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Mohnblüte oder wie das Schicksal handelt

Diese Geschichte ist einer guten Freundin gewidmet, mit der es immer schön war, in ihrem Rpg zu schreiben.

    1
    Kapitel 1

    Mohnblüte lief durch den Wald im FlammenClan Territorium. Sie lief und lief, bis sie schließlich am Rande einer Lichtung neben ihrem Gefährten Sturmstern zum Stehen kam. Er saß groß und anmutig da. In seinen Augen funkelte seine Seele. Er war der geborene Anführer, so stark wie er war. Er war manchmal streng und dennoch immer liebevoll. Eine Weile saßen die beiden Katzen einfach nur da und blickten auf die Lichtung hinab, wo ein paar Schüler mit ihren Mentoren trainierten. Dann schnurrte Mohnblüte und leckte Sturmstern kurz über ein Ohr. Er erwiderte ihre Geste und legte seinen Schweif um sie. Mohnblüte hatte immer gewusst, dass sie zusammen glücklich werden würden. "Du könntest auch einmal wieder einen Schüler ausbilden. Du wirkst in letzter Zeit so müde." Ihr Gefährte klang etwas besorgt als ihm diese Worte über die Lippen gingen. In diesem Moment spürte Mohnblüte, dass sie bereit war, Sturmstern zu erzählen, weshalb sie in letzter Zeit oft müde war. "Deshalb wollte ich mit dir reden... Weißt du es ist so..." Sie scharrte nervös mit einer Pfote auf der Erde, als eine andere Stimme sie plötzlich anfauchte. "Was denn!"
    Mohnblüte schreckte aus ihrem Traum hoch. Neben ihr stand Pumaseele. Der junge Krieger streckte sich und sah seine Clankameradin müde an. "Du träumst jetzt schon gefühlt einen Mond davon, als du und Sturmpelz mir und Schlammfuß mal beim Training zugesehen habt und du dann so sehr gestottert hast. Was ist denn los?" Mohnblütes Blick sank zu Boden. "Ich habe es ihm noch nicht gesagt...". Pumaseele sah sie mitfühlend an. "Du wirst es ihm sagen müssen. Und hey, heute ist ein schöner Tag! Warum weckst du ihn nicht mit dieser Neuigkeit?". Mohnblüte sah hoch und lächelte. "Das ist eine gute Idee." Sie lief aus dem Bau und flüsterte ihrem Freund noch ein Danke zu, bevor sie auf die noch leere Lichtung trat. Flusssprenkel musste die Morgenpatroullie schon aus dem Lager geführt haben. Perfekt. Nun konnte sie Sturmstern über die Wesen in ihrem Bauch ohne eine Störung informieren. Sie ging zu seinem Bau hinüber und trat leise ein. Sturmstern schnarchte leise. Mohnblüte legte sich zu ihm und leckte ihm kurz über seine Ohren. "Guten Morgen", flüsterte sie. Ihr Gefährte sah sie glücklich an. "Guten Morgen, warum bist du schon auf den Beinen? Du bist doch erst heute Abend für die Patrouille eingeteilt.". Mohnblüte schnurrte. "Ich wollte-" Doch sie wurde von dem Getrappel von Pfoten, die ins Lager liefen unterbrochen. Im nächsten Moment stand Flusssprenkel mit weit aufgerissenen Augen vor ihnen.

