-gekniffenenen Augen an und senkte die Stimme zu einem Flüstern. „Aber ich spüre kaum noch eine Bewegung der Jungen.“
    „Ich weiß.“ Kräutersee flüsterte nun direkt in ihr Ohr.
    „Sie muss jetzt anfangen zu pressen oder wir verlieren sie.“
    „Aber was, wenn es immer noch zu früh ist?“
    „Wenn wir noch länger warten, wird es zu spät sein.“
    Lindenschnee starrte ihn düster an. „Du hast recht.“ Er presste sie neben Leopardenherz´ Ohren auf den Boden.
    „Bei der nächsten Welle musst du pressen.“
    „Tatsächlich?“ Ihre Augen glänzten vor Erleichterung. Sie keuchte und ihr Körper versteifte sich.
    Kräutersee tauschte Blicke mit Lindenschnee. Möge der SternenClan uns zur Seite stehen.
    Als die nächste Wehe kam, stöhnte die Königin mühsam auf und fing an, zu pressen. Kräutersee legte die Pfoten auf ihren Bauch und fühlte, wie sie drückte.
    Lindenschnee hockte sich neben den Schwanz der Königin.
    „Ich kann etwas sehen, da kommt etwas!“ Ihr Maunzen verriet Begeisterung.
    „Weiter pressen!“, mahnte Kräutersee.
    Leopardenherz´ Stöhnen wurde zu einem Knurren, als sie angestrengt mit den Zähnen knirschte.
    Lindenschnee schnappte nach Luft. „Es ist da!“
    Kräutersee sprang an ihre Seite und starrte auf das kleine Etwas, das neben Leopardenherz´ Schwanz lag. Es war von einer Membran umgeben, die Kräutersee instinktiv mit einer Kralle aufschlitzte. Mit der herausquellenden Flüssigkeit strampelte sich das Junge frei und wimmerte, als es seinen ersten Atemzug tat.
    Leopardenherz hob den Kopf, wollte es sehen. Kräutersee packte das Junge am Genick und legte es neben ihre Schnauze. Noch während sie es mit vor Freude leuchtenden Augen leckte, setzte die nächste Wehe ein.
    „Pressen!“, befahl Kräutersee ihr streng. Er legte die Pfoten wieder auf Leopardenherz´ Bauch und spürte, wie er sich verkrampfte.
    „Noch eins!“, maunzte Lindenschnee triumphierend. Kräutersee eilte zu ihm. Sie hatte die Membran bereits geöffnet. Als das Junge zappelte und maunzte, konnte er ein tiefes Schnurren nicht unterdrücken. Er nahm es sanft hoch und und legte es neben das erste.
    „Wie viele noch?“, wollte Leopardenherz wissen.
    Kräutersee ließ eine Pfote über ihren Bauch gleiten und spürte eine Bewegung. „Mindestens noch eins.“ Gleichzeitig zuckte Leopardenherz vor Schmerz zusammen. Sie zitterte und keuchte, während sie presste.
    „Es kommt“, feuerte Lindenschnee sie an.
    Jaulend presste Leopardenherz noch ein Mal. Die Jungen an ihrer Seite wimmerten und zappelten blind.
    „Ich glaube, das ist das letzte.“ Kräutersee warf Lindenschnee einen Blick zu, als Leopardenherz erschlaffte. „Wir haben es geschafft!“
    Lindenschnee starrte mit mit düsterem Blick nach unten.
    „Stimmt was nicht?“ Kräutersee war mit einem Satz neben ihr.
    „Es wahr ein Kater“, maunzte sie leise.
    Das Junges lag auf der aufgeschlitzten Membran.
    Kräutersees Herz blieb fast stehen, als er auf den schlaffen Körper starrte. SternenClan, das darf nicht sein! Er hob eine Pfote und strich über den leblosen Pelz des Jungen. Es war kleiner als seine Wurfgefährten, das schwarz-rote Fell noch glitschig. Er beugte sich hinab und schnüffelte an der winzigen Schnauze. „Es atmet nicht“, flüsterte er.
    Kräutersee legte eine Pfote auf die winzigen Rippen.
    „Vielleicht hat es Wasser in der Brust!“
    Lindenschnee sah verwirrt aus. „Weißt du, wie du ihm helfen kannst?“
    Kräutersee rollte das Junge auf den Rücken. „Ich glaube schon. Aber es ist so winzig!“ Das Junge fühlte sich so zerbrechlich an wie ein Spatz. Wie stark durfte er drücken? Er fing an zu pumpen- erst sanft, aber als er merkte, wie widerstandsfähig es war, immer kräftiger.
