x
Springe zu den Kommentaren

Rotpfotes Kraft

Eine Geschichte

    1
    Einf├╝hrung:
    Rotpfote ist ein Sch├╝ler des BlitzClans. Doch pl├Âtzlich wurde seine Macht zu gro├č...


    1.Kapitel
    Rotpfote blickte stolz seinen Vater an. Hagelstern sah auf ihn herab.,, Ich bin so stolz auf dich. Nun bist du ein Sch├╝ler!" Traurigkeit war in seinen Augen zu sehen. Rotpfote wusste, das er an Erdbeerschweif dachte. Rotpfotes Mutter war schon kurz nach der Geburt gestorben. Ebenso Blaujunges, Rotpfotes Schwester.,, Ich hoffe, Fleckenblitz wird seine Aufgabe als Mentor gut machen.",, Das werde ich." Fleckenblitz, der die Unterhaltung mitangeh├Ârt hatte, kam her├╝ber und blieb bei Hagelstern, seinem Bruder, stehen.,, Morgen gehen wir auf die Jagd, Rotpfote."

    Der Morgen war kalt und klar. Rotpfote war schon lange wach. Er hatte Hellpfote beim Jagdtraining zugesehen und versucht, ihre Lauerstellung nachzuahmen. Allerdings hatte er nur fieses Gel├Ąchter geerntet. Wieso sind alle nur so gemein zu mir? Ich habe ihnen nichts getan! Oder doch? W├Ąhrend er noch ├╝berlegte, was er wohl falsch gemacht hatte, kam Fleckenblitz aus dem Kriegerbau.,, Wollen wir los? Hellpfote und Gelbschweif werden uns heute ├╝brigens begleiten." Na toll! Hoffentlich schaffe ich das alles... Hellpfote trottete vor ihm her. Seit die Jagdpatroullie das Lager verlassen hatte, schwiegen die beiden Sch├╝ler. Rotpfote sah Hellpfote an.,, Ist jagen einfach?" Hellpfote sah nun ihn an.,, Wenn man es kann; ja.",, Und wenn man es nicht kann?" Rotpfote erwartete eine Antwort wie: Dann bist du zu bl├Âd! oder einfach keine Antwort, doch das was Hellpfote sagte ├╝berraschte ihn.,, Dann muss man es ├╝ben. Solange bis man es kann. Alle habe einmal klein angefangen." Sprach sie ihm Mut zu? Rotpfote war verwirrt. Vor den Sch├╝lern waren Fleckenblitz und Gelbschweif stehen geblieben.,, Horcht und Riecht." Rotpfote ├Âffnete das Maul und schnupperte. Maus! Er kannte diesen moschusartigen Geruch vom Frischbeutehaufen im Lager. Fleckenblitz fl├╝sterte ihm zu:,, Schleich dich langsam an. Setze deine Pfoten m├Âglichst leicht. Lass den Schwanz unten und pass auf, das du deine Pfoten nicht auf Welke Bl├Ątter setzt. Das schreckt die Maus auf. Sieh erstmal Hellpfote zu." Hellpfote konzentrierte sich. Dann hob sie die Pfoten. Pl├Âtzlich schoss Wasser aus ihren Pfoten. Das Wasser umschlo├č die Maus, dann Flog die Wasserkugel zu Hellpfote zur├╝ck. Diese brach der Maus blitzschnell das R├╝ckrat. Rotpfote war verbl├╝fft. Was war das! Manchmal hatte er im Lager gesehen wie Krieger ihre Elemente benutzten. Doch er hatte gedacht, so etwas g├Ąbe es nur bei Kriegern!,, Du wirst auch dein Element finden. Und zwar noch heute Nacht."

