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Achtung! Dies ist nur ein Teil einer Fortsetzungsgeschichte. Andere Teile dieser Geschichte

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Weltenwanderer- Der Herr der Ringe- Kapitel 4

Weiter geht es mit dem Abenteuer.

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    In diesem Kapitel wird es leider ein paar Zeitfehler geben. Ich hoffe es stört euch nicht so sehr. Und sorry, dass es so lange keinen 4. Teil gab.
    LG Fenya

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    4. Kapitel Die Wetterspitze

    Seit heute Morgen wandern wir ununterbrochen. Manchmal versucht einer der Hobbits Streicher zu überreden, dass wir doch eine Pause machen, aber er bleibt starrköpfig und treibt uns weiter bis wir endlich an unserem Ziel ankommen: Die Wetterspitze! Als ich vor ihr stehe merke ich, dass sie größer ist als ich sie mir vorgestellt habe. Sie wirkt so fehl am Platz. Auf einer weiten Ebene mit braun, orangenem (ja das gibt es) Gras erwartet man nicht auf einen früheren Wachturm zu stoßen. Das wird unser Nachtlager sein. Als wir vor ihr standen merkte ich, dass man mit Treppen nach oben auf den Wachturm gelangen muss. „Wo sollen die Pferde hin?“, fragte ich ängstlich. Ich wollte Pan Chi nicht einfach unten stehen lassen. „Lutz und Pan Chi binden wir hier unten an. Es gibt genügend Graß.“, meinte Aragorn. Ich blickte entsetzt auf: „Aber wir können sie doch nicht alleine -.“ „Hast du eine bessere Idee?“, unterbricht mich Aragorn. Ich schüttelte den Kopf und stieg von Pan Chi ab. Mein Blick war auf den Boden gerichtet und jedem Umstehenden würde auffallen das ich Pan Chi nicht alleine lassen wollte. Das Blaue lange Arbeitsseil was ich zu Zügeln gebunden hatte knote ich auf. Die Hobbits und Streicher nahmen in der Zwischenzeit das Gepäck von Lutz dem kleinem Pony von Sam. Pan Chi und er sind gute Freunde geworden. Ich band das lange Seil an einen der Metall-Ringe die in die Wand eingeschlagen wurden. Es war lang genug, dass Pan Chi sich hinlegen konnte. Ich streichele ihr noch einmal über die Stirn und mache mich dann mit den anderen auf den Weg nach oben. Die Treppen sind steil und ein paar kleine Felsbrocken lassen uns manchmal stolpern. ` Nicht runter gucken, Evelyn, Nicht runtergucken! ` denke ich. Ich und meine blöde Höhenangst. Wir gingen noch lange weiter bis wir endlich auf einer kleinen Plattform ankamen wo wir übernachten werden. Die Hobbits und ich lassen uns an einer Wand runter gleiten. Ich habe noch nie so was Anstrengendes gemacht und ich habe schon bei vielen sportlichen Wettkämpfen teilgenommen. Ich sehe in den dunkelblauen Himmel und atme einmal tief ein und aus. Streicher warf den Hobbits vier Kurz-Schwerter zu. Ich sah ihn verärgert an: „Hallo! Ich kann auch kämpfen obwohl ich eine Frau bin!“ Er belächelt mein wütendes Gesicht und wirft mir schnell einen kleinen Dolch zu den ich geschickt auffange. „Danke, wenigstens etwas.“, meinte ich. Aragorn verschwand hinter einer Ecke vom Wachturm und lies uns allein. „Und was machen wir jetzt?“, fragte Pippin. Ich grinste: „Habt ihr vielleicht irgendetwas in euren Satteltaschen? Ich bin am Verhungern!“ „Keine Ahnung wann du zuletzt was in deiner Welt gegessen hast, aber ich hätte einen Tag ohne essen wahrscheinlich nicht überlebt.“, meinte Sam und reichte mir ein Stück Brot. Ich lächelte und bedankte mich. Das Brot war unfassbar lecker. „Mir ist LANGWEILLIG!“, meint Pippin. Die anderen Hobbits stimmten mit einem: „Mir auch.“ Pippin zu. Ich biss noch einmal von meinem leckerem Brot ab und sage dann: „Ich könnte euch eine Geschichte erzählen.