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Heidesturms Wunsch

Die kleine Heidejunges wächst in der Sicherheit ihres Clans -dem TropfenClan- auf. Doch versuchen ihre Baugefährten ihr und ihren zwei Schwestern das Leben schwer zu machen. Dabei wünscht sich Heidejunges nichts anderes als den Frieden. Als dann auch noch eine Streunerbande auftaucht die den ganzen Clan auslöschen fällt es Heidejunges die nun schon länger Heidepfote heißt immer schwerer das normale Clanleben zu genießen...

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    „Ja Blumentanz dein erstes junges ist da!“, ich spürte einen kalten Luftzug und dann eine warme weiche Zunge die mich trocken leckte. Plötzlich
    „Ja Blumentanz dein erstes junges ist da!“, ich spürte einen kalten Luftzug und dann eine warme weiche Zunge die mich trocken leckte. Plötzlich fühlte ich ein scheußliches Gefühl in meinem Bauch. Alles zog sich zusammen und drückte. Doch dann zog meine Mutter mich dicht an ihren Bauch. Ich spüre ihre Zitzen in saugte daran. „Gut meine kleine trink erstmal etwas“, hörte ich die Stimme meiner Mutter. Und tatsächlich das Gefühl hörte auf. Dann hörte ich ein Blatsch und danach ein „Ja deine zweite Tochter ist da!“ Plötzlich hörte die Zunge auf mich zu lecken und leckte das Bündel neben mir. Also sowas die Zunge sollte doch mich lecken. Doch kurz darauf fing eine andere an mich zu lecken. Dann wieder Blatsch und „Ja toll Blumentanz deine dritte Tochter ist da!“ Dann lag ein drittes Bündel neben mir. Meine zwei Schwestern wie ich jetzt wusste. Jetzt hörte ich die Stimme meiner Mutter. „Danke Ahornblüte ohne dich wäre die Geburt vielleicht nicht so gut verlaufen.“ „Ach was deine Junge sehen gesund aus ich gehe dann mal wieder ich will euch ja nicht stören“, Das war jetzt die Stimme die schon so oft gesprochen hatte und von der ich jetzt wusste das sie Ahornblüte hieß. „ Wie sollen wir sie nennen?“ Das war jetzt jemand ganz anderes vermutlich mein Vater. „Ich finde die hier, meine Mutter stupste meine eine Schwester an sollen wir Himbeerjunges nennen“. „ Oh ja das passt gut“, sagte mein Vater. „Und was hältst du von Himmeljunges für dieses“, fragte meine Mutter.
    Jaaa ich bin Himmeljunges dachte ich der Name ist Wunderschön. Doch Dummerweise stupste meine Mutter meine andere Schwester an. Oh nein dachte ich. Ich bekomme bestimmt einen Namen wie Schlammjunges oder Schmutzjunges. Doch zum Glück hörte ich in diesem Moment sagen. „Ja Himmeljunges klingt Schön dann nennen wir das letzte Heidejunges.
    Heidejunges, wie schön dachte ich und schlief ein.

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    Ich wurde vom Hunger wieder aufgeweckt. Ich rückte dichter an meine Mutter heran und trank mich satt. „Guten Morgen, Heidejunges. Hast du gut geschlafen?“, fragte meine Mutter. „Ja hab ich“, murmelte ich verschlafen. Meine Mutter leckte mir über die Ohren. Das ist schön meine kleine, und guck mal deine Schwester ist auch am aufwachen. „ Mrapfgr“ murrte Himbeerjunges und schob sich an Blumentanz.
    Dann hörte man eine Weile nur das „ Schlpf schlpf chlurp“, während Himbeerjunges sich satt trank. „Ey drängelt nicht so ich will auch Milch“, das war die quengelige Stimme von Himmeljunges. Ich schob mich dichter an Himbeerjunges und schlief wieder ein.
    „Ich bin wach“, schrie Himbeerjunges auf einmal.
    Danke für den Hinweis ich jetzt auch, dachte ich
    sagte aber nichts. „Ich auch“, maunzte Himmeljunges. Dann hörte ich ein „Ohhh“, welches ebenfalls von ihr stammte. Dann miaute Blumentanz „ Oh Himmeljunges du hast ja die Augen geöffnet. Das ist aber ein schönes Blau. Du hast die selben Augen wie dein Vater.“
    „ Ohohoh, ist das aufregend es gibt soo viel zu sehen. Ah, mein Fell sieht schön aus. Wow Himbeerjunges dein Fell leuchtet ja knallrot.
