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Kurzgeschichten-Warrior Cats FF

Ich liste hier meine Kurzgeschichten auf.

    1
    Hier meine Geschichte für "Forgotten Stories Teil 2" vom September 2018. Thema: Verstoß gegen das Gesetz der Krieger

    Vor vielen Monden...

    Prolog
    "Natürlich fällt es uns allen schwer Nebelschweifs Tod zu akzeptieren, aber der Clan braucht eine Zukunft! Ich wähle Distelherz zu meinem neuen 2.Anführer!" Das war ungewöhnlich. Distelherz war erst vor ein paar Monden zusammen mit mir zum Krieger ernannt worden und lief manchmal aus gewohnheit immer noch in den Schülerbau. Natürlich freute ich mich für ihn, doch ich wunderte mich, warum Silberteich, Distelherz' Mentorin, nicht 2. Anführerin geworden war. Sie war Liliensterns beste Freundin und beste Kriegerin und Läuferin. Das wusste sogar der EchoClan, nicht nur der JubelClan. Silberteich war stark, beliebt, verantwortungsvoll und vertrauenswürdig. Eben die perfekte 2.Anführerin. Ich wusste damals noch nicht, dass es einen ganz anderen Grund gab, weshalb Distelherz der 2.Anführer geworden war und nicht Silberteich.

    Die Geschichte
    "Hey Krähenschweif! Willst du mitkommen? Jagen?", Distelherz stand mit seiner Schülerin Vipernpfote am Lagerausgang. "Hast du nicht zu tun?", fragte ich verwirrt. Es war Distelherz' zweiter Tag als zweiter Anführer und in letzter Zeit war sehr viel passiert... Nebelschweif war nicht der einzige gewesen, der in dem Kampf gegen den EchoClan gestorben war. Meine Schülerin Blattpfote wurde getötet, genauso wie Moospelz, unser Heiler und noch viele andere. Trotzdem lachte Distelherz nur, als ich ihn fragte. "Ich bitte dich! Ich werde doch wohl noch Zeit haben, etwas mit meiner Schülerin zu trainieren und mit dir zu plaudern! Komm schon!", Distelherz wirkte so gelassen. Ich blickte Vipernpfote in die Augen doch ihr Blick sagte nur, es sei sinnlos weiter darüber zu diskutieren, was Distelherz noch zu tun hatte, also schloss ich mich den beiden an. Distelherz trabte gut gelaunt voraus, bis er an der Grenze zum EchoClan Territorium Halt machte. Er kauerte sich in Jagdstellung hin und blickte auf die andere Seite der Lichtung. "Was machst du da, Mäusehirn?", langsam verlor ich wirklich die Geduld mit Distelherz. Zuerst nahm er sein Amt auf die leichte Schulter und jetzt kauerte er an der Grenze, wie wenn er darauf wartete, dass eine Katze vorbeikam, auf die er losgehen konnte. "Na das, was er immer macht, wenn er mit mir trainiert!", meldete Vipernpfote sich zu Wort. Ich wollte gerade fragen, was sie damit meinte, als Distelherz lossprang und eine hellbraune Kätzin zu Boden drückte. "Geh runter von mir, dummer Fellball!", fauchte sie. "Hallo Teichblüte!", rief Vipernpfote aufgeregt. "Wie geht es dir heute?" Distelherz ließ Teichblüte los und setzte sich hin. "Solange Distelherz sich nicht noch einmal auf mich stürzt gut." Erst jetzt fiel mir auf, wie ähnlich die drei sich sahen. Die eisblauen Augen, das hellbraune etwas gemusterte Fell, sie sahen aus wie Gefährten mit ihrem Jungem. Da dämmerte es mir. Distelherz hatte Vipernpfote angeblich im Wald gefunden und mit ins Lager gebracht. Was wenn Vipernpfote Distelherz' und Teichblütes Tochter war! Bevor ich meinen Gedanken zuende führen konnte fauchte Teichblüte wütend. "Wen habt ihr da denn mitgebracht!", sie musterte mich und redete dann weiter. "Ich hab doch deine Schülerin getötet oder? Diese.... Diese.... Baumpfote? Waldpfote?". Ok. Jetzt war ich wirklich wütend. "Ihr. Name. War. BLATTPFOTE!", jaulte ich und stürzte mich auf Teichblüte. Sie schrie überrascht auf und ich konnte sie zu Boden drücken. Gerade als ich die Oberhand gewonnen hatte ging Distelherz auf uns los. Ich kämpfte wie wild, doch dann biss Vipernpfote mir ins Bein und ich hinkte weg von dem Trubel. Teichblüte, Distelherz und Vipernpfote starrten mich wütend an, dann ging Teichblüte und Distelherz und Vipernpfote nahmen mich in ihre Mitte und wir humpelten zurück ins Lager, wobei die beiden mich so zerquetschten, dass nach einer Weile meine Schultern völlig taub waren. Sie legten mich wortlos vor dem Heilerbau ab und Lilienpfote, Moospelz Schülerin versorgte meine Wunden, ebenfalls ohne ein Wort zu sagen. Es brauchte nicht lange, dann schlief ich ein.