    Sturmstern stand auf. "Was ist passiert Flusssprenkel?". Der zweite Anführer antwortete hektisch: "Ein Dachs. Eine Streunerin bekämpft am Fluss einen Dachs! Kommt! Schnell!". Er rannte los. Sturmstern eilte mit Mohnblüte hinterher. Auf der Lichtung begegneten sie Himmelpfote, der Schlammfuß und Kojotenklaue gerade Frischbeute brachte. Doch sie hatten keine Zeit anzuhalten, Mohnblüte lief hinter dem Anführer und seinem Stellvertreter her, aus dem Lager, durch den Wald und über eine weite Wiese mit Kräutern und Blumen, bis zum Flussufer. Dort wartete shon der Rest der Patroullie.
    Flusssprenkel hatte recht gehabt. Am anderen Ufer bekämpften eine alte Streunerin und ein junger Dachs sich. Flusssprenkel wandte sich wieder an seinen Anführer. "Wir wollten ihr helfen, aber sie schickte uns fort. Ich habe aber das Gefühl, dass ich sie irgendwoher kenne." Sturmstern blickte ernst. "Helft ihr." Mohnblüte betrachtete die alte Kätzin genauer. Flusssprenkel hatte recht, sie war schon ein mal im Lager gewesen, während Mohnblüte gerade ein Stück Beute zu sich nahm. Sie blickte zu Flusssprenkel und wieder zu ihr. Die beiden sahen sich nicht gerade ähnlich. Mohnblüte versuchte krampfhaft, sich zu erinnern, bis Sturmstern sie besorgt ansah. "Ist alles in Ordnung?". Seine Gefährtin blinzelte ein paar mal als wäre sie soeben aufgeweckt worden. "Ja. Ja es ist nichts." Sie wandte sich wieder dem Kampf zu. Die Methoden der Streunerin waren anders als die eines Clanmitglieds. Nur einzelne flinke Bewegungen ähnelten denen eines Kriegers. Es wirkte als hätte sie einem erfahrenen Kireger oft zugesehen, um dessen Methoden zu verbessern und dann anzuwenden.
    Gerade als die Krieger des FlammenClans das andere Ufer erreicht hatten, setzte die Älteste zum finalen Schlag aus. Sie traf zwar nicht seine Hauptader, es wirkte eher als hätte sie das Jungtier nur k.o. geschlagen, aber der Dachs war tot. "Ich sagte doch ihr sollt gehen!", fauchte sie Drachenherz und Eiskralle an. Dann viel ihr Blick auf Flusssprenkel und sie knurrte. "Wer bist du denn? Was fällt dir ein?". Das knurren wirkte jedoch mehr ängstlich und traurig als wütend. Der zweite Anführer betrachtete sie, ohne in seinen Augen eine Emotion zu zeigen. "Du hast auf FlammenClan-Territorium gegen einen unserer Feinde gekämpft. Wir sprechen dir dafür unseren Dank aus. Dennoch befindest du dich auf unserem Territorium Wie ist dein Name?." Als er den Clan erwähnte erstarrte sein Gegenüber. "F-FlammenClan-Territorium? A-aber dann..." Sie schwieg kurz, um ihre Gedanken wieder zu ordnen. "Mein Name ist Starlet. Dürfte ich nun auch eure Namen erfahren?", fragte die Kätzin skeptisch. Mohnblüte war mittlerweile zum anderen Ufer geschwommen und trat selbstbewusst vor. Sie wollte unbedingt mehr über diese Kätzin herausfinden. "Mein Name ist Mohnblüte. Kriegerin. Woher kommst du?" Starlet fauchte jedoch angriffslustig und flüsterte: "Damit habe ich eigentlich, die Kater, die mir helfen wollten gemeint und nicht die feigen Katzen die nur zusehen wollten." Mohnblüte lies sich das nicht gefallen. "Und ich wollte nur freundlich und zuvorkommend sein. Wolltest du denn nicht, dass wir alle verschwinden? Warum bist du dann denn wütend, dass zwei deinerseits unbekannte Katzen dir den Kampf überlassen haben?" Die Streunerkätzin lachte. "Freundlich? Zuvorkommend? Sauer? Seit wann ist es freundlich oder zuvorkommend sich in anderer Katzen Dinge einzumischen?". Langsam wurde Mohnblüte wütend. "Diese Unterhaltung geht mich sehr wohl etwas an! Ich bin genauso ein vollwertiges Clanmitglied wie die anderen!" Sie deutete mit dem Schwanz auf die umstehenden Katzen. Starlet knurrte. "Und du denkst wirklich, dass du es im Ernstfall mit mir aufnehmen kannst? Lächerlich!". Sie Sprang Mohnblüte an, doch sie wich aus und lies sich in den Fluss fallen, um ans andere Ufer zu schwimmen. "Ich wollte nie mit dir kämpfen, ich bin eine Katze, die den Frieden um jeden Preis bevorzugt. Doch so lasse ich weder mit mir reden noch lasse ich mich so behandeln." Am anderen Ufer angekommen wartete sie kampfbereit auf Starlet, die in den Fluss und ans Ufer sprang. "Du kannst es niemals mit mir aufnehmen! Ich mag zwar alt sein, aber ich bin eine starke Kämpferin! Ich gebe nicht auf!" Mohnblüte lächelte. "Dann haben wir ja doch etwas gemeinsam..." Sie drehte um und stürzte sich in den Wald. Starlet knurrte und folgte ihr. Tiefer im Wald schlug Mohnblüte einen Haken und stürzte sich auf ihre Verfolgerin. Diese bekam einige gewaltige Kratzer ab, dennoch tratt sie Mohnblüte, als diese abspringen wollte ein mal kräftig in den Bauch und drehte sich. Mohnblüte richtete sich deutlich geschwächt auf und sah Starlet an. Dann rannte sie mit letzter Kraft zum Lager. Doch ihre Gegnerin war schneller und stürzte sich ein paar Schwanzlängen vor dem Lagereingang auf sie. Vor Mohnblütes Augen wurde alles schwarz.