    Das mag ich, wo geht es da den lang?“,
    Himmeljunges Stimme war vor Aufregung ganz piepsig geworden. „Ganz ruhig Himmeljunges das ist der Ausgang der Kinderstube. Aber keine Sorge wenn deine Schwestern die Augen auf haben könnt ihr auf Erkundungstour gehen. Du kommst schon früh genug nach draußen“, Blumentanz schnurrte. Dann rief sie auf einmal „Guckt mal da kommt Schilfkranz. Da möchte ein stolzer Vater wohl seine Junge besuchen.“ Oh Ja dachte ich jetzt sieht er wie toll ich bin. Dann dachte ich: Mist. Himmeljunges hatte ja schon die Augen auf. Jetzt würde seine Aufmerksamkeit bestimmt nur ihr gehören.
    Da kam er schon „Hallo ihr süßen, na, wie geht es euch? Kümmert sich die Mama gut um euch?“. „Ja“, miaute ich. „Sehr schön, schnurrte er, oh, wie ich sehe hast du Heidejunges ganz mein Aussehen geerbt. Ui, und dein Pelz Himbeerjunges, der sieht ja wunderschön aus. Genauso wie der von meiner Schwester Kirschpelz. Die will euch übrigens unbedingt kennen lernen. Himmeljunges du hast die Augen ja schon auf. Die sehen genauso aus wie meine.“
    Ich mochte Schilfkranz von Anfang an. Er war so lieb und hatte keinen von uns bevorzugt. Ich kuschelte mich ganz eng an ihn und er leckte meine Ohren. Dann schlummerte ich wieder ein.
    Als ich aufwachte war Schilfkranz wieder weg. Und außer mir war nur Himmeljunges wach.
    „ Komm schon Heidejunges mach die Augen auf. Es gibt so viel zu sehen. Das ist super toll.“
    „Ja ja,“ murrte ich, „hatte ich aber eh schon vor.“
    Ich öffnete erst ein Auge und dann das andere.
    Ahhh! Autsch war das hell. Ich kniff die Augen sofort wieder zu. Doch die Neugierde hatte mich gepackt. Ich öffnete sie wieder. Wow sieht das alles toll aus. Dachte ich. Ich konnte Himbeerjunges leuchtend roten Pelz sehen, und Himmeljunges die hell grau war. Und meine Mutter Blumentanz die leise vor sich hin schnarchte. „Deine Augen sind grün.“, war das erste was Himmeljunges sagte. „Echt?“ fragte ich. „Ja natürlich. Ein richtig schönes Wiesengrün“, Himmeljunges lächelte. Ich schaute an mir herunter. Ohhh was hatte ich für einen schönen Pelz. Er war Schildpattfarben mit viel Weiß. „Guck mal mal Fell“, stolz blickte ich Himmeljunges an. „Schick“, Himmeljunges war schon dabei Himbeerjunges anzustupsen. „Wach auf du Schlafmütze“, Vorsichtig knabberte sie an Himbeerjunges Ohr. „Jaja. Ich bin schon wach.“ langsam öffnete auch meine andere Schwester die Augen. „Oh das ist aber alles schön hier. Alles so klein und gemütlich.“ Himbeerjunges grinste fröhlich.