    Ich wachte durch einen harten Stoß gegen meine Brust auf. Ich öffnete die Augen mit einem Knurren und erkannte ich Vipernpfote die mit einem verächtlichen Blick neben mir saß. "Was sollte das!", fauchte ich, doch dann kehrten meine Erinnerungen zurück und ich setzte mich auf und versuchte, so zu wirken, wie wenn ich mich ergeben würde. "Mäusehirn...", murmelte Vipernpfote und schob mir eine halbgegessene Maus hin. Ich starrte das erbärmliche Stück Frischbeute fassungslos an und wurde wütend. Wenn Lilienstern darüber bescheid wüsste! Ich stand auf, wie um mich gemütlich wieder hinzukauern, doch das tat ich nicht. Ich nutzte Vipernpfotes Langeweile aus und überraschte sie als ich an ihr vorbei in Richtung Anführerbau preschte. Ich machte einen großen Satz und sprang hinein. Lilienstern saß in ihrem Bau und sah die Wand an. "Lilienstern! Distelherz! Er hat... Verrat! EchoClan.... Vipernpfote....... ich!". Ich war viel zu aufgeregt, als dass ich einen vollständiges Miau herausbekommen hätte. Doch Lilienstern maunzte nur: "Ich weiß. Das war die ganze Zeit der Plan. Ich werde bald auf eine Reise gehen von der ich nicht mehr zurückkehren werde. Distelherz wird Anführer und übernimmt den Jubel- und den EchoClan. Rebellen wie du werden zu Sklaven und Distelherz wird der ultimative Herrscher. Niemand wird mehr Macht besitzen als er. Er wird dich töten. Ich werde mich von einer Klippe stürzen. Dann ist sein Wunsch erfüllt." Ich erstarrte. Was maunzte Lilienstern da? Sie würde sich von einer Klippe stürzen! "A-Aber wieso!", langsam hatte ich wirklich das Gefühl, den Verstand zu verlieren. "Na weil ich Distelherz gehöre... Und somit gehört der ganze Clan allein Distelherz...", Lilienstern hatte sich nun umgedreht und sogar ein Junges hätte gesehen, warum Lilienstern Distelherz gehörte. Ihr ganzes Hinterteil war voller Blut, doch Distelherz hatte sie nicht verwundet, nein... Er hatte dafür gesorgt, dass Lilienstern niemals Junge bekommen könnte und das in Form von.... Naja.... Ihr wisst ja..... Es... Man sah ihr an, dass er es schon öfter getan hatt, um sie zu erpressen. Ihr Blick war leer. Ihr Fell war verfilzt und an vielen Stellen fehlten sogar Fellbüschel. Distelherz lächelte böse. "Und stell dir vor Krähenschweif! Du wirst der neue 2.Anführer sobald du dich bei mir entschuldigt hast! Dann sind wir beide als Freunde an der Macht!" Seine Augen funkelten. Ich konnte es kaum fassen. Das war nicht der Distelherz, den ich seit meiner Geburt kannte. Das war nie im Leben dieselbe schüchterne Katze, die bislang mein bester Freund gewesen war. Plötzlich erwachte ich aus meiner Starre. "Ich bin nicht dein Freund. Du bist nicht Distelherz. Niemals. Vor vielen Monden waren wir mal Freunde... Doch das ist vorbei." Jetzt hatte ich es endlich begriffen: Ich musste einfach nur hier weg. Raus aus dem Anführerbau und dem was einmal das Lager des JubelClans gewesen war. Weg vom Territorium. Einfach weg. Ich stürzte mich auf Vipernherz, die den Ausgang bewachte und kämpfte mir den Weg ins Lager frei. Dort nutzte ich den Moment der Verwirrung und sprintete aus dem Lager. Ich konnte gerade noch sehen wie Silberteich aus dem Lager stürzte und hinter mir herlief. Ich schaffte es gerade noch, das Territorium zu verlassen und noch etwas weiter zu laufen, dann spürte ich zwei Pfoten, die mich mit eingezogenen Krallen umstoßen. Dann wurde mir schwarz vor Augen.