    "Mohnblüte? Mohnblüte!". Es war Tigerschatten, der Heiler des FlammenClans. Mohnblüte befand sich immer noch auf der Lichtung. Der getigerte Kater stand zusammen mit Sturmstern und Pumaseele neben ihr. "Kannst du gehen?" Er sah sie misstrauisch an. Sie blinzelte und schüttelte sich kurz "Ich denke schon..." Sie stand auf und ging ein paar Schritte. "Mir tut nur der Bauch weh." Tigerschatten warf einen missbilligenden Blick auf sie. "Kein Wunder. Die-" Mohnblüte sah ihn flehend an. Sie wollte nicht, dass Sturmstern es auf diese Weise erfuhr. Tigerschatten sah sie streng an, verriet ihr Geheimnis jedoch nicht. "... die Fallweise von dir hat sie bestimmt verursacht... Ich werde mich in meinem Bau um dich kümmern. Hoffentlich ist es nur Bauchweh. Komm." Der Heiler ging durch den Eingang zum Lager, über die Lichtung in seinen Bau. Mohnblüte folgte ihm. Tigerschatten befahl ihr, sich hinzulegen und holte schweigend Kräuter und Spinnweben für Ihre Rückenwunde. "Du hättest das nicht riskieren dürfen. Du erwartest jetzt schon seit 3 Monden Junge von Sturmstern. Er sollte es erfahren. Du hättest die Jungen bei dieser Verfolgung verlieren können. ICH hätte als Heiler versagen können." Mohnblüte schaute betreten zu Boden. "Es tut mir Leid. Es wäre nicht deine Schuld gewesen." Tigerschatten behandelte ihre Rückenwunde und seufzte. "Lass uns jetzt nicht in der Vergangenheit leben. Was wir haben, ist die Gegenwart. Du musst Sturmstern erzählen, dass er in 6 Monden Vater wird. Er wird sich bestimmt freuen." Mohnblüte brachte ein Lächeln zustande. "Du hast recht. Ich werde es ihm sagen." Tigerschatten lächelte sie an, während er eine Paste zerkaute und sie auf ihren Rücken streichte, bevor er alles mit Spinnweben fixierte und ihr Beeren gab, die sie und ihre Jungen stärken sollten. Nach der Behandlung setzte er sich neben sie und wies sie an, zu schlafen. Als sie wieder erwachte, saß ihr Gefährte dort, wo Tigerschatten zuvor noch gesessen hatte. "Geht es dir besser?" Sturmstern sah immer noch besorgt aus. "Mir geht es bestens. Tigerschatten ist der perfekte Nachfolger für Weißauge und trotzdem ist es schade, dass sie zum SternenClan ging." Ihr Gefährte nickte nur. "Da ist noch etwas, das ich dir erzählen wollte..." Sturmstern blickte bei den Worten ihrer Stimme tief in ihre Augen. Jetzt nicht lang darum herum reden Mohnblüte!, redete sie sich ein. "Ich... Ich erwarte Junge von dir."

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    Kapitel 2

    noch in Bearbeitung

    "Ich wollte es dir eigentlich schon früher sagen...", Mohnblüte blickte betreten zu Boden. "Es tut mir leid."
    Sturmstern beugte sich vor und schmiegte sich an seine Gefährtin. "Es ist okay, du solltest aber langsam in die Kinderstube ziehen, oder?"
    Er kauerte sich neben sie und blickte ihr in die grünen Augen.
    Mohnblüte seufzte. "Tigerschatten sagt, ich soll diesen oder nächsten Mond dorthin, auch, wenn es mir unangenehm ist."
    Sie blickte noch immer zu Boden.
    Bevor Sturmstern etwas sagen konnte, ergriff sie erneut das Wort.
    "Ich habe mein Leben lang versucht, herauszufinden, worin ich gut bin, jeder im Clan hat ja eine Art Markenzeichen oder ähnliches. Ich habe nur bisher ausschließlich schlechtes bei mir selbst feststellen können."
    Sie knetete den erdigen Boden frustriert mit ihren Pfoten.
    Sturmstern warf ihr einen skeptischen Blick zu. "Wie kommst du darauf, dass es nur schlechte Dinge sind?"
    Mohnblüte schüttelte beschwichtigend den Kopf.
    "Was ist eigentlich mit der Streunerin?"
    Sturmstern seufzte und setzte sich auf.
    "Schlammfuß scheint sie zu kennen, er redet gerade mit ihr."
    Er machte eine Pause, was folgte schien ihm unangenehm.
    "Er will dich sehen."
    Mohnblüte blickte auf.
    "Er will, dass du bei ihrem Gespräch dabei bist."
    Sie runzelte die Stirn, aber nickte und stand langsam auf. Sturmstern sah sie besorgt an.
    "Wie viele Monde eigentlich schon?"
    "Drei."
    Sturmstern nickte und lächelte etwas.
    Er trat zu ihr und schmiegte seinen Kopf an ihren.
    "Danke, dass du es mir erzählt hast."


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    Kapitel 3

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