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Schicksalsschlag

Hier ist die FF für Silbersturms Schreibwettbewerb des Monat Julis

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    Hierachie der Katzen

    (In der Hierarchie kommen lediglich die Katzen die auch in der Geschichte vorkommen vor.)

    WellenClan

    Anführerin: Schwanenstern - große, muskulöse, graue Kätzin mit weißer Brust, weißem Bauch, weißen Pfoten, weißem Gesicht und dunkelgrünen, frechen Augen, sowie schwarzen Tigerstreifen.

    Zweite Anführerin: Otterherz - schwarze Kätzin mit hellgrauem Tigermuster und stechend gelben Augen.

    Heiler: Dunstfleck - schlanker, hellgrauer Kater mit dunkelgrauen Flecken und dunkelgrünen Augen. Mentor von Korallenpfote - kleine, goldbraun-weiß getupfte Kätzin mit kurzem, gepflegten Fell und einer korallenrosanen Schnauze.

    Krieger: Stromschnellenschweif - schlanke, dunkelgraue Kätzin mit schwarzen Streifen und dunklen blauen Augen. Mentorin von Fischpfote
    Seepelz - großer, schwarzer Kater mit goldgelben Augen. Mentor von Sandpfote

    Schüler: Fischpfote - dunkelgrauer Kater mit hellgrauen Pfoten, kaum erkennbarem Leopardenmuster und hellblauen, kalten Augen.
    Sandpfote - schildpattfarben und weiß gestromte Kätzin mit dunkelgrünen Augen.

    Königinnen: Seerosenfell - glänzend schwarze Kätzin mit dunkelblauen, mandelförmigen Augen. Mutter von Tsunamijunges, Lagunenjunges und Dünenjunges

    SternenClan Katzen: Muschelkralle - großer, muskulöser, dunkel, reingrauer Kater mit großen, goldgelben Augen.

    Katzen außerhalb der Clans: Lorelei - große, muskulöse, feuerrote Kätzin mit gelbgrünen Augen.
    Mizu - kleiner, schwarz-weiß gefleckter Kater mit gelben Augen.


    Prolog

    Ich fuhr aus dem Schlaf. Mein Fell war durchnässt und ich hörte die Schreie der anderen Katzen. Jetzt wurde ich richtig wach und sprang auf. Meine Jungen schlugen ebenfalls ihre Augen auf und blickten mich ganz perplex an. Ich dachte an das Unwetter, welches am Abend begonnen hatte und vermutete, dass der Fluss über die Ufer getreten sein musste. Ich drehte mich wieder zu meinem Nest und meinen Jungen und erkannte voller Schrecken, dass es fort war. >>Tsunamiejunges! Dünenjunges! Lagunenjunges!<<, schrie ich voller Verzweiflung. Ich rannte aus der Kinderstube und sah mich erschrocken um. Nirgendwo konnte ich meine Jungen sehen. Plötzlich hörte ich hinter mir ein Knacken und drehte mich ruckartig um, genau rechtseitig, um noch zu sehen wie ein Baum auf mich zustürzte und mich in den Fluss stoß. Mit dem Kopf fiel ich auf einen Stein und alles wurde schwarz.


    Kapitel 1

    Langsam schlug ich meine Augen auf und blinzelte in das gedämpfte Sonnenlicht. Wo bin ich! Ich versuchte mich aufzurappeln, aber meine Beine und mein Rücken schmerzten zu sehr. Ich biss die Zähne zusammen und machte einen erneuten Versuch. Ein kleiner Kater stürzte zu mir und drückte mich sanft zu Boden. >>Nicht! Du bist sehr schwer verletzt! Du hast Glück, dass du noch lebst! << Ich fauchte den fremden Kater an, legte mich aber wieder hin. Der Kater nickte zufrieden. >>Ich heiße Mizu ...Ich und Lorelei, eine Freundin, haben dich aus dem Fluss gezogen und zu unserer Scheune gebracht...Woher kommst du?<< Ich sah ihn aus zusammengekniffenen Augen an. Aus dem Fluss gezogen...Das Unwetter! leuchtete es mir auf. Meine Jungen! >>Ich, ich bin aus dem WellenClan...Mei...Meine Jungen!<< Mizu sah mich an >>Du bist eine dieser Clan Katzen nicht wahr! Ich bin mir sicher, dass es deinen Jungen gut geht! << Ich wollte etwas erwidern da kam eine große, rote Kätzin beim Scheunentor herein und setzte sich neben mich. >>Du bist wach...<< Sie nickte mir zu. Ich musterte sie und stellte fest, dass sie ungewöhnlich groß für eine Hofkatze war. >>Ich bin Lorelei! <<, sagte die Kätzin namens Lorelei zu mir und drehte sich dann um. >>Ich habe dir etwas mitgebracht! < Sie ließ einen Fisch vor mir fallen. >>Nachdem du nach Fisch gerochen hast, dachte ich mir schon, dass du aus dem WellenClan kommst...Mein Vater war mal im WellenClan...<< Sie nickte mir nur zu und lief dann in großen Sprüngen aus der Scheune. Hungrig stürzte ich mich auf den Fisch.