    Epilog
    Es stellte sich heraus, dass Silberteich mir gefolgt war, weil sie auch zur Sklavin wurde als sie an diesem Morgen aufwachte. Sie hatte gewusst, dass ich mehr wusste über die Lage des Clans. Sie hatte unserer Heilerin befohlen, mich ja gesund zu pflegen, innerhalb von ein paar Tagen. Sie war bei mir gewesen, als ich geschlafen hatte. Und schlussendlich hatte sie mir geholfen, ein neues Zuhause zu finden und den SeelenClan zu gründen, der heute in wundervoller Pracht erstrahlt. Vor ein oder zwei Blattwechseln sind wir zum RacheClan gegangen, weil wir wissen wollten, ob er noch existierte, doch wir fanden nur ein paar ängstliche Katzen und Katzenskelette. Es hatte einen Kampf gegeben. Gegen irgendetwas. Und dieses Etwas hatte gesiegt.
    Und das alles geschah vor vielen Monden...



    The End

    ___________________________________

    "Ich weiß, dass die Geschichte sehr kurz ist und alles ziemlich schnell geht. Ich hoffe trotzdem, dass sie gut ankommt. Es soll nämlich eigentlich eine Botschaft sein, wie mein SeelenClan Rpg zustande kam, ich habe Krähenschweif/pelz in allen vorigen Rpgs gespielt. Von da an nicht mehr. Er war zu perfekt und ruht jetzt beim SternenClan."Tupfenauge


    Kommentare zur Geschichte:

    2
    Hier eine überarbeitete Version von "Vor vielen Monden...". Ich hoffe sie gefällt euch. ^^

    Vor vielen Monden...

    Es war ein schöner Morgen. Ich kehrte gerade mit Dunkelzweig und Pumakralle vom Jagen zurück als ich unsere Anführerin Wolfstern jaulen hörte. "Alle Katzen des JubelClan mögen sich unter dem großen Baumstumpf zu einem Clantreffen versammeln!". Ich legte meine Beute beim Frischbeutehaufen ab und setzte mich hin um die Versammlung zu hören. "Ist der Platz noch frei?", ich hörte eine vertraute Stimme. Silberteich, die ehemalige Mentorin meines Halbbruders Distelherz stand neben mir und blickte mich fragend an. "Soweit ich weiß schon", ich lächelte. Silberteich war eine nette Kätzin, doch ich wusste nie wie ich mich in ihrer Gegenwart verhalten sollte, weil sie ja die Mentorin von Distelherz gewesen war. "Da Himmelfeuer beschlossen hat von ihrem Amt zurück zu treten, weil sie Junge erwartet, muss ich mir einen neuen Stellvertreter wählen", riss Wolfstern mich aus meinen Gedanken. Es stimmte- Himmelfeuer war die Gefährtin meines Freundes Pumakralle. Die beiden passten wirklich gut zusammen. "Ich habe lange überlegt, wer genug Führungsqualitäten hätte und ein guter Berater wäre", Ich war mir sicher, dass Silberteich die neue 2.Anführerin werden würde. Sie war stark, clever, flink, schlau, und eine gute Strategin. Sogar die EchoClan-Katzen zollten ihr solchen Respekt wie Wolfstern selbst. Also war ich sehr überrascht als Wolfstern sagte: "Ich wähle also Distelherz zu meinem Nachfolger! Distelherz! Distelherz!". Die Katzen verstummten. Ich konnte es selbst kaum fassen. Distelherz war doch erst vor drei Monden Krieger geworden! Die einzigen beiden Katzen die jubelten, waren Silberteich, die vor Stolz fast platzte und Vipernpfote, seine Schülerin. Langsam riefen immer mehr Katzen als sie verstanden, dass Wolfstern es ernst meinte.
    Nach einer Weiler löste sich die Versammlung wieder auf und ich ging zu Distelherz, um ihm zu gratulieren. Er stand gerade bei Silberteich und Vipernpfote. "Herzlichen Glückwunsch, Brüderchen!", ich leckte ihm stolz über den Kopf und setzte mich dann zu den drei Katzen, während Vipernpfote stolz um Distelherz herum hüpfte. Silberteich lachte. "Beruhige dich Vipernpfote!" Doch sie dachte gar nicht daran, sich zu beruhigen. Sie hüpfte nur noch schneller um ihn herum und fing dann an zu trällern. "Mein Mentor ist 2.Anführer! Mein Mentor ist 2.Anführer! Mein Mentor ist 2.Anführer!". Jetzt musste ich auch lachen. Nachdem Vipernpfote vor Müdigkeit fast umgefallen war, ging sie in den Schülerbau, um zu schlafen. Wir blieben noch etwas sitzen und unterhielten uns über das übliche, wie die Jagd heute ausgefallen war usw.... Danach gingen wir auch schlafen, weil Distelherz wollte, dass ich morgen mit Silberteich und Dunkelzweig die Morgenpattroullie übernahm. Ich hatte gar nicht bemerkt, wie müde ich war. Also rollte mich in meinem Nest zusammen und schlief sofort ein.

