Springe zu den Kommentaren

Mondschattens Geschichte

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
4 Kapitel - 2.843 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 317 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Heute kommt eine FF von meinem OC (Own Character) raus. Das erste und das zweite Kapitel sind schon fertig, am 3. Kapitel arbeite ich noch.

    1
    Mondschattens Geschichte

    Hierarchie der Katzen:

    WellenClan:

    Anführerin: Fuchsstern: rote Kätzin mit grünen Augen, 6/9 Leben, Mentorin von Schlangenpfote 2.Anführer: Schneesturm: schneeweißer Kater mit grauen Flecken mit blauen Augen Heiler 1/2: Eichenklang: dunkelrotbrauner Kater mit grünblauen Augen
    Krieger: Sturmpfütze: dunkelgrauer Kater
    Blaubeerpfütze: weißgrau getupfte Kätzin
    Moosfall: weiße Kätzin mit schwarzen Tupfen, Mentor von Strauchpfote
    Efeulicht: schwarze Kätzin mit einem weißen Strich vom Rücken bis zum Schwanz
    Heideglanz: cremefarbene Kätzin, Mentorin von Veilchenpfote
    Steinhagel: dunkelgrauer Kater, Mentor von Pfützenpfote
    Lärchenrinde: Dunkelbrauner Kater, Mentor von Taupfote
    Elsterglanz: schwarzweiße Kätzin
    Silberschwinge: silbergrau gestreifte Kätzin
    Blütenregen: schildplattfarbene Kätzin
    Spatzenflug: hellbrauner Kater
    Tannenkralle: dunkelbraun getigerter Kater
    Flussblick: hellgrau gestreifter Kater
    Weidenfall: weiße Kätzin
    Königinnen: Rehglanz: braune Kätzin mit weißen Tupfen, Mutter von Mondjunges, Sonnenjunges und Nachtjunges
    Grasfall: graue Kätzin mit schwarzen Flecken, Mutter von Haferjunges, Roggenjunges, Hirsejunges und Weizenjunges
    Beerenschweif: schildplattfarbene Kätzin, Mutter von Eschenjunges und Eichenjunges

    Schüler: Schlangenpfote: schwarze Kätzin
    Strauchpfote: schwarzer Kater
    Veilchenpfote: schildplattfarbene Kätzin eher schwarz und weiß
    Pfützenpfote: hellgrauer Kater mit dunkleren Sprenkeln
    Taupfote: grauer Kater mit weißen Flecken

    Älteste: Rankenschlinge: magerer dunkelbrauner Kater, blind
    Tatzenklang: hellgraue Älteste
    Lichtbart: cremefarbener Kater

    BlütenClan:

    Anführerin: Lilienstern: cremefarbene Kätzin mit eingerissenen Ohren 5/9 Leben
    2. Anführer: Rosenbart: cremefarbener Kater Heilerin1/2: Tulpenglanz: weiße Kätzin, Mentorin von Orchideenpfote
    Krieger: Birkenkralle: hellbrauner Kater, Mentor von Rindenpfote
    Buchenfall: dunkelbraune Kätzin
    Akazienlicht: junge, schildplattfarbene Kätzin, Mentorin von Eichenpfote
    Fichtennadel: dunkelbrauner Kater

    Königin: Finsterwald: schwarze Kätzin, Mutter von Haseljunges und Hasenjunges

    FinsterClan:
    Anführer: Dunkelstern: schwarzer Kater, 7/9 Leben, Mentor von Tigerpfote
    2. Anführerin: Ginsterschatten: schwarze Kätzin, Mentorin von Farnpfote
    Heiler2/2: Schwarzfarn: schwarzer Kater Weißstachel: weiße Kätzin mit schwarzen Sprenkeln
    Krieger: Stachelschweif: schwarzweiß getigerter Kater

    MoorClan:

