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Das Leiden des Mond Clans

Hierbei handelt es sich um eine Geschichte für einen Wettbewerb. Da ich die Idee aber gut finde, hab ich beschlossen, sie trotzdem weiterzuschreiben. Es geht um einen Clan und wie man am Titel vielleicht schon erkennen konnte, trägt dieser den Namen Mond Clan. Er wird von einer Krankheit befallen, die niemandem bekannt ist und von Beute übertragen wird. Der Clan ist kurz vor dem Aussterben, doch vier Katzen, gesendet von den Sternen können dieses Unheil bewahren...

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    Das Ende vom Anfang...

    Tiefe Dunkelheit umhüllte den Felsenkessel. Der Mond wurde von den dunklen Wolken bedeckt und schaffte es nicht, sich auch nur mit einem Lichtstrahl durch zusetzten. Ein Kater mit schwarzem Fell und eisigen, blauen Augen kauerte am Rand der Lichtung. Durch das hohe Gras, welches ihn fast vollständig bedeckte konnte man nur schwer erkennen, wie stark er zitterte. Furcht war in sein rundes Halbmondförmiges Gesicht geschrieben und die dunklen Silhouetten der Bäume, spiegelten sich in seinen glasklaren Augen wieder.

    Von der anderen Seite des Lagers ertönte ein lauter Schmerzensschrei. Es war eine Kätzin. Sie lag schlaff am Boden und wand sich. Ihre Augen waren weit aufgerissen und bleich. Es wirkte fast so, als sei sie blind. „Alles gut!“, kam es aus den Schatten, welche die Heilerkatze vollständig verschluckte. Seine Stimme war tief und hatte eine beruhigende Wirkung. Der Kater trat aus den Schatten und beschnupperte das stumpfe Fell der am Boden liegenden Kätzin. Ihr Bauch war geschwollen, man könnte auch aufgebläht sagen. Sieht man näher hin, weiß man, dass sie keine Königin ist Nein, diese Kätzin war schwer krank und offenbar konnte ihr niemand helfen. Die geschwollene Stelle des Bauches war scharlachrot gefärbt und kahl. Nirgends entdeckte man ein Büschel Fell.

    Die Kätzin drehte mühsam ihren Kopf und starrte den Kater aus ihren immer blasser werdenden Augen an: „Werde ich mich dem Sternen Clan anschließen müssen?“, fragte sie. Ihre Stimme war matt und zitterte. Sie rang nach Luft und sackte dann zu Boden. Ihr Kopf kam hart auf dem Boden auf. Aus ihrem Maul quoll weißer Schaum, welcher sich allmählich auf ihrer gesamten Schnauze verteilte. „Nussfuß!“, rief der Kater und sprang panisch auf, um sich neben das Nest der Kätzin zu kauern. Seine Bernsteinaugen waren weit aufgerissen und man erkannte die tiefe Trauer, welche von Herzen kam. Sein Fell, welches normalerweise weiß glänzte war nun gesträubt und ebenso stumpf, wie dies der Kätzin.

    Hinter dem Kater betrat nun ein weiterer den Bau: „Lass sie gehen, Maiglöckchenglanz.“, sagte dieser traurig, „Du kannst nichts mehr für sie tun…“, beendete er mit Kummer in der Stimme seinen Satz und schaute betrübt zu Boden. „Aber es war noch nicht Zeit für sie zu gehen! Nussfuß ist doch erst 22 Monde alt gewesen und gerade Kriegerin geworden…“, erwiderte der Heiler mit matter Stimme und schaute dem neu dazu gekommenen Kater in die Augen. Doch trotz all der Gedankenkraft, mit der er betete, dass die Kätzin noch lebt, wusste er, dass es zu spät war und die stolze Kriegerin mittlerweile unter ihren Ahnen wandelte. „Leg dich nun schlafen. Wir werden morgen die Totenwache halten und sie begraben.“, hörte Maiglöckchenglanz die raue Stimme seines Anführers, welche in dem Bau wiederhalte. Der Kater tappte niedergeschlagen zu seinem Nest und rollte sich dort zusammen. //Und erneut eine Katze, die ich nicht vor einem schrecklichen Schicksal retten konnte//, dachte er niedergeschlagen…

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