    Am nächsten Morgen wurde ich von einer rauen aber auch warmen und liebevollen Zunge geweckt. Ich blinzelte, stand auf und gähnte. Erst jetzt erkannte ich, wer mich aufgeweckt hatte. Silberteich. Ihre Augen schimmerten freundlich als sie den Mund aufmachte um mich zu begrüßen. "Guten Morgen, Krähenschweif! Bereit für die Morgenpattroullie? Dunkelzweig habe ich schon geweckt. Er wartet draußen. Komm, dann haben wir noch Zeit etwas zu essen". Mit diesen Worten machte sie einen Schritt Richtung Bauausgang ins Lager. Sie sah mich an. "Kommst du?" Ich hatte gar nicht bemerkt, dass ich immer noch dasaß und Silberteich anstarrte. Ich strekte mich kurz genüsslich, schüttelte mir die letzten Moosstückchenreste aus dem Pelz und trabte dann auf die Lichtung im Lager. Dort saß Dunkelzweig und putzte sich, vor ihm lagen die Reste seiner Frischbeute. "Hallo, Krähenschweif!", er lächelte mich und Silberteich freundlich an "Hey Dunkelzweig!", ich lächelte ebenso freundlich zurück. Dann ging ich zu ihm, nahm mir eine Amsel bedeutete Silberteich mit einem Schwanzwedeln, sie könne sich neben mich setzen, was sie auch tat. "Kann ich von deiner Amsel was abhaben? Ich habe nicht so großen Hunger" Ich lächelte sie an. "Natürlich kannst du!", ich schob ihr die Amsel hin, damit sie den ersten Bissen nehmen konnte. Mit ein paar schnellen Bissen hatte wir aufgegessen und machten uns auf den Weg. "Wir sollten die Duftmarken an der Grenze erneuern", meinte Silberteich als wir die Grenze zum EchoClan erreichten, eine kleine Formation aus Steinen, wo man sich gut sonnen konnte, und wo immer Frieden herrschte. Ich schnüffelte und entdeckte eine frische EchoClanspur. "Gute Idee, der EchoClan hat seine Duftmarken auch erst erneuert", ich tappte voraus und wollte gerade eine alte Marke wieder auffrischen, als ich plötzlich eine Stimme hörte. "Distelherz? Bist du das?", eine hellbraune Kätzin steckte ihren Kopf zwischen zwei Büschen hervor und verschwand wieder, als ihr Blick meinen traf. Was wollte sie von Distelherz? Und warum war sie sofort wieder verschwunden? Das hier war doch neutrales Territorium! "Krähenschweif? Kommst du?". Dunkelzweig war mit Silberteich schon weiter gegangen. Ich vertrieb die Kätzin schnell aus meinen Gedanken und erneuerte die Duftmarke, dann trabte ich zu meinen Clankameraden. Die beiden hatten die Kätzin anscheinend nicht bemerkt.