    Anführerin: Schilfstern: hellbraune Kätzin mit einem eingerissenen Ohr, 3/9 Leben Mentorin von Fischpfote
    2. Anführerin: Blumental: schildplattfarbene Kätzin Heilerin1/2: Holzbach: dunkelbraune Kätzin

    Katzen außerhalb der Clans:
    Nadel: junger silberner Einzelläufer mit zerkratzter Schnauze
    Hans: altes dunkelbraunes Hauskätzchen
    Silver: großer silberner Einzelläufer
    Frieda: hellbraunes hübsches Hauskätzchen
    Otter: dunkelbraune Einzelläuferin mit einem weißen Fleck auf der Flanke

    2
    Prolog: Mondlicht:
    (Es war eine kalte Winternacht. Für uns Winter, für die Katzen Blattfall. Nun wir erzählen aus der Perspektive einer Katze, also Blattfall.) Ein starker Wind wehte und zerzauste den Pelz einer grauen Katze, die auf einem Stein saß und den Himmel betrachtete. „Noch wach?“ Ein großer dunkelbraun getigerter Kater trat aus den Schatten. „Ich hätte wissen müssen, dass du hier bist, Fels der Unendlichkeit.“, miaute die graue Kätzin. „Nein, bitte nenn mich nicht so. Ich weiß, man bekommt einen anderen Namen, wenn man zum SternenClan kommt, aber mein Name ist Nachtklaue.“ „Nun gut, Nachtklaue. Warum bist du hier? Willst du über sie sprechen?“ „Ja, das möchte ich. Bist du dir sicher, dass sie die richtige ist? Ich meine…“ „Sie ist die richtige! Sie wurde in einer Vollmondnacht geboren, sie öffnete genau in dem Augenblick die Augen, als der Mond am höchsten Stand, und außerdem ist sie von du weißt schon welchem Blut! Das ist Grund genug!“ „Ich weiß, aber irgendwie ist es ganz anders als erwartet, Silberner Stern. Sie ist noch so jung, so zerbrechlich und überhaupt nicht geschützt…“ Silberner Stern fauchte: „Ihr steht ein großes Schicksal bevor und du redest davon, dass sie zerbrechlich ist? Jedes Junges ist zerbrechlich!“ „Du weißt was ich meine, Silberner Stern“, widersprach Nachtklaue, „niemand hätte gedacht, dass sie ein Junges ist! Es fühlt sich total bescheuert an, wenn man daran denkt, dass uns ein Junges vor du weißt schon wem beschützten und retten soll.“ „Ja, das ist verrückt“, seufzte Silberner Stern, „aber es ist wahr. Dieses Junges wird uns retten“ Nachtklaue neigte den Kopf und murmelte: „Du hast recht. Wir sollten ihr vertrauen und ihr helfen.“ „So soll es sein.“