    „Was ist los“ Leopardenherz drehte mit weit aufgerissenen Augen den Kopf, um etwas zu sehen.
    „Kümmer dich um die beiden“, stellte Lindenschnee fest.
    „Wir kümmern uns um dieses hier.“
    „Ist es tot?“ Das Maunzen der Königin war heiser vor Angst.
    „Das wissen wir nicht.“ Lindenschnee stellte sich so, dass Leopardenherz nicht sehen konnte, was Kräutersee tat.
    „Was macht ihr da mit ihm?“ Sie versuchte sich aufzusetzen, aber fiel vor Erschöpfung wieder um.
    Blutfleck huschte in den Bau. „Was geht hier vor?“
    Kräutersee wandte den Blick nicht von dem Junge und pumpte weiter. Mache ich das Richtige? Atme! Bitte atme! Langsam bekam er Angst.
    Blutfleck drängte sich an Lindenschnee vorbei. „Was machst du da?“ Er starrte Kräutersee entsetzt an.
    Gleichzeitig zuckte das Junge und Wasser sprudelte über seine Lippen. Schnell drehte Kräutersee das Junge auf den Bauch und fing an, seinen Rücken zu massieren, während es weiter Flüssigkeit ausspuckte. Dann gab es ein lautes, verzweifeltes Wimmern von sich.
    Kräutersee setzte sich auf die Hinterpfoten; die Freude leuchtete aus ihm wie Sonnenstrahlen. Er zitterte und fühlte Lindenschnees Blick auf sich ruhen.
    „Du hast es gerettet.“ Ihre Augen funkelten.
    „Ich glaube, es will zu seiner Mutter.“ Kräutersee trat zurück und und ließ Blutfleck das Junge am Nacken zu packen.
    Blutflecks Sicht:
    Ich packte das Junge am Nacken und legte es zu Leopardenherz. Sofort wollte sie die Namen aussuchen. Zwei Kater und eine Kätzin. Der erste Kater hatte mein schwarz-graues Fell, aber Leopardenherz´ schwarze Pfoten und Punkte. „Ich würde es Sturmjunges nennen“, schnurrte Leopardenherz schwach. Die Kätzin sah aus wie ihre Mutter.
    „Ich würde es Mitternachtsjunges nennen.“
    Das letzte Junge sah fast so aus wie ich, außer dass es kleine rote Sprenkel auf der Brust hatte.
    „Ich fände Sprenkeljunges gut“, schnurrte ich. Damit ließ ich die vier alleine.

    Meine Jungen waren drei Monde alt, Kometenpfote war meine Schülerin geworden und heute war der Tag der großen Versammlung. Schon seit Tagen überlegte ich, wie ich zweiter Anführer werden konnte. Ich hatte versucht, jeden Tag bei jeder Patrouille dabei zu sein. Das hatte auch sehr gut funktioniert und ich hatte Sonnenstern gehört, wie sie mit Finsterherz darüber gesprochen hatte, dass ich ein guter zweiter Anführer wäre. Wir waren auf dem Weg zur Insel, wo schon der FlussClan und der WindClan warteten. Wir stürmten auf die Lichtung und Sonnenstern sprang zu Flutstern und Federstern auf den Baum. In der Gruppe des FlussClans saß ein junger, grauer Kater. Ich lief zu ihm und er sah mich mit seinen großen, blauen Augen an. Ich wusste nicht warum, aber ich wusste sofort alles über den Schüler. „Schön dich kennenzulernen, Trauerpfote.“
    „Woher weißt du meinen Namen?“, fragte er ängstlich und sein Nackenfell war gesträubt.
    „Ich weiß so vieles über dich. Deine Mutter starb bei deiner Geburt, genau wie deine drei Geschwister, dein Vater gab dir die Schuld für ihren Tod und rächte sich an dir, indem er dich Trauerjunges nannte und dann wurdest du später als gewöhnlich zum Schüler ernannt.“
    „Was weißt du noch über mich?“
    „Du glaubst, dass dein Kriegername Trauerseele oder Trauerherz lauten wird. Du würdest aber lieber Löwenmut oder Windkralle heißen“, fuhr ich fort und Trauerpfote sah mich verwirrt an.