    ~Ein paar Blattwechsel später~

    Es hatte einen Kampf gegeben. Wir hatten den Kampf gewonnen, jedoch hatten wir viele Verluste einstecken müssen. Meine Schülerin Blattpfote war getötet worden, genau wie Himmelfeuer. Ihre Wehen hatten während des Kampfes ganz plötzlich eingesetzt. Seitdem war Pumakralle wahnsinnig ängstlich geworden, Distelherz hatte ihn verbannt als er dann versucht hatte eine Kriegerin in neutralem Territorium zu töten. Von da an begann mein Leben sich in eine einzige Totenwache zu verwandeln. Der grüne Husten trat in der Blattleere ein. Dunkelzweig, ein Junges und Silberteichs Mutter Farnglanz starben. Als ich mir in der Blattfrische danach mit Silberteich die Zungen gab, jaulte Distelherz pötzlich vom Baumstumpf. "JubelClan-Katzen, versammelt euch!", ich war zunächst verwirrt, ging dann aber mit Silberteich näher heran. "Ich habe etwas bekannt zu geben", fing er an, als sich der Clan versammelt hatte. "Ich habe Wolfstern geschwängert. Gegen ihren Willen. Ich bin der neue Anführer!". Der Clan erstarrte. Wolfstern trat mit blutverschmiertem Fell aus dem Bau. Distelherz lächelte nur. "Nicht war Wolfherz?", er war so herablassend, dass ich nicht erwartet hätte, dass Wolfstern/herz einfach nur nickte. "Ich werde diesen Clan revolutionieren! Alle Schwachen, Ältesten und Rebellen werden versklavt, Kätzinnen unterdrückt. Mein Stellvertreter wird Krähenschweif sein und seine Sklavin Silberteich!". Schweigen. Alle starrten mich an. Mein Blick wanderte zu Silberteich, ihr Blick fragte mich, ob ich davon gewusst hatte. "Nein", ich flüsterte so leise, dass nur Silberteich mich hörte. "Was sagst du mein Bruder?". Mein Bruder! Ich konnte es nicht fassen. Diese Katze war nicht mein Bruder! "NEIN!", ich schrie wütend auf. "Du bist nicht mein Bruder! Niemals!". Distelherz' Lächeln verschwand. "Wie du willst", knurrte er. Ich wurde von Wolfherz und Vipernpfote angesprungen, mir wurde schwarz vor Augen.

    3
    Hier meine Geschichte für Oktober... Die ist leider nicht fertig geworden... Das Thema war Horror und so. Happy Halloween!


    Albtraumkatze

    Tupferblüte wachte ruckartig mit gesträuptem Fell auf. Sie hatte einen Albtraum gehabt. Das war gar nicht gut, denn das musste heißen, dass etwas den NebelClan und den RegenClan bedrohte. Das musste sie sofort ihrer Mentorin Gewittersee erzählen! Die braune Kätzin schüttelte sich das Moos aus dem Fell und ging in den Bau ihrer Mentorin. "Gewittersee?", ihre Augen brauchten eine Weile bis sie sich an die Dunkelheit im Bau gewöhnt hatten. Dann entdeckte sie eine kleine Katze reglos daliegen. "Gewittersee!", Tupferblüte rannte zu ihr und leckte ihr hektisch über den hellgrauen Pelz. 'Bitte! Bitte!', Tupferblüte betete zum SternenClan, dass ihre Mentorin nur schlief, doch es half nichts. Gewittersees Körper war kalt wie Schnee. 'WARUM! WARUM!', Tupferblüte konnte ein lautes Jaulen nicht unterdrücken. Ihre geliebte Mentorin war tot. Doch wie? Tupferblüte suchte sie nach Verletzungen oder Anzeichen eines Herzstillstandes ab, doch sie fand nichts. Ihr Blick schweifte über die hellgraue Katze, als sie plötzlich eine Flüssigkeit aus ihrem Mund tropfen sah. Es sah aus als hätte die Heilerin Beeren gegessen. Tupferblüte schnupperte an der Flüssigkeit und erkannte den Geruch sofort, als er ihr in die Nase stieg. Todesbeeren. "Aber warum? Warum sollte Gewittersee Todesbeeren gegessen haben?". Bevor sie ihre Gedanken ordnen konnte hörte sie eine Stimme hinter sich. "Aus dem gleichen Grund, weshalb auch Honigpfote welche aß. Aber den Grund kennt niemand". Sie drehte sich um und sah Habichtseele, der am Eingang stand und sie mit einem mitleidsvollen Blick ansah. "Ich habe dein Jaulen gehört und bin schnell hergekommen", fügte er schnell hinzu, als er bemerkte, wie sie ihn musterte.