    2. Kapitel

    Die Nacht war klar und das Silbervlies leutete silbern ├╝ber Rotpfote und Fleckenblitz. Hellpfote hatte Rotpfote von der Element-Zeremonie erz├Ąhlt. Sie lief immer so ab: Der Sch├╝ler ging in eine dunkle H├Âhle. Dort gab es vier Steine. Ein Aquamarin f├╝r Wasser, ein Bernstein f├╝r Erde, ein Rubin f├╝r Feuer und ein Diamant f├╝r Luft. Der Sch├╝ler geht an den Steinen vorbei und je nachdem welches Element der Sch├╝ler hat, leuchtet der entsprechende Stein auf und fliegt hoch. Dann gibt es vier Tunnel. Der Sch├╝ler sucht einen aus und l├Ąuft hinein. Der Luft-Tunnel erfordert Geschicklichkeit, der Feuer-Tunnel Mut, der Erd-Tunnel Willen und der Wasser-Tunnel St├Ąrke. W├Ąhlt der Sch├╝ler den falschen Tunnel, stirbt er. W├Ąhlt er aber den richtigen Tunnel, erscheint am Ende des Tunnels sein Seelen-Verwandter, kurz SeeVer. Der SeeVer hilft und besch├╝tzt einen. Rotpfote konnte sich nicht vorstellen, wer wohl sein SeeVer war.,, Ab hier musst du allein gehen. Vertraue darauf, das unsere Krieger-Ahnen dich leiten und folge deinem Instinkt." In der H├Âhle war es kalt. Rotpfote lief durch den Tunnel und fragte sich, welches Element er wohl bekommen w├╝rde. Erde war am h├Ąufigsten, dann kam Wasser, dann Feuer und am seltensten war Luft. Jemand der alle Elemente hatte, hie├č Avatar. Fliederschweif war Avatar. Sie war au├čerdem ├älteste, noch ziemlich jung und Rotpfotes Beste Freundin. Ihr verletztes Bein hielt sie davon ab zu laufen und eine Kriegerin zu sein. Heilerin wollte sie nicht werden. Also war sie ├älteste. Der Gang vor Rotpfote weitete sich und vor ihm lag eine H├Âhle. Vier Steine legen dort. Ich muss einfach nur an ihnen Vorbei gehen. Ganz einfach. Er lief los. Pl├Âtzlich schnellte der Rubin in die H├Âhe, fing an zu tanzen und leutete. Feuer! Mein Element ist Feuer! Der Rubin schwebte vor ihn und Rotpfote ber├╝hrte ihn. Alles drehte sich und wurde schwarz.
    Rotpfote lag in einer weiteren H├Âhle. Vier Tunnel zeigten davon ab. Rotpfote streckte die Nase in die Luft. Ein Tunnel roch nach frischer Luft. Das musste der Luft-Tunnel sein.Der zweite roch muffig. Der Erd-Tunnel. Der dritte Tunnel roch nach W├Ąrme. Der Feuer-Tunnel! Rotpfote atmete tief durch dann trat er in die Finsternis

    3. Kapitel

    Rotpfote folgte dem Tunnel. Nach rechts, dann nach links. Wieder geradeaus und noch einmal rechts... Rotpfote versuchte sich den Tunnel zu merken, da ├╝berall kleine Abzweigungen waren. Doch das war unm├Âglich! Wo muss ich denn hin? Ein scharfer Knick nach links und Rotpfote stand in einer weiteren H├Âhle. Vor ihm stand eine kleine, blau-graue K├Ątzin.,, Hallo, mein Name ist Blaujunges." Blaujunges!,, Hallo Blaujunges! Sch├Ân dich kennen zu lernen! Aber du bist doch bestimmt schon Sch├╝lerin, oder nicht? So gro├č wie du bist? Wo ist Erdbeerschweif? Bist du mein SeeVer?",, Das sind aber viele Fragen. Um sie dir zu beantworten: Ich bin noch ein Junges, aber wenn du willst, kannst du mich Blaupfote nennen. So nenne ich mich manchmal selber. Ich bin dein SeeVer und Erdbeerschweif ist nicht da. Sie ist H├Âhle jagt dort ihre Lieblingsbeute, H├Âhlenm├Ąuse." Blaupfote schnurrte und um Rotpfote drehte sich alles. Dann wurde die Welt schwarz.

