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Mut des Todes

Das ist eine Geschichte über Wieselpfote, wie er die letzten Augenblicke seines Lebens verbrachte, was sein letztes Wunsch war und wie Lichtherz es kurz nach dem Angriff erging.

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    Plötzlich schoss ein schwarz-weißer Köter aus den Sonnenfelsen heraus und sauste auf die Schüler zu.,, Wir schaffen das."flüsterte Wieselpfo
    Plötzlich schoss ein schwarz-weißer Köter aus den Sonnenfelsen heraus und sauste auf die Schüler zu.,, Wir schaffen das."flüsterte Wieselpfote zu Maispfote, die eifrig nickte. Er spannte seine Muskeln an und blickte dem Hund fauchend entgegen. Da sah er einen dunkelbraunen Hund hinter dem einem Hund herlaufen. Dieser Hund war viel größer und kräftiger. Plötzlich drängelten sich noch mehr Hunde heraus und bellten ihnen entgegen.,, Das geht nicht!"schrie Maispfote und drehte sich um und lief weg. Wieselpfote folgte ihr, eine der Hunde hatte fast seinen Schwanz geschnappt. Er lief quer über die Sonnenfelsen, die Meute auf den Pfoten. Maispfote vor ihm blieb plötzlich stehen und verhinderte, dass Wieselpfote weiterlief, indem sie ihn am Schwanz packte. Hinter ihnen floss in einer Schlucht ein großer, schwarzer Fluss. Wieselpfote sah triumph in den Augen der Hunde aufleuchten. Wieselpfote hörte einen Schmerzenschrei seiner Freundin und sah ihr schönes Gesicht blutüberströmt. Wieselpfote sah kurz die Hunde an und dann wieder die angstvolle Maispfote.Ich werde sie beschützen, auch wenn es das letzte ist was ich tue. Gerade noch rechtzeitig bemerkte er die Pranke des Hundes auf ihn zusausen und duckte sich. Er wurde trotzdem erwischt, aber der Schmerz in seinen Ohren war ihm egal. Wieselpfote kämpfte. Er kämpfte taub wie eine Pflanze, kämpfte er weiter, wie immun gegen den Schmerz, der von überall kam. Wieselpfote stand vor seiner Freundin, die nur ab und zu etwas abekam. Maispfote war sowieso in Schockstarre. Wieselpfote aber nicht. Die Hunde atakierten immer schneller und langsam sah er nurnoch scharfe Zähne und blitzende Augen die nach Blut dürsteten. Aber er schlug. Mit Kratzern übersäht, aber das war egal. Plötzlich bemerkte er das der letzte Hund floh. Zutiefst zufrieden zog er seine Freundin von der Klippe weg. Heißer Atem kam von hinten und er bemerkte einen Welpen hinter sich. Wieselpfote riss an seiner letzten Kraft und jagte hinter dem Welpen her. Irgendwann wollten seine Pfoten nicht mehr weiter. Er lag auf dem Boden und konnte nur noch einen letzten Gedanken fassen. Ich bin tot, aber das ist egal solange Maispfote weiterleben kann.

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    Rasende Schmerzen packten Maispfote und schleuderten sie umher. Sie fiel und nichts hielt sich auf. Sie fiel in einen blutroten Tunnel, plötzlich flo
    Rasende Schmerzen packten Maispfote und schleuderten sie umher. Sie fiel und nichts hielt sich auf. Sie fiel in einen blutroten Tunnel, plötzlich flog Wieselpfote an ihr vorbei. Ein toter Wieselpfote. Und grausame Worte hallten durch diesen Tunnel.,, TÖTEN! TÖTEN! TÖTEN! MEUTE! MEUTE! TÖTEN!" Dann war da Wolkenschweif, er fiel neben ihr und sah allerdings ebenso tot aus.,, Hilfe!"schrie Maispfote.,, HILFE!"Dann rieß sie die Augen auf, es fühlte sich allerdings so an als würde sie nur ein Auge öffnen, Schmerzen über Schmerzen empfingen sie. Sie schnappte nach Luft.,, Kannst du mich hören?"Die Stimme kam von irgendwoher, sie konnte sich nicht oriententieren. Als sie es erneut versuchte, bemerkte sie Wände, gefüllt mit Kräutern und vor ihr Wolkenschweif und Rußpelz. Aber irgendwas war anders. Ihre Sicht, sie war so einseitig.,, Meute! Töten!"brachte sie nur herraus, das Sprechen bereitete ihr Schmerzen. Dann fiel sie plötzlich wieder in einen tiefen Tunnel...

    Als sie zum zweiten Mal aufwachte, konnte sie sich besser orientieren, Wolkenschweif war immer noch bei ihr und Maispfote fand das gut. Aber die Schmerzen waren immer noch sehr stark. Sie beugte sich vor um an einer Pfütze in dem Bau zu lecken und erschrack, als sie ihr Gesicht sah. Die eine Hälfe war fast vollständig verstümelt. Sie bemerkte, wie Wolkenschweif neben ihr erwachte.,, Du bist wach."Ich fragte mich warum er mich nicht beim Namen nannte.,, Name, ich. Meute."Irgendwie war das Wort ihr auch noch enschlüpft.,, Also,... es ist so... Blaustern hat dich in Halb... Halbgesicht umbenannt."Halbgesicht! Fast wäre sie wieder umgefallen.,, Was ist dort passiert?"wagte mein Begleiter sich vor. Halbgesicht konnte nicht sagen, außer:,, Meute! Töten!"Dabei erinnerte sie sich langsam wieder. Wieselpfote hatte sie gerettet. Er hatte sie für sie geopfert. Halbgesicht machte die Augen wieder zu, aber diesmal, noch mit einem Dankgebet an Wieselpfote. Ich werde deinen Namen in Ehren halten, treuer Schüler, du bist eine wahre Clankatze

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