    3
    Kapitel 1: Die Überraschungen des Lebens:

    Mondjunges erwachte in der Kinderstube, die warm und voll mit Milchgeruch erfüllt war. Zufrieden streckte sie sich und gähnte. „Na, schon wach, winziger Mond?“, schnurrte Eschenjunges von der anderen Seite. „Ich heiße Mondjunges du mini Esche!“ Sie sprang aus ihrem Nest und schnurrte. Eschenjunges hüpfte vor ihr auf und ab. „Kommst du mit raus, spielen? Bitte!“ „Natürlich. Komm auf geht´s!“ Sie schlüpfte durch die Brombeerranken und sprang auf die kleine mit Blumen bewachsene Lichtung vor der Kinderstube. Eschenjunges folgte ihr und rief: „Ich bin ein WellenClan Krieger! Verschwinde aus unserem Territorium, du feige BlütenClan Katze!“ „Niemals!“, fauchte Mondjunges und schlug spielerisch nach Eschenjunges. Eschenjunges rollte beiseite und stieß sie um. Entsetzt quiekte er auf als sie ihn mit der Pfote am Ohr traf. „Ohhhh, wie süüüüß. Mondjunges spielt mit Eschenjunges.“, krähte Eichenjunges vom Frischbeutehaufen. „Sie werden sicher gaaanz süüüße Junge bekommen, oder, Weizenjunges?“ „Ich weiß nicht, ja wahrscheinlich schon“, maunzte Weizenjunges leise und schaute Eschenjunges und Mondjunges entschuldigend an. „Lass das, kleine Eiche die vom Baum herabfällt und zum Glück nie wiedergesehen wird.“, fauchte Sonnenjunges und baute sich vor Eichenjunges auf, „Nur, weil du selbst niemanden hast, der mit dir spielen will. Du hast niemanden, und deshalb machst du dich über deinen Bruder lustig? Findet hier wirklich niemand lustig!“ Wütend sträubte Eichenjunges das Fell. „Ich habe es dir schon mal gesagt, Sonne die sich hinter den Wolken verkriecht. Ich kann gegen dich kämpfen. Du schüchterst mich nicht ein.“ Er fuhr die Krallen aus. Weizenjunges schnappte nach Luft. Eschenjunges stand wie erstarrt da. Eichenjunges ging langsam auf Sonnenjunges zu und funkelte sie an. Sonnenjunges schnaubte: „Wir dürfen nicht gegeneinander kämpfen und ich will nicht gegen dich kämpfen. Das wäre sinnlos.“ Eichenjunges fauchte: „Du bist dumm, Sonnenjunges, einfach nur dumm!“ Er sprang auf die verdutzte Sonnenjunges zu und holte aus. Bevor er sie treffen konnte rannte Eschenjunges los, schubste Sonnenjunges weg und wollte dann selbst wegspringen, aber es war zu spät. Eichenjunges zog ihm die Krallen über die Schnauze. Eschenjunges jaulte auf und brach zusammen, doch als er versuchte, aufzustehen, schubste ihn Eichenjunges wieder auf den Boden. Die Erde unter Eschenjunges färbte sich rot und Mondjunges stürzte zu ihm. „Hol Eichenklang!“, fauchte sie Weizenjunges an. Er riss erschrocken die Augen auf und rannte zum Heilerbau. Wenige Herzschläge später kam der rotbraune heiler über die Lichtung gerannt und untersuchte Eschenjunges. „Das sieht böse aus. Wessen Schuld ist das?“, fragte er streng. „Eigentlich ist es meine Schuld“, erwiderte Mondjunges. „Nein! Es ist meine Schuld“, schluchzte Sonnenjunges. „Eigentlich“, ein schneeweißer Kater trat aus dem Schatten, „ist es Eichenjunges Schuld“, fauchte er. „Was hast du dir nur dabei gedacht, du…du… du bist nicht mein Sohn. So etwas hätte mein Sohn niemals getan!“ Mit diesen Worten lief er zu Eschenjunges hob ihn vorsichtig auf und trabte zum Heilerbau. Mondjunges rannte hinterher, gefolgt von Sonnenjunges, Eichenklang und Weizenjunges. Schneesturm legte Eschenjunges auf ein Nestpolster. „He, das ist meins.“, protestierte Eichenklang. „Warum hast du nicht ein anderes Nest, Eichenklang. Egal. Die Schüler werden dir neues Polstermaterial besorgen.“, seufzte Schneesturm. Eichenklang nickte kurz und ging in den hinteren Teil des Baus. Sonnenjunges und Weizenjunges folgten ihm. Beide hatten Interesse an der Heilkunst, doch Sonnenjunges sagte, dass sie nur eine bessere Kriegerin sein wolle und ihrem Clan mit beidem helfen will. Weizenjunges dagegen wollte Heiler werden. Schneesturm stand auf und sagte: „Ich werde Wasser holen.“ Und ging. Mondjunges kauerte sich neben Eschenjunges und flüsterte: „Eschenjunges? Wie geht es dir?“ Eschenjunges öffnete die Augen. „Richtig übel. Ich… ich hasse ihn. Eichenjunges. Er hasst mich auch. Das weiß ich. Ich will ihn töten.“ „Was?“, Mondjunges wich zurück., „ihn… ihn töten? Hör zu, ich weiß, dass du wütend bist, aber ist das nicht übertrieben. Ich werde dich nicht davon abhalten, aber ich sage dir: Er ist dein Bruder.“ „Das… das will ich nicht.“, schluchzte Eschenjunges. „Es tut mir leid.“, seufzte Mondjunges traurig und berührte ihn mit ihrer Nase sein Ohr.