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    Auf einmal ertönte eine fremde quäkende Stimme: „Haha... Grasjunges, Rotjunges schaut mal. Das winzige Junges hat die Augen auf.“ Die Stimme kam von einem anderen Jungen das deutlich größer war als wir. „Schaut sie euch nur an. Fell so rot wie Blut von einem ekligen Fuchs. Ich wette es ist nur aufgemalt damit alle denken sie hätte schon einen Kampf gewonnen. Aber so schwach, klein und hässlich wie die aussieht würde sie nichtmal gegen einen Käfer gewinnen. Und diese Augen erst.“, das fremde Junge tat so als müsse es sich übergeben, „Die Farbe von Dachskotze. Der Name von ihr passt ja gar nicht. Sie ist zwar so klein wie ne Himbeere aber sie ist viel zu schwach. Ihre Eltern hätten sie besser Ameisenjunges nennen sollen.“ Das fremde Junge krümmte sich vor lachen. „So klein wie sie ist wird sie noch nicht einmal Heilerin werden können. Tja mich würde es eh nicht stören wenn sie direkt zu den ältesten müsste.“ „Hör sofort auf damit Bussardjunges! Spinnst du! Lass Himbeerjunges in Ruhe. Oder willst du dich mit mir anlegen?“, Ein ganz anders Junges war aufgestanden. Es war keiner der beiden Brüder von Bussardjunges sondern ein anderes was noch viel viel größer war als die drei. „Hahaha. Schaut euch nur Grünjunges an. Er denkt er wäre stark nur weil er als einziger von seinen dummen Geschwistern überlebt hat.“ Auf einmal trat Stille ein. Es war so leise dass es schon beinahe falsch klang als draußen irgendein Schüler rief: „Guck mal was ich gefangen habe Blitzkralle!“ „Was. Hast. Du. Gesagt?“ Flockenbrise die Mutter von Rotjunges, Grasjunges und Bussardjunges war aufgesprungen und und packte Bussardjunges. „Kannst du das noch einmal wiederholen?“ Sie gab ihm eine leichte Ohrfeige und starrte ihn wütend an. „Ähh öh öhm nichts. Ich habe gar nichts gesagt.“ Bussardjunges schaute sie ängstlich an. „Ich habe nur die Wahrheit gesagt. Es stimmt doch dass die blöden Geschwister von Grünjunges, Baumjunges, Lachsjunges und Wellenjunges gestorben sind. Und das mit Ameisenjunges stimmt auch.“ „Sie heißt Himbeerjunges!“, ich war so wütend auf Bussardjunges! „Jetzt hör mir mal bitte zu mein lieber. Ich behandle dich immer gut. Du hast nette Geschwister. Du hast einen sehr klugen Vater der sogar zweiter Anführer ist. Warum hast du also den Grund dich so zu benehmen? Seit drei Monden versuche ich dich ordentlich zu erziehen und jeden Tag baust du Mist. Du könntest dir ruhig mal eine Scheibe von deinen Brüdern abschneiden. Ich habe dich sehr lieb aber langsam reicht es mir!“, Flockenbrise sah
    ihn herausfordernd an. „Also was hast du jetzt zu sagen?“ „Tut mir leid,“ Bussardjunges Stimme klang verächtlich und er streckte uns die Zunge raus. Jetzt wachte auch Blumentanz auf. „Was ist denn hier los! Kann mir das mal einer erklären? Flockenbriese?, meine Mutter schaute ratlos drei. „Tja mein Sohn“, Flockenbrise sah Bussardjunges streng an, „hat unverschämte Dinge von sich gegeben,“ Sie gab ihm einen leichten Schlag aufs Ohr. Grasjunges -der ganz nett zu seien schien- und Rotjunges -der aber nicht- sahen so aus als wäre ihnen die ganze Sache extrem peinlich.

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    Als ich am nächsten Morgen aufwachte hüpfte Himmeljunges schon wie blöd herum. „Mama hat gesagt wir dürfen jetzt gleich das Lager erkunden! Aber das beste: Bussardjunges hat ne fette Strafe von seinem Vater, dem zweiten Anführer bekommen! Stellt euch das mal vor! Jetzt muss er mit den Schülern den Bau der
    Ältesten schrubben. Ist das nicht toll?“, Himmeljunges grinste breit.
    Ich kicherte. „Ja das ist wirklich super“, ich stelle mir vor wie Bussardjunged meckernd im Ältestenbau stand und die Schüler ihm Befehle zuriefen. „Na dann kommt“, miaute Blumentanz und lief nach draußen. Wir folgten ihr. „Wow sieht es hier schön aus!“ Himbeerjunges riss die Augen auf. „Soll ich euch herumführen oder wollt ihr es lieber selbst erkunden?“, fragte unsere Mutter. „Alleine!“ brüllten wir wie aus einem aufgeregten Mund. „Ist Ja schon gut. Ich warte hier auf euch. Und macht ja keinen Blödsinn“, Blumentanz schnurrte. „Nee nee. Würden wir doch nie machen“, ich und Himbeerjunges rannten schon mal los. „Dann ist ja gut Heidejunges“, miaute meine Mutter und legte sich in die Sonne. „He! Wartet auf mich!