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Achtung! Dies ist nur ein Teil einer Fortsetzungsgeschichte. Andere Teile dieser Geschichte

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Schattenmagie 3

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    Haneas Sicht
    Im Schatten einer Riesigen Buche kamen wir heraus und Nico und ich setzten uns an den grossen Stamm. Der Geruch von der Erde und den Pflanzen die uns umgaben entspannten meine Sinne und beruhigten mich. Ich Atmete einige Male tief ein und wieder aus. „Danke.“ Sagte ich zu Nico der still neben mir sass. „Kein Problem. Ist die Prophezeiung den so schlimm?“ Ich dachte noch einmal an die Worte des Orakels. „Ich weiss nicht wie ich sie zu deuten habe. Rachel hat mir zwar gesagt das man das sowieso nicht kann aber trotzdem.“ „Zerbrich dir jetzt nicht zu sehr den Kopf darüber. Heute Abend werden wir alles mit Chiron besprechen.“ „Aber es hat keine Zeit bis heute Abend! Dritte Nacht entscheidet über Sieg und Macht. Diese Zeile sagt dir genau wie viel Zeit wir haben!“ Die Panik erfasst mich und die Zeilen wiederholen sich immer und immer wieder in meinem Kopf. Ich konnte mich bei Rachel und danach noch gerade so zurückhalten nicht in Panik zu geraten aber jetzt schien sie mich zu zerfressen. Ich stand wieder vor Rachel wie sie in Grünem Rauch mit einer anderen Stimme zu mir sprach. Tränen schossen in meine Augen und ich begann mit meinen Händen durch meine Haare zu fahren. Ich murmelte schon fast wie in Trance die Worte des Orakels als ich spürte wie Nico die Arme um mich schlang und mich an sich drückte. „Schh Beruhige dich. Du bist nicht mehr bei Rachel. Ich bin ja da.“ Er begann leicht hin und her zu wiegen und strich mir immer wieder übers Haar und den Rücken. „Alles ist gut“ ich begann mich zu beruhigen und klammerte mich an Nico fest. Ich merkte wie es um mich dunkler wurde. Die Sonne ging unter. In der Ferne hörte ich das Muschelhorn welches uns zum Essen herbei rief. „Du solltest besser zu den anderen und zum Essen gehen. Rede vielleicht noch mit jemandem dem du vertraust über das was heute bei Rachel passiert ist dann kommst du vielleicht besser darauf klar. Ich verstehe natürlich das das alles sehr beängstigen ist.“ Ich nickte und löste mich aus der Umarmung von Nico. „Danke noch einmal für alles.“ Ich schenkte ihm noch ein schiefes Lächeln bevor ich davon ging und zu den anderen der Hermes Hütte stiess die schon aufgereiht vor der Hütte standen. Ich stellte mich unbemerkt hinten an und zusammen gingen wir im Entenmarsch zum Pavillon. Chiron ist endlich zurückgekehrt und hatte sich ganz vorne mit einem etwas schlaksig wirkenden Typen hingesetzt (bzw sich hingekniet wie das Pferde halt so machen.) und unterhielt sich in einem Ernsten Tonfall mit ihm. Nachdem ich eine Opfergabe ins Feuer warf und mich wieder hinsetzte, gesellte sich Finn zu mir. "Hey." hauchte er und stellte den Teller auf den Tisch. "Ist alles in Ordnung?" Ich nickte "Ja alles gut." "Du stocherst wieder in deinem Essen. Etwas bedrückt dich doch. Ist es die Prophezeiung?" seine blauen Augen taxierten mich und ich konnte mich kaum aus ihnen lösen. Ich sah die Besorgnis und Zuneigung in ihnen und sie liessen mich einfach nicht in Ruhe. "Also gut." ich erzählte ihm die Prophezeiung und wartete seine Reaktion ab als er meine Hand nahm und drückte sie leicht. Er öffnete den Mund wie um etwas zu sagen doch bevor irgendein Wort über seine Wunderbaren Lippen kommen konnte unterbrach Chiron die Unruhe im Pavillon mit seiner Herrisch lauten Stimme "Heron wie ihr wisst war ich heute im Olymp und habe mit den Göttern über unser Problem Diskutiert. Wir sind auf den Schluss gekommen das wir zuerst wie Normal Vorgehen in dem wir eine Prophezeiung einholen werden und die Halbblute auf die Mission schicken." ein unzufriedenes murmeln breitete sich aus und hier und da waren ein paar Buh rufe zu hören. "Ruhe! Ich wurde ausserdem schon über die Geschehnisse während meiner Abwesenheit Informiert und deswegen werden wir heute im Amphitheater die Details besprechen. Guten Appetit!"
    Ich schaue auf meinen Teller und sehe mein noch kaum angerührtes Essen. Der Hunger war mir schon längst vergangen und ich legte meine Gabel zur Seite. Ich fahre mir mit meinen Händen über das Gesicht und lasse die Luft aus meiner Lunge strömen. Ich liess meine Hände wieder auf den Tisch fallen als Finn sie in seine nahm. «Wenn du mit irgendjemanden darüber Sprechen möchtest will ich das du weisst das du immer zu mir kommen kannst.» Ich schaute auf und begegnete erneut seinem Blick. Ein schüchternes lächeln schlich sich auf meine Lippen. «Das weiss ich doch. Und dafür bin ich dir auch sehr dankbar.» Ich drücke seine Hände und stand auf. «Aber im Moment brauche ich einfach etwas Zeit für mich um nachzudenken.» Er schaut zu mir auf und nickt mit einem leichten lächeln. «Natürlich. Nimm dir so viel Zeit wie du brauchst.» Ich winke ihm zu und mache mich auf den Weg an den Strand.
    Der Sand unter meinen Füssen tut mir genau so gut wie das Gras im Wald oder die frischen Briese, die der Duft der Blumen und Kräuter zu meiner Nase wehen. Der Endlose Blick auf den Horizont entspannt mich und lässt mich klar denken wie die Atmosphäre im Wald. Langsam schlendere ich den Wellen entlang und lasse die letzten Sonnenstrahlen auf meine Haut fallen. Meine Gedanken drehen sich nur noch um die Prophezeiung und dessen möglicher Bedeutung. Es wurde zwar kein Tod erwähnt doch die Angst das etwas schlimmes Passieren kann lässt mich schon fast wieder in Panik zurückfallen. So plötzlich wichtig zu sein, das macht mir zu schaffen. Ich war so lange unwichtig in der Gesellschaft da kam es mir schon fast wie ein Traum von jemanden gebraucht zu werden. Das Muschelhorn ertönte und gab mir zu verstehen das es Zeit war in das Amphitheater zu gehen.

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