    4
    Kapitel 2: Die erste Zeremonie
    Mondjunges saß in der Kinderstube und putzte sich. Eschenjunges, Sonnenjunges und Nachtjunges saßen neben ihr und taten es ihr gleich. „Unglaublich“, maunzte Haferjunges. „Ja! Das ihr schon heute zu Kriegern ernannt werdet!“, fügte Hirsejunges. „Du Mäusehirn! Sie werden Schüler und nicht Krieger!“, schnurrte Roggenjunges vergnügt. Weizenjunges zögerte, „Warum ist Eichenjunges nicht hier?“ „Er wird noch kein Schüler.“, antwortete Eschenjunges ohne eine Miene zu verziehen. „Er hat es aber nicht anders verdient.“, flüsterte Nachtjunges Mondjunges zu. „Seid still, das ist schwer für ihn.“, miaute Rehglanz liebevoll. „Beerenschweif und Schneesturm sind wieder zusammen.“, berichtete Eschenjunges, „Beerenschweif hat akzeptiert, dass Schneesturm Eichenjunges nicht mehr liebt, aber sie liebt ihn noch und Schneesturm ist auch nicht mehr so abweisend zu ihm.“ „Eschenjunges, Mondjunges, Sonnenjunges und Nachtjunges? Die Versammlung beginnt gleich!“, riefen Schneesturm, Beerenschweif und Sturmpfütze. Die vier Junge rappelten sich auf und liefen nacheinander aus der Kinderstube. Fuchssterns warmer Blick ruhte auf ihnen. „Der Clan freut sich, 4 neue Schüler zu begrüßen! Mondjunges, man wird dich nun Mondpfote nennen. Efeulicht, du wirst ihre Mentorin sein. Teile deinen Mut und dein Geschick mit dieser jungen Schülerin.“ Mondpfote trabte zu Efeulicht und schaute sie an. Der Blick ihrer Mentorin war warm und glücklich. Sie berührte vorsichtig ihre Nase und stellte sich dann vor Efeulicht. „Sonnenjunges, dein Name ist nun Sonnenpfote. Spatzenflug, du bist nun bereit, einen Schüler auszubilden. Bring ihr viel bei.“ „das werde ich“, versprach Spatzenflug und berührte sanft die Nase von Sonnenpfote. „Nachtjunges, von diesem Augenblick heißt du Nachtpfote. Elsterglanz, du hast Flussblick hervorragend ausgebildet. Kannst du es noch besser? Bring deiner neuen Schülerin, Nachtpfote, so viel bei wie du kannst!“ Glücklich berührte Nachtpfote die Nase ihrer Mentorin und schnurrte. „Und nun, Eschenpfote, dein Mentor wird Tannenkralle sein. Tannenkralle, teile deine Tapferkeit und Stärke mit diesem jungen Schüler.“ „Was ist mit mir?“, fauchte Eichenjunges wütend. „Eichenjunges, tut mir leid“, antwortete Fuchsstern mit zusammengekniffenen Augen, „du wirst noch ein wenig warten müssen, bis du gelernt hast, wie man seine Clan Kameraden behandelt. Und nun, begrüßt unsere neuen Schüler!“ Der Clan jubelte: „Mondpfote! Sonnenpfote! Nachtpfote! Eschenpfote!“ Glücklich blinzelte Mondpfote Eschenpfote an, doch der schaute geradewegs zu Eichenjunges, der neben den jubelnden anderen Jungen saß und den Mund geschlossen ließ. Dann drehte er sich um und blinzelte zurück. „Alles in Ordnung?“, fragte sie. „Ja, alles in Ordnung.“, murmelte er. Sie wandte sich wieder Efeulicht zu und fragte: „Was machen wir heute?