    Kapitel 2

    Es waren einige Sonnenaufgänge vergangen seit ich zu Mizu und Lorelei gekommen war. Meine Verletzungen waren so gut verheilt, dass ich mich schon wieder bewegen konnte. Heute wollte ich wieder zu meinem Clan! Heute würde ich meine Jungen wiedersehen! Ich dachte an meine drei kleinen perfekten Wesen, die denken mussten, ich sei tot! Ich rappelte mich auf und lief aus der Scheune, verabschiedete mich flüchtig von Mizu und Lorelei, dann sprang ich in großen Schritten in Richtung WellenClan Lager. Als ich über die Trittsteine sprang und ins Lager, stockte ich. Es war schlimmer zugerichtet als ich gedacht hatte. Otterherz, die zweite Anführerin, sprang auf mich zu. >>Seerosenfell! Wir haben gedacht, wir sehen dich nie wieder! << Sie schnurrte und schmiegte sich an mich. Auch meine Freundin Stromschnellenschweif und ihr Vater Seepelz kamen auf mich zu gelaufen. Ich versuchte mich wegzuwenden und suchte mit den Augen nach meinen Jungen, die die einzigen waren, von denen ich gerade begrüßt wollen würde. Otterherz sah meinen Blick und schob mich sanft Richtung Anführerbau. >>Du solltest mit Schwanenstern reden...<< Ich wollte mich wehren, setzte mich dann aber trotzdem vor den Bau meiner Schwester Schwanenstern. Sie kam auf mich zu und schmiegte sich an mich. >>Oh Seerosenfell...<< Ich wand mich aus ihrer Begrüßung und sah sie aufgeregt an. >>Wo sind sie?<< Schwanenstern sah zu Boden. >>Seerosenfell...Du musst wissen, wir haben das ganze Territorium abgesucht...Sie...sie sind tot Seerosenfell...<< Ich starrte sie an. Was hatte sie gesagt! Tot! Nein...Das war nur ein schrecklicher Alptraum, aus dem ich gleich aufwachen würde und meine Jungen sehen würde, die sich an meinen Bauch drängten. Ohne ein Wort rannte ich, rannte aus dem Lager, warf einen letzten Blick auf meinen Clan...Aber sie konnten das Loch in meiner Brust nicht füllen...Ich hatte dieses Gefühl erst einmal verspürt, als mein Gefährte Muschelkralle gestorben war...Nur dank unserer Jungen hatte ich meinen Lebenswillen, der jetzt vollends erloschen war behalten. Ich blickte auf Sand und Fischpfote wie sie mir verblüfft nachblickten. Auf Schwanenstern wie sie mir folgen wollte, aber von Dunstfleck aufgehalten wurde. Ich hörte Korallenpfote wie sie zu Schwanenstern sprach >> Sie braucht Zeit...Lass sie jetzt allein… << Oh nein...Zeit konnte diese Wunden der Verzweiflung nicht heilen...Ich drehte mich wieder um und rannte Richtung Schlucht....


    Kapitel 3

    Ich überlegte nicht, wollte einfach nicht mehr ohne sie leben...
    Langsam ging ich an den Rand der Schlucht und sah hinunter...
    Dachte an meinen zerschmetterten Körper der bald dort unten liegen würde...
    Ich machte mich zum Sprung bereit, als etwas glitzerndes in mein Sichtfeld trat.
    Erschrocken drehte ich mich um und sah meinen Gefährten.
    >>Mu...Muschelkralle! Bin ich Tod! <<
    Er schüttelte den Kopf. >>Nein...Noch nicht...Und du solltest auch nicht sterben...<<
    Ich sah ihn mit schmerzerfüllten Augen an. >>Ich kann nicht mehr...Ohne dich...Ohne unsere Jungen! <<
    Muschelkralle sah mich liebevoll an.
    >>Du bist nicht allein! Es gibt jemanden der dich braucht! << Mit diesen Worten löste er sich vor mir auf.
    Ich schrie ihm hinterher. >>Wer! Wer braucht mich! <<
    Ich sah in den Himmel und maunzte mein Leiden in die Sterne.
    Da sah ich es...Das was Muschelkralle gemeint haben musste.
    >>Lagunenjunges! Ist das wahr! << Sie war nicht tot! Nein! Sie hatte keine Sterne im Pelz wie Muschelkralle! Ich wollte auf sie zustürzen, sie an mich drücken und liebkosen, doch da machte ich einen Fehltritt und stürzte in die Tiefe...Das letzte was ich sah, war Lagunenjunges wie sie an den Abgrund raste und mir qualvoll hinterher sah...


    Epilog

    Blattwechsel waren vergangen seit ich in den Tod gestürzt war. Im SternenClan war ich jetzt mit meinem Gefährten Muschelkralle und unseren Jungen Tsunamiejunges und Dünenjunges vereint. Ein Teich war nach mir und meiner Familie benannt worden. Der Seerosenteich mit dem Tsunamie, Dünen und Muschelstein darin. Meine lebende Tochter Lagunenjunges hatte dort jeden ihrer freien Augenblicke verbracht, bis sie einen Kater namens Uferkralle kennen gelernt hatte. Sie hatte ihren Kriegernamen Lagunenrose, in Andenken an mich erhalten und hatte jetzt vier gesunde Jungen namens Muschel, Seerosen, Tsunamie und Dünenjunges.

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