    „Wer bist du überhaupt? Aus welchem Clan kommt du?“, fragte der Kleine.
    „Mein Name ist Blutfleck.“
    Im Gebüsch raschelte es und der DonnerClan kam auf die Lichtung. Löwenstern sprang zu den anderen Anführern. Federstern trat vor und erhob ihre Stimme: „Die Beute läuft gut und meine Krieger sind gesund. Allerdings wurden uns vom SchattenClan Kaninchen gestohlen.“ Ich fauchte und bleckte die Zähne.
    „Eine Frechheit! Was sollen wir denn mit eurer mageren Beute?“, knurrte Sonnenstern.
    „Wir haben besseres zu tun als ein bisschen Fell und Knochen hinterherzurennen!“, fauchte ich lautstark.
    Die Clans stürzten zur Eiche und begruben die Stellvertreter unter sich. Ich hatte eine Idee und stieß Finsterherz aus der Menge. Hinter der Eiche waren wir ungestört und ich sah ein letztes mal in seine blauen Augen. Ich sprang ihm an die Kehle und biss zu. Ich merkte, wie das Leben aus seinem Körper wich und ließ ihn los. Hinter mir wurde es leiser und ich spürte wie ein Augenpaar mich anstarrte. Langsam drehte ich mich um. Kokosblüte sah mich verstört an.
    „Du hast Finsterherz getötet...“, keuchte sie. Meine Schweifspitze legte ich an die Wunde in Finsterherz´ Kehle, bis das Fell mit mit Blut getränkt war. Langsam lief ich auf Kokosblüte zu und schnippte meine Schweifspitze über ihr Maul. Es sah so aus, wie als ob sie Finsterherz getötet hatte. Sofort sprang ich zurück in die Menge und stand regungslos neben Trauerpfote. Kokosblüte kam zu uns und Sonnensterns Blick fiel auf ihr Fell.
    „Kokosblüte?“, „Was ist passiert?“
    „Blutfleck hat Finsterherz getötet.“
    „Blutfleck? Stimmt das?“, fragte die Anführerin und ich schüttelte den Kopf.
    „Seht euch doch ihr Maul an. Es ist voller Blut“, fauchte ich und als die Clans Kokosblüte vorwurfsvoll ansahen, leckte ich mir genüsslich Finsterherz´ Blut vom Maul.
    „Du warst es, habe ich recht?“, fragte eine leise, schüchterne Stimme.
    Ich grinste hämisch.
    „Was glaubst du denn?“
    Flutstern sah über die Eiche und entdeckte Finsterherz´ Körper.
    „Hier liegt er! Kokosblüte, du warst dem FlussClan immer willkommen, aber jetzt nicht mehr.“
    „Ich war das nicht! Bitte glaubt mir! Ich habe Finsterherz nicht umgebracht!“, kreischte sie verzweifelt.
    Federstern meldete sich zu Wort: „Welche Gründe sollte sie haben, um Finsterherz umzubringen?“
    Tauglanz, die Kokosblüte sehr nah stand sagte mit fester Stimme: „Sie hatte keinen Grund. Lasst uns den Leichnam untersuchen. Vielleicht finden wir ja Hinweise auf den Mörder.“ Die anderen Stellvertreter stimmten zu. Sonnenstern zog den Leichnam vor und sah sich seine Wunde an. Ein glatter, tiefer Schnitt.
    Kräutersee sagte zu der SchattenClan-Anführerin: „Willst du den nächsten zweiten Anführer im Angesicht seiner Seele ernennen?“
    Sonnenstern nickte traurig und sprang auf die Eiche.
    „In Ehren an Finsterherz und vor seinem Körper möchte ich meinen neuen zweiten Stellvertreter ernennen. Der nächste zweite Anführer soll...“ Sie machte eine lange Pause, entweder um die Anspannung zu steigern, oder um nachzudenken.
    „Blutfleck sein!“, rief sie feierlich und innerlich schrie ich auf vor Freude. Kokosblüte stand mit offenem Maul da, wie als könnte sie nicht glauben, was gerade passiert war.
    „Blutfleck! Blutfleck! Blutfleck!“
    Jede Clankatze rief meinen Namen.

    Wenn ihr eine Fortsetzung wollt schreibt ein Kommi!
    Danke für´s Lesen


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