“ „Wir schauen uns das Territorium an.“, antwortete Efeulicht. „Toll! Kommen die anderen auch mit?“, fragte Mondpfote begierig. „Wir kommen gerne mit!“, miaute Tannenkralle, „wo gehen wir lang?“ „Ich würde sagen, dass wir erstmal zur BlütenClan Grenze gehen und dann am Bach entlanggehen…“, schnurrte Efeulicht. „Tut uns leid. Elsterglanz wird mit ihrer Schülerin und uns erstmal zur FinsterClan Grenze gehen. Wir treffen uns dann am Bach und gehen zusammen zurück, ist das in Ordnung?“, miaute Spatzenflug. „Natürlich.“ Efeulicht senkte den Kopf und trottete dann Richtung Ginstertunnel. Mondpfote folgte Aufgeregt. Tannenkralle trabte vor und rief über die Schulter: „Kommt!“ Eschenpfote miaute: „Lust auf ein Wettrennen?“ „Immer“ Damit raste sie davon. Sie spürte Eschenpfotes Pelz dicht neben sich und beschleunigte. „He, wartet!“, schnurrte Efeulicht. Eschenpfote blieb stehen und kam keuchend zum Stehen. Mondpfote bremste ebenfalls und lockere Erde spritzte auf. Sie drehte sich um und sah die Augen ihrer Mentorin belustigt aufblitzen. „Wenn wir zum Bach kommen, kannst du dich waschen.“, schnurrte Tannenkralle. Verlegen schaute sie auf ihre Pfoten, die mit Erde bespritzt waren. Eschenpfote trottete zu ihr und schnurrte. „Gehen wir weiter?“, fragte er. „Natürlich. Kommt!“, rief Efeulicht und trabte einen Pfad entlang. Tannenkralle folgte ihr und sie kamen bald zu einem kleinen Buchenwäldchen. „Dies, ist die BlütenClan Grenze. Riecht ihr den Geruch? Er riecht nach Blumen und nach Gras, aber nicht nur angenehm. Seht ihr die Buschreihe? Das ist die Grenze.“ „Ja. Ich rieche und sehe es. Wie soll man das nicht riechen?“, maunzte Mondpfote. Der Geruch stieg ihr kräftig in die Nase und sie fühlte sich schlecht. ´Können wir bitte, bitte zum Bach? Mir ist sooooo schlecht! ´, dachte sie. „Wir sollten lieber zum Bach. Mondpfote sieht aus, als ob sie in einem Dachsbau geschlafen hätte.“ Tannenkralles Schnurrhaare zuckten. „Na gut, aber prägt euch den Geruch ein!“ „Wie sollen wir uns diesen Geruch denn nicht einprägen?“, maulte Eschenpfote. Mondpfote schnurrte belustigt, doch Tannenkralle und Efeulicht schauten streng. „Das ist nicht lustig. Jeder Clan hat seine Duftmarkierungen und die anderen Clans empfinden wahrscheinlich genauso über uns und unseren Geruch.“, miaute Tannenkralle. „Sehr richtig, haut ab von der Grenze!“ „Schhh! Niemand darf uns sehen.“ Mondpfote kniff die Augen zusammen und sah 2 kleine Jungen hinter der Barriere. Efeulicht sprang geräuschlos zum Tunneleingang und bedeutete den anderen, es ihr gleich zu tun. Sie betrat den Tunnel, danach Eschenpfote. Mondpfote blieb zögerlich stehen, doch Tannenkralle schob sie in den Tunnel. Mondpfote lief geradeaus, dann bog sie links ab, immer dem Geruch von Eschenpfote und Efeulicht folgend. Es wurde heller und als sie aus dem Tunneleingang heraustrat, sah sie die Jungen. Beide waren hellgrau mit bernsteinfarbenen Augen. Sie quakten erschrocken, als sie die vier Katzen sahen. „Hallo! Wie heißt ihr?