“ Die Hobbits nickten aufgeregt mit dem Kopf. Ich setzte mich näher zu ihnen so, dass ich ihnen in die Augen sehen konnte: „Der Tag im Zauberwald wo die Waldelfen lebten neigte sich dem Ende. Die meisten Elfen waren schon in ihrem Dorf und aßen zu Abend. Eine der Elfen, Feolyn, war aber noch im Wald. Sie kletterte die kleinen Hänge hoch um in das Tal vom Glitzersee zu kommen. Als sie oben war wehte eine leichte Brise ihre fast weißen, langen Haare zurück und ließ ihre blauen Augen leuchten als sie ins Tal guckte. Durch die Bäume auf der anderen Seite leuchteten die letzten roten Sonnenstrahlen auf den See und ließen ihn in einem roten Gold glitzern. Erstaunt blickte sie auf ihn mit viel Ehrfurcht der schönen Natur gegenüber. Sie setzte sich auf einen in der Nähe stehenden moosbewachsenem, Stein. Nicht lange dauerte es da kamen die Tiere des Zauberwaldes an den Glitzersee um zu trinken. Viele Unterschiedliche Arten von Tieren tranken an ihm. Von kleinen Eichhörnchen bis zu großen Elchen. Nach einem kleinen Moment waren fast alle Tiere wieder im Wald verschwunden. Feolyn wollte gerade aufstehen um zu gehen, doch da hörte sie ein lautes wiehern. Sie ging einen Schritt nach vorne um zu sehen was da unten vor sich ging. Ihr Atem stockte als eine große Herde von Pferden an den See galoppierte. Es waren Zauberpferde. Es gab weiße Pferde, das sind die Pferde der Zauberer und Braune, das sind die Krieger Pferde. Die Pferde tranken. Feolyn versuchte noch näher an die Pferde ran zu kommen. Leider trat sie auf einen Ast der laut knackte. Sie versuchte sich noch rechtzeitig hinter einem Baum zu verstecken aber die Pferde hatten sie gesehen und liefen weg. Doch ein Zauberpferd, eine schöne Schimmelstute blieb stehen und musterte Feolyn neugierig. Sie trat hinter dem Baum hervor und blickte in das nicht sehr tief liegende Tal. Das Pferd blieb, auch als sie Feolyn näher kommen sah. Feolyn kletterte die Felsen langsam zum Ufer des Sees runter um das Zauberpferd nicht zu erschrecken. Als sie unten ankam schnüffelte das Zauberpferd neugierig an der Hand von Feolyn. Feolyn lachte als das Pferdemaul sie an der Hand kitzelte. Das Zauberpferd hob den Kopf und ließ Feolyn näher kommen. Sie pustete der Stute leicht in die Nüstern. Das bedeutet auf Pferdisch: Ich mag dich. Das Pferd entspannte sich und ließ sich von Feolyn streicheln. So standen sie schon eine ganze Weile bis Feolyn fragte: „Darf ich auf dir reiten?“ Das Pferd sah sie erwartungsvoll an und stupste sie leicht. Für Feolyn war das ein JA und sie stieß sich vom Boden ab und landete elegant auf ihrem Rücken. Als das Pferd still hielt und es sich gefallen ließ trieb Feolyn ihre Stute leicht an und galoppierte mit ihr aus dem Tal. Feolyn freute sich schon ihrem Dorf ihr Zauberpferd vorzustellen. Und so ritten sie in ihr Dorf. Ende.“ Die Hobbits sahen mich erstaunt an. „Das war die schönste Geschichte die ich je gehört hatte.“, meinte Merry. Ich lächelte und stand auf. „Wohin wollt ihr?“, fragte Frodo. „Ich sehe nach den Pferden.“ Also machte ich mich auf den Weg nach unten. Lange blieb ich unten um in Ruhe nachzudenken. Ich schwang mich auf den Rücken von Pan Chi und legte mich auf sie. Ich blieb lange so bis ich etwas hörte. Einen Schrei der immer lauter wurde. Schnell sprang ich von Pan Chi und rannte die Treppen nach oben. Endlich war ich oben angekommen. Die Hobbits waren aufgewühlt. „Was ist los? Und wer hat so geschrien?“, fragte ich entsetzt. Merry antwortete mir ernst: „Die Nazgul kommen!“

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