“, Himmeljunges lief zu uns. Wir liefen im Lager umher und schauten uns alles an. Auf einmal ertönte ein: „Hallo, wer seid ihr denn? Ich die Junge von Blumentanz und Schilfkranz, oder?“, vor uns stand eine Junge Kätzin mit cremefarbenen Fell. Irgendwie kam ihre Stimme mir bekannt vor aber ich war mir sicher sie noch nie gesehen zu haben. Achso, jetzt fiel es mir wieder ein. Es war die die „Guck mal was ich gefangen habe Blitzkralle“ gerufen hatte. „Äh ich bin Heidejunges, das ist Himbeerjunges und das ist Himmeljunges. Wer bist du denn eigentlich?“, fragte ich die Kätzin. „Ups, ich habe ja ganz vergessen mich vorzustellen. Ich bin Forellenpfote und das hier“, sie deutete auf einen dunkelbraunen Kater hinter sich,“ ist mein Bruder Mohnpfote. „Hi“, murmelte Mohnpfote. „Ihr seid aber ganz schön groß“, Himbeerjunges schaute zu Mohnpfote hinauf der seine Schwester sogar um fast einen Kopf überragte, „Sind alle Schüler so groß? Ich meine Grünjunges ist ja schon sechs Monde alt also wird er bald Schüler, aber ihr seid ja noch viel größer als der. Forellenpfote grinste. „Wir sind ja auch schon zwölf Monde alt. Bald werden wir schon Krieger. Naja mittel bald“, sie grinste. „Und wie findet ihr eure Baugefährten?“, mischte sich nun Mohnpfote ein. „Ich habe die Zeit in der Kinderstube geliebt! Ich habe den ganzen Tag mit meinem besten Freund Schneckenpfote, damals noch Schneckenjunges, gespielt. „Doof!“, rief Himmeljunges, „Naja Grünjunges ist ja schon nett aber der wird in drei Sonnenaufgängen ja schon Schüler. Und die Junge von Flockenbrise sind echt übel,“ sie schüttelte sich bei dem Gedanken an die drei. „Na da habt ihr ja Glück dass Blätterregen auch Junge erwartet. In spätestens einem Mond sollten auch die da sein. Und mit denen versteht ihr euch bestimmt viel besser. Da bin ich mir sicher. Es gibt selten so viele Junge ihr habt also wirklich Glück. Oh mein Mentor ruft. Bis bald mal,“ Forellenpfote lächelte uns noch einmal zu und rannte dann zu einem silbergrauen Kater. Da rief uns auch schon Blumentanz: „Genug erkundet für heute. Kommt jetzt rein“, sie lächelte uns zu und lief wieder rein.

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    Ich wachte von einer lauten Stimme auf die über das ganze Lager schallte. „Alle Katzen die alt genug sind um zu schwimmen fordere ich auf sich hier bei den Moosfelsen zu versammeln!“, die Stimme gehörte bestimmt unserem Anführer.
    „Dürfen wird mit?“, fragte Himbeerjunges unsere Mutter. „Du Ameisenjunges? Du würdest Ja schon auf dem dorthin umkippen. Bleib du mal lieber bei deiner Mami und versteck dich in deinem Nest. Wir werden jetzt Schüler“, er streckte uns die Zunge raus. „Hätte nicht auf ihn. Und übrigens Bussardjunges man wird mit 6 Monden Schüler und nicht mit drei“, Grünjunges stolzierte erhobenen Haubtes aus der Kinderstube. „Kommt meine Süßen“, unsere Mutter lief auch nach draußen und flüsterte nun „ und hört nicht auf ihn er will sich nur wichtig machen. Als wir bei den Moosfelsen ankamen stutze ich. Irgendwie hatte ich mir einen Anführer größer vorgestellt. Aber Punktstern war fast einen Kopf kleiner als Forellenpfote. Und sie war zwar schon eher groß für ihr Alter aber auch nicht gerade ein Riese. „Der ist aber… hm klein“, Himmeljunges schaute immer wieder zwischen einen Schüler mit flammenfarbenen Fell und Punktstern hin und her. „Na und? Ist doch egal wie groß er ist. Er ist der beste Anführer den wir je hatten,“ meine Mutter warf und einen strengen Blick zu. „Wenn ihr euch nicht benehmen könnt könnt ihr gleich wieder rein gehen.“ „Nein nein wir sind brav.“ Nun begann Punktstern zu sprechen: „Katzen des TropfenClans heute habe wichtige Aufgabe zu erledigen. Zum einen möchte ich die Junge von Blumentanz und Schilfkranz hier im Clan begrüßen. Also willkommen im TropfenClan Himmeljunges, Heidejunges und Himbeerjunges. Da hat wohl jemand eine Vorliebe für Namen mit H,“ er zwinkerte meiner Mutter zu, „Außerdem werde ich heute noch einen neuen Schüler ernennen. Komm her Grünjunges“, er winkte ihn mit dem Schwanz zu sich, „Von diesem Moment an bis zu seiner Ernennung zum Krieger wird dieser Schüler Grünpfote heißen. Lilienbach“, er lächelte einer jungen weißen Kätzin mit hellbraunen Tupfen und grünen Augen zu, „du wurdest von Rehfleck hervorragend ausgebildet.