    4. Kapitel
    Rotpfote kehrte mit einer mageren Drossel im Maul zum Lager zur├╝ck.,, Toller Fang!", h├Ârte er Hagelsterns Stimme.,, Du bist jetzt auch hervorragender J├Ąger. Ich bin stolz, einen so talentierten Sohn wie dich zu haben." Rotpfote lief mit stolzgeschwellter Brust weiter.,, Wirklich toller Fang. Damit kriegen wir bestimmt das GANZE Lager satt." Rabenpfote kam ├╝ber die Lichtung stolziert.,, Ja, er ist wirklich GRO├čARTIG!" Auch Gras, Stein, Gold und Dachspfote kamen hinter Rabenpfote her und blieben vor Rotpfote stehen.,, Rotpfote, ich gehe auf Patrouille. Nachher teilen wir uns die Drossel, okay?" Ohne eine Antwort abzuwarten, verlie├č Hagelstern das Lager. Hagelstern, geh nicht weg! Die Sch├╝ler umkreisten ihn jetzt. Da begann Rabenpfote ihn zu schubsen und zu beschimpfen. Pl├Âtzlich schoss Wut in Rotpfote hoch. Er hob die Pfoten und richtete sie auf Rabenpfote, der in einem rasanten Tempo nach oben flog und dort, eine Fuchsl├Ąnge ├╝ber den verbl├╝fften Katzen, in der Luft stehen blieb. Rotpfote nahm nichts mehr wahr. Er wollte nur Rabenpfote verletzen, dessen Pelz schon in Flammen stand. Rabenpfote kr├╝mmte sich vor Schmerz.,, H├Âr auf Rotpfote!" Erst Hellpfotes Miauen riss ihn aus seiner Konzentration. ├ťberall hatten die Katzen die Pfoten erhoben und versuchten Rabenpfote wieder auf die Lichtung zu bringen. Doch Rotpfote verst├Ąrkte seine Kraft. Ich will Rabenpfote t├Âten! T├Âten! Was denke ich da? Rotpfote h├Ârte auf und Rabenpfote fiel auf die Lichtung zur├╝ck, wo er dampfend und wimmernd liegen blieb.,, Komm mit in meinen Bau." Wie in Trance (schreibt man das so?) folgte er Hagelstern in seinen Bau.,, Du verstehst das ich dich bestrafen muss?"

    5. Kapitel
    ,, Die Bestrafung h├Ątte deutlich schlimmer ausfallen k├Ânnen!" Ich wei├č, dachte Rotpfote. Seit zwei Monden durfte nicht mit zur gro├čen Versammlung und musste sich um die ├ältesten und deren Bau k├╝mmern, was bedeutete; das er die alten Bl├╝ten des Buches unter dem die ├ältesten schliefen ab- und aufsammeln musste.,, Der Clan m├Âge sich versammeln!" Hagelsterns Stimme hallte durch des Lager. Kurze Zeit sp├Ąter wurden Hellpfote zu Hellklang, Rabenpfote, der inzwischen wieder trainierte, zu Rabenfell, Graspfote zu Grasmaul und Steinpfote zu Steinauge ernannt. Toll, jetzt werden sie noch gemeiner sein. Nur Hellklang g├Ânnte er es eine Kriegerin zu sein. Pl├Âtzlich fasste Rotpfote einen Entschluss.

    Der Abend war klar und k├╝hl. Das Wasser in der Schlucht floss schnell. Am Rand stand Rotpfote und Starrte hinunter.,, Nein! Rotpfote tu das nicht! Warum willst du das ├╝berhaupt tun!" Hellklang war hinter ihn getreten.,, Ich habe fast einen meiner Clangef├Ąhrten get├Âtet. Ich verdiene es zu sterben. Au├čerdem schweigt Blaupfote, mein See-Ver." Erschrocken sah Hellklang Rotpfote an. Seinen Seelenverwandten durfte man niemals jemandem verraten. Rotpfote nahm alle Kraft zusammen und sprang in die Schlucht.,, Nnnneeeeeeiiiiiiiiiiinnnnnn!" Hellklangs Schrei zerriss die Luft.

    Epilog
    Hellklang schaute in die Schlucht. Sie war v├Âllig geschockt. Gerade war der Kater den sie liebte in die Schlucht gesprungen. Und ich habe ihm nicht mal meine Liebe gestanden! An diesem Tag lernte Hellklang das es nichts brachte heimlich zu lieben. Dem Clan erkl├Ąrte sie, Rotpfote habe ein Eichh├Ârnchen gejagt und h├Ątte nicht auf die Schlucht geachtet. Der Clan glaubte ihr. Rotpfote jedoch hatte den Sprung ├╝berlebt und war heimlich zum Clan zur├╝ckgekehrt und hatte geh├Ârt wie Hellklang ihn verteidigte. Er schwor sich ihr immer zu helfen.

    ENDE

    2
    Sp├Ąter

    3
    Sp├Ąter

Kommentarfunktion ohne das RPG / FF / Quiz

Kommentare autorenew