    ~einen Mond später~

    Tupferblüte untersuchte gerade Sandpelz, eine Könign des NebelClans, während sie einer Spukgeschichte von einem ihrer Jungen lauschte. "Muhahahaha!, lachte die Albtraumkatze und verschwand in Schatten. Sie und die Leiche wurden nie wieder gesehen!". Das Junge grinste breit und wedelte erregt mit dem Schwanz hin und her. "Das ist echt nicht witzig, Beerenjunges!", protestierte ein anderes Junge. "Sei doch nicht so ein ängstliches Kaninchen, Flammenjunges!", jammerte Beerenjunges sarkastisch. "Wer hat dir überhaupt diese Geschichten erzählt, Beerenjunges?", fragte Tupferblüte schließlich spitz. Das rötlich-braune Junge erstarrte, bevor es neuen Mut fasste. "Was geht dich das an? Und was machst du da überhaupt mit Mama?", fragte es bissig. "Ich untersuche sie, ob es ihr gut geht, du dumme Fellkugel!". Seit Gewittersees Tod war sie wirklich streng geworden. Sandpelz schnippte ihr warnend mit dem Schwanz zu, sie solle ihre Junge nicht beleidigen. "Du solltest gehen, Tupferblüte. Mit mir ist alles in Ordnung. Und den Jungen geht es auch gut". Tupferblüte, stand auf und verließ die Kinderstube. "Wie du willst Sandpelz". Sie tappte zum Heilerbau, wo ihre Schülerin Moospfote bereits fleißig am Kräuter sortieren war. "Du machst das gut!", lobte die Mentorin. "Du wirst eine gute Heilerin werden". Moospfote antwortete mit einem leisen schnurren, ohne sich ablenken zu lassen. "Die Spinnenweben sind alle... Ich werde welche sammeln gehen. Halte du hier die Stellung, bis ich zurück bin", Tupferblüte tappte aus dem Heilerbau wieder heraus und machte sich auf den Weg.
    Als sie gerade genug Spinnenweben gesammelt hatte und sich wieder auf den Rückweg machen wollte, hörte sie einen Ast knacken und ein leises Fluchen. "Wer ist da?", fauchte sie. Ihr Fell stellte sich vor Angst auf als sie den Geruch von Angst, Tod und Katzen gefährlich nah wahrnahm. "Zeig dich!", man hörte ihr die Angst an. Noch ängstlicher wurde Tupferblüte als nur ein böses Lachen ertönte. Sie versuchte, sich einzureden, dass sie sich das nur einbildete, doch dann ertönte eine tiefe dämonische Stimme. "Weißt du noch Gewittersees Selbstmord? Dein Traum? Eine Bedrohung. Die Albtraumkatze!". Jetzt war der Schatten hinter ihr. Sie erstarrte. "Albtraumkatze? Das ist doch nur eine Jungengeschichte! Beerenjunges hat...", Tupferblüte stockte. Sie wusste nicht, wer dem Jungen eine solche Geschichte erzählt hatte. Sandpelz hatte sie weggeschickt, bevor sie eine Antwort bekommen hatte. "Weißt du denn überhaupt von wem Sandpelz ihre Junge bekommen hat?", erneut dieses haarsträubende Lachen.