“, fragte Mondpfote freundlich. Das größere Junge antwortete: „Mein Name ist Haseljunges. Das ist mein Bruder Hasenjunges. Geht raus aus unserem Territorium oder wir zerfetzen euch den Pelz.“ Eschenpfote und Mondpfote tauschten einen belustigten Blick, unter dem Haseljunges entrüstet die Augen aufriss. „Junge dürfen nicht außerhalb des Lagers sein, habt ihr das vergessen? Wir werden euch zurück ins Lager bringen. Eure Mutter macht sich bestimmt schon sorgen!“, miaute Tannenkralle. „Nein wir wollen nicht zurück! Wir wollen WellenClan Krieger werden! Deshalb sind wir hier. Unsere Mutter wollte keine Jungen, aber sie hat welche bekommen. Uns“, erklärte Hasenjunges. „Ja, sie hat uns nicht mal gesagt, wer unser Vater ist. Aber wir wissen es.“, verkündete Haseljunges stolz. „Wie heißt eure Mutter?“, fragte Efeulicht. „Finsterwald“, antwortete Hasenjunges. Tannenkralle zuckte zusammen. Mondpfote drehte sich erstaunt um: „Ist alles in Ordnung?“ Tannenkralle schaute sie nicht an: „Ja, natürlich. Ich fühle mich hier nur nicht ganz so sicher.“ „Wer ist euer Vater und woher wisst ihr es?“, fragte Eschenpfote interessiert. „Er heißt Tannenkralle. Wir haben unsere Mutter belauscht, als sie mit Buchenfall geredet hat.“ Efeulicht drehte sich verwirrt um: „Tannenkralle? Was… was hat das zu bedeuten?“ „Tannenkralle? Das ist Tannenkralle? Toll! Wir haben unseren Vater gefunden! Das ist so toll!“, freute sich Haseljunges. Tannenkralle schwieg. „Möchtest du das erklären?“, zischte Efeulicht. Ihre blauen Augen sprühten Funken. „Ich erkläre das später. Bringen wir sie nach Hause.“, murmelte Tannenkralle traurig. „Waaaaaas? Aber…. Aber… Tannenkralle. Willst du uns etwa auch nicht? Warum magst du uns nicht? Ich hasse mein Leben! Alle hassen mich. Ich sollte gar nicht geboren werden! Ich wünschte, ich wäre tot!“, kreischte Haseljunges und Hasenjunges schniefte ebenfalls. „Nein! Euer Vater mag euch! Aber er hat gegen das Gesetz der Krieger verstoßen und das darf man nicht. Aber er mag euch trotzdem.“ Die Worte sprudelten aus Mondpfote heraus. „Kommt! Wir gehen zu euch ins Lager. Jetzt!“, miaute Eschenpfote und lief voraus. Mondpfote trabte hinterher und achtete darauf, dass die Jungen ihnen folgten. Hinter ihnen stritten Tannenkralle und Efeulicht. Bald waren sie von Gestrüpp umgeben und ein Kater tauchte auf. Er kniff die Augen zusammen und knurrte. „Nein! Nicht angreifen! Wir kommen in Frieden. Wir bringen eure Jungen zurück.“ Sie trat zur Seite und die Jungen traten vor. „Wir wurden nicht gefangengenommen! Wir wollten zum WellenClan!“, miaute Hasenjunges tapfer. Der Kater nickte und knurrte: „Folgt mir.“ Er führte sie durch das Gestrüpp, bis sie auf einer Lichtung standen. Im Lager.

Kommentarfunktion ohne das RPG / FF / Quiz

Kommentare autorenew