    Und ich bin mir sicher dass du dies an Grünpfote weitergeben wirst. Du wirst seine Mentorin werden.“ Grünpfote lief zu Lilienbach und die beiden drückten ihre Schnauzen an einander. Und auf einmal rief der ganze Clan: „Grünpfote, Grünpfote, GRÜNPFOTE!“ Natürlich bejubelten auch ich und meine Schwestern den frisch ernannten Grünpfote. Und sogar -auch wenn er dabei ziemlich finster dreinschaute- Bussardjunges rief Grünpfote. „Dann ist die Versammlung jetzt aufgelöst!“, Punktstern verschwand in seinem Bau.

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    Ich wachte gerade auf als Blätterregen aufstöhnte. „Regenfuß? Hol bitte Ahornblüte.Die Junge kommen!“ sie stöhnte wieder. „Ja! Ja, natürlich äh mach ich!“ miaute Regenfuß und schlüpfte aus dem Bau. „Was? Die Jungen kommen? Das ist ja Supi!“ Himmeljunges grinste breit. „Also mir ist der Bau ja schon zu voll. Obwohl… Ameisenjunges nimmt ja keinen Platz weg“, Bussardjunges grinste hämisch. „Hör auf Bussardjunges!“ Flockenbrises strenge Stimme hallte richtig durch den Bau. Mittlerweile kam auch Regenfuß mit Ahornblüte wieder. „So Blätterregen. Dann taste ich dich doch noch einmal ab…“, Ahornblüte begann langsam den - zugegeben schon ziemlich dicken- Bauch abzutasten. „Sieht alles sehr sehr gut aus. Keines der beiden liegt falschen herum oder schräg.“ Sie lächelte die beiden Fasteltern an.
    „Seid ihr drei so lieb und geht einmal nach draußen? Ihr seid schon etwas zu wild um dabei bleiben zu dürfen“, sie schaute Flockebrises drei Junge an die sich mit einem finsteren Blick und einem gemurmelten „Ja“ aus dem Bau trollten.
    „Ich… Ich glaube es geht los…“, keuchte Blätterregen und fing an so komische Rollbewegungen mit ihrem Bauch zu machen. Nach einigen seeeeeehr langen Momenten in denen Blätterregen immer wieder stöhnte lagen schließlich zwei winzig kleine Bündel Leben in ihrem Nest. „Wie süüüüüüß“, hauchte meine Mutter. „Sind sie nicht wundervoll unsere kleinen?“, fragte Blätterregen Regenfuß.
    „Doch“, meinte der frisch gebackene Vater und sah so aus als könnte er sein Glück kaum fassen. „Wie sollen wir sie denn nennen?,“ fragte Blätterregen. Ich guckte mir die Junge mal genauer an. Eines war ein kleiner Kater so schwarz wie die Nacht und hatte drei weiße Flecken auf dem Rücken. Er war sogar noch kleiner als seine Schwester! Und die andere war grau Silber getigert. Genau wie ihre Mutter. „Wie wollte es mit Leuchtjunges für ihn? Er erinnert mich nämlich an das leuchten der Sterne“, schlug Regenfuß vor. „Der Name ist wunder wunderschön“, Blätterregen war offensichtlich einverstanden. „Hm und die Kätzin?“, fragte sie nun. „Ich weiß es auch nicht. Wir könnten sie natürlich einfach Streifenjunges, Graujunges oder Steinjunges nennen aber wir wollen ja einen schönen und nicht so häufigen Namen“, Regenfuß guckte Nachdenklich drein. Da schob ich mich nach vorne. „Ich! Ich weiß einen ganz ganz ganz schönen!“, ich hüpfte ein bisschen herum. „Brisenjunges!“, ich war ganz stolz auf meinen Vorschlag. „Ist der aber schön! Was meinst du Regenfuß, soll unsere kleine Kätzin Brisenjunges heißen?“, Blätterregen lächelte mich an. „Also ich finde den Namen super! Leuchtjunges und Brisenjunges passt auch gut zusammen“, miaute Regenfuß. Und ich hoffte von ganzem Herzen das diese beiden meine besten Freunde werden.

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