    4
    Auch "Albtraumkatze wird hier noch einmal überarbeitet^^....

    Albtraumkatze

    Prolog

    Kapitel 1
    Tupferblüte wachte ruckartig mit gesträuptem Fell auf. Sie hatte einen Albtraum gehabt. Das war gar nicht gut, denn das musste heißen, dass etwas den NebelClan und den RegenClan bedrohte. Das musste sie sofort ihrer Mentorin Gewittersee erzählen! Die braune Kätzin schüttelte sich das Moos aus dem Fell und ging in den Bau ihrer Mentorin. "Gewittersee?", ihre Augen brauchten eine Weile bis sie sich an die Dunkelheit im Bau gewöhnt hatten. Dann entdeckte sie eine kleine Katze reglos daliegen. "Gewittersee!", Tupferblüte rannte zu ihr und leckte ihr hektisch über den hellgrauen Pelz. 'Bitte! Bitte!', Tupferblüte betete zum SternenClan, dass ihre Mentorin nur schlief, doch es half nichts. Gewittersees Körper war kalt wie Schnee. 'WARUM! WARUM!', Tupferblüte konnte ein lautes Jaulen nicht unterdrücken. Das durfte einfach nicht sein... Nein! Ihre geliebte Mentorin war tot. Doch wie? Tupferblüte suchte sie nach Verletzungen oder Anzeichen eines Herzstillstandes oder einer anderen Krankheit ab, doch sie fand nichts. Ihr Blick schweifte über die hellgraue Katze, als sie plötzlich eine Flüssigkeit aus ihrem Mund tropfen sah. Es sah aus als hätte die Heilerin Beeren gegessen. Tupferblüte schnupperte an der Flüssigkeit und erkannte den Geruch sofort, als er ihr in die Nase stieg. Todesbeeren. "Aber warum? Warum sollte Gewittersee Todesbeeren gegessen haben?". Bevor sie ihre Gedanken ordnen konnte hörte sie eine Stimme hinter sich. "Aus dem gleichen Grund, weshalb auch Honigpfote welche aß. Aber den Grund kennt niemand". Sie drehte sich um und sah Habichtseele, der am Eingang stand und sie mit einem mitleidsvollen Blick ansah. "Ich habe dein Jaulen gehört und bin schnell hergekommen", fügte er schnell hinzu, als er bemerkte, wie sie ihn musterte. Der muskulöse goldbraun-getigerte Kater sah traurig aus. Gewittersee war die beste Freundin seiner Mutter Silberherz gewesen bevor er sie verlor. Danach starb sein Schüler Honigpfote. Er hatte genau wie Gewittersee Todesbeeren gegessen... Tupferblüte tappte zu ihm und legte ihm den Schwanz um die Schultern. Der SternenClan hatte ihm alles genommen. Seine Geschwister waren Totgeburten. Er hatte nichts mehr... "Komm. Wir müssen....."

    ~einen Mond später~

    Tupferblüte untersuchte gerade Sandpelz, eine Könign des NebelClans, während sie einer Spukgeschichte von einem ihrer Jungen lauschte. "Muhahahaha!, lachte die Albtraumkatze und verschwand in Schatten. Sie und die Leiche wurden nie wieder gesehen!". Das Junge grinste breit und wedelte erregt mit dem Schwanz hin und her. "Das ist echt nicht witzig, Beerenjunges!", protestierte ein anderes Junge. "Sei doch nicht so ein ängstliches Kaninchen, Flammenjunges!", jammerte Beerenjunges sarkastisch. "Wer hat dir überhaupt diese Geschichten erzählt, Beerenjunges?", fragte Tupferblüte schließlich spitz. Das rötlich-braune Junge erstarrte, bevor es neuen Mut fasste. "Was geht dich das an? Und was machst du da überhaupt mit Mama?", fragte es bissig. "Ich untersuche sie, ob es ihr gut geht, du dumme Fellkugel!". Seit Gewittersees Tod war sie wirklich streng geworden. Sandpelz schnippte ihr warnend mit dem Schwanz zu, sie solle ihre Junge nicht beleidigen. "Du solltest gehen, Tupferblüte. Mit mir ist alles in Ordnung. Und den Jungen geht es auch gut". Tupferblüte, stand auf und verließ die Kinderstube. "Wie du willst Sandpelz". Sie tappte zum Heilerbau, wo ihre Schülerin Moospfote bereits fleißig am Kräuter sortieren war. "Du machst das gut!", lobte die Mentorin. "Du wirst eine gute Heilerin werden". Moospfote antwortete mit einem leisen schnurren, ohne sich ablenken zu lassen. "Die Spinnenweben sind alle... Ich werde welche sammeln gehen. Halte du hier die Stellung, bis ich zurück bin", Tupferblüte tappte aus dem Heilerbau wieder heraus und machte sich auf den Weg.
    Als sie gerade genug Spinnenweben gesammelt hatte und sich wieder auf den Rückweg machen wollte, hörte sie einen Ast knacken und ein leises Fluchen. "Wer ist da?", fauchte sie. Ihr Fell stellte sich vor Angst auf als sie den Geruch von Angst, Tod und Katzen gefährlich nah wahrnahm. "Zeig dich!", man hörte ihr die Angst an. Noch ängstlicher wurde Tupferblüte als nur ein böses Lachen ertönte. Sie versuchte, sich einzureden, dass sie sich das nur einbildete, doch dann ertönte eine tiefe dämonische Stimme. "Weißt du noch Gewittersees Selbstmord? Dein Traum? Eine Bedrohung. Die Albtraumkatze!". Jetzt war der Schatten hinter ihr. Sie erstarrte. "Albtraumkatze? Das ist doch nur eine Jungengeschichte! Beerenjunges hat...", Tupferblüte stockte. Sie wusste nicht, wer dem Jungen eine solche Geschichte erzählt hatte. Sandpelz hatte sie weggeschickt, bevor sie eine Antwort bekommen hatte. "Weißt du denn überhaupt von wem Sandpelz ihre Junge bekommen hat?", erneut dieses haarsträubende Lachen.

    5
    A new Clan-The Tradition

    ~Prolog~
    Dunkelste Nacht. Ein Zweibeinermonster fährt am Waldrand entlang. Man hört die Zweibeiner schreien, bis auf einmal ein Ring aus Tannenzapfen ud Tannengrün aus ihm fliegt. Ein Junges quiekt, doch das Monster fährt einfach weiter. Nach einer Weile hört man nur noch den Schrei einer Eule, dann ist es still. Eine Katze schleicht leise zu dem Ring und schnuppert. Nun packt sie das Zweibeinerding und verschwinde mit ihm.

    ~Kapitel 1~
    "Was ist das?", Sonnenpfote schlug einmal nach dem Ring, den ihr Bruder Dunkelpfote von einem Nachtspaziergang mitgebracht hatte. "Ich weiß es nicht. Irgendein Zweibeinerding...", er schnupperte noch einmal daran, während seine Schwester fauchend zurücksprang. "Igitt! Wie kannst du nur daran schnuppern? Es stinkt nach Zweibeinern!". Da kam Krähenschweif zu den beiden Schülern. Der Älteste betrachtete den Ring kurz und erklärte den Geschistern dann, es sei ein Ding, dass die Zweibeiner nur im Winter haben. "...Sie hängen es an die Eingänge zu ihren Nestern... nur, dass sie normalerweise bunter sind... Sie nennen diese Dinge Kränze...". Dunkelpfotes Augen leuchteten. Er war immer ganz fasziniert von Zweibeinerdingen gewesen. "Erzähl mir mehr! Bitte!", flehte er. Krähenschweif verdrehte nur die Augen und trottete davon. Dunkelpfote sah ihm traurig nach. Seine Schwester stupste ihn kurz an. "Hey! Löwenkralle und Drosselsang wollen mit uns unsere Abschlussschülerbewertung machen!". Sie hüpfte aufgeregt auf und ab und sprang dann ihren Mentoren hinterher, ihr Bruder folgte ihr. Als sie die Bewertung beendet hatten, kam Drosselsang mit traurigen Augen zu Dunkelpfote, der immer noch vor dem Zweibeinerkranz kauerte. Ihr Schüler war bei der Bewertung ganz abwesend gewesen. Doch er hörte gar nicht zu, als Drosselsang ihm die Nachricht mitteilte, da er vollkommen auf das Ding vor sich fixiert war. Selbst bei Sonnenkralles Zeremonie rührte er sich nicht. Die Heilerschülerin Rabenpfote brachte ihm eine Maus, als er sich auch bei Dämmerung nicht rührte. Um Mitternacht, als alle Katzen schliefen, nahm er den Kranz und ging zum Schmutzplatz. Von dort aus ging er zu einem Teich